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Mal wieder ein Zeitungsartikel zum vergessen

Erstellt von MacDubh, 26.05.2012, 08:16 Uhr · 28 Antworten · 2.522 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    Jetzt mal im Ernst: Wer nicht gerade ein extremes Kurzzeitgedächtnis hat, sollte sich die Grundlegenden Sachen (Blickführung, Haltung) jederzeit in Errinnerung rufen können. Dafür bedarf es nicht jedes Jahr ein Training....
    Allerdings: Wenn man von Oktober bis April nicht fährt, dann muss man sich schon wieder ein bisschen eingewöhnen, finde ich. Und da spricht dann offenbar die Statistik eine deutliche Sprache. Ehrlich: Wenn innerhalb eines Jahres die Zahl der Todesopfer in nur einem Landkreis mal eben um 25 Prozent hoch geht, dann erzeugt das schon einen gewissen Handlungsdruck.

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    #22
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Allerdings: Wenn man von Oktober bis April nicht fährt, dann muss man sich schon wieder ein bisschen eingewöhnen, finde ich. Und da spricht dann offenbar die Statistik eine deutliche Sprache. Ehrlich: Wenn innerhalb eines Jahres die Zahl der Todesopfer in nur einem Landkreis mal eben um 25 Prozent hoch geht, dann erzeugt das schon einen gewissen Handlungsdruck.
    Alles richtig....nur ist das Resultat aus diesem Handlungsdruck meistens Streckensperrungen durch Politik und irgendwelcher Bürgerwehren...

    Es ist doch letztendlich ein Problem der Selbsteinschätzung. Letzte Woche hat sich einer an mich drangehangen und wir sind gemeinsam durchs BErgische. Der Kollege ist im Schritttempo in der Wiese gelandet. War aber davon überzeugt richtig gut und viel zu fahren.... Aber entgegenkommen möchte ich dem auch nicht. Der ist nämlich auch zweimal im Gegenverkehr gelandet. Zum Glück ist nix passiert.

    Nochmal: Solchen Leuten würde ein Kurventraining richtig was bringen, so sie die Ratschläge denn auch annehmen. Aber es gehört dazu auch immer üben, üben, üben. Und zwar immer mit dem Hintergrund dieser Trainings.
    Es jedes Jahr zu machen und dann nicht umzusetzen ist nicht der richtige Weg.

    Gruß
    Mac

  3. Registriert seit
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    #23
    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    ...
    Es ist doch letztendlich ein Problem der Selbsteinschätzung. Letzte Woche hat sich einer an mich drangehangen und wir sind gemeinsam durchs BErgische. Der Kollege ist im Schritttempo in der Wiese gelandet. War aber davon überzeugt richtig gut und viel zu fahren.... Aber entgegenkommen möchte ich dem auch nicht. Der ist nämlich auch zweimal im Gegenverkehr gelandet. Zum Glück ist nix passiert.

    Nochmal: Solchen Leuten würde ein Kurventraining richtig was bringen, so sie die Ratschläge denn auch annehmen. Aber es gehört dazu auch immer üben, üben, üben. Und zwar immer mit dem Hintergrund dieser Trainings.
    Es jedes Jahr zu machen und dann nicht umzusetzen ist nicht der richtige Weg.

    Gruß
    Mac
    Selbst-und auch die Fremdeinschätzung ist nun einmal immer ein Problem, da jede Schätzung fehlerhaft sein kann.

    Aber eventuell ist auch deine eigene Selbsteinschätzung fehlerhaft, fast jeder glaubt und behauptet fahren zu können.

    Und statistisch gesehen erhöhen wir Vielfahrer die Chance, um das Gegenteil unseres Fahrerischen könnens zu beweisen.

    Aber natürlich sind wir nicht Schuld gewesen, sondern Sand oder die Briefmarke auf der Fahrbahn.
    Oder müssen wir nicht nun einmal mit solchen Gegebenheiten rechnen und dementsprechend fahren.
    Ich bezeichne dies als Unglück mit selbstverschulden.

    Natürlich sehe ich auch oft genug Motorradfahrer deren Fahrstil und Fahrkönnen in meinen Augen nicht "sehr ausgeprägt" ist.

    Aber wer gibt mir und auch Dir oder sont jemandem das recht, dies zu beurteilen und andere zu kritisieren.

    Und ob ich oder du oder sonst jemand nun wirklich so toll fahren, können wir erst an unserem letzten Tag feststellen, sofern wir Unfallfrei durch Altersschwäche die Welt verlassen.

