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Legalität bei "Anpassungsmaßnahmen" am Windschild - oder wie weit kann man gehen?

Erstellt von Wasty, 10.03.2013, 16:09 Uhr · 47 Antworten · 4.977 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Nach meiner Erfahrung interessiert sich die Rennleitung nicht für das Windschild. Bei einem getunten Rennhobel wahrscheinlich schon eher. Bei den Motorrädern für die Herren im gesetzten Alter offensichtlich weniger. Ich habe mir aus einem Original Windschild da obere Viertel abgeschnitten und als Zusatzschild oben auf das Originalschild aufgesetzt (mit einem Spalt zur Hinterströmung). Selbst dieses Bauwerk hat niemanden interessiert. Ist zwar optisch nicht der Hit, aber jetzt herrscht Ruhe, ich bekomme keine Insekten mehr ab und fahre bis 120 km/h entspannt mit offenem Visier.

    Zum TÜV nehme ich den Zusatz ab. Übrig bleiben vier kleine (5 mm) Bohrlöcher, die den TÜV bisher nicht interessiert haben. Das man bei uns über solche Kleinigkeiten nachdenken muss, ist schon traurig. Da leben die Amerikaner (und vermutlich auch alle anderen Nation (Schweizer außen vor)) entspannter.

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    #22
    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    ...
    Das Abschneiden des Schildes würde ich jetzt mal als unproblematisch betrachten.
    Wenn das Teil an sich zulässig ist, müßte die Kürzung eine Gefährdung erwarten lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das begründen soll.
    Zitat Zitat von Speefee Beitrag anzeigen
    ...
    p.s. wenn die Arbeiten gut ausgeführt sind und davon geh' ich aus, ist die Verletzungsgefahr nicht höher oder niedriger als in der Originalversion. Alles andere muss auch erst bewiesen werden.
    Durch die geänderte Oberkante der Scheibe, die vermutlich nicht mehr "so schön rund" und etwas schmaler ist.
    Es geht halt nicht nur um das Bruch- und Splitterverhalten, sondern auch um evtl. scharfe Kanten.

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    #23
    Zitat Zitat von bdr529 Beitrag anzeigen
    Das man bei uns über solche Kleinigkeiten nachdenken muss, ist schon traurig.
    ... müssen, muss man nicht!

  4. Registriert seit
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    #24
    Da hast du wahr

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    #25
    Zitat Zitat von bdr529 Beitrag anzeigen
    Das man bei uns über solche Kleinigkeiten nachdenken muss, ist schon traurig. Da leben die Amerikaner (und vermutlich auch alle anderen Nation (Schweizer außen vor)) entspannter.
    Dann schau dir mal die Regelungen an, die in Frankreich gelten. Dort ist jedes Teil, das man gegenüber dem Originalzustand abändert, erst einmal illegal. Ob sich da in der Praxis jemand drum schert, ist eine andere Diskussion.

  6. Registriert seit
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    #26
    Ja, mag wohl so ein! Aber gerade in Frankreich habe ich oft abenteuerliche Umbauten (für Westeuropa) von Bikes gesehen, wo ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann ... Außerdem muss jeder selbst überlegen, ob er laut nach dem Schutzmann ruft um zu fragen, ob seine neuen Ventilkappen eventuell nicht zugelassen sein könnten!

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    #27
    Das hab ich von Südtirolern auch schon so gehört.
    Die sagten mir, du kannst wenigstens was eintragen lassen, wir nicht. Wenn wir in Italien trotzdem umbauen, interessiert das normalerweise niemand, aber illegal bleibt es immer.

  8. LieberOnkel Gast

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    #28
    Wie auch immer, die Nummer nervt auf jeden Fall. Ich für meinen Teil würde gerne eine Verkleidung von "Britannia Composites", Kanada verbauen. Ich habe mal vorsichtig bem hiesigen TÜV nach einer Einzelabnahme gefragt. Keine Chance.
    Ich muß für das Dingen mindestens ein Materialgutachten (Bruch- / Splitterverhalten, Entflammbarkeit) vorlegen, wenn ich denn schon kein Teilegutachten habe.
    Nicht notwendig zu erwähnen, daß es sowas für die Verkleidung in Kanada nicht gibt. Da interessiert man sich offenbar einen Jokus für sowas.

    Die einzige Alternative: An irgendeine Prüfanstalt des TÜV wenden, mehrere Muster der Verkleidung vorlegen. Die dreschen die Dinger dann kaputt und zündeln was dran rum und wenn das Ergebnis paßt, bekommt man ein entsprechendes Gutachten. Damit kann man dann zum TÜV und sich das Teil abnehmen lassen (Prüfung des Anbaus, Fahrstabilität usw. usf.).
    Bißchen teuer das ganze....

  9. Registriert seit
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    #29
    Hab mir nochmal den § 19 der STVZO durch gelesen. Selbst wenn an Teilen, wofür eine ABE erteilt ist, eine Änderung vorgenommen wird erlischt die Erlaubnis, das Fahrzeug im öffentlichen Strassenverkehr zu nutzen.

    Daher sage ich mal mit Vorsicht: Sehr heikles Thema! Solange nichts passiert ist alles oK?! Wie verhält sich die gegnerische Versicherung und ein Gutachter!?!

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von sprinter Beitrag anzeigen
    Hab mir nochmal den § 19 der STVZO durch gelesen. Selbst wenn an Teilen, wofür eine ABE erteilt ist, eine Änderung vorgenommen wird erlischt die Erlaubnis, das Fahrzeug im öffentlichen Strassenverkehr zu nutzen.
    Daher sage ich mal mit Vorsicht: Sehr heikles Thema! Solange nichts passiert ist alles oK?! Wie verhält sich die gegnerische Versicherung und ein Gutachter!?!
    Wenn schon Gesetzesstellen zitieren, dann doch bitte richtig. In §19 StvZO steht in Absatz 2 folgendes:
    (2) Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs bleibt, wenn sie nicht ausdrücklich entzogen wird, bis zu seiner endgültigen Außerbetriebsetzung wirksam. Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die

    1. die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
    2. eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
    3. das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.

    eine abgeänderte Windschutzscheibe erfüllt kein einziges der drei Kriterien, also bist du aus dem 19er wieder raus.


 
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