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Lasermessung mit Motorrad

Erstellt von nuafranke, 18.08.2013, 21:40 Uhr · 57 Antworten · 10.462 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    ... Das Herumreiten auf möglichen Verfahrensfehlern mag dann manchmal (selten) insoweit erfolgreich sein, als man sich mit viel juristischem Aufwand aus der Verantwortung ziehen kann, ein gutes Beispiel für Rückgrat und Übernahme von Verantwortung sieht jedoch anders aus.
    Das war nicht die Intention meiner Frage, aber gut.

    Beispiel aus dem Bekanntenkreis:
    - Motorway Zufahrt hier in Dublin. Man kommt aus einer 100 Zone auf einen Verteiler, die Fahrbahn geht direkt als Beschleunigungsspur um eine lange Kurve auf den Motorway. Geschwindigkeit geht auf 80 hoch im Kurvenbereich, danach auf 100, die gültige Beschränkung auf der M50 an der Stelle.
    Kumpel geblitzt mit 89 in dem 80er Segment. Die Schilder waren aber gegen die Fahrtrichtung verdreht seit 2 Wochen, keine Ahung warum.
    Er musste nicht zahlen, die Messung für ungültig erklärt wegen unzureichender Beschilderung. Er fährt die Strecke seit 12 Jahren jeden Tag, reichte aber nicht als Begründung ihn zu verknacken.

    Wo fällt das moralisch hin?

    Bin ich nun ein schlechter Mensch?
    (Versucht den Stunt nicht, die haben seit Jahren Pistolen die beides können!)

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Bin ich nun ein schlechter Mensch?
    Vermag ich nicht zu beurteilen, dazu müsste ich dich kennen.

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Irgendwie finde ich solche Diskussionen müßig. Entweder man ist zu schnell gefahren, oder man ist nicht zu schnell gefahren. Wenn man zu schnell war (das weiß man, wenn man im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist), dann ist aus meiner Sicht Arsch in der Hose angesagt. Das Herumreiten auf möglichen Verfahrensfehlern mag dann manchmal (selten) insoweit erfolgreich sein, als man sich mit viel juristischem Aufwand aus der Verantwortung ziehen kann, ein gutes Beispiel für Rückgrat und Übernahme von Verantwortung sieht jedoch anders aus.

    Ist der Vorwurf zu unrecht erhoben worden (wie ihr selbst wisst eher selten), dann ist klar, dass man sich wehrt ...

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Was kost die Stunde derzeit?
    Nicht das es sich nachher nur für den Anwalt lohnt.

    Nach Stunden wird in solchen Fällen eher selten abgerechnet. Da ist die Höhe so ziemlich frei vereinbar.
    Bei Rechtsschutz oder auch ohne in normalen Fällen, werden die Mittelgebühren in Rechnnung gestellt
    Das sind rund 480 € netto (Einspruch, Akteneinsicht, Termin, ohne Fahrtkosten..)

    Hinzu können dann noch Sachverständigenkosten und Gerichtskosten kommen.

    Wenn man zu einem Anwalt geht, der sich mit solchen Bußgeldsachen auskennt, dann ist meist etwas zu erreichen.
    Sollte es nicht zu einem Termin kommen, dan reduzieren sich die Kosten natürlich.

    Bei Fahrverboten kann man oft als Minimalziel auch einen Wegfall des Fahrverbotes erreichen (gegen Erhöhung der Geldbuße) aber auch da muss man wissen was das Gericht dazu braucht.

    Das Rumgenöhle nach dem Motto : "Sei ein Mann und zahle", relativiert sich übrigens sehr schnell, wenn zum Beispiel ein Fahrverbot droht und damit die Existenz gefährdet sein kann...
    Aber in diese immer wiederkehrende Dikussion werde ich nicht einsteigen..

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Was kost die Stunde derzeit?
    Nicht das es sich nachher nur für den Anwalt lohnt.
    Hallo,

    das lohnt sich ziemlich sicher ohne Rechtsschutz nicht. Ordnungswidrigkeiten werden üblicherweise nach dem RVG abgerechten, da kostet eine Bußgeldsache leicht zw. 600 - 900.- €, sofern der Anwalt auch den Gerichtstermin wahrnimmt.

