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Motoren einfahren - ganz anders - Die Antitheorie

Erstellt von YAHA, 14.06.2011, 18:42 Uhr · 15 Antworten · 3.559 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Idee Motoren einfahren - ganz anders - Die Antitheorie

    #1
    http://www.mo-web.de/index.php?id=373

    Ich wuerde gern wissen was die Technikversierten unter uns davon halten...

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    #2
    Bin zu faul, also such selbst die tausend Threads, die es hier dazu schon gibt

    Grüße
    Steffen

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    #3
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Bin zu faul, also such selbst die tausend Threads, die es hier dazu schon gibt

    Grüße
    Steffen
    Wirst du pro Beitrag bezahlt oder warum verzapfst du Muell welcher keinen interessiert?

    Ein Beitrag fuer die Tonne..

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    #4
    Ich bin eher der Nicht-Schrauber, meine technischen Fähigkeiten hören unweit von tanken und Öl nachfüllen auf. Deswegen mein völlig untechnischer dafür pragmatischer Standpunkt:
    Warum sollte ich eine sündhaft teure Maschine, die auch noch regelmässig zur Erhaltung der Garantieansprüche beim BMW Händler gewartet wird, so päppeln und hätscheln, dass sie eventuelle Fehler so lange für sich behält bis die Garantie abgelaufen ist und Kullanz abgelehnt wird ? Nach dem 1000er Service wird rechts gedreht....und zwar kräftig. Wenn was kaputt gehen soll, dann gleich zu Anfang, eben wenn noch Garantie drauf ist.

    Gruss
    gerry

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    #5
    Zitat Zitat von YAHA Beitrag anzeigen
    Wirst du pro Beitrag bezahlt oder warum verzapfst du Muell welcher keinen interessiert?

    Ein Beitrag fuer die Tonne..
    Das Kompliment teile ich gern mit dir Was glaubst du, wieviele Leute du mit 3 1/2 jahre alten Onlinebeiträgen du hinter dem Ofen hervorlockst?

    Grüße
    Steffen

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    #6
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Das Kompliment teile ich gern mit dir Was glaubst du, wieviele Leute du mit 3 1/2 jahre alten Onlinebeiträgen du hinter dem Ofen hervorlockst?
    Steffen
    Hast ja Recht, zu wissen wie faul du bist, oder was du gerade machst ist spannender als Theorien zum akuellen Stand der Technik in einem Motorradforum zu posten..
    Get a life..

  7. Registriert seit
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    158

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    #7
    Moin Moin,


    Zitat Zitat von gerry-h Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich eine sündhaft teure Maschine, die auch noch regelmässig zur Erhaltung der Garantieansprüche beim BMW Händler gewartet wird, so päppeln und hätscheln, dass sie eventuelle Fehler so lange für sich behält bis die Garantie abgelaufen ist und Kullanz abgelehnt wird ? Nach dem 1000er Service wird rechts gedreht....und zwar kräftig. Wenn was kaputt gehen soll, dann gleich zu Anfang, eben wenn noch Garantie drauf ist.

    Gruss
    gerry
    ganz meine Meinung. Bis jetzt habe ich es genau so gehandhabt und bin dammit nicht schlecht gefahren.

