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Kein Strom für Gäste...

Erstellt von Christian S, 06.08.2013, 08:47 Uhr · 108 Antworten · 10.682 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    #51
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo Allerseits,

    am Wochenende in einem Cafe in Deutschland.


    Wer hat schon ähnlich schräges unterwegs erlebt?



    so schräg noch nicht...

    bei unserem Trip durch I, Fr, E haben wir immer Strom und WLan Passworte bekommen,
    wurden bis Oberkante / Unterlippe betankt, ohne kleckern....

    nur positive menschliche Kontakte auf 6800 Km.

    Selbst auf Kos und Bodrum, WLan und Stom für`s iPad gab`s immer,

    liegt`s an D?.......

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    #52
    Hi!

    Ähnlich schräg:
    Pfingsten 2002 In Südtirol, an der Brennerstraße (detaillierter muss ich auf die Location auch nicht eingehen):
    Wegen Ferienverkehr und Stau (und Mitfahrern in der Gruppe, die mit dem Überholen sehr zaghaft waren) kamen wir erst nach der "Mittagszeit" in Italien an, und eigentlich hätten wir gerne eine Pizza gehabt. Aber in der Wirtschaft, die uns eigentlich ganz gut gefallen hat, war die Küche schon zu.
    Die Bedienung bot uns aber an, wir könnten Schinkenbrote bekommen. So weit, so Service ;o) und ist ja besser als nix (abgesehen vom Preis, der hätte gut für eine Pizza gereicht).
    Wir sitzen also auf der Terrasse und mümmeln unsere Schinkenbrote.
    Vor der Abfahrt wollte ich noch "bieseln" gehen, und frage im restaurant hinter der Theke, wo die Toiletten seien. Der Mann hinter der Theke (ich nehme an, der Chef des Hauses) informierte mich recht lautstark (= er hat mich angebrüllt): "nix Toilette! Die ist nur für Gäste!"
    Mich hat's in dem Moment schwer geärgert, dass ich "Gast" in dem Haus war, und ein völlig überteuertes Schinkenbrot verspeist habe.
    Aber inzwischen inst das für mich auch nur noch eine Anekdote, an die ich mich immer wieder erinnere, wenn ich mal über die Brennerstraße fahre...

    (Dass die Toiletten nur für Gäste sind, oder von nicht-Gästen ein Obolus verlangt wird, ist für mich noch irgendwie verständlich, aber so...)

    Grüße
    "Bahnburner"
    Matthias

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    #53
    Moin zusammen

    Bei dem, was bisher geschrieben wurde, stellt sich mir doch eine Frage:
    >> Wo fängt es an und wo hört es auf <<

    Da wird eine Lokalität zum Kaffee trinken gewechselt, weil man sein "was auch immer" nicht elektrisch laden darf?
    Ganz großes Kino, würde ich meinen. So abwegig ist es übrigens nicht, dass eine Gruppe von Motorradfahren in einem Lokal auftaucht und evtl. alle das Bedürfnis haben, einen kleinen elektrischen "Helfer" zu laden...

    Und zu den evtl. kommenden Kommentaren gleich vorweg: Früher war auch nicht alles besser, aber manchmal sollte man sich schon mal die Frage stellen, oder auch gefallen lassen, wo der Service einer Gaststätte, im Beispiel einer Speisegaststätte anfängt, bzw. wo er aufhört. Da wird gleich und gern von einer "Service-Wüste" geschrieben...

    Zu "Elefantenboy und Harro-Kombi-Zeiten" haben wir uns darüber Gedanken gemacht, ob der Sprit noch bis zur nächsten Tanke reicht, heute sind eben noch andere Gedanken dazu gekommen: STROM ... für Navi, Mobiltelefon, Gegensprechanlage, Tablet-PC, Kamera u.s.w., deswegen lasse ich mir allerdings nicht den Mund... äh, dass Schreiben verbieten.

    Mir drängt sich gerade eine "Geschäftsidee" auf... Tankstellen für o.g. mobile Elektrogeräte, mit einer entsprechenden Gastronomie dazu, denn laden dauert bekanntlich, da will der Kunde doch bestimmt auch verzehren und auf Klo ...

    Sorry, aber dass musste ich einfach loswerden !

    Ach ja, zum eigentlichen Thema:
    Ich kann mich diesbezüglich nicht beschweren. Das kann natürlich daran liegen, dass ich noch nie auf die Idee gekommen bin, in einem Lokal (egal welcher Art) nach einer Ladeaktion für elektrische Helfer zu fragen...

