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Was ist denn ein "BIKER"?

Erstellt von GS Endurist, 23.01.2014, 10:01 Uhr · 156 Antworten · 12.869 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Was ist denn ein "BIKER"?

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    der Fehler, der hier seit 9 seiten gemacht wird, ist der, dass einer versucht für andere (allgemeingültig) festzulegen, wie er sich als Motorradfahrer definiert.
    Ich persönlich mache das für mich ganz allein und ich bin sicher KEIN Biker. .
    Falsch. Du nimmst einen fast allgemeingültigen Begriff und definierst ihn für dich um. Du FÜHLST dich vielleicht nicht wie das, was DU unter Biker verstehst bzw. definierst dich hoch individuell.
    Das ändert aber nichts an dem umstand, dass du für weniger tief denkende menschen das bist, was sie sehen. Ein Mensch auf einem Motorrad. Und einer der dafür erfundenen begriffe ist nun einmal BIKER.
    Da ist wirklich besagter Reissack und dessen genaue Position noch interessanter als die Frage, ob du ganz persönlich unter diesen begriff fallen möchtest oder nicht
    Dass da dann Insider tiefsinnige Abgrenzungsmechanismen in die Welt der Sprache einbauen, ist irgendwie auch der Dummheit unserer Spezies geschuldet macht sie doch aus dem VERBINDENDEN Kommunikationsmittel Sprache ein Instrument der abgrenzung...
    Janu, bikende Grüsse vom töffahrenden Motorradfahrer...

  2. Registriert seit
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    Standard

    Die Sprache dient doch hier nicht der Abgrenzung Holger, vielmehr dient sie genau in dem Fall der Präzisierung. Absolut präzise ist halt mal der deutsche Ausdruck Motorradfahrer (der schweizer Töfffahrer) oder eben Radfahrer der keinen Interpretationsspielraum läßt.
    Der denglische Begriff Biker hingegen, läßt genau diesen, von mir persönlich nicht erwünschten, Spielraum zu, deshalb lehne ich den Begriff ab.
    Wirklich wichtig ist das alles nicht, da hast du sicher Recht, es macht aber Spaß darüber zu diskutieren und mir bleibt als Instrument immer noch die Möglichkeit auf den Begriff Biker nicht zu reagieren, wenn ich derart angesprochen werde.

  3. Registriert seit
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    Standard

    Servus!

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Der denglische Begriff Biker hingegen, läßt genau diesen, von mir persönlich nicht erwünschten, Spielraum zu, deshalb lehne ich den Begriff ab.
    Aber leider ist Biker eben KEIN denglischer Begriff! Das ist ein richtiges englisches Wort, dessen Bedeutung ich schon dargelegt habe. Es gibt auch ein englisches Pendant zu "Motorradfahrer", das ist dann "Motorcyclist". Das sagt vermutlich aber keiner...

    Übrigens ist Biker auch im Duden vertreten:


    • (Jargon) Motorradfahrer
    • (umgangssprachlich) jemand, der Fahrrad, Mountainbike fährt


    Im Duden steht auch, dass die Herkunft die englische Sprache ist.

    Also, jemand der einen Motorradfahrer als "Biker" bezeichnet, tut das mit vollem "Recht". Das damit auch ein Mountainbike Fahrer gemeint sein kann ist eben Pech.

  4. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    aber nun gut:

    ...Biker ist vor meinem Auge (natürlich subjektiv und klischeebehaftet) ein Endvierziger mit deutlichem Bauchansatz, Stirnglatze, billig wirkende Tattoos vor 30 Jahren wahllos über den jetzt nicht mehr straffen Körper verteilt, der krampfhaft versucht mit einem Bike, seine schwindende körperliche Leistungsfähigkeit zu kaschieren, ebenso wie er versucht vor Mutti und den Kindern durch die Verwendung unpassender Anglizismen, wie Biker zu zeigen, dass er noch dazu gehört, die Sprache seiner (augenverdrehenden) Kiddies spricht und versteht. ....
    Kennen wir uns? Woher weist du wie aussehe?

  5. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    das war ja die Absicht dahinter Uli. Muß ja nicht jeder wissen, was ich mit dem Begriff Biker assoziiere, da könnten sich dann einige auf den Schlips getreten fühlen, was wiederum zu einem erneuten Aufflammen der Diskussion, diesmal deutlich leidenschaftlicher, führt.

    aber nun gut:

    Biker ist vor meinem Auge (natürlich subjektiv und klischeebehaftet) ein Endvierziger mit deutlichem Bauchansatz, Stirnglatze, billig wirkende Tattoos vor 30 Jahren wahllos über den jetzt nicht mehr straffen Körper verteilt, der krampfhaft versucht mit einem Bike, seine schwindende körperliche Leistungsfähigkeit zu kaschieren, ebenso wie er versucht vor Mutti und den Kindern durch die Verwendung unpassender Anglizismen, wie Biker zu zeigen, dass er noch dazu gehört, die Sprache seiner (augenverdrehenden) Kiddies spricht und versteht.

    Eigentlich ist er ein armer Mensch, seine Frau pop.pt längst den Nachbarn, seine Kinder pumpen ihn an, damit sie sich am Wochenende nen Joint durchziehen können und sein Chef hat ihm längst die Verantwortung über das Papierlager übertragen.
    Der Teil seiner Freunde, die es nie zu Familie und regelmäßiger Arbeit gebracht haben, aber dafür immer Biker waren, denen man die Millionen Zigaretten und Bier ansieht, lacht ihn als Spießer aus. Der Teil seiner Freunde, die neben Karriere machen, noch die Modelfrau und 3 Kinder haben, heute Chef- (sekretärinnenbespringer) sind und Porsche fahren, lacht ihn aus, weil er sich noch nie für ein Leben entscheiden konnte und heute alle Anzeichen einer Midlife Crisis zeigt.
    Armer Biker.
    Einfach nur klasse. Besser hätte ich meine Vorurteile, egal wie sie auch immer aussehen mögen, auch nicht zur Schau stellen können.
    Genau genommen sind wir, besser gesagt die die es wissen wollen, nun auch nicht weiter. Die Vorurteile und Klischees gab's nämlich auch schon 10 seiten vorher.

