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MOTORRAD ANROLLEN LASSEN???

Erstellt von mmo-bassman, 21.12.2014, 18:55 Uhr · 44 Antworten · 5.395 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard MOTORRAD ANROLLEN LASSEN???

    #1
    Hallo liebe GS-Fahrer.

    Hab ne kleine G650GS, Bj. 2014 (ohne Can-Bus) und bin noch relativ neu hier und hab keine große Ahnung.
    Deshalb folgende Frage:

    Kann (darf) man moderne Mopeds mit Kat anrollen / anschieben, wenn die Batterie mal den Geist aufgibt und niemand zum Überbrücken da ist???
    Hab mal gehört, man soll das unbedingt vermeiden, da der Kat Schaden nimmt / zerstört werden kann, da eventuell unverbrannte Benzinanteile hineingelangen, die dann später, wenn das Moped läuft im Kat verbrennen und diesen somit zerstören.
    Ist da was dran, oder ist ein einmaliges Anrollen lassen "im Notfall" nicht so schlimm?

    Bei meinen Autos ist mir das ab und an schon passiert, Zündung an, 2. Gang usw. Ist nie was passiert, aber vielleicht is das bei Mopeds anders?
    Was sagen die anderen dazu?

    Gruß aus Kassel, Reiner.


  2. Registriert seit
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    #2
    ja, man darf ...

    die frage ist aber mehr, ob man kann.

    ist die batterie völlig im keller (plötzlicher batterietod), wird einspritzung und zündung nicht versorgt und damit springt der bock auch beim anrollen nicht an.

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    #3
    ich kenne jemanden, der hat es getan und ist dabei schwer gestürzt !! lass es lieber bleiben !

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    #4
    Zitat Zitat von LaCy-boGSer Beitrag anzeigen
    ich kenne jemanden, der hat es getan und ist dabei schwer gestürzt !! lass es lieber bleiben !
    die Frage ist eher, ob so jemand das Fahren bleiben lassen sollte.....wie ist das denn abgegangen....
    früher war das nicht unüblich die Moped anzuschieben, wenn die Oberschenkel vom kicken bereits brannten und die Kiste immer noch nicht lief

    den modernen Metallkats macht es überhaupt nichts, wenn das Motorrad angeschoben wird und eine Flutung des Kats durch unverbranntes Benzin schließe ich in Zeiten der Einspritzung aus.

  5. Registriert seit
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    #5
    Jo, Tiger, so seh ich das auch!

    ...und dem Motor ist es wurschd, ob er von einem Elektromotörchen an der Kupplung oder über Kraftschluß via Hinterrad und Getriebe angeworfen wird!
    Ich zeige (und übe) das mit Bekannten immer mal wieder, ...damit man es auch kann, wenn man es wirklich mal braucht! (mindestens der 3. Gang, besser sogar den 4. Gang und genug Anrollgeschwindigkeit, beim einkuppeln Druck auf Hinterrad ausüben und nach dem einkuppeln gleich wieder auskuppeln, damit man den anspringenden Motor nicht gleich wieder abwürgt..einfach mehrmals probieren)

    Gruß

    der Kurze

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    #6
    Hallo Rainer,
    schieben ist ein durchaus legitimes Mittel um ein Moped zum laufen zu bringen. Wenn allerdings der behäbige Mittfünfziger nicht in der Lage (auch ich hab schon mit geschoben oder wurde geschoben) oder willens ist selbst zu schieben tut gut an einer sportlichen und möglichst agilen Sozia (Sozius). Ach so, die Q musste ich bisher nicht schieben, aber bei meinen Japanern hat ein beherztes "Plumpsenlassen" im Moment des Kupplungsloslassens im hohen Gang meistens geholfen.
    Sturmi

  7. Registriert seit
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    #7
    Vielen Dank für die schnellen Tipps.

    Rein physikalisch traue ich mir das noch zu, bin erst ein Mittvierziger, und das Moped ist ja nicht so schwer.
    Wenn ich das richtig verstanden hab, brauch ich mir also um den Kat keine Sorgen machen, dann kann ich das ja demnächst mal üben. Das Prozedere kenn ich schon von meiner alten Simson, die musste auch oft angeschoben werden, diesbezüglich bin ich in Übung.

    @ Bonsai und Windcbx:
    Aber warum denn mit einem hohen Gang, ich hätte jetzt vermutet, dass es im 1. oder 2. doch am einfachsten gehen müsste, und jetzt sagt ihr 3. oder 4. Gang. Kann mir das bitte nochmal einer erklären, ich kapiers nicht.

    Vielen Dank, Gruß, Reiner.

  8. Registriert seit
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    #8
    Die Kompression ist so hoch, daß das HR einfach blockiert.
    Deswegen der Hops auf die Sitzbank beim einkuppeln.

    Der Zweizylinder kann gerade noch im 2. eingekuppelt werden.
    Beim Einzylinder eher ab dem 3. Gang - gerade weils Mopett leichter und die Kompression eher höher ist.

    Doch je leerer die Batterie um so unmöglicher.
    ( Licht aus ! )

    Leider geht die G650 (speziell die 'X' , ob die GENAU gleich reagiert wie die 'GS' weiß ich nicht ) bei Ebbe in der Batterie viel minder bis gaar nicht an gegenüber einer 12er, die eigentlich leicht kommt.

    Gr cowy

  9. Registriert seit
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    #9
    Also mit den "Kleinen" (nicht böse gemeint!!!) habe ich keinerlei Erfahrung. Mit der der 12er (Bj. 2004) musste ich es schon mal versuchen. Es gelang mir nicht, da der Berg, welchen ich nutzen wollte schlichtweg zu klein war. Alle Versuche vom 2. bis zum 5. Gang scheiterten durch Blockieren des Hinterrades und dass trotz des "Plumpsenlassens". Das ich mit 105 kg zu leicht bin, schließe ich aber aus

    Seitdem habe ich eine Motorradstartkabel (Polo) im Topcase.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von mmo-bassman Beitrag anzeigen
    ...
    Aber warum denn mit einem hohen Gang, ich hätte jetzt vermutet, dass es im 1. oder 2. doch am einfachsten gehen müsste, und jetzt sagt ihr 3. oder 4. Gang. Kann mir das bitte nochmal einer erklären, ich kapiers nicht.
    ...
    Weil je größer der Gang, desto günstiger die Übersetzung.
    Wenn du dein Hinterrad im 1. Gang 1 x komplett drehst, dreht sich die Kurbelwelle dabei vielleicht 20 mal.
    Im 5. Gang dreht sich die Kurbelwelle dabei vielleicht nur 2 mal.
    Du hast somit einfach mehr Kraft, die du der sich eigentlich nicht drehen wollenden Kurbelwelle entgegensetzt.
    (Falls jetzt jemand kommt:
    die Übersetzungsverhältnisse sind vermutlich absoluter Unsinn; sie dienen hier einfach der Erklärung. )


 
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