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MotoGuzzi dringt ins GS-Segment vor

Erstellt von spitzbueb, 01.11.2007, 11:24 Uhr · 127 Antworten · 14.670 Aufrufe

  1. Wienerwilhelm Gast

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    #71
    ....und eine fünfte Guzzi nach Hause fahren.
    Fortsetzung:
    .. und wenn sie zehnmal einen Gangspringer hätte, eine eckige Rundantenne, ein ABS, das wegen Hinterradhoppeln die Bremse aufmacht, wann es will, alle 14 Tage eine neue Batterie bräuchte - oder zumindest ein Update, eine Abschaltautomatic mittels Seitenständer oder Schlüsselanhänger ....u.s.w..........mir kommen gleich dieTränen.....


    Man lebt in einer Vernunftehe - und träumt von IHR!

  2. Geronimo Gast

    Standard

    #72
    Ausnahmen bestätigen die Regel . Ich weiss noch wie damals die Quota raus kam, was haben die Guzzi Fahrer gejubelt. Gekauft hat die kaum einer, obwohl der olle Motor mit der Einspritzung ein Perlchen war. Mit der Stelvio wird es genau so sein, auch wenn du eine kaufen solltest.
    Auch die Entwicklung eines solchen Motorrads kostet Geld, das könnte Guzzi in sinnvollere Modelle oder Modellpflege stecken.

    Fährst du eine original Centauro ?. An der war ich auch mal interessiert, nur pendelte die bei 140 km/h wie ein Lämmerschwanz auf der Autobahn. Bin dann meine T4 weiter gefahren....

    grüße,
    jürgen

  3. Registriert seit
    11.07.2007
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    73

    Standard

    #73
    Geronimo, was heißt da "die kleinen Modelle waren mittlere Katastrophen" ??? Hast du mal eine gefahren? Meine NTX steht immer noch zuhause bei meinem Vater im Schuppen. Und da wird sie solange bleiben, bis ich mir für die Generalüberholung Zeit nehme oder sie mir leisten kann. Aber verkaufen würde ich sie nie und nimmer. Mit keinem anderen Mopped hatte ich je wieder so viel Spaß am fahren. Ok - die Guzzi ist ein Schraubermopped, aber das war sie schon immer. Und zum Schnäppchenpreis sind sie auch nicht zu bekommen.

    Aber eine Guzzi lebt und hat Charakter wie kein anderes Zweirad.


    Eine 1100 Sport steht nach wie vor auf meiner Liste der begehrenswertesten Motorräder. Ebenso wie eine Quota und eine Cagiva Elefant 900 i.e. oder eine Convert.

  4. Geronimo Gast

    Standard

    #74
    Zitat Zitat von albschwob Beitrag anzeigen
    Geronimo, was heißt da "die kleinen Modelle waren mittlere Katastrophen" ??? Hast du mal eine gefahren? Meine NTX steht immer noch zuhause bei meinem Vater im Schuppen. Und da wird sie solange bleiben, bis ich mir für die Generalüberholung Zeit nehme oder sie mir leisten kann. Aber verkaufen würde ich sie nie und nimmer.
    Ja, habe ich. 2 Jahre lang eine V 65. Waren die grossen Modelle doch wesentlich zuverlässiger als ihr Ruf, waren die kleinen deutlich anfälliger. Neben den üblichen leichten Verarbeitungsmängeln gab es bei den kleinen Modellen jede Menge Motorschäden und anderes. Bei meiner hat sich nach einem Jahr der Kardan komplett in seine Bestandteile aufgelöst, laut Händler nichts ungewöhnliches. Die Gespräche auf den Italienertreffen bestätigten dies.
    Ich habe meine T4 geliebt und sie dann mit 120.000 km verkauft. Sie war ein zuverlässiges, höchst emotionelles Motorrad. Eine Guzzi würde ich mir heute sofort wieder kaufen, aber keine Stelvio und keine kleine.