    Jetzt stellt sich für mich natürlich die Frage was der gemeine Amerikaner unter einem Biker versteht. Sind das auch die mit den dicken tatowierten Bäuchen und der Mutti zuhause, die er hin und wieder mal besteigen darf, wenn er nicht gerade an irgendwelchen Biker-Treffen teilnimmt oder in irgendwelchen Kneipen rumhängt und am Budweiser rumnippt.

    So gesehen hast Du natürlich schon recht, der Biker ist das was sich jeder darunter vorstellt. Zumindest nix allgemeingültiges. Aber ich bitte, für all diejenigen die meinen die Definition gefunden zu haben, zu beachten: manchmal passen die Vorstellungen, manchal allerdings liegt man eben auch meilenweit daneben.

    Und sich als Motorradfahrer zu bezeichnen um sich von den ordinären Bikern abzuheben, hat schon so ein bißchen was von Arroganz. Ob da auch tatsächlich mehr dahinter steckt als nur Arroganz? Das kam übrigens nicht von Dir, ich hab's hier nur nochmal aufgegriffen.

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von KarliP Beitrag anzeigen
    Aber leider ist Biker eben KEIN denglischer Begriff! Das ist ein richtiges englisches Wort, dessen Bedeutung ich schon dargelegt habe. .
    wenn ein unpräziser englischer Begriff im Deutschen verwendet wird, um einen präszisen deutschen Ausdruck zu ersetzen, dann ist das für mich denglisch. Deshalb wählte ich dieses Attribut.
    Wie Engländer Motorradfahrer benennen, ist im übrigen irrelevant.

  7. Registriert seit
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    Standard

    ..wenn das hier eine Talkshow wäre hätten wir die Sendezeit bereits erheblich überzogen....

  8. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    ..wenn das hier eine Talkshow wäre hätten wir die Sendezeit bereits erheblich überzogen....
    und die gäste hätten sich an gegenseitigen an den haaren gezogen

  9. Registriert seit
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    756

    Standard

    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    ...
    Jetzt stellt sich für mich natürlich die Frage was der gemeine Amerikaner unter einem Biker versteht. Sind das auch die mit den dicken tatowierten Bäuchen und der Mutti zuhause, die er hin und wieder mal besteigen darf, wenn er nicht gerade an irgendwelchen Biker-Treffen teilnimmt oder in irgendwelchen Kneipen rumhängt und am Budweiser rumnippt.

    ...

    Und sich als Motorradfahrer zu bezeichnen um sich von den ordinären Bikern abzuheben, hat schon so ein bißchen was von Arroganz. Ob da auch tatsächlich mehr dahinter steckt als nur Arroganz? Das kam übrigens nicht von Dir, ich hab's hier nur nochmal aufgegriffen.

    Gruß Thomas
    ... in diese Richtung wollte ich führen...

    Stellt doch eine ähnlich formulierte Frage in eines dieser "BIKER" Foren, ihr werdet da vermutlich das gleiche lesen, nur.... das dort der "Motorradfahrer" entsprechend wie hier ein klein wenig lächerlich, schmunzelnd, abweisend u.s.w. dargestellt wird und sich selbst den "besseren", nämlich den "Biker" nennt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: den "echten Biker".
    Die gleiche Arroganz!

    Wir Menschen neigen doch dazu, andere Menschen in Schubladen zu packen. Mal mehr, mal weniger und doch tun wir es... manchmal sogar unbewusst... oder doch OFT unbewusst?

    Ist es nicht so, das wir den BIKER und den MOTORRADFAHRER in verschiedene Schubladen stecken? ...obwohl sie doch in EINE Schublade gehören? Weil, es sind ja nun mal ALLE Motorradfahrer... egal welche Hautfarbe, männl./weibl., unabhängig vom Bildungsstand, egal ob im Brot und Lohn stehend oder ohne festen Wohnsitz auf Weltreise, egal ob in Stoff oder Leder gekleidet, mit oder ohne Bart, egal ob alt oder jung, u.s.w. und so fort..

    NUR wollen wir doch nicht mit "Motorradfahrern" die Bier ( und kein teuren Whisky/Scotch ) trinken, bei denen die Kinder ihren DADDY wegen Geld anpumpen um sich Drogen einzupfeifen, dickbäuchig und Fastglatze haben... nicht auf EINE Stufe stellen. NEIN... das wollen wir nicht. Und darum:

    Schublade auf... die untere... und den "Biker" hinein.

    Vielleicht hat ja jemand Lust und die Muße einen ähnlichen Thread in ein entsprechendes Forum zu stellen..., dann könnte man mal die beiden Threads " (aus-)tauschen"

    Lieben Gruß aus dem verschneiten Brandenburg, oh Brandenburg

    Motorradfahrer, Biker oder was auch immer,Jürgen.

  10. Registriert seit
    19.07.2009
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    Standard

    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    ..wenn das hier eine Talkshow wäre hätten wir die Sendezeit bereits erheblich überzogen....

    Jepp

    Verlängerung beantragen? Wo?


 
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