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Immer diese Anwaltsschelte

Erstellt von GS Bär, 24.05.2012, 14:41 Uhr · 49 Antworten · 3.816 Aufrufe

  1. Registriert seit
    17.08.2004
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    #11
    Sommerloch?!

  2. CBR Gast

    Standard

    #12
    Sommerloch
    tsts
    Ich hab mir ne Klimaanlage fürs Büro gegönnt ich geh hier nie wieder raus

    Aber Anwälte also diese "Blutsauger der Menschheit" aber man kommt um die ab und an nicht drumrum.

    Wir haben unsere Rechtschutzversicherung bei der ARAG und da haben wir telefonische Beratung frei aber da hat man am anderen Ende immer Vögel dran da frag ich mich doch gelegentlich ob ich da nicht in irgendeine Kantine verbunden werde anstatt in eine Kanzlei.

    Zu 90% alles fürn Ar....


    Am schlimmsten sind die allgemeinen Anwälte die von allem eine Ahnung haben aber dann doch nicht so wirklich richtig.

    Leidliches Thema diese Anwälte ....

  3. Registriert seit
    28.11.2008
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    #13
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Freut mich, dass du dir Luft machen konntest. Das ist wichtig. Und aus irgendeinem Blickwinkel heraus hast du völlig recht.
    Kannst du aber mit der Tatsache leben, dass es neben deinem noch andere Blickwinkel gibt?
    Ich habe zB einen anderen.
    Kann dies auch begründen.
    Mein beruflicher Alltag besteht aus dem betreuen verwahren und begleiten ( je nachdem) von kriminellen Jugendlichen im Massnahmevollzug.
    Alle haben sie perfekt gelernt, ihre Rechte mit Hilfe von Anwälten zu erkennen, zu schützen und auszuweiten.
    Mit der Wahrnehmung ihrer Pflichten nehmen sie es nicht so sehr genau.
    Ich bin tatsächlich so altmodisch, dass ich noch an moralische Werte glaube. Und einer davon lautet: ich stehe zu dem Mist, den ich baue.
    Natürlich würde ich niemand raten, bei heikleren Situationen auf Hilfe zu verzichten! Ich hab ja auch ne Rechtsschutzversicherung.
    Aber in klaren Fällen wie einer Geschwindigkeitsübertretung mithilfe eines Anwalts das Schlupfloch im System zu finden und zu nutzen- das misshagt mir. Weil mein ganzes Berufslebendarauf ausgerichtet ist, den Jugendlichen den Begriff Eigenverantwortung beizubringen. Und wenn ich dann sehe, dass hier in einem Forum der zumeist oberhalb von Hartz4 verdienenden Menschen mit einer vermuteten Bildung im Normalbereich sich um eben diese Eigenverantwortung drücken.... Sagen wir mal so: du kennst sicher Paragraph und Kommentar, der mir die freie Äussereung meiner Meinung sicherstellt.

    So. Das negiert nicht deine Aussage. Wie auch, du hast ja recht. Ich bitte nur zu akzeptieren, dass ich deshalb nicht automatisch im Unrecht bin sondern einfach nur den Fokus auf einen anderen Punkt gelegt habe. Nicht ausschliesslich, wohlverstanden!

    Abschliessend: die Kostenexplosion im Gesundheitswesen versucht man zu bekämpfen, indem Menschen vor einem Arztbesuch nochmal nachdenken und eventuell ohne Systemhilfe auskommen.
    Auch die Juristerei verschlingt Millionen.
    Und auch hier ist es nur legitim, an die Eigeninitiative zu appellieren.
    Sagen wir mal so: gäb es keinen günstigen Zugang zu Anwälten, wären einerseits arme Menschen extrem benachteiligt.
    Andererseits müssten Menschen hingegen lernen, sich zu einigen statt Recht zu behalten...

    Zum Schluss: wer viel interpretieren möchte, könnte aus deiner Wortwahl (...Schreiberlinge) herauslesen, dass du dich für etwas Besonderes hältst. Was du vermutlich nicht bist. Ich unterstelle, du bist Anwalt und hast irgendwelche bis hervorragende Fachkenntnisse im Bereich Juristik.
    Die Frage, ob man auch einfach mal zu seinem Tun steht, befindet sich aber weitgehend ausserhalb deines Fachgebietes! Weshalb ich dich also im Kreise der laienhaften Schreiberlinge willkommen heissen möchte.
    Amen
    Wertes Nordlicht,

    wie kannst du wissen, welche moralischen Werte ich vertrete und das ich der Auffasssung wäre, man sollte nicht zu seinem Fehlverhalten stehen ? Mir scheint, du hast meinen Beitrag gründlich mißverstanden. Es geht mir nicht darum, dafür zu plädieren, sich jeglichem Fehlverhalten mittels anwaltlicher Kunstgriffe zu entziehen. Vielmehr wollte ich darauf hinweisen, dass Versicherer keine "Wohltäter" sind, sondern stets darauf bedacht, möglichst wenig an den Geschädigten zu zahlen und berechtigte Ansprüche zu kürzen. Hierdurch machen die Versicherer Gewinne von zig Millionen Euro und bedienen sich teils äußert fragwürdiger Mittel. Diesem unseriösen Treiben durch Einschaltung eines Anwalts Einhalt zu gebieten, ist doch wohl ein legitimes Ziel, oder nicht?

  4. Registriert seit
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    #14
    Ich finde es gut, wenn z.B. wegen GEschwindigkeitsüberschreitungen, Abstandsverstößen o.ä. nicht sofort jeder zu einem RA rät! Diese Mentalität ist nämlich das Übel, das zu ständiger Überlastung unseres Justizsystems führt.

