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Jetzt war ich (fliegenjens) leider auch mal dran....

Erstellt von fliegenjens, 01.07.2010, 21:34 Uhr · 83 Antworten · 11.006 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #71
    Zitat Zitat von fliegenjens Beitrag anzeigen
    Ich krieg die Krise.

    Am 14.12 haben wir uns mit der Versicherung geeinigt (50/50) und Heute am 24. um 12.30 Uhr bekomme ich eine Klageschrift vom Postboten zugestellt.

    Der Gegner möchte den Rest jetzt von mir direkt einklagen....

    Ich versteh die Welt nicht mehr und die Weihnachtsstimmung in der Familie ist auch dahin....
    Hallo Jens,
    ich bin kein Jurist, aber wenn der Unfallgegner jetzt bei Dir versucht Geld einzuklagen, ist im Hintergrund immer noch deine Versicherung haftbar. Also sofort informieren und mit ins Boot nehmen. Und die haben Anwälte

    Du könntest im Gegenzug das gleiche Spiel betreiben und ihn verklagen auf Deine 50%- machste nicht, weil Du keine Rechtschutzversicherung hast. Dein Gegner denke ich, hat eine
    Ich hab auch keine, denn die sind sauteuer! (und wie ein Vorschreiber meinte "...die sind wie Haftpflichtversicherungen..." Meine Meinung: Haftpflichtversicherung muss sein, Rechtschutz nicht. Ich versuche ohne durchs Leben zu kommen und weiche juristischem Stress aus. Wenn ich doch mal unbill durch das Rechtssystem erleiden sollte, addiere ich halt 20 Jahre Rechtsschutzbeitrag, und schon geht es wieder...

    Und zum Schluß, den Mittelstreifen beim Stau zu verwenden ist gefährlich und birgt erhöhtes Unfallrisiko. Musste ich auch vor ein paar Monaten erleben

    Werd ich zukünftig natürlich trotzdem machen, oder doch nicht...

    2011 wird es zeigen...

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    #72
    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Ich hab auch keine, denn die sind sauteuer!
    147.- €uro Jahresprämie.
    Es geht heute einfach nicht ohne.
    Jeder Heckenpenner läuft wegen jedem Furz zum Anwalt, ist heute vergleichbar mit der Pest im Mittelalter, passiert jedem mal ... nur das heute selten Recht gesprochen wird.

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    Reden

    #73
    verkehrrechtsschutz €88,30 und wenn privatperson, dann für alle fahrzeuge im haushalt

    über welche beträge wird hier diskutiert

    die möglichkeit in betracht ziehen, einen rechtsstreit zu führen aus der addition nicht gezahlter beiträge wegen einer nicht abgeschlossener versicherung - in diesem fall hier die rs-versicherung- ist was für leute, die sich die hose mit der kneifzange zumachen

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    #74
    Zitat Zitat von GS Jupp Beitrag anzeigen
    verkehrrechtsschutz €88,30 und wenn privatperson, dann für alle fahrzeuge im haushalt

    über welche beträge wird hier diskutiert

    die möglichkeit in betracht ziehen, einen rechtsstreit zu führen aus der addition nicht gezahlter beiträge wegen einer nicht abgeschlossener versicherung - in diesem fall hier die rs-versicherung- ist was für leute, die sich die hose mit der kneifzange zumachen
    Moin,
    € 88,30 für Verkehrsrechtschutz finde ich auch nicht teuer, hätte ich so bei 150€ eingestuft. Trotzdem will ich die nicht

    Da wird Geld verpulvert ohne Ende.
    Ich hab ne Versicherung, also nutzen!!!
    Geblitzt? => Rechtschutz,
    Unfall trotz offensichtlicher Eigenschuld => Rechtschutz, vielleicht finden die Anwälte ja noch einen Notausgang.
    Alkoholfahrt => Rechtschutz
    Ich bin schuld => Rechtschutz
    usw.

    Rechtschutzversicherungen erzeugen tausende zweifelhafte Verhandlungen und verstopfen die Gerichte.
    Ich hab keinen Bock auf amerikanische Verhältnisse. Unterhaltsam hierzu ist der Roman von John Grisham "Die Schuld"....da klappen sich die Zehnägel hoch...