    grüße,
    jürgen

  5. Wienerwilhelm Gast

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    #75
    @Geronimo,
    Leider wohnst nicht bei mir in der Nähe.
    Wir wollen jetzt nicht das Spiel spielen: Mein Spielzeug ist besser!, aber meine zwei Centauren sind beide fahrwerksmässig original, mit ordentlichen Reifen, (Bridgestone), nur mittels Eprom hab ich ihnen das Leistungsloch bei 4200 genommen (Das ist gewollt, weil dort werden die Schallwerte gemessen).
    Ich hab mir auf der hinteren Sitzbankabdeckung nur einen 5 cm starken Schaumgummipolster montiert, damit man weiter vorne sitzt und beim Gasgeben nicht zurückrutscht -------und denLenkungsdämpfer ganz aufgemacht.
    Und dann würde ich Dir anbieten, in aller Freundschaft einen Test zu machen. Ich weiss, bei uns darf an keine 140 fahren.
    ICH FAHRE ABER AUCH SELTEN NUR 140!!! ODRRRR?
    Dein Testmoppet muss etwas gehabt haben. Reifen, Autobahnlängsrillen, zu strammer Lenkungsdämpfer, Schwingen- Lenkkopfluft, oder so was.
    Wie gesagt, einem Toten soll man keinen Stein nachwerfen, und von den ca. 1900 erzeugten Centauren sind ca. 1900 verkauft. Da kommt nix mehr.
    Ist nur eine trockene Betrachtung.
    Wenn die nur ein bisserl grösser wär - der Kniewinkel ist fürchterlich, und mit Seitenkoffern sieht sie aus wie eine schwangere Milchkuh --- und passt durch keine Garagentür...
    Beste....

  6. Geronimo Gast

    Standard

    #76
    Zitat Zitat von Wienerwilhelm Beitrag anzeigen
    @Geronimo,
    Leider wohnst nicht bei mir in der Nähe.
    Wir wollen jetzt nicht das Spiel spielen: Mein Spielzeug ist besser!, aber meine zwei Centauren sind beide fahrwerksmässig original, mit ordentlichen Reifen, (Bridgestone), nur mittels Eprom hab ich ihnen das Leistungsloch bei 4200 genommen...
    Ich hab mir auf der hinteren Sitzbankabdeckung nur einen 5 cm starken Schaumgummipolster montiert, damit man weiter vorne sitzt und beim Gasgeben nicht zurückrutscht -------und denLenkungsdämpfer ganz aufgemacht.
    Es geht nicht darum welches Spielzeug das bessere ist. Ich weiss nur das die Centauro und auch die ersten V11 fahrwerksmässig nicht unkritisch waren, besonders im Geradeauslauf. Das kannte man vorher nicht, das war für Guzzi untypisch. Das deine gut geht kann auch mit Fertigungstoleranzen zusammenhängen, denn als Centauro und V11 herauskamen, pfiff das Werk schon finanziell aus dem letzten Loch. Und das merkte man auch den Modellen an.
    Apropos Spielzeug. Meine 100 GS war mit Serienfahrwerk und Beladung im Geradeauslauf über 140 km/h auch nicht unkritisch. Sie neigte auch zum pendeln, mit Fahrwerksverbesserung bekam man das Problem in den Griff.

    grüße,
    jürgen

  7. Wienerwilhelm Gast

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    #77
    Liegts vielleicht daran, wie gross und schwer man ist, welche Sitz- und Fahrposition man einnimmt? Wo der Schwerpunkt beim Fahren ist?
    Ich hab jedenfalls nie irgendetwas in dieser Richtung gespürt, aber auch nichts gehört.
    Oder liegt es an der Einstellung der Federung? Die Centauro meines Freundes ist hinten um ca. 5 cm tiefer als meine. Wahrscheinlich Federung heruntergedreht, haben uns noch nicht damit beschäftigt, woran es liegt.
    Aber schön langsam bewegen wir uns ausserhalb der hier interessierenden Themen..schliessen wir es vielleicht?
    Grüsse

  8. Registriert seit
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    #78
    Zitat Zitat von albschwob Beitrag anzeigen
    Eine 1100 Sport steht nach wie vor auf meiner Liste der begehrenswertesten Motorräder.
    Moin moin,

    Dein Wunsch in allen Ehren, es ist auch ein sehr schönes Mopped, aber der Motor ....
    Unter 4000 U/min passiert nicht viel, dann dreht sie zügig bis zum roten Bereich.