    Ich beurteile weder mein- noch das können anderer.
    Und viele die mich kennen behaupten ich könnte sehr gut fahren (wurde vor einigen Tagen gefragt ob ich schon auf einem Motorrad geboren wurde).
    Noch lebe ich zum Glück, daher ist es zu früh für ein endgültiges Urteil.

    Ausreichend Motorradfahrer, die sich alle sicher gewesen sind gute Fahrer zu sein und dies vermutlich auch waren, haben Ihre Motorradkariere ohne die Schuld dritter beendet.

    Auch ohne die Beteiligung dritter bedeutet dies immer ein Unglück, aber auch immer mit selbstverschulden.

    Veho ergo sum - Ich fahre, also bin ich... (auch Mitschuld)


    Es gibt genug Menschen die Singen obwohl ich finde sie können es nicht, trotzdem werden die berühmt und reich damit.

    Aber üben hilft, wie bei allen Dingen im Leben, um besser darin zu werden.
    Besser aber nicht unbedingt gut, aber was und wer ist gut?

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Selbst-und auch die Fremdeinschätzung ist nun einmal immer ein Problem, da jede Schätzung fehlerhaft sein kann.

    Aber eventuell ist auch deine eigene Selbsteinschätzung fehlerhaft, fast jeder glaubt und behauptet fahren zu können.

    Und statistisch gesehen erhöhen wir Vielfahrer die Chance, um das Gegenteil unseres Fahrerischen könnens zu beweisen.

    Aber natürlich sind wir nicht Schuld gewesen, sondern Sand oder die Briefmarke auf der Fahrbahn.
    Oder müssen wir nicht nun einmal mit solchen Gegebenheiten rechnen und dementsprechend fahren.
    Ich bezeichne dies als Unglück mit selbstverschulden.

    Natürlich sehe ich auch oft genug Motorradfahrer deren Fahrstil und Fahrkönnen in meinen Augen nicht "sehr ausgeprägt" ist.

    Aber wer gibt mir und auch Dir oder sont jemandem das recht, dies zu beurteilen und andere zu kritisieren.

    Und ob ich oder du oder sonst jemand nun wirklich so toll fahren, können wir erst an unserem letzten Tag feststellen, sofern wir Unfallfrei durch Altersschwäche die Welt verlassen.

    Ich beurteile weder mein- noch das können anderer.
    Und viele die mich kennen behaupten ich könnte sehr gut fahren (wurde vor einigen Tagen gefragt ob ich schon auf einem Motorrad geboren wurde).
    Noch lebe ich zum Glück, daher ist es zu früh für ein endgültiges Urteil.

    Ausreichend Motorradfahrer, die sich alle sicher gewesen sind gute Fahrer zu sein und dies vermutlich auch waren, haben Ihre Motorradkariere ohne die Schuld dritter beendet.

    Auch ohne die Beteiligung dritter bedeutet dies immer ein Unglück, aber auch immer mit selbstverschulden.

    Veho ergo sum - Ich fahre, also bin ich... (auch Mitschuld)


    Es gibt genug Menschen die Singen obwohl ich finde sie können es nicht, trotzdem werden die berühmt und reich damit.

    Aber üben hilft, wie bei allen Dingen im Leben, um besser darin zu werden.
    Besser aber nicht unbedingt gut, aber was und wer ist gut?
    Ich habe mit keinem Wort erwähnt, daß ich ihn kritisiert oder ihm Ratschläge gegeben habe! Das wäre anmassend. Ich kann nur beurteilen was ich sehe und mir meine Gedanken machen. Und wenn ich sehe daß jemand mehrmals sich und andere in Gefahr bringt, dann kann ich sehr wohl behaupten was ich weiter oben geschrieben habe....

  5. LGW Gast

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    #25
    mal ein Satz zu den jungen Wilden:

    es gibt ne Menge junger Fahrer, so ist bspw. die Anmeldequote für knapp-20-jährige im f650-Forum krass gestiegen. Liegt vielleicht AUCH am Spritpreis?!? Aber eigentlich ist es immer die Leidenschaft.

    Also Nachwuchs ist da. Ob der nun Wild ist im Sinne von bekloppt am Fahren dran, wäre natürlich eine zweite Frage. Ich denke Unerfahrenheit ist viel da, aber selbst was ich so an Supersportlern sehe mit u30-Fahrern, verhält sich nicht besser oder schlechter als der Rest - und in sofern finde ich solche pauschalisierungen schwierig. Immer wenn etwas anfängt mit "DAS Problem sind DIE, DIE".