    Viele Grüße, Grafenwalder

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    #75
    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Moin,
    € 88,30 für Verkehrsrechtschutz finde ich auch nicht teuer, hätte ich so bei 150€ eingestuft. Trotzdem will ich die nicht

    Da wird Geld verpulvert ohne Ende.
    Ich hab ne Versicherung, also nutzen!!!
    Geblitzt? => Rechtschutz,
    Unfall trotz offensichtlicher Eigenschuld => Rechtschutz, vielleicht finden die Anwälte ja noch einen Notausgang.
    Alkoholfahrt => Rechtschutz
    Ich bin schuld => Rechtschutz
    usw.

    Rechtschutzversicherungen erzeugen tausende zweifelhafte Verhandlungen und verstopfen die Gerichte.
    Ich hab keinen Bock auf amerikanische Verhältnisse. Unterhaltsam hierzu ist der Roman von John Grisham "Die Schuld"....da klappen sich die Zehnägel hoch...

    Viele Grüße, Grafenwalder
    Du hast nicht ganz Unrecht, was das Einführen amerikanischer Verhältnisse angeht, aber das liegt doch an den Streithanseln, nicht an der Versicherung an sich. Solange jeder glaubt (hier nat. nicht), er könne sich das Recht jederzeit passend selber zusammenbasteln u. ggfs. auf den Einsatz der Rechtsschutzvers. vertrauen, o. aus Sachen, die er selber verschuldet hat, auch noch Gewinn schlagen, solange wird sich nichts ändern, und Du musst mit dem Beitrag auch diese Leute unterstützen.

    Grüße
    Uli

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    #76
    Zitat Zitat von Grafenwalder Beitrag anzeigen
    Moin,
    € 88,30 für Verkehrsrechtschutz finde ich auch nicht teuer, hätte ich so bei 150€ eingestuft. Trotzdem will ich die nicht

    Da wird Geld verpulvert ohne Ende.
    Ich hab ne Versicherung, also nutzen!!!
    Geblitzt? => Rechtschutz,
    Unfall trotz offensichtlicher Eigenschuld => Rechtschutz, vielleicht finden die Anwälte ja noch einen Notausgang.
    Alkoholfahrt => Rechtschutz
    Ich bin schuld => Rechtschutz
    usw.

    Rechtschutzversicherungen erzeugen tausende zweifelhafte Verhandlungen und verstopfen die Gerichte.
    Ich hab keinen Bock auf amerikanische Verhältnisse. Unterhaltsam hierzu ist der Roman von John Grisham "Die Schuld"....da klappen sich die Zehnägel hoch...

    Viele Grüße, Grafenwalder
    ich persönlich freue mich immer auf leute ohne rechtsschutzversicherung denn da kann man mal wieder richtig die sau rauslassen

    spaß beiseite

    ich würde dich mal gerne sehen, wenn dir einer die haxen durcheinander fährt und du einen rechtsstreit über mehrere jahre führen müsstest mit gutachten, gegengutachten und vielleicht noch rentenansprüche usw.usw.

    ohne rechtsschutz

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    #77
    Zitat Zitat von GS Jupp Beitrag anzeigen
    ich persönlich freue mich immer auf leute ohne rechtsschutzversicherung denn da kann man mal wieder richtig die sau rauslassen
    Jupp, Du böser

    ich würde dich mal gerne sehen, wenn dir einer die haxen durcheinander fährt und du einen rechtsstreit über mehrere jahre führen müsstest mit gutachten, gegengutachten und vielleicht noch rentenansprüche usw.usw.

    ohne rechtsschutz
    OK, dieses Argument zieht. Aber wenn Du zweifelsfrei Schuld am Unfall bist, gehst Du trotz Versicherung in so einem Ernstfall leer aus. Die Rechtschutzversicherung kann tendenziell Sachverhalte zu Deinen Gunsten verschieben, sie kann aber nicht aus Schuld Unschuld machen. (Hoffe ich zumindest)
    In so einem Fall wäre doch das Geld besser in einer Unfallversicherung investiert. Die zahlt dann, unabhängig von der Schuldfrage.