    Die Charakteristik der alten Motoren gefällt mir wesentlich besser.
    Leistung ab Standgas und einigermaßen linear (vom Loch abgesehen) bis in höhere Bereiche.
    Meine alte Le Mans 3 (Komplettumbau) hat da noch was drauf gepackt. 1100 cm, Drehmomentnockenwelle etc. Ne Charakteristik wie ein Traktor, bei ca 6000 U/min und max. 190 km/h war auch schon Schluß (ab da gings nur noch träge hoch). Ein Loch in der Mitte war auch nicht mehr vorhanden.

    Bitte nicht falsch verstehen; ich möchte das Mopped nicht schlecht machen. Hab mich ja selbst dafür interessiert. Aber nach einer längeren Probefahrt war ich doch etwas enttäuscht, dachte ich doch, vom Sprung von nem alten Lehmann auf ne neue 11er wäre auch motorisch einiges voran gegangen, ohne wie bei meiner alten viel Geld zum optimieren des Motors auf den Tisch legen zu müssen.

    Werde, so bald möglich, nun mal ne 8 Ventiler Probe fahren. Mal schauen, was da geht. Erste Erfahrungen hatte ich früher schon mit ner Centauro. Von der war ich begeistert.

    Grüße
    Bernd

  9. Geronimo Gast

    Standard

    #79
    Zitat Zitat von Bernd Z Beitrag anzeigen
    Meine alte Le Mans 3 (Komplettumbau) hat da noch was drauf gepackt. 1100 cm, Drehmomentnockenwelle etc. Ne Charakteristik wie ein Traktor, bei ca 6000 U/min und max. 190 km/h war auch schon Schluß (ab da gings nur noch träge hoch). Ein Loch in der Mitte war auch nicht mehr vorhanden.
    Der 850er Motor mit den eckigen Zylindern war einer der besten der je die Werkshallen in Mandello verlassen hat. Eine super Mischung aus Drehmoment und Drehfreude, wie bei den Boxern laufen die kleineren Motoren einfach schöner als die grossen.
    Zu deinem Umbau. Ein Freund ist lange Lehmann 3 gefahren und die ging in Serie doch schon locker über 200 km/h ?.

    grüße,
    jürgen

  10. Registriert seit
    04.11.2007
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    49

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    #80
    Mein Bruder hatte lange jahre die 1100Sport als vergaser. Die soff wie ein loch ,lief ab 3500 upm wie sau. Die einspritzer haben ein besseres Fahrwerk und sind auch sparsammer. Aber bei dennen muss man lange üben um den dreh rauszuhaben wie sie zu fahren ist.
    Von den Quotas sind kein 1000Stück zugelassen worden.
    Wenn du nach dem warum fragst: Sie war damals die Grösste und schwerste Reisenduro die du für geld bekommen konntest. Die Sitzhöhe allein lag schon bei 895mm, also nix für Schrumpfgermanen. Auch sonst gab es einige sachen die dem erfolg im Wege Standen.

    Aber bei der Stelvio sehe ich da schon optimistischer in die zukunft. Sie hat ein gutes Fahrwerk ,Reaktionarmen Kardan, ausreichend leistung und von der verarbeitung hat Guzzi auch schwer zugelegt. Für alles andere gibt es lösungen. Zumal eine Guzzi nie so bleibt wie sie das werk verlassen hat. Ich glaube aber nicht das Guzzi es schafft, die angepeilten 2000Stück pro jahr zu verkaufen.
    Eine Probefahrt mach ich aber auf jeden fallDort werd ich sehen ob der Adler fliegt und mein Herz erwärmmt oder nicht.
    Gruss Sascha


 
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