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Im Stehen fahren

Erstellt von sampleman, 21.06.2013, 19:35 Uhr · 39 Antworten · 5.644 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi

    @jo
    >>>Ausserdem erhöht Stehen die Lebensdauer der Dämpfer<<<
    Naja, die Hinteren leben länger, dafür belastest Du die Vorderen mehr. Insgesamt sind gleiche Massen zu dämpfen, also gleiche Arbeit zu verrichten. Der hintere kommt allerdings seltener an seine Grenzen und so werden überproportionale Belastungen vermindert.
    gerd
    M.M. nach ganz richtig, das Moped unter mir "kippt" mehr vor und zurück
    hmmm vor /zurück ist unglücklich ausgedrückt besser wäre vieleicht es bleibt neutraler ?
    ausserdem wenn ich im Stehen fahre dann sollte das Hinterrad immer unter Zug stehn,
    sprich kommt vorne ne grössere welle dann mit Gas das Vorderrad leicht machen.
    sorry aber ich weis nicht so richtig wie ich mich da ausdrücken soll ;-)

    Tatsache ist wenn man Stehen fährt dann sollte man das
    Fahrwerk mit kontrolliertem Gas sowie Körpereinsatz unterstützen.

    Wenn man mal die Möglichkeit hat auf ner Crossstrecke zufahren
    dann fahrt mal aufs Waschbrett da kann man das optimal üben.
    am anfang langsam nur mit Gewichtverlagern und dann langsam Tempo steigern.
    irgendwann kommt dann der Punkt wo das Vorderrad abhebt,ab hier kanns richtig böse werden,
    und für die Q sollte hier auch Schluss sein.

    Denn bei dem Tempo ist dann die Grenze wo man ne deutlich Geschwindigkeits erhöhung
    braucht um sicher drüberzukommen.
    fährt man nämlich nur noch wenig schneller dann knallt das Vorderrad in die nächste welle.
    Meisten gehts dann anschliessend über denn Lenker .
    Also muß ab hier das Tempo so hoch sein, das das Vorderrad kmpl. in der Luft bleibt
    bleibt und das Hinterrad so ca. das obere Drittel der Welle abfährt aber dann ja nicht vom Gas
    weil sonst wirds wieder böse.
    Hab das mal bei nem Endurolauf mit meiner alten R100GS gemacht ..... (Heimstrecke) sie hats überlebt.
    Allerdings gehöhrt da sehr viel Übung und noch mehr Lehrgeld dazu ;-)
    Ich hatte denn Vorteil das ich ca. 20 Jahre Solo Cross gefahren bin
    und anschliessend ca 8 Jahre Seitenwagen Cross .

    Sorry hab jetzt a biserl weit ausgeholt ;-)
    Denke aber das so verständlicher ist was ich meine.

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    #32
    Zitat Zitat von cowy Beitrag anzeigen
    Ich gebe den Impuls (kann man auch mit dem Knie am Tank....oder oder),

    aber in der Kurve sollte die Aussenfußraste belastet werden,

    um den Schwerpunkt ins Kurveninnere zu verlagern.


    Cowy
    Im Gelände wird da gern Verschiedenes in einen Topf geschmissen.
    Fährt man langsam im Trialstil macht man eher den "Frosch" was die Beinhaltung angeht läßt das Motorrad innerhalb der "O-Beine" hin und her, also belastet man auch die kurveninnere Fußraste, der kurvenäußere Fuß steht da manches Mal schon seitlich auf der Raste beim Kurvenbalancieren.
    Beim flotten Geländefahren drückt man die Maschien oder sitzt in einer Linie, je nach Kurve und Geschwindigkeit aber man haut das Gewicht über die äußere Fußraste rein und falls man sitzt, dann sitzt man fast schon etwas seitlich auf der Bank. Dadurch leitet man sein Gewicht auf der äußeren Seite ins Motorrad und es verbessert die Traktion wesentlich.
    Probiert dies mal mit einem MtB, welches ja viel leichter ist und sich das Fahrergewicht viel stärker bemerkbar macht.
    Hockst Du passiv auf dem Sattel, rutscht es in einer Schotterkurve schnell weg. Drehst Du die äußere Kurbel nach unten und verlagerst geduckt stehend Dein Gewicht darauf rast Du wie ein MXer rum. (Die Körpergewichtsverlagerung in Längsachse habe ich jetzt mal außen vor gelassen.)