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    #54
    Zitat Zitat von F700GS-Rookie Beitrag anzeigen
    Moin zusammen

    Bei dem, was bisher geschrieben wurde, stellt sich mir doch eine Frage:
    >> Wo fängt es an und wo hört es auf <<

    Da wird eine Lokalität zum Kaffee trinken gewechselt, weil man sein "was auch immer" nicht elektrisch laden darf?
    Ganz großes Kino, würde ich meinen. So abwegig ist es übrigens nicht, dass eine Gruppe von Motorradfahren in einem Lokal auftaucht und evtl. alle das Bedürfnis haben, einen kleinen elektrischen "Helfer" zu laden...
    Hallo Frank,

    wir hätten für ca. 12 - 16.- € gefrühstückt, wobei das völlig wurscht ist. In jeder Situation meines Lebens, sei es an meiner private Haustüre, unterwegs mit dem Motorrad sofern es z.B. um meine Bordsteckdose gehen würde oder auch im Büro, wenn ein wildfremder Mensch klingeln würde und mich um einen Gefallen bittet, welcher IHM HILFT und wobei ich mir keinen Zacken aus der Krone breche, würde ich ihm helfen.

    Ich weiß, ich bin ein ""Gutmensch", zumindest allermeistens. Aber wohl deshalb begegne ich für gewöhnlich (fast) ausschließlich netten und wenn es nötig ist auch hilfsbereiten Menschen. An dieser Grundeinstellung wird sich für mich auch nichts dadurch ändern, dass es "Freundlichkeitsverweigerer" gibt, was auch immer die mir an Argumenten präsentieren.

    NUR, mein Geld als Kunde lasse ich da, wo ich so behandelt werde wie ich mir das vorstelle, und dabei ist es mir völlig gleich, ob meine persönliche Einschätzung "Mehrheitsfähig" ist, denn die Freiheit, dies selbst zu beurteilen, nehme ich mir einfach

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    #55
    Zitat Zitat von Lahmekuh Beitrag anzeigen
    So ist das!

    Ansonsten habe ich mich einmal über einen Tankwart einer kleinen Tankstelle im Trentino sehr gewundert, der mir nicht gestatten wollte, selbst zu tanken. Da wir uns auf Deutsch unterhalten konnten, habe ich ihm gesagt, dasss, wenn ich nicht selbst tanken kann, ich wegfahren würde. Er blieb bei seinem Nein, ich fuhr ohne großes Gerede zur nächsten Tanke und habe innerlich nur den Kopf geschüttelt. Hinter mir waren übrigens noch ein paar weitere Mopeds, die ebenfalls weiterfuhren. Den Geschäftssinn mag der Mann gern für sich behalten.
    ich glaube, das hat weniger mit geschäftssinn zu tun, als mit rechtlichen gründen. in italien hast du oft an einer
    tankstelle unterschiedliche zapfsäulen: welche mit selbstbedienung und welche mit bedienung (die dann etwas
    teurer sind), in den mittagspausen und an wochenenden oft nur die automaten.

    passiert dir irgendwas beim selbertanken an einer bedieungszapfsäule könnte der tankwart bzw. der betreiber
    haftbar gemacht werden. deshalb DARF er dir möglicherweise nicht erlauben, selber zu tanken. ich habe in
    diesem jahr auch schon ein paar mal selber bei bedienungszapfsäulen getankt und wurde vom tankwart schief
    angeschaut (aber da ist der sprit schon geronnen), rausgenommen hat er dann die zapfpistole.

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    #56
    Hallo Christian,
    ...und dabei ist es mir völlig gleich, ob meine persönliche Einschätzung "Mehrheitsfähig" ist, denn die Freiheit, dies selbst zu beurteilen, nehme ich mir einfach
    Das will dir auch keiner nehmen, zumindest ich nicht !

    Ich weiß, ich bin ein "Gutmensch", zumindest allermeistens. Aber wohl deshalb begegne ich für gewöhnlich (fast) ausschließlich netten und wenn es nötig ist auch hilfsbereiten Menschen. An dieser Grundeinstellung wird sich für mich auch nichts dadurch ändern, dass es "Freundlichkeitsverweigerer" gibt, was auch immer die mir an Argumenten präsentieren.
    Ich sehe es so, dass es weniger damit zu tun hat, ob jemand ein "Gutmensch" ist, oder eben nicht. Ich helfe übrigens, wenn ich kann und will, auch gern! Deshalb ist man aber kein "Gutmensch"... was ich ohnehin für ein "UNWORT" halte.

    Kleines Beispiel in der "anderen" Richtung", oder: "Neulich auf dem Campingplatz"
    Ein Radwanderer mietet sich für eine Nacht im Zelt auf dem Campingplatz ein. Da ich direkt neben ihm an der Rezeption stand, durfte ich das "Ganze" miterleben. Auf die Frage vom Platzeigentümer, ob er einen Stromanschluss möchte, verneinte es dies... die 2,00 € wollte er sich, so sagte er auch noch vollkommen überzeugt, sparen.