    Denn in aller Regel ist das Leben komplizierter, und ein Problem entweder vielschichtig, oder es gibt mehrere. So haben wir auch viele alte Neueinsteiger, die nach vielen Jahren Pause oder ganz neu auf ein Moped hüpfen mit Mitte 40-50, und die sind auch nicht unbedingt weniger bekloppt als ein 20-jähriger, man redet sich das nur schön

    Dann gibts die, die "alles schon gesehen können und genau wissen wie die Maschine fährt", und die irgendwann vergessen das sie nicht alleine Fehler machen könnten und es Luft zum Ausbügeln der Fehler anderer braucht, die die mit Mopeds in furchtbarem Zustand unterwegs sind (technisch), und so weiter.

    Mit dem Finger auf einzelne zeigen bringt da garnix...

    Sollte ich jetzt den Artikel lesen? Der Satz über Schräglage erschreckt ja schon

    (das erste mal schneller als 100km/h fühlt sich ja auch mit dem Auto komisch an... und Schräglagen bis 45° waren für mich nie so ein großes Problem, hängt doch alles an der Blickführung...)

  6. Registriert seit
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    #26
    +1 zu LGW

    Recht hast Du. Und mir soll mal einer sagen, ich bin nicht bescheuert, da von ich dann aber beleidigt....

    Frank

  7. Rha
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    #27
    hmm, hab ja schon jetzt "Angst" mich wieder aufs Moped zu setzen, weil:

    1. bin noch Jung ( 49 ), gefühlte 4X

    2. lange nicht mehr auf einem Bike saß und jetzt gleich 110 PS

    3. hab noch nie ABS gefahren habe

    4. Schräglagen über 20%, weis net ob das mein Körper überhaupt noch verkraftet, gut damals im früheren Leben, war die Schräglagenbegrenzung bei meine R 100RS durch die Sturzbügel gegeben

    5. wahrscheinlich werd ich von hinten überfahren, da ich bei jeder nicht einsehbaren Kurve, vermute das dort ÖL, Splittt oder sonst was liegt und mich zu einer starken Entschleunigung veranlaßt

    6. Ich schon 3 Unfällte hatte, wobei immer die Autofahrer oder das Rehwild schuld waren

    7. als "Junger - Wilder" = unvernünftiger / übermotivierter Fahrer, nach Aussagen des Artikels, eh OPFER bin..

    8. NAJA, totz aller Bedenken, munkelt man(n), einigen unerschrockenen, wackeren Bikern, soll das ganze sogar SPASS machen ( Kurven fahren, Autos, mit Klorollen in der Hutablage, überholen zu können, ...)

    9. Immer dran denken: Gummierte Seite nach unten, lackierte Seite nach oben!

  8. X-Moderator
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    3.255

    Standard perfekt

    #28
    Zitat Zitat von assindia Beitrag anzeigen
    .. daneben fand ich den Artikel jetzt nicht.

    Ich vermisse die Fahrer und Fahrerinnen, die ganz locker innerhalb ihres
    Könnens fahren.

    Die einfach ihr Moped beherrschen.

    Immer mehr Poser und Maulhelden, die dann krampfhaft versuchen ihr Moped
    durch`s Bergische zu scheuchen.

    Es ist sehr selten geworden, dass ich mal auf eine Gruppe oder einen Einzel-
    fahrer auflaufe, wo ich dann gerne dahinter bleibe. (z.B. sauberer Strich und
    moderate Geschwindigkeit auf den Geraden)

    3000 km Jahresfahrleistung kein Wunder, die sind nicht nur am Anfang der
    Saison Wiedereinsteiger und Anfänger, sondern vor JEDER Ausfahrt.

    Unfallfreie und Freie Fahrt allen .....

    Muss einfach mal sagen:

    Perfekt beschrieben!Genauso,sehen meine Frau und ich das auch!

    Treffender konnte dieser Beitrag nicht sein!!!

    Bravo!!!

  9. LGW Gast

    Standard

    #29
    Zitat Zitat von Rha Beitrag anzeigen
    hmm, hab ja schon jetzt "Angst" mich wieder aufs Moped zu setzen, weil:

    1. ... 9.
    Jepp, geht mir auch so. Wenn auch hie und da andere Zahlen... Späteinsteiger mit 32 vor drei Jahren, nur 50PS (aber ehrlich das reicht so lang hin für Mord wie Selbstmord!!!), erst zwei unverschuldete Unfälle (PKW, letzten Montag Rehwild )... naja und auf mich fuhr bisher selten jemand auf in Kurven, primär aber wohl weil ich heizerstrecken meide und gebückte im Zweifel frühzeitig durchwinke. Ooooder einfach Gas gebe

    Und Spaß macht es angeblich auch. Kann man ja leider keinem plausibel machen von den... wie heißen eigentlich nichtmotoradfahrer? Muggle?


 
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