    Aber "Stehen" war das Thema:
    "Soviel im Stehen wie nötig und soviel im Sitzen wie möglich" (BvZ)
    Ich fahre aber auf der HP2 mehr im Stehen als auf der KTM, da die HP einfach schwerer (und das bei meinem eher geringen "Gegen"gewicht) ist und ich technisch schwierige Stellen einfach im Stehen besser ausbalancieren kann, dazu kommt, daß man nicht in die Versuchung kommt zu fußeln...
    Oder mit der Basic bin ich eigentlich im Gelände nur im Stehen gefahren, da diese ein nicht so gutes Fahrwerk hat und man ihr mit sehr viel Körperarbeit "helfen" mußte die Passagen zu schaffen. Dann leidete sie auch nicht so sehr, dafür ich umso mehr...

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    #33
    Zitat Zitat von rhct Beitrag anzeigen
    Ich würde mich gerne mit einer Frage hier anhängen:
    in einem wird erwähnt, dass man auch ohne Kupplung schalten kann.
    Es gab hier auch mal im Forum eine Beschreibung, wie man das macht i.V.m Gasgeben und -wegnehmen. Allerdings find ich den nicht mehr.
    Könnte einer von den "Profis" dies noch mal erläutern.

    Vg


    michi
    Profi bin ich sicher nicht..

    Im Gang deiner Wahl leicht beschleunigen, den Ganghebel leicht nach oben gegen den Druckpunkt schieben und halten. Mit ein wenig Gefühl merkst du es... Dann kurz das Gas weg nehmen und zack... der nächste Gang ist drin.
    Entscheidend ist, dass du den Antrieb kurz lastfrei bekommst. Was anderes macht der Schaltassistent auch nicht. Nur vielleicht ein wenig schneller...

    Runter geht auch, aber da muss man Glück haben, dass die Drehzahl passt.

    Gruß

    David

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    #34
    Hi
    Zitat Zitat von Serpel Beitrag anzeigen
    Moin Gerd,

    dem möchte ich freilich aufs Heftigste widersprechen.

    Gruß
    Serpel
    Das darfst Du. Allerdings wirst Du damit die Physik in Bezug auf den Schwerpunkt nicht ändern. Nur zur Erinnerung: Es geht um den Schwerpunkt und nicht um irgendeine Dynamik!
    gerd

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    #35
    Im Stehen lässt es sich im Falle eines Falles leichter abspringen

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    #36
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ....Nur zur Erinnerung: Es geht um den Schwerpunkt und nicht um irgendeine Dynamik!
    Deshalb das aneinander vorbei quatschen

    Gerd, schau noch mal auf die Überschrift und den ersten Beitrag

    Gruß
    Berthold

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    #37
    Hi
    Habe ich darauf gesehen und deshalb zitierte ich zuerst zu was bzw welcher Aussage ich Stellung beziehe.
    gerd

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    #38
    Hi Sampleman,

    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich auf meiner GS im Stehen wie ein Affe auf dem Schleifstein
    das Problem ist wahrscheinlich der zu tiefe Lenker. Die Serienhöhe geht eher von einem sitzenden Fahrer aus. Wenn man sich
    2-3 cm Erhöhung anbaut, ist das Fahren im stehen gleich viel natürlicher.
    Gerade auf Schotter kann man auch sehr gut im sitzen fahren, das stehen ist vor allem sinnvoll bei schwerem Gelände, wenn
    man schnell sein Gewicht verlagern muß oder eben die Beine als zusätzlichen "Stoßdämpfer" verwenden will/muß. Ich selbst bin schon mehrfach Rallyes gefahren (mit R100GS, R1100GS und KTM LC4), und hier fährt man mind. 90-95% der Zeit im Sitzen (außer man ist Werksfahrer oder will einer werden)...