    Ansonsten zum Stundensatz: Je nach Einschätzung des Anwalts, was er wert ist 100 - 400.- € / Stunde

  6. Registriert seit
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    #16
    Hab ich letztes Jahr auch hinter mich gebracht. Ergebnis 1 Punkt, da innerorts 21 kmh zu schnell.
    Interessanterweise hatte ich mein Zumo mit am laufen und die Trackauswertung hat in diesem Bereich ein Tempo von 55 kmh angezeigt. Das Ganze auf einer 2spurigen Ausfallstraße, auf der ich (auch aus der Aufzeichnung ersichtlich) über einen längeren Zeitraum mit kontanter Geschwindigkeit fuhr.
    Habs zwar mal vom Anwalt anschaun lassen, aber das eingesetzte Gerät ist für Möppis freigegeben. Dass mein Zumo da etwas anderes aufgezeichnet hat, sei völlig uninteressant und ich hab den Vorfall auf sich beruhen lassen und gelöhnt

  7. Registriert seit
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    #17
    "Irgendwie finde ich solche Diskussionen müßig. Entweder man ist zu schnell gefahren, oder man ist nicht zu schnell gefahren. Wenn man zu schnell war (das weiß man, wenn man im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist), dann ist aus meiner Sicht Arsch in der Hose angesagt. Das Herumreiten auf möglichen Verfahrensfehlern mag dann manchmal (selten) insoweit erfolgreich sein, als man sich mit viel juristischem Aufwand aus der Verantwortung ziehen kann, ein gutes Beispiel für Rückgrat und Übernahme von Verantwortung sieht jedoch anders aus."

    Ich übernehme Verantwortung, wenn ich widerspruchslos eine Strafe akzeptiere? Wieso gibt es dann z.B. vor Gericht Pflichtverteidiger oder überhaupt Verteidiger, einfach Verantwortung übernehmen und Richterspruch akzeptieren, kann ja wohl nicht sein. Und wenn jemand argumentiert, beim Bußgeldverfahren wäre es anders, dann muss er aufzeigen wo die Grenze ist und dann wird es schwierig.
    Arsch in der Hose klingt schön markig, aber bringt's nichts.
    Hatte mal in einem Jahr in zwei verschiedenen Bundesländern je vier Wochen Fahrverbot, mein Anwalt machte über entsprechende Verfahrenstechniken 1x4 Wochen daraus (Parallelverwahrung), der Arsch in der Hose war mir egal.

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    #18
    Zitat Zitat von callisto Beitrag anzeigen
    Irgendwie finde ich solche Diskussionen müßig. Entweder man ist zu schnell gefahren, oder man ist nicht zu schnell gefahren. Wenn man zu schnell war (das weiß man, wenn man im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist), dann ist aus meiner Sicht Arsch in der Hose angesagt. Das Herumreiten auf möglichen Verfahrensfehlern mag dann manchmal (selten) insoweit erfolgreich sein, als man sich mit viel juristischem Aufwand aus der Verantwortung ziehen kann, ein gutes Beispiel für Rückgrat und Übernahme von Verantwortung sieht jedoch anders aus.

    Ist der Vorwurf zu unrecht erhoben worden (wie ihr selbst wisst eher selten), dann ist klar, dass man sich wehrt ...
    Ich sehe das ein bisschen anders. Wie man an den vielen Geschwindigkeitsmessungen erkennt, sanktioniert der Staat auch kleine Fehler sofort. Wieso kann ich dann nicht mit gleichen Mitteln zurückschiessen, wenn der Vollzugsbeamte Fehler macht. Deshalb setze ich bei so ziemlich jeder Geschwindigkeitsüberschreitung den Anwalt ein. Passiert auch nicht so oft. Ich muss aber auch zugeben, dass meine Frau Anwältin ist.
    Ich sage immer: "Anwalt im Haus erspart die Axt!"

    Gruß,
    maxquer

  9. Registriert seit
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    #19
    Man sollte bei der Diskussion "Arsch in der Hose" den letzten Satz hervorheben:
    Ist der Vorwurf zu unrecht erhoben worden (wie ihr selbst wisst eher selten), dann ist klar, dass man sich wehrt ...

    Klar, wenn ich 100% davon überzeugt bin nicht so schnell gewesen zu sein wie der Kostümierte Kollege mir das weis machen will, dann gehe ich sofort zum Anwalt.

    Und wie immer bei diesen Diskussionen: Wenn man einigermaßen die Kirche im Dorf lässt, dann kommt man meistens mit Kleckerbeträgen davon. Und wer es dermaßen übertreibt, der sollte sich schon mal während der Fahrpause so seine Gedanken machen, oder?


  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Das Rumgenöhle nach dem Motto : "Sei ein Mann und zahle", relativiert sich übrigens sehr schnell, wenn zum Beispiel ein Fahrverbot droht und damit die Existenz gefährdet sein kann...
    Aber in diese immer wiederkehrende Dikussion werde ich nicht einsteigen..
    Bist Du aber hiermit schon. Und - lass Dir gesagt sein - da relativiert sich allenfalls etwas an der Brille des betroffenen Betrachters, nichts an der Sache. So am Rande, wer seine Existenz durch sein eigenes Verhalten bedroht, der hat wohl mehr Defizite als nur einen fehlenden Arsch in der Hose ...


 
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