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Ergebnis 61 bis 64 von 64

Keine KTM Testmaschinen mehr für den Tourenfahrer

Erstellt von gstommy68, 09.10.2015, 19:17 Uhr · 63 Antworten · 8.856 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Eben! Und bei der Kati ausgelegt Richtung sturer Geradeauslauf!

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    #62
    Da es ja offenbar Fahrer/ADV.KTM-Kombinationen gibt, die kein Pendeln, etc. feststellen können, kann es allein an der Geometrie nicht liegen. Ich konnte ja, bei dem zugegeben kurzen Hochgeschwindigkeitstest, auch nichts feststellen.

    Daher vermute ich das Problem auch in der Kombination einiger möglichen Ursachen.
    Lenkkopflager und schlecht zentrierte Speichenräder scheinen aber oft beteiligt zu sein (Die BMW-Speichenfelgen sind oft auch kein Meisterstück feinmechanischer Handarbeit). Aerodynamik dürfte hier auch nicht unwichtig sein. Motorradkoffer sind natürlich ggf. ein zusätzlicher aerodynamischer SuperGau. Die Liste der verdächtigen Komponenten kann man beliebig verlängern.

    Ich konstruiere jetzt mal ein wildes Beispiel: Etwas verspanntes Lenkkopflager + leichter Schlag in den Felgen + Fahrer mit flatternder Textiljacke der sich am Lenker festhält + Windturbulenzen durch andere Fahrzeuge.

    Ein Scenario das aber auch bei den anderen vorgenannten Motorrädern denkbar ist, dort aber offenbar nicht/selten zu den beschriebenen Fahrwerksunruhen führt.

    Das Lenkkopflager meiner GS (108.000 Km) ist (gemessen) auch nicht mehr ganz neuwertig und die Felgen haben einen geringen aber messbaren Seiten- und Höhenschlag. Dennoch kann ich mit und ohne Koffer darauf herumhampeln wie ich will, ich bekomme bis Höchstgeschwindigkeit keine gefährliche Unruhe ins Fahrwerk.

    Von einem MotoGP-Racer erwartet keiner gutmütige Fahreigenschaften. Von einem Strassenmotorrad für Amateurfahrer muß ich das aber einfordern dürfen. Und das ist der Job von KTM, bevor sie das Ding auf die Strasse lassen.

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    #63
    Als ehemaliger 990 Adventurefahrer, die mich 2 Saisons begleitete, habe ich schon das ein oder andere "Deja Vu", nicht bezogen auf das technische Thema, sondern die Mattighofener "Vogel Strauss" Politik.Meine Kiste war ein einziges technisches Desaster und wäre der hiesige Händler nicht eine solche Granate ( im positiven Sinne ) gewesen, würde ich mich mit den Holzköppen wahrscheinlich heute noch streiten.

    Alle Mängel innerhalb der Garantie und das hat alles der Händler ausgebadet.

    Erfreulicherweise war dieses Erlebnis das einzig negative in 30 Jahren biken.

    Schade ist für Händler und Kunden, dass die Herrschaften aus Österreich leider nix lernen wollen....

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    #64
    Genau das ist das Problem.
    MDer Kunde wird nicht vom Händler, sondern beide gemeinsam von KTM alleine gelassen.
    Diese Ignoranz ist das Problem.
    Ich hatte das ja alles schon einmal geschrieben.
    Es existiert eine genaue Vorgabe wie das original konfigurierte Motorrad bei einer Beanstandung (Pendeln) geprüft werden muss.
    Diese Prüfung wurde bei meiner @ von meinem Händler korrekt durchgeführt und dokumentiert.
    Problem nicht beseitigt.
    Und nun? ... Wäre der Hersteller gefordert gewesen.
    Aber da selbst auf Druck der nicht immer geliebten aber in solchen Fällen dann doch gern genutzten "Motorrad" keine Reaktion kam, zeigt das, dass man alleine gelassen wird.
    Ein super tolles Motorrad, das der GS emotional um Welten voraus ist, wird derart "demoliert".
    Gut. Rechenexempel. Wie teuer und welchen Imageschaden zieht es nach sich wenn KTM ein Problem, welches ja nur in Deutschland und zudem nur bei einer gewissen Anzahl Motorräder auftreten kann, ignorieren? Kosten vs Nutzen.
    Die Antwort hat KTM ja gegeben.

    Und zum KBA Vorfall.
    Sorry, das ist das schlechteste Beispiel was man verwenden kann. Da ist jemand mit aller grösster Wahrscheinlichkeit mit Gepäck wesentlich schneller gefahren als es vom Hersteller freigegeben wurde. Dieser Vorfall ist somit produkthaftungstechnisch nicht relevant.
    Die Diskussion ob eine solche Maschine auch mit Gepäck mit Hochgeschwindigkeit gefahren werden kann (Erwartungshaltung) ist gut für den Stammtisch aber eigentlich nicht von Belang. Höchstens ein Ausschlusskriterium diese Maschine überhaupt zu kaufen. Hier sind wir dann aber wieder beim Anforderungsprofil.

    Nochmal. Es geht eigentlich ausschliesslich um 1190@ und 1290@, die in der original Konfiguration ohne Gepäck im höheren Geschwindgkeitsbereich gefährlich pendeln. Um sonst nichts.

    Um beurteilen zu können ob eine Maschine betroffen ist, ist meiner Meinung nach keine kurze Progefahrt ausreichend.
    Ich habe das auch erst auf einer längeren Autobahnfahrt bemerkt. Nur dann bekommt man ein Gefühl für die Situationen, wann das auftritt und warum.

    Ich finde zu diesem Thema wird viel vermengt und unrichtig wiedergegeben. Das schadet natürlich dem Image dieser an sich wunderbaren Maschine. Schade, dass KTM trotzdem stumm bleibt.

    Motorrad hat das Thema mehrfach gebracht und KTM anlässlich der Bewertung nach dem 50.000Km Test auch explizit darauf angesprochen. Gut, die Antwort ist bekannt.

    Den Tourenfahrer lese ich nur hier und da mal. Sonderlich anders als Motorrad hat er aber auch nicht geschrieben.
    Die Reaktion von KTM war m.E. falsch. Jedoch sieht man aber daran auch, welche Zeitschrift KTM als wichtiger erachtet.
    Wobei im Vergleich zu einer italienischen Zeitschrift die "exklusive Berichterstattung" der Motorrad über die kommende GT recht sparsam ausfiel.

    Nun. Auch dieses Thema wird sich noch ewig in den Foren halten aber schlussendlich doch "vergessen werden".
    Jeder muss selbst seine Schlüsse ziehen.


 
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