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Mobilität der Zunkunft

Erstellt von MP, 19.04.2010, 12:04 Uhr · 34 Antworten · 2.431 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Und last but not least:
    Öl ist viel zu wertvoll um es nur zu verbrennen. Schon deswegen wird man davon abkommen müssen. Das ist nicht nur meine Meinung, das ist beschlossene Sache.
    sehr schöne Ansage. dann warte ich mal auf die Umsetzung, erklär das mal den 25 Millionen Pkw-Besitzern in D, ab wann sie denn ihr Fzg stehenlassen sollen

  2. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #32
    Ich denke das muß man nicht erklären. Wer die Bestrebungen der Politik (wirksame Reduzierung der klimaschädlichen Gase bis 2020/2030) und der Industrie richtig versteht, muß doch zwangsläufig sehen in welche Richtung der Zug abfährt. Und das sind doch keine Visionen wie das zukünftig sein könnte, wie etwa noch vor Jahren, sondern hier gibt es doch schon konkrete Überlegungen und konkrete Ziele.

    Beispiele:

    • Mercedes plant aktuell eine Kooperation mit Renault im Bereich Kleinfahrzeuge und Alternativantriebe
    • BMW macht mittlerweile verstärkt Werbung mit verbraucharmen Fahrzeugen (mit Erfrolg und auch zurecht)
    • GM hat nicht ohne Grund an Opel festgehalten, da letztere deutlich innovativer im Bereich alternativer Antriebskonzepte sind als das die Mutter selbst ist
    • Viele Hersteller bieten mittlerweile verstärkt Hybridfahrzeuge an und forschen selbst aktiv im Bereich alternativer Antriebskonzepte und derer realistischen Umsetzung
    • Die Stromkonzerne prüfen und entwickeln Möglichkeiten die benötigte Energie effizient bereitstellen zu (das nicht nur aus Image-Gründen, sondern auch um für die Zukunft als Unternehmen überleben zu können)
    • Die Akku-Hersteller forschen verstärkt an effektiveren Speichermethoden (das werden m. E. zukünftig allerdings keine Lio-Akkus sein, da wird es schon was besseres geben müssen)
    • Selbst die hinsichtlich Senkung des Pro-Kopf-Energieverbrauchs eher zögerlich agierenden Amis kommen langsam mit eigenen Initiativen in die Gänge. Auch den Chinesen ist mittlerweile klar, daß ein Umdenken erforderlich, auch wenn es diesbezüglich bei denen immer etwas länger dauert und es auch nur zögerlich zugegeben wird.


    und so weiter und so weiter

    Für viele geht das alles zu langsam für andere wieder zu schnell. Das ist aber ganz normal, denn jeder sieht dabei immer irgendwo seine eigenen Interesse, die nicht schnell genug umgesetzt werden bzw. die bei der Umsetzung auch verletzt werden.

    Die Umstellung und letztlich auch das Umdenken wird sicherlich nicht von heute auf morgen erfolgen, sondern das wird ein gleitender Übergang sein. Ein Übergang in dem auf absehbare Zeit auch noch konventionelle Antriebstechnik verfügbar sein wird. Die es sicherlich auch noch geben muß (z. B. LKW, Flugzeuge) Letztlich wird neben gesetzlichen Vorgaben die Entscheidung von wirtschaftlichen Gesichtspunkten abhängen, d. h. von den Kosten. Aber das ist doch nichts neues, das gabe es schon in Vergangenheit und das gibt es auch heute schon. Warum sind denn die letzten Jahre schon viele vom Auto auf den ÖPNV umgestiegen, warum gibt es verstärkt Fahrgemeinschaften, warum wird verstärkt nach verbrauchsärmeren und auch schadstoffärmeren Kleinwagen nachgefragt, warum findet in unserer Gesellschaft überhaupt so eine rege Diskussion bezüglich des Global Warming und den möglichen Folgen statt?

    Viele der besagten 25 Mio-Autofahrer in Deutschland und auch der weiteren Millionen anderswo machen sich da ohne Weiteres heute schon Gedanken darüber, wie es zukünftig sein könnte und welche Alternativen es derzeit schon gibt. Einige sicherlich auch nicht, weil sie es entweder nicht sehen, es sie scheinbar nicht betrifft (die haben momentan möglicherweise ganz andere Probleme die wichtiger sind), es ohnehin nicht ändern können oder es ganz einfach nicht akzeptieren wollen, daß die Grenzen des bisherigen Wachstums erreicht sind und es so nicht weitergehen kann und wird wie bisher.

    Abschließend:
    Es muß ja nicht schlechter sein was in absehbarer Zukunft kommen wird. Und ich denke, daß es auch näherer Zukunft individuelle Mobilität geben wird. So wie wir sie heute kennen sicherlich nicht mehr und möglicherweise auch nicht mehr so erschwinglich, daß sich diese praktisch jedermann leisten kann und auch will. Ich möchte zumindest zukünftig nicht nur für meine Mobilität (teilweise reden wir hier zugegebenermaßen auch von Bequemlichkeit) arbeiten gehen.

    Zum Abschluß noch ein Diagramm bis zum Jahr 2100 über die Prognose der zukünftigen Energienutzung. Sicherlich mit Fragezeichen zu versehen je weiter man in die Zukunft schaut. Tendenziell dürfte das allerdings passen. Interessant ist, daß der Anteil des Öls in 2100 immer noch als recht hoch eingeschätzt wir. Öl wird allerdings auch zu anderen Dingen gebraucht, als nur Otto-Motoren damit zu betreiben.

    Ein schönes Wochenende und allzeit kurvenreiche und freie Straßen.

