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Leider hat eine Dose immer Recht...

Erstellt von Chefe, 23.09.2007, 21:06 Uhr · 30 Antworten · 4.267 Aufrufe

  1. Freiburger Gast

    Standard

    #11
    Zitat Zitat von Finn

    [...]

    Ein Motorradfahrer hat eine Gruppe PKW überholt leider bog dann der erste PKW (SUV mit ca. 70jährigem Fahrer (wertfrei-aber so war es halt)) links ab und übersah dabei den Motorradfahrer, der recht heftig einschlug.

    [...]

    Also Leute ... aufpassen und mit Fehlern der anderen rechnen.

    Ich halt mich ja normalerweise aus solchen Unfallfreds raus, es kann einem auch im Auto oder woanders viel passieren...

    ...aber das hier ist nicht der Fehler des 70 Jährigen!

    Klar, hätte er das Mopped gesehen, hätte er den Unfall verhindern können.
    Aber Schuld ist nicht der, der es hätte verhindern können, sondern der, der es verursacht hat!
    Wenn man eine Gruppe überholt muß man ja auch damit rechnen, daß z.B. ein Auto aus der Gruppe auch zum überholen ansetzt o.ä., und wenn dann der Kollege Retner abgebogen ist war da eine abgehende Straße, Einmündung, Einfahrt o.ä.
    Wer dann trotzdem mit einer Geschwindigkeitsdifferenz überholt, daß man auf solche Sachen nicht mehr reagieren kann es einen "heftigen Einschlag" gibt ist, sorry, einfach selbst Schuld. Und niemand anders.

    Ich hoffe der Moppedfahrer hat nochmal die Gelegenheit das selbst einzusehen und es beim nächsten mal besser zu machen.

    Gruß, Freiburger

  2. Registriert seit
    23.02.2004
    Beiträge
    1.071

    Standard

    #12
    Hallo,
    auch hier im Sauerland hat es dieses Wochenende wieder welche erwischt. Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen. Ich selber habe mir auf der Q eine äußerst defensive Fahrweise angewöhnt. Manche mögen das Blümchenpflückerei nennen. Ich nenne es Selbstschutz. Wenn ich überhole, versuche ich mich zu vergewissern, daß der Fahrer mich registriert hat. Hin und wieder mit Hupe (außerorts). Innerorts achte ich bei Einmündungen auf die Räder von Fahrzeugen, die Einspuren wollen. Das Drehen sieht man eher als die Bewegung des Fahrzeugs. Zwei Sicherheitstrainings haben Ihre Wirkung hinterlassen, aber erwischen kann es einen immer und überall. Glückwunsch denen, die die Saison unfallfrei hinter sich bringen.

  3. Registriert seit
    10.07.2007
    Beiträge
    19.777

    Standard

    #13
    edit:

    ich lass es besser

  4. VoS
    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    250

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von Freiburger
    Ich halt mich ja normalerweise aus solchen Unfallfreds raus, es kann einem auch im Auto oder woanders viel passieren...

    ...aber das hier ist nicht der Fehler des 70 Jährigen!

    Klar, hätte er das Mopped gesehen, hätte er den Unfall verhindern können.
    Aber Schuld ist nicht der, der es hätte verhindern können, sondern der, der es verursacht hat!
    Wenn man eine Gruppe überholt muß man ja auch damit rechnen, daß z.B. ein Auto aus der Gruppe auch zum überholen ansetzt o.ä., und wenn dann der Kollege Retner abgebogen ist war da eine abgehende Straße, Einmündung, Einfahrt o.ä.
    Wer dann trotzdem mit einer Geschwindigkeitsdifferenz überholt, daß man auf solche Sachen nicht mehr reagieren kann es einen "heftigen Einschlag" gibt ist, sorry, einfach selbst Schuld. Und niemand anders.

    Ich hoffe der Moppedfahrer hat nochmal die Gelegenheit das selbst einzusehen und es beim nächsten mal besser zu machen.

    Gruß, Freiburger
    Hallo,

    das sieht das Straßenverkehrsrecht erfreulicher Weise etwas anders.

    Grüße

    Volker
    (der schon mal von einem Linksabbieger abgeschossen wurde)

  5. Freiburger Gast

    Standard

    #15
    Ich hätts wohl doch dabei belassen sollen:

    Zitat Zitat von Freiburger
    Ich halt mich ja normalerweise aus solchen Unfallfreds raus
    Schließlich war ich ja auch bei dem Unfall nicht dabei. Falls ich aber Finn richtig verstanden habe "Gruppe überholt, heftiger Einschlag" hätte es der Moppedfahrer mit ein klein bischen mehr Um- und Vorsicht ganz einfach verhindern können.
    Aber es scheint ja doch so zu sein, daß es immer wir sind, die armen unschuldigen Moppedfahrer, die von den bösen Autofahrern zusammengefahren werden (und dabei sind wir selbst fast alle Autofahrer). Hab ich ganz vergessen.

    Gruß...

  6. Registriert seit
    17.01.2007
    Beiträge
    8.611

    Standard

    #16
    Bitte lasst es!!!

