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Mobilität der Zunkunft

Erstellt von MP, 19.04.2010, 12:04 Uhr · 34 Antworten · 2.432 Aufrufe

  1. MP
    Registriert seit
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    Blinzeln Mobilität der Zunkunft

    #1
    Moin,

    ein für mich als 100 %ig individualmobilitätsgewöhnter Mensch recht lesenswerter und interessanter Artikel zur "Mobilität der Zukunft" auf Spiegel-online. Fazit: alles wird teurer.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    ...der Artikel ist in einer gewissen Weise richtig, vielleicht auch die Angaben der Kosten durch das UBA, und das weniger zweckgebunden Mittel zur Deckung dieser zurückfliesen und deshalb eine erneute Abgabe für sinnvoll gehalten wird.

    Der Hacken liegt aber eher daran, das genung gezahlt über die KFZ und Mineralölsteuer und sonstige Umweltabgaben, diese aber nur zu einem kleinen Teil zweckgebunden sind und deshalb ist das eine Milchmädchenrechnung.... das das Bezahlte schon schön für andere Schlaglöcher benutzt wird

  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von MP Beitrag anzeigen
    Fazit: alles wird teurer.
    Naja, nicht wirklich.

    Für mich als Single ist das Auto heute schon die teuerste Variante, von A nach B zu kommen.

    Wäre das anderen klar, und sie würden vom Auto auf Alternativen umsteigen, dürften einige richtig Geld sparen.

    Die Frage ist, ob dieses vernetzte Konzept vom deutschen Autofahrer angenommen wird. Aber da seh ich schwarz.

    gruss kelle!

  4. Geronimo Gast

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    #4
    Hallo,
    Morgens zur Arbeit ohne Auto/Motorrad ? Gerne, nur blöd das ich 8 km von der Kölner Stadtgrenze lebe d.h. im Öffentlichen Nahverkehrs Niemandsland. Zur Arbeit brauche ich mit dem Motorrad 35 Minuten eine Strecke.
    Mit Bus oder Bahn ca. 155 Minuten auch eine Strecke. Ein Freund wohnt in der Stadt, der braucht wirklich kein Auto und kann problemlos drauf verzichten.

    Ich gebe dem Artikelschreiber Recht, aber bevor nicht eine vernünftige Infrastruktur von Bussen und Bahnen existiert, sind alle Alternativen unbrauchbar. Denn auch Supermärkte gehen immer mehr in die Gewerbegebiete d.h. raus aus den Zentren.

    Es stimmt, der indivduelle Verkehr so wie wir ihn kennen hat keine Zukunft mehr, aber ohne Alternativen wird es in einer Welt die auch im Beruf viel Wert auf Mobililtät legt sehr schwierig den Umschwung zu schaffen.

    grüße,
    jürgen

  5. Registriert seit
    16.05.2009
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    1.127

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Morgens zur Arbeit ohne Auto/Motorrad ? Gerne, nur blöd das ich 8 km von der Kölner Stadtgrenze lebe d.h. im Öffentlichen Nahverkehrs Niemandsland. Zur Arbeit brauche ich mit dem Motorrad 35 Minuten eine Strecke.
    Mit Bus oder Bahn ca. 155 Minuten auch eine Strecke. Ein Freund wohnt in der Stadt, der braucht wirklich kein Auto und kann problemlos drauf verzichten.

    Ich gebe dem Artikelschreiber Recht, aber bevor nicht eine vernünftige Infrastruktur von Bussen und Bahnen existiert, sind alle Alternativen unbrauchbar. Denn auch Supermärkte gehen immer mehr in die Gewerbegebiete d.h. raus aus den Zentren.

    Es stimmt, der indivduelle Verkehr so wie wir ihn kennen hat keine Zukunft mehr, aber ohne Alternativen wird es in einer Welt die auch im Beruf viel Wert auf Mobililtät legt sehr schwierig den Umschwung zu schaffen.

    grüße,
    jürgen
    Moin Jürgen,

    der individuelle Verkehr, so wie wir ihn kennen, ist auch in Zukunft nachgefragt. Also wird er angeboten, es ist alles nur eine Frage des Geldes. Steigt dann die Nachfrage, wird der Preis der neuen Technologien sinken.

    Solange das Öl so billig ist, wird jedoch kein radikaler Umbau stattfinden.

    Aber der wird kommen

    Und wenn das mal vollzogen sein wird, werden unsere Nachfahren uns verfluchen, weil wir den kostbaren Rohstoff Öl tatsächlich einfach nur verbrannt haben, einfach nur um uns fortzubewegen

    Ich sach es Euch,
    das ist mir durchaus bewusst, wenn ich meine Q treibe

    Viele Grüsse,
    Grafenwalder

  6. Registriert seit
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    #6
    Ich sag mal.... wer heute schon mit dem Motorrad, statt mit dem Auto zur Arbeit fährt, wer Fahrgemeinschaften zur Arbeit bildet, wer öfter mal das Fahrrad nimmt ... der ist doch auf dem richtigen Weg.

    Warum immer warten, bis man durch irgend eine Maßnahme zu etwas - mehr oder weniger - gezwungen wird?

  7. Registriert seit
    05.05.2009
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    #7
    ich würde gerne mit der bahn oder dem bus zur arbeit fahren. nur komme ich dann nicht mehr nach hause weil die verbindungen nicht so lange in die nacht da sind. es muss ja in der nacht nicht alle 10min einen zug oder bus geben, aber gar keinen ist auch dumm. von mir aus auch mit einem nachtzuschlag, wäre dann immer noch besser als mit dem auto/moped zu fahren und sich um die parkplätze in der stadt zu streiten.