    Gruß
    Thomas
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  3. hbokel Gast

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    #33
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Ist ja alles richtig Tom, aber du hast auch das Alter um zu wissen, dass es genau diese Vorhersagen seit über 30 Jahren gibt.
    Genau das ist der Punkt. Derselbe Typ, der vor vierzig Jahren den globalen Winter an die Wand malte (weil die Abgase bekanntlich die Sonne verdunkelt und keine Wärme mehr hereinlassen), der behauptet nun mit ebenso großem Selbstbewusstsein, das sich die Erde dem Hitzetod nähert - basierenden auf genau denselben Fakten.

    Den Katastrophen-Quacksalbern sollte man endlich das Handwerk legen. Zumal die Interessenlage im Falle der "Klimakatastrophe" allzu deutlich ist: die "Klimakanzlerin" will die drohende "Klimakatastrophe" abwenden, indem die erklärte Atomkraftbefürworterin die Nuklearenergie fördert. Denn dort entsteht kein CO2 - das man der doofen Bevölkerung als Ursache für die angebliche "Klimakatastrophe" verkauft. Und um den Restmüll der AKW sollen sich gefälligst zukünftige Generationen kümmern.

    Aber zurück zum Thema: ich hatte den SPIEGEL Artikel kritisiert, weil dort der Bedarf an "Mobilität" als unumgänglich dargestellt wird ("Viele Menschen fahren aber schon jetzt nicht aus Jux und Vergnügen Auto, sondern mangels Alternativen"). Meines Erachtens ist diese Einschätzung Unsinn:

    Mobilität darf nicht mit Oszillation verwechselt werden, also dem Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Dieses Pendeln ist nämlich gar kein Zeichen von Mobilität: wer seinen A*sch hoch kriegt, der wechselt die Wohnung, anstatt täglich zu pendeln. Die Pendlerei wird derzeit durch unsinnige Steuergeschenke gefördert, aber damit ist hoffentlich bald Schluss.

    Wenn das Pendeln als Argument für billigen Sprit entfällt, bleibt nur noch die Urlaubsreise als Rechtfertigung für den angeblichen Mobilitätsbedarf. Urlaubsreisen sind aber durchaus verzichtbar. Wer sich den teuren Sprit und Straßenbenutzungsgebühren nicht leisten will, dann kann problemlos daheim bleiben, oder eine Fahrradtour machen. Wem das Motorradfahren jedoch wichtig ist, der zahlt halt die realen Kosten - und jammert nicht.

    Gruß
    Heinz

  4. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #34
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Genau das ist der Punkt. Derselbe Typ, der vor vierzig Jahren den globalen Winter an die Wand malte (weil die Abgase bekanntlich die Sonne verdunkelt und keine Wärme mehr hereinlassen), der behauptet nun mit ebenso großem Selbstbewusstsein, das sich die Erde dem Hitzetod nähert - basierenden auf genau denselben Fakten.

    Den Katastrophen-Quacksalbern sollte man endlich das Handwerk legen. Zumal die Interessenlage im Falle der "Klimakatastrophe" allzu deutlich ist: die "Klimakanzlerin" will die drohende "Klimakatastrophe" abwenden, indem die erklärte Atomkraftbefürworterin die Nuklearenergie fördert. Denn dort entsteht kein CO2 - das man der doofen Bevölkerung als Ursache für die angebliche "Klimakatastrophe" verkauft. Und um den Restmüll der AKW sollen sich gefälligst zukünftige Generationen kümmern.

    Aber zurück zum Thema: ich hatte den SPIEGEL Artikel kritisiert, weil dort der Bedarf an "Mobilität" als unumgänglich dargestellt wird ("Viele Menschen fahren aber schon jetzt nicht aus Jux und Vergnügen Auto, sondern mangels Alternativen"). Meines Erachtens ist diese Einschätzung Unsinn:

    Mobilität darf nicht mit Oszillation verwechselt werden, also dem Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Dieses Pendeln ist nämlich gar kein Zeichen von Mobilität: wer seinen A*sch hoch kriegt, der wechselt die Wohnung, anstatt täglich zu pendeln. Die Pendlerei wird derzeit durch unsinnige Steuergeschenke gefördert, aber damit ist hoffentlich bald Schluss.

    Wenn das Pendeln als Argument für billigen Sprit entfällt, bleibt nur noch die Urlaubsreise als Rechtfertigung für den angeblichen Mobilitätsbedarf. Urlaubsreisen sind aber durchaus verzichtbar. Wer sich den teuren Sprit und Straßenbenutzungsgebühren nicht leisten will, dann kann problemlos daheim bleiben, oder eine Fahrradtour machen. Wem das Motorradfahren jedoch wichtig ist, der zahlt halt die realen Kosten - und jammert nicht.

    Gruß
    Heinz
    Genau!

    Und wer von der so oft beschworenen Steuersenkung nix hat, weil er zuwenig verdient, ist selbst dran schuld. Er hätte ja was vernünftiges lernen können. Und außerdem immer dieses Gejammere von diesen Habenichten! Springen wie die großen aber nix im Beutel.


    Aber zum Glück gibt es ja nun Guido und der wird das schon richten.

    Sorry, ich wollte jetzt nicht polemi-/politisieren, aber das ist mir beim Lesen gerade so eingefallen.

    Gruß
    Thomas.

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    #35
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Wem das Motorradfahren jedoch wichtig ist, der zahlt halt die realen Kosten - und jammert nicht.

    Gruß
    Heinz
    Genauuuuu ! Eure Armut und das ewige Gejammere darüber kotzen mich an ... ist doch sch***egal, was der Liter Sprit kostet.


 
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