    Viele Grüße,
    Matthias

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    #39
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    @jo
    >>>Ausserdem erhöht Stehen die Lebensdauer der Dämpfer<<<
    Naja, die Hinteren leben länger, dafür belastest Du die Vorderen mehr. Insgesamt sind gleiche Massen zu dämpfen, also gleiche Arbeit zu verrichten. Der hintere kommt allerdings seltener an seine Grenzen und so werden überproportionale Belastungen vermindert.
    Jo hat völlig Recht.

    Durch das Stehen in den Rasten (mit leicht angewinkelten Knien) werden sowohl Massenträgheit des Motorrads als auch sein Trägheitsmoment deutlich reduziert. Dadurch werden die Federungselemente tatsächlich weniger belastet.

    Gruß
    Serpel

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    #40
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,
    habe heute meine GS mit Heidenau Scout K60 bereift vom Schrauber geholt und ein paar stark profilierte Alu-Rasten montiert. So langsam gehen mir die Ausreden aus: in diesem Jahr will ich meinen Schotter-Anteil erhöhen.
    Wenn Leute im Gelände fahren, dann fahren sie fast immer im Stehen. Warum? Ich fühle mich auf meiner GS im Stehen wie ein Affe auf dem Schleifstein, habe auch nicht den Eindruck, als hätte ich die Maschine besonders sicher im Griff. Die tieferen Rasten, die ich heute montiert habe, haben zwar schon etwas beim Stehen geholfen, ich hatte aber immer noch das Gefühl, nicht sicherer unterwegs zu sein als im Sitzen.
    Wo liegt also das Geheimnis beim Fahren im Stehen?
    Moin Sampleman,

    mir hat man "dein Anliegen / deine Frage", in einem Enduro-Urlaub auf Fuerteventura ganz praktisch und hervorragend erklärt, bzw. gezeigt. Ich sollte es vor allem selbst erfahren. In diesem Thread sind wirklich gute Erklärungen gegeben worden, aber in der Realität selbst ausprobiert... ist eben realistischer / praktischer, aber vor allem einprägender. Mein damaliger Coach, es waren sogar zwei, beide sehr erfahrene Enduro und Motocross-Fahrer, haben mir (reiner Straßenfahrer) vorgeschlagen, eine gewisse Strecke, mit mehreren Schwierigkeiten, nur im sitzen zu fahren, so flott ich es mir zutraue. Danach sollte ich die gleiche Strecke nur im stehen fahren, ebenfalls so flott ich es mir zutraute. Dann haben wir kurz gesprochen, sogleich zurück auf die Strecke, nun sollte ich so fahren, wie ich es für mich richtig hielt. Da kam schon der erste, große "Aha-Effekt. Dann sind wir gemeinsam gefahren, einer vorweg, dann ich, der dritte hinterher. Ich hatte quasi 2 Instruktoren ... das hat mich dann auch sehr gut über die folgenden 5 Tage gebracht. Obwohl ich nicht verschweigen will, dass ich noch nie zuvor ein Motorrad so oft aufheben musste

    Aus geschriebenem kann man sehr viel lernen, aber eben nicht "erfahren". Enduro-Kurse werden ebenso angeboten, wie Sicherheits.- und andere Trainings. Einfach mal anmelden und mitmachen. Da wird es theoretisch erklärt, aber auch praktisch gezeigt und selbst erfahren. Kleiner Tipp am Rande (spart Geld und Kraft), ein Training auswählen, bei dem Motorräder gestellt werden, die sind meistens leichter als eine "GS", aber die Fahrphysik ist ziemlich identisch. Danach kann man es ja langsam mit dem eigenen Motorrad angehen.

    Gruß aus BS, Frank


 
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