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Kein Mitverschulden bei Unfall ohne Motorradstiefel

Erstellt von Christian S, 05.06.2013, 22:32 Uhr · 126 Antworten · 7.815 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Mit Sicherheit sterben auch Radfahrer, die einen Helm tragen. Der macht ja nicht unverwundbar und hilft wenig, wenn man von einem rechtsabbiegenden Sattelzug überrollt wird (was hier leider häufig zu tödlichen Unfällen führt )
    ups stimmt, von 14 tödlichen im Jahr 2014 wurden 6 durch abbiegende LKW verursacht und denen allen hätte ein Helm auch nix genutzt. Die Zahl der tödlichen Fahrradunfälle in Berlin ist stark gestiegen, bundesweit geht sie weiter zurück

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ups stimmt, von 14 tödlichen im Jahr 2014 wurden 6 durch abbiegende LKW verursacht und denen allen hätte ein Helm auch nix genutzt. Die Zahl der tödlichen Fahrradunfälle in Berlin ist stark gestiegen, bundesweit geht sie weiter zurück
    Ja, aber das sind die spektakulären Fälle. Hunderte verletzte Radler und bestimmt auch tödlich verunglückte, weil ohne Feindeinwirkung, tauchen nur in der Statistik und nicht in den Medien auf.

    Grüße
    Steffen

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    Ich bin auf's höchste verwirrt: Wird hier ernsthaft Motorradfahren und Fahrradfahren direkt miteinander verglichen. Jetzt warte ich nur noch darauf, das die Fußgänger auch noch in's Spiel kommen

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    Zitat Zitat von joreku Beitrag anzeigen
    Ich bin auf's höchste verwirrt: Wird hier ernsthaft Motorradfahren und Fahrradfahren direkt miteinander verglichen. Jetzt warte ich nur noch darauf, das die Fußgänger auch noch in's Spiel kommen
    Gurtpflicht für Fußgänger?

    Warum nicht motorisierte und unmotorisierte Zweiradfahrer in Punkten vergleichen, wo dies möglich ist? Die Überlegungen, Abwägungen uund Begründungen der Gerichte dürften ähnliche sein.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    ... Der Schutz muss wirksam, anerkannt, für den Durchschnittsfahrer erschwinglich und beim Gebrauch zumutbar sein, d.h. das Fahren auch nicht unnötig einschränken oder gar davon abhalten.
    ...
    das ist ein ziemliches gummiband, was du da anführst.

    klar, radfahren ist gesund und belastet die umwelt nicht.
    allerdings bin ich mir sicher, falls es zu einer helmpflicht für radfahrer kommt, werde ich den erlös des fahrrades und die eingesparten helmkosten in einen roller investieren.
    mich hält das tragen eines fahrradhelms ziemlich sicher von der nutzung eines fahrrades ab.

    Zitat Zitat von joreku Beitrag anzeigen
    Ich bin auf's höchste verwirrt: Wird hier ernsthaft Motorradfahren und Fahrradfahren direkt miteinander verglichen. Jetzt warte ich nur noch darauf, das die Fußgänger auch noch in's Spiel kommen
    gerade wo es nicht um alleinunfälle, sondern um schadenersatz im falle von fremdeinwirkung geht, sehe ich fußgänger als ebenso gefährdet an wie radfahrer.
    daher sollte für fahrradhelmträger auch die nutzung eines fußgängerhelms im strassenverkehr obligatorisch sein.

    im übrigen danke ich Schlonz für die vertretung einer in meinen augen gesunden sichtweise.

  6. Registriert seit
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    Standard

    M

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    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen

    im übrigen danke ich Schlonz für die vertretung einer in meinen augen gesunden sichtweise.
    Ich auch!

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Schleierhaft ist mir nur, warum du dann die Verantwortlichkeiten des Zweiradfahrers immer noch nicht nachvollziehen kannst.

    Grüße
    Steffen
    Ganz einfach, weil es bei der Schutzkleidung ausschließlich darum geht, MICH selbst zu schützen und nicht meinen Schädiger von monetären Forderungen zu entlasten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von joreku Beitrag anzeigen
    @GS-Bär: Brauchst Du für alles Gesetze? Schon 'mal etwas von EIGENVERANTWORTUNG gehört?
    @ joreku: Wenn mich einer über den Haufen fährt und mich verletzt, richtet sich der Schadenersatzanspruch nun mal nach dem Gesetz und nicht nach EIGENVERANTWORTUNG. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Um das mal auch für meine Position klarzustellen: Natürlich geht es nicht darum, bei fehlender Schutzkleidung (oder Helm bei Radlern) eine generelle Mitschuld oder einen grundsätzlichen Abzug beim Schmerzensgeld anzunehmen. Ein Zusammenhang zwischen der Verletzung oder ihrer Schwere und dem Fehlen des Schutzes muss bestehen. Aber die Radfahrerin erlitt eben Kopfverletzungen, die nach der Auffassung des Gerichts durch das Tragen eines Helm minder schwer ausgefallen wären.

    Grüße
    Steffen
    Und hätte der Autofahrer sie nicht über den Haufen gefahren, wäre sie gar nicht verletzt worden.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von GS Bär Beitrag anzeigen

    Und hätte der Autofahrer sie nicht über den Haufen gefahren, wäre sie gar nicht verletzt worden.
    Und würdest du endlich mal die Urteile lesen, wüsstest du auch die Details. Die Radfahrerin ist gegen eine Autotür gefahren, die unachtsam geöffnet wurde. Das sind zwar nur grobe Feinheiten, zeigt aber, dass du nichts gelesen hast und ständig Sachen durcheinander wirfst.

    Grüße
    Steffen

    Sclonz hat hier seine Meinung vehement und standhaft vertreten, aber entscheidend ist nicht hier in der Kabine, sondern draußen auf dem Platz. Die normative Kraft des Faktischen sozusagen

    Grüße
    Steffen

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Und würdest du endlich mal die Urteile lesen, ....
    Manche Urteile kommen einfach zustande weil die nur die Argumente der beiden Parteien berücksichtigt wird.
    Manche Urteile kommen zustande, weil ein Richter auch mal contra Fahrrad oder contra Motorrad sein kann..
    Manche Urteile kommen zustande, weil auch mal Richter realitätsfremd sein können....

    Das ist doch nicht nur in Amerika so


 
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