    Viele Grüße, Grafenwalder

  8. Registriert seit
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    #78
    ...OT:
    viel wichtiger und sinnvoller als eine Rechtsschutzversicherung ist die Absicherung der eigenen Gesundheit. Daran denken die Wenigsten.


    Ist ein 'Rechtsstreit' aussichtslos, kann die Versicherung eine Kostenübernahme ablehnen oder einschränken. Selbst erlebt, woraufhin ich die RS gekündigt habe. Benötige ich für 'Normalfälle' tatsächlich rechtlichen Schutz, kommt es günstiger die Kosten selbst zu tragen.


    ...und nun kommt mir nicht mit 'Einzelfällen', wir sind hier nicht bei BMW.

  9. Registriert seit
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    #79
    ich versuche mir immer noch anhand der kurzen schilderung vorzustellen, was
    da eigentlich passiert ist. eine skizze wuerde vielleicht hilfreich sein.

    nachdem der unfallgegner so kess ist, seinen schaden voll erstattet bekommen
    zu wollen, obwohl hier mindestens eine teilschuld selbst fuer oma paschulke zu
    erkennen ist, sollte man das vielleicht nochmal aufrollen lassen.

    fakt ist, wenn du (deine versicherung) auf 100% verklagt wirst, kannst du mit
    einem 50% eingestaendnis und klageabweisung der 100% billig aus der sache
    raus. ob man das machen sollte, steht auf einem anderen blatt.

    interessant waere hier, warum du nicht gleich auf 100/0 gegangen bist, so
    habe ich es anno schnee gemacht und bin so ohne teilschuld aus der sache
    raus. da wollte man mir anfangs 100% oder 75% aufs aug druecken. die
    androhung der klage kam aber direkt von mir, weil die nicht einlenken wollten.

    also ... du faehrst auf einer *-strasse inner-/ausserorts und setzt zum
    ueberholen an, richtig?
    du beginnst den vorgang vor dem ende der durchgezogenen linie richtig?
    du beschleunigst auf die erlaubten vmax und das fahrzeug vor dir (3) zieht
    auch raus um zu ueberholen und ist dabei ebenfalls noch im ueberholverbot. richtig?

    frage:
    haettest du statt von hinten, auch aus einer seitenstrasse kommen koennen
    und die kolonne uebersehen koennen und waerst du so auf die gegenfahrbahn
    gekommen und haettest ueberholen muessen? (rein hypothetisch)
    hast du den ueberholvorgang mit schulterblick, blinker setzen und blick in den
    spiegel eingeleitet?

    warum hat dich der vorausfahrende, der ausscherte nicht gesehen?
    bist du direkt hinter ihm vom himmel gefallen?

    worauf ich hinaus will ... vielleicht waere es mit hilfe deiner hapfpflicht-
    versicherung sinnvoll, gegenklage zu erheben mit dem ziel, deine 50% statt
    auf 100% auf deine reine betriebsgefahr kuerzen zu lassen, vor allem in
    hinblick auf die wohl nicht ganz geringe summe, die wegen des schmerzens-
    geldes im raum steht (hoffe ich doch mal).

    du solltest dir wirklich fuer ein paar euronen einen faehigen verkehrsrechtler
    nehmen und ausloten was hier noch geht und was nicht. bedenke hierbei
    auch, dass schmerzensgeld eine genugtuungsfunktion hat, je laenger und
    schwieriger sich die regulierung gestaltet, desto mehr kann/muss man von
    der gegenseite einfordern. dazu muss aber auch ein schaediger vorhanden
    sein, einen selbstverschuldeten unfall wird dir keiner belohnen. der gegner
    versucht dich natuerlich auszuziehen und sich schadenfrei zu stellen.

  10. Registriert seit
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    #80
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Benötige ich für 'Normalfälle' tatsächlich rechtlichen Schutz, kommt es günstiger die Kosten selbst zu tragen.
    der normalfall ist auch ein unfall im ausland, und dann geht erst richtig die post ab mit anwalt hier, einen im ausland, gutachter im ausland, also das volle programm

    ich habe keine lust darauf, wegen zunächst eingesparter 88,30 pro jahr, meine kohle bei einem solchen prozess zu verbraten aber jeder wie er will


 
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