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Mit Osteoporose Motorrad fahren?

Erstellt von Alaska, 03.02.2012, 23:08 Uhr · 28 Antworten · 4.552 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von funnybike Beitrag anzeigen
    Entschuldige die Frage: OMEP???
    Ich nehme es auch manchmal und hörte sowas....
    Gruß petra
    Es handelt sich um die weitverbreiteten Protonenpumpenhemmer. Pantoprazol, Omeprazol und so weiter. Hier ein Link. Hinzu kommt noch ein chronischer Vitamin-B Mangel, den man sich mit langfristiger und regelmäßiger (also täglicher) Einnahme magensäurereduzierender Medikamente einhandeln kann.

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    #22
    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst nach dem Bruch (vor der Knochendichtemessung) noch mit der GSA gefahren, einmal sogar noch recht unsicher im Wald. Das geht schon, nur mache ich mir nach der Diagnose Sorgen, was bei einem Unfall alles passieren könnte, vor allem mit der Wirbelsäule, trotz Rückenprotektor. Mir kommt dann gleich ein Rollstuhl in den Kopf. Ich habe es früher ja mal geschafft, 15 Jahre unfallfrei zu fahren, aber jetzt sind die Reflexe nicht mehr so gut, die Verkehrsdichte hat zugenommen und die Fahrweise ist hier in und um Berlin deutlich aggressiver als damals im Rheinland.
    Angst ist wohl der aller schlechteste Beifahrer den man haben kann!
    Wenn du dir während dem Biken um deine Gesundheit ernsthaft Sorgen machst dann lass es ganz sein!
    Hast du den Kopf nicht frei, dann geschieht genau das, was du eigentlich strikt vermeiden willst.....

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    #23
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Angst ist wohl der aller schlechteste Beifahrer den man haben kann!
    Wenn du dir während dem Biken um deine Gesundheit ernsthaft Sorgen machst dann laß es ganz sein!
    Hast du den Kopf nicht frei, dann geschieht genau das, was du eigentlich strikt vermeiden willst.....
    Da hast Du natürlich grundsätzlich recht. Aber es gibt auch Übergangsphasen. Man kann nicht gleich aus dem Krankenbett heraus aufs Motorrad springen und mit der gleichen Leichtigkeit wie vorher weiterfahren. Und so eine Diagnose muss man auch erst mal verdauen.

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    #24
    Ein gewisses Maß an Respekt vor den Kräften die auftreten können ist stets geboten (egal ob nun krank oder gesund, angeschlagen oder topfit), das nennt man wohl gemein hin Lebenserhaltungstrieb. Gewisse Grenzen darf man aber nunmal nicht überschreiten und da ist Angst die 1. Instanz, denn die macht unsicher.
    Und genau ab dem Punkt wird es äußerst gefährlich. Kann man dieses Gefühl nicht unmittelbar überwinden dann heißt es "Finger weg".
    Man gefährdet u.U. nicht nur sich selbst sondern auch andere damit!

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    #25
    Hallo Alaska,
    ich habe ein ähnliches Problem; Leide an einem multiblen Myelom und habe dadurch auch eine Entkalkung der Knochen (HWS 5+6 Sinterbrüche) + Omep. Z.Zt. warte ich auf die 2. HD-Chemo + Stammzellen. Ich bekomme 1 mal pro Monat eine Infusion mit Bisphosphonat und lt. Onkologe und Doc im Uni-Klinikum stabilisiert sich die Knochenmasse hierdurch. Zusätzlich Kalzium/Vitamin D zum Knochenaufbau.

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    #26
    Zitat Zitat von twindriver900 Beitrag anzeigen
    Hallo Alaska,
    ich habe ein ähnliches Problem; Leide an einem multiblen Myelom und habe dadurch auch eine Entkalkung der Knochen (HWS 5+6 Sinterbrüche) + Omep. Z.Zt. warte ich auf die 2. HD-Chemo + Stammzellen. Ich bekomme 1mal pro Monat eine Infusion mit Bisphosphonat und lt. Onkologe und Doc im Uni-Klinikum stabilisiert sich die Knochenmasse hierdurch. Zusätzlich Kalzium/Vitamin D zum Knochenaufbau.
    Hallo Roger,

    dann drücke ich Dir die Daumen, dass alles gut geht, vor allem mit der Chemo und den Stammzellen.