    Danke




    Zitat aus der heutigen Zeitung:

    "....wollte der Motorradfahrer einen PKW überholen, der in einen Feldweg abbiegen wollte und das herrannahende Motorrad nicht.... .... der Motorradfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren inneren Verletzungen..."


  7. Registriert seit
    15.09.2007
    Beiträge
    353

    Standard

    #17
    Zitat Zitat von VoS
    Hallo,

    das sieht das Straßenverkehrsrecht erfreulicher Weise etwas anders.

    Grüße

    Volker
    (der schon mal von einem Linksabbieger abgeschossen wurde)
    Mag ja sein aber jeder Richter hat ja auch seinen Spielraum und es gibt ja auch noch den §1 mit dem ich viele Situationen mal komplett anders aufbauen kann. Ausserdem gibt es viele Urteil bei denen das Opfer zu hören bekommt das es mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen muß.
    Hab für mich entschieden lieber etwas devensiver zu fahren und an zweifelhaften Stellen lieber mal hinterher zu fahren bis ich sicher? übeholen kann.
    Jeder Tote ist nämlich einer zuviel.

    Wünsche allen unfallfreie Fahrt

    Gruß Frank

  8. BoGSer-Rüde Gast

    Standard

    #18
    Also ich kann diese Diskussion nicht ganz verstehen. Es ist doch letztendlich völlig egal, was im Straßenverkehrsrecht steht. Hilft es denn, wenn auf dem Grabstein eines tödlich Verunglückten (egal ob Motorrad- oder Autofahrer) steht: "Er war im Recht!"

    Wir alle wissen doch, dass wir als Motorradfahrer im Zweifel den Kürzeren ziehen. Ich muss da Moni zustimmen: wenn ich mit meiner Q unterwegs sind meine Sensoren noch feiner eingestellt. Wir müssen noch mehr mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen und uns vor allem immer darüber im Klaren sein, dass wir schlechter gesehen werden, als ein Auto.

    Ich habe heute Folgendes in einer Stuttgarter Zeitung gelesen:

    "Stuttgart - Nach einer erschreckenden Unfallbilanz mit zehn Toten am vergangenen Wochenende will Innenminister Heribert Rech (CDU) die Verkehrskontrollen verstärken. "Wir wollen, dass die letzte Ausfahrt für die Motorradfahrer nicht tödlich endet und werden an den kommenden Wochenenden verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchführen", sagte Rech.

    Am Samstag und Sonntag waren auf Baden-Württembergs Straßen zehn Menschen ums Leben gekommen, davon sieben Motorradfahrer. Die meisten der tödlichen Verkehrsunfälle seien auf "unvorstellbaren Leichtsinn und hohe Risikobereitschaft" zurückzuführen, sagte Rech."

    Ich fahre erst seit 10 Jahren Motorrad. Ich habe bislang jedes Jahr an einem Sicherheitstraining teilgenommen. Es sind zwar im Prinzip immer die gleichen Übungen, aber genau durch das ständige Wiederholen gehen manche Abläufe in Gefahrensituationen in Fleisch und Blut über. Kurz: ich versuche für mich selbst, soviel wie möglich zu tun, um erst gar nicht in kritische Situationen zu kommen oder dann eben möglichst richtig zu reagieren. Ein Risiko besteht immer, ich glaube, dass ist uns allen klar. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass man dieses Risiko durch eigenes Verhalten deutlich minimieren kann.

    Wallace

  9. Registriert seit
    13.06.2005
    Beiträge
    6.602

    Standard

    #19
    Zitat Zitat von BoGSer-Rüde
    Kurz: ich versuche für mich selbst, soviel wie möglich zu tun, um erst gar nicht in kritische Situationen zu kommen oder dann eben möglichst richtig zu reagieren.
    Und das sind nicht die Moppedfahrer, die ums Leben kommen. Natürlich kann es passieren, dass dir die Vorfahrt genommen wird oder Du einfach "übersehen" wirst, aber Du gehst damit sicher nicht in die Statistik der am Wochenende tödlich Verunglückten ein.

    Ich habe außerdem zunehmend den Eindruck, dass Autofahrer immer mehr Rücksicht und Verständnis für Motorradfahrer zeigen. Motorradfahrer dagegen werden immer asozialer anderen Motorradfahrern gegenüber... wenn es nicht so "drin" wäre, würde ich mir beim "Grüßen" am liebsten selbst auf die Finger hauen. Ein immer größer werdender Teil der Motorradfahrer hat nämlich nur Müll unterm Helm. Erfreulicherweise bilden nach meiner Erfahrung die meisten BMW-Fahrer bisher eine Ausnahme.

  10. Chefe Gast

    Standard

    #20
    Kräftige Worte für einen nicht mehr zu übersehenden Trend unter den Motorradfahrern. Wer im Dunstkreis beliebter Strecken wohnt, kann das sicher oft beobachten...
    Ich glaube, länger gesund zu bleiben, wenn ich den benachbarten Schwarzwald am Wochenende meide.


 
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