    Gruß Zoli

  8. Registriert seit
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    #8
    Ein ehemaliger Kollege (ehemalig nur, weil seit einigen Jahren in Rente) übernahm seine Firmenwagen (wie üblich) beim Dealer am Bodensee, fuhr die paar wenigen Kilometer von ÜB bis zur Autobahn gen Norden einigermaßen gesittet (dem äußerlichen Zwange folgend, nicht der inneren Überzeugung) und ging dann auf die Bahn gen Hamaburg, um auf der Bahn die Vollgasfestigkeit ausgiebig zu testen (so um die 800km). Keinem seiner KFZ hat's geschadet, keines ist auseinander geflogen o. verzeichnete erhöhte Ölverbräuche o. andere Übel.
    Meine H-D Fatbob habe ich 91, der Einfahrvorschrift folgend, "zart" behandelt u. eingefahren. Die 08er Fatbob ging nach knapp 170km (mit wechselnder Last auf Land-/Bundesstraße u. Autobahn, ohne Dauervollgas) auf den Bördering und bekam, quasi zum Auftakt, 6x 20min hohe Last verpasst. Alle Gänge, volle Beschleunigung bis in den Begrenzer, kontinuierlich hohe Drehzahlwechsel ... und immer wieder Abkühlphasen zwischen den Turns.
    Beide Maschinen brauchen praktisch kein Öl zwischen den normalen Ölwechseln (8Tsd/16Tsd), beide klappern nicht (die Fatboy nach >160Tsd km nicht, da muss die Fatbob allerdings noch gewaltig aufholen).
    Was lehrt uns das?
    Eher nichts, denn Buells (die älteren, luftgekühlten) dankten es durch die Bank, wenn sie sorgsam eingefahren wurden (Drehzahl-/Lastbeschränkung abhängig von der Laufleistung). Hielten sich die Eigner nicht an die Einfahrvorschriften, war in der Regel ein späterer, hoher Ölverbrauch die Folge.
    Ergo lässt sich das wohl nicht verallgemeinern.
    Die "harte Tour" wurde übrigens schon vor vielen Jahren propagiert. Ich kenne es aus den Anleitungen von Carl Hertweck (z.B. "Besser fahren auf NSU", wovon ich ein Original besitze) für Zweitakter der 50er. Fahren bis es (fast) klemmt, zerlegen, Klemmstellen schaben, einbauen, fahren bis es fast klemmt, ... Vollgasfesten Motor mit exzellenter Leistungsausbeute haben.

    Mit heutigen Motoren, der (herstellerseitig) genaueren Kenntnis des Materialverhaltens u. der Genauigkeit der Fertigung, dürfte ein "rauhes Einfahren" zu keinerlei Problemen führen, aber ... (s. Buell).
    So ganz auf die leichte Schulter nehmen würde ich allerdings Einfahrvorschriften auch insofern nicht, als heutige Elektronikkasperei jegliche Verstöße gegen normalen Betrieb aufzuzeichnen vermag ("Sie haben den Motor mehrfach! über die normal zulässige Drehzahl hinaus gedreht" habe ich schon gehört. Ja, hatte ich, denn bei gewissen Dingen bin ich einfach zügellos -Bei Wein kann ich mich ggfs. zurückhalten, bei Gesang auch ... Drehzahlen und noch irgendwas gehören aber nicht dazu).
    Daraus könnte dann (falls doch, wieder Erwarten ein Defekt auftritt) auch ein passender Strick gedreht werden.

    Grüße
    Uli

  9. Geronimo Gast

    Standard

    #9
    Hallo,
    Hat schon mal einer gesehen was mit einem Fahrzeug geschieht das eben aus der Produktion kommt. Das wird auf die Rolle gestellt und voll ausgedreht.

    Dieses einfahren aus früheren Zeiten halte ich für überflüssig.

    grüße,
    Jürgen

  10. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.705

    Standard

    #10
    Hi
    Eigentlich ganz einfach: Passiert in der "Einfahrzeit" etwas, so wird sich der Hersteller auf seine "Einfahrvorschriften" berufen. Zumindest wenn er einen Verstoss gegen diese nachweisen kann.
    Wo ich zustimme: Früher war es tatsächlich eher notwendig.
    Wenn eine Zeitschrift schreibt es sei Nonsens, dann wird der Hersteller seine Garantiefälle vielleicht weitergeben oder, anders gesagt, kann ich mir zu dem Geschreibsel das ab und an von Nichttechnikern stammt Gedanken machen und dann danach handeln.
    Platzt der Motor nach den ersten 10 Minuten und kann der Hersteller 8000 1/min nachweisen (kann er!), dann nützt es nichts zu sagen "Der Autor soundso hat geschrieben..."
    gerd


 
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