    Biphosophonat soll ich auch bekommen, traue mich wegen der zusätzlichen Reizung des Magens noch nicht – verträgst Du das? Wenn Du regelmäßig Omep nimmst, solltest Du berücksichtigen, dass Kalziumkarbonat dann nicht aufgenommen wird, sondern nur Kalziumglukonat (Sandoz).

    Gruß Alaska

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    #27
    Danke!
    Bekomme das Bisphosphonat als Infusion 1x im Monat 6mg Bondronat und vertrage es sehr gut. ~ 1 Woche nach der Infusion für 1-2 Tage leichte Knochenschmerzen aber sonst ohne Nebenwirkungen. Wenn wieder eine ausreichende Knochendichte aufgebaut ist wird der Turnus reduziert (erst 1 pro Quartal, vielleicht 1 pro 1/2a) Ich versuche ab Frühjahr wieder zu fahren.
    Diagnose 2009, "Behandlungspflichtig" 03/2011, nach der Diagnose erst mal kräftig geschluckt (gilt als unheilbar aber medikamentös einigermasen beherschbar) und etwas fatalistisch: Alles hat ein Ende. Ansonsten recht optimistisch 2010 die XTZ1200 gekauft.

    Dir auch alles Gute

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    Standard muss doch keone fette Q sein...

    #28
    Moin Alaska
    ich fahr seit 1980 meine R 60/5. Mein Freund die erwachsenere R 75/5. Beide von 1972.
    Vom Händling sind die 2 Ventiler unvergleichlich leichter zu bewegen/rangieren als die 50 und mehr Kg schwereren 4 Ventiler.

    Umfallen ? Überhaupt kein Thema. 205 kg mit tiefem Schwerpunkt und niedriger Sitzhöhe - gegen 260kg Hochhaus.

    Komfortabel sind die auch und die Kippgefahr ist kein Thema.
    Bei Verkaufsanzeigen der 4 Ventiler wird fast immer auf "Umfallfrei" hingewiesen. Bei den 2 Ventilern ? nie gesehen.
    Übrigens - meine GS hab ich auch schon beim Losfahren vor die Haustür geworfen.
    Da ich beruflich "eine tragende Rolle spiele" hab ich sie allein wieder aufgestellt und bin schnell verduftet Peinlich ...

    An Deiner Stelle würd ich mir durchaus eine Leichtere anschauen, denn die fahren weder langsamer noch schlechter.

    Die 800er oder 650ziger sind flott und wesentlich handlicher als die fetten Qüe.

    Ansonsten gibts auch andere nette Arten sich fortzubewegen:

    Ich fahr liebend gern mit meinem Wohnmobil durch die Gegend.
    Wenn Motorrad nicht mehr geht - das isses für mich.
    Kommt man fein herum und ich bleib wo es uns gefällt.

    Tschöö
    Matthias

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    Standard

    #29
    Hallo Matthias,

    danke für Deine Ratschläge. Ich habe es auch mit meiner R 75/5 mal geschafft, an einer Ampel umzukippen. Da ich die 15 Jahre lang gefahren bin, kenne ich die Unterschiede mit dem Schwerpunkt und beim Schieben und Rangieren, die sind tatsächlich recht groß.

    Fahren lässt sich die GSA für mich dagegen leichter und vor allem sicherer. Zum Rangieren brauche ich wohl eher Muskeln, das belastet die Knochen im Lendenbereich nur, wenn ich dabei alles falsch mache. Wenn sie mir noch mal kippt, muss ich mir helfen lassen.

    Solange ich mit dem Rangieren klarkomme und ich mich beim Fahren sicher fühle, werde ich sie nicht verkaufen oder gegen eine leichtere tauschen. Ein Unfall auf der Straße ist das größte Risiko und dabei spielt die Größe und Schwere des Motorrades meiner Meinung nach nicht die größte Rolle. Mit den Zusatzleuchten vorne und den Alukoffern mit Reflexstreifen hinten werde ich gut wahrgenommen. Fahrwerk und Bremsen sind überragend und notfalls beschleunigt die GSA ganz ordentlich.

    Noch ein Aspekt: Sie ist zwar keine Harley, aber durch Größe, Breite, komfortable Sitzposition hinter einer großen Scheibe und den gutmütigen Boxer lädt sie eher zum gemütlichen Fahren ein als eine kleine Maschine.

    Gruß Alaska


 
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