    Allerdings ist mein Eindruck hier im Forum, das die Mehrzahl der "Schreiberlinge" bei Unfällen (selbst verschuldet oder nicht) sehr wohl zur Konsultation eines Fachmanns rät! Alles andere wäre fahrlässig ond/oder dumm.

    Beste Grüße
    Tobias

  5. Registriert seit
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    #15
    @GS-Bär..... ich habe es auch so gelesen wie das Nordlicht.

    Das mit den Versicherungen geht imho auch anders.... bis jetzt jedenfalls.
    Ansonsten halte ich es wie Sealiner....

    Wobei ich die "30% -Pfeifenquote" bei den Anwälten eher für untertrieben halte. Es sind wohl eher 30%-"Nicht-Pfeifen"....

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von CBR Beitrag anzeigen
    Wir haben unsere Rechtschutzversicherung bei der ARAG und da haben wir telefonische Beratung frei aber da hat man am anderen Ende immer Vögel dran da frag ich mich doch gelegentlich ob ich da nicht in irgendeine Kantine verbunden werde anstatt in eine Kanzlei.
    Rechtsschutzversicherer wollen doch auch Geld verdienen. Also via Hotline den Kunden am besten davon abhalten zu einem Anwalt zu gehen, der sich eventuell auch noch auskennt. Ob man es an solch einer Hotline wirklich mit einem Anwalt zu tun hat ??

  7. Baumbart Gast

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    #17
    Man könnte übrigens im Sinne des Eröffnungsbeitrage auch die Frage stellen, warum hier überhaupt Schraubertipps gegeben werden und nicht jedem empfohlen wird, sofort die Fachwerkstatt aufzusuchen (bei einigen Beiträgen habe ich tatsächlich den Eindruck das dies der besssere Rat wäre )

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass gerade in diesem Forum die Leute altgenug sind, um die Beiträge selbst reflektierend lesen zu können.

    Ich kann mich auch darüber aufregen, dass Rechtsanwälte/Rechtsbeistände (ich schreibe jetzt mal nicht Kollege, weil ich mich wahnsinnig fremdschämen muss) sich zu derartigen Standpunkten hinreißen lassen.

    Genau so gut könnte ich feststellen,

    dass jeder 3. "Amwald" zu blöd ist, die rechtlich begründeten Schadenersatzansprüche seines Mandanten durchzuetzen.

    dass kaum ein RA einen Haushaltsführungsschaden richtig berechnen kann.

    dass es immer noch RA gibt, die nach Susanne Hacks das Schmerzensgeld abrechnen.

    dass es immer noch RA gibt, die es ok finden, wenn der Mandant bei einem 500 EUR Blechschaden 5.000 EUR Mitewagenkosten verursachen.

    dass man einem RA das "Quotenvorrecht" nicht näher bringen kann.

    dass sich immer wieder RA blamieren, weil sie vor Gericht auf der "falschen Seite" sitzen.


    Ich halte es (Wie sagt die ständige Rechtssprechung?) wie ein logisch denkender und wirtschaftlich handelnder Mensch:

    Den Kram, den ich nicht selbst kann, muss ich machen lassen. Bei den Lapalien gehe ich nach Try und Error vor.

    Warum bei einfachen Unfällen zum RA/RB wackeln, wenn eine einfache Mail auch genügt.... ?

    .....sagt übrigens jemand, der mal 10 Jahre lang Kfz-Schäden reguliert hat, und heute das Wort Mandant nicht mehr mit "man dankt" verwechselt.

    Ich finde es einfach zu kurz, den Fehler bei den Versicherern zu suchen.
    Ich gebe dir insoweit völlig recht, dass natürlich nicht jeder Anwalt alles kann. Daher gibt es ja mittlerweile zahlreiche Fachanwaltschaften. Der Standpunkt, zu dem ich mich "hinreißen" lasse ist geprägt durch sehr, sehr viele Jahre Erfahrung in der Abwicklung von Unfällen mit allen KH-Versicherern dieser Republik. Daher bin ich schon der Auffassung, mit Fug und Recht die Aussage treffen zu können, dass es heute nicht mehr möglich ist, einen Unfall selbst und ohne juristische Fachkenntnis abzuwickeln, ohne am Ende noch auf einem Teil seines Schadens sitzen zu bleiben.

    Ist schon interessant, welch ungestüme Reaktionen mein, zugegebener Maßen leicht provokanter, Beitrag hier auslöst

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Man könnte übrigens im Sinne des Eröffnungsbeitrage auch die Frage stellen, warum hier überhaupt Schraubertipps gegeben werden und nicht jedem empfohlen wird, sofort die Fachwerkstatt aufzusuchen (bei einigen Beiträgen habe ich tatsächlich den Eindruck das dies der besssere Rat wäre )

    Nun, bei den Schraubertipps, gehe ich doch mal stark davon aus, dass die zumindest erprobt und für gut befunden wurden Da ich aber nicht selbst schrauben kann, werde ich nie in die Verlegenheit kommen, es auszuprobieren.

  10. Registriert seit
    14.04.2011
    Beiträge
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    Standard

    #20
    Und um für die Branche der Talarträger mal eine Lanze zu brechen:

    Der Rechtsanwalt ist immer nur so gut wie sein Mandant!


    Soll heißen; wer dem beauftragten Rechtsberater die Klamotten auf den Tisch knallt und auf der Hacke kehrt macht, wird nie ein 100%iges Ergebnis bekommen. Das gilt für alle Fachgebiete; nicht nur Verkehrsrecht.


 
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