    Einige Zeit später stand er am Kiosk im Biergarten und wollte sein GPS, sein Handy und seine "Power-Box" laden... dumm nur, dass der Platzeigentümer gleichzeitig der Biergartenbetreiber ist und dies jetzt verneinte. Der Platzbetreiber bot aber erneut an, für 2 € einen Stromanschluss zu legen, was der Gast nun vollkommen entrüstet ablehnte. War der "Wirt" nun auch unfreundlich? Ich denke nein, denn er lebt nicht von seiner Freundlichkeit, er lebt von dem, was der Gast vorher eingespart hat.

    Dazu gibt es noch mehr Beispiele... z.B. eine Tankstelle
    Wir halten es für vollkommen "normal"... nein, manche halten es sogar für deren Pflicht, dass Tankstellenpächter uns kostenlos folgende Dinge zur Verfügung stellt: Handschuhe für die Dieselbetankung, Wasser, Papierputztücher, Druckluft u.s.w.
    Auch das Abrunden der Tankrechnung von 15,01 € auf 15,00 € halten viele für eine "Selbstverständlichkeit"... da durfte sich meine Tochter auch schon öfter an der Kasse anhören, dass der "Tankende" hier nie wieder tanken wird.

    ...wobei ich mir keinen Zacken aus der Krone breche, würde ich ihm helfen.
    Genau das meinte ich als ich schrieb: "wo fängt es an, wo hört es auf?"

    Deine, ansonsten positive Grundeinstellung halte ich für sehr beispielhaft, weiter so!

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    #57
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    ...sei es an meiner private Haustüre, unterwegs mit dem Motorrad sofern es z.B. um meine Bordsteckdose gehen würde oder auch im Büro, wenn ein wildfremder Mensch klingeln würde und mich um einen Gefallen bittet, welcher IHM HILFT und wobei ich mir keinen Zacken aus der Krone breche, würde ich ihm helfen.
    Ich bin genau Deiner Meinung: kleine Gefälligkeiten erleichtern das Miteinander ungemein.
    Hat zwar nix mit dem Mopped zu tun, aber lustig fand ichs irgendwie schon: als wir neulich aus dem Haus sind, lief auf der Straße ein Jüngelchen mit einer Weißweinflasche in der Hand (um die Ecke war Kerwe!) auf uns zu und fragte, ob wir einen Korkenzieher hätten. Also, nehm ich ihm die Flasche aus der Hand, lasse Frau und Kind auf dem Trottoir stehen, nochmal rein in die Bude, Pulle auf, wieder raus, dem Buben in die Hand gedrückt und Tschüss. Er hat sich auch sehr herzlich bedankt. Ich fand es sehr erfrischend, dass ich auf der Straße mal nicht nach 'nem Euro gefragt werde.

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    #58
    Steh in Vilnius auf dem Hotelparkplatz und fummele an der Maschine rum. Ein Mann, der gerade Zigarettenpause macht, schaut interessiert zu und fängt ein Gespräch an. Verabschiedet sich mit den Worten :"wir haben hier im Hotel eine kleine Werkstatt, wenn sie Öl, Werkzeug oder Lappen brauchen, sagen sie ander Rezeption Bescheid, die besorgen es ihnen. Ich bin Rauno, der Direktor". So geht es auch.

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    #59
    Zitat Zitat von Jojonumerouno Beitrag anzeigen
    Ich bin genau Deiner Meinung: kleine Gefälligkeiten erleichtern das Miteinander ungemein.
    Hat zwar nix mit dem Mopped zu tun, aber lustig fand ichs irgendwie schon: als wir neulich aus dem Haus sind, lief auf der Straße ein Jüngelchen mit einer Weißweinflasche in der Hand (um die Ecke war Kerwe!) auf uns zu und fragte, ob wir einen Korkenzieher hätten. Also, nehm ich ihm die Flasche aus der Hand, lasse Frau und Kind auf dem Trottoir stehen, nochmal rein in die Bude, Pulle auf, wieder raus, dem Buben in die Hand gedrückt und Tschüss. Er hat sich auch sehr herzlich bedankt. Ich fand es sehr erfrischend, dass ich auf der Straße mal nicht nach 'nem Euro gefragt werde.
    ...du ermöglichst als Kindern den Alkoholkonsum...

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    ...du ermöglichst als Kindern den Alkoholkonsum...
    Jepp. Als Jüngelchen sehe ich eigentlich alle, die die Mondlandung nicht life im Fernseh gesehen haben ;-)
    Und außerdem darf man in der Pfalz schon im Kindergarten Schorle trinken.


 
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