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Motorrad-Nachrichten

Erstellt von AmperTiger, 11.03.2011, 13:20 Uhr · 5.448 Antworten · 627.155 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    Wird bei einer kleineren Adventure (zum Glück) nicht nötig sein. Mit angemessenen 100-110 PS muss man nicht Angst haben, dass einem die Fuhre ob der brachialen Leistung unterm Arsch davon fährt. Die SuperEnduro oder HP2 hat in der Diskussion mmn gar nichts verloren, hier gehts lediglich um eine kleinere Adventure, also die 1190 mit weniger Hubraum, weniger Leistung und abgespeckter Elektronik. Das ganze zu einem vernünftigen Preis.

    Zielgruppe: Leute die weder überteuerte, schwere und leistungsschwangere Straßenmotorräder in Enduro Optik, noch aufgeblasene Riesenenduros wollen. Einfach ne lockerleichte Reiseenduro mit der man ab und an auch ins Gelände kann und bezahlbar ist.
    Vollstopfen mit Elektronik ist Usus, da Offroad kontraproduktiv weil im Sturzfall teuer.
    Bei 125 kg fahrfertig genügen 50 PS, hier behautet die Masse schon: "Die geht wie Feuerwehr!" oder "Das Teil fährt brutal!".
    Bei 150 kg genügen 70 PS für ordentlich Schub, 80 PS wären schon fast übertrieben heftig, je nachdem wie fahrbar die Maschine ist.
    Geht es mit Gepäck auf