  8. hbokel Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    nur blöd das ich 8 km von der Kölner Stadtgrenze lebe
    Hallo Jürgen,

    kleiner Tipp: es gibt in der Tagespresse (Stadtanzeiger etc) jede Menge Wohnungsanzeigen. Dort kann man sich eine verkehrsgünstigere Unterkunft aussuchen ;-)

    Im Ernst: warum fordern diejenigen, die günstige Wohnungen in der Pampa nutzen, eine Kompensation für die steigenden Transportkosten? Mit derselben Logik könnte jeder Staddtbewohner eine Kompensation für die hohen Wohnkosten im Stadtgebiet fordern.

    Letzteres wird zu Recht als Unsinn eingestuft. Aber meines Erachtens ist auch für die erstgenannte Forderung Unsinn.

    Gruß
    Heinz

    P.S. Falls man ein Haus in der Pampa geerbt hat, dann kann man das natürlich behalten. Wenn einem die steigenden Transportkosten jedoch zu hoch sind, dann sollte man das Haus verkaufen (selbst erarbeitet hat man es ja eh nicht).

  9. Registriert seit
    05.05.2009
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    873

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Hallo Jürgen,

    kleiner Tipp: es gibt in der Tagespresse (Stadtanzeiger etc) jede Menge Wohnungsanzeigen. Dort kann man sich eine verkehrsgünstigere Unterkunft aussuchen ;-)

    Im Ernst: warum fordern diejenigen, die günstige Wohnungen in der Pampa nutzen, eine Kompensation für die steigenden Transportkosten? Mit derselben Logik könnte jeder Staddtbewohner eine Kompensation für die hohen Wohnkosten im Stadtgebiet fordern.

    Letzteres wird zu Recht als Unsinn eingestuft. Aber meines Erachtens ist auch für die erstgenannte Forderung Unsinn.

    Gruß
    Heinz

    P.S. Falls man ein Haus in der Pampa geerbt hat, dann kann man das natürlich behalten. Wenn einem die steigenden Transportkosten jedoch zu hoch sind, dann sollte man das Haus verkaufen (selbst erarbeitet hat man es ja eh nicht).

    harte worte!!!! hast du es denn getan??? was hat die ruhigere wohngegend mit den misserablen öffentlichen verkehrsnetz zu tun?????? ich wohne mitten in der stadt. kann aber nach feierabend, gegen 24.00h nicht mehr mit öffentlichen verkehrsmitteln nach hause fahren. ich habe in vielen ländern und damit auch städten gearbeitet, dort war es um einiges besser als hier, sogar in ost-europa!!!! wenn die deutsche komunen es nicht auf die reihe bekommen öffentlich zu transportieren kann auch der evtl. hauserber nichts dafür!!!!!

  10. hbokel Gast

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Torsten77 Beitrag anzeigen
    harte worte!
    Hallo Torsten,

    sorry, wenn es so hart formuliert war. Eigentlich wollte ich nur ganz sachlich darauf hinweisen, dass man den steigenden Beförderungskosten auch dadurch entgehen kann, dass man die Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsplatz verkürzt.
    Zitat Zitat von Torsten77 Beitrag anzeigen
    hast du es denn getan??? was hat die ruhigere wohngegend mit den misserablen öffentlichen verkehrsnetz zu tun?
    Klar bin ich umgezogen, um in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen. Und wenn mir die Wohngegend zu laut wurde, bin ich ebenfalls umgezogen. Wo ist das Problem (außer der eigenen Trägheit)?

    Andererseits ist natürlich auch niemand gezwungen, eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes zu suchen. Wer mag, kann auch gern fernab wohnen, das ist seine freie Entscheidung. Nur sollte man dann nicht über die hohen Beförderungskosten jammern. Man hat sich schließlich freiwillig dafür entschieden.

    Zitat Zitat von Torsten77 Beitrag anzeigen
    ich wohne mitten in der stadt. kann aber nach feierabend, gegen 24.00h nicht mehr mit öffentlichen verkehrsmitteln nach hause fahren.
    Ich vermute, dass Dein Arbeitsplatz nicht in der Stadtmitte ist, denn sonst könntest Du ja mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen ;-)

    Zitat Zitat von Torsten77 Beitrag anzeigen
    wenn die deutsche komunen es nicht auf die reihe bekommen öffentlich zu transportieren kann auch der evtl. hauserber nichts dafür!
    So ganz trifft das nicht zu, denn die Bewohner wählen sich ihre Kommunalpolitiker schließlich selber. Und wenn der Straßenbau den Wählern wichtiger ist als öffentliche Verkehrsmittel, dann sieht es in der Stadt entsprechend aus.

    Unabhängig davon ist es niemand gezwungen, in einem geerbten Haus selbst zu wohnen. Man kann es jederzeit verkaufen, verschenken oder vermieten und sich dann eine passendere Wohnung suchen.

    Sorry, wenn das jetzt hart klingt, es ist - wie gesagt - nur als sachlicher Hinweis gemeint. Manchmal habe ich nämlich den Eindruck, dass das Jammern hierzulande so sehr zum Volkssport geworden ist, dass die Deutschen darüber ganz vergessen, dass sie auch selbst die Initiative ergreifen können.

    Gruß
    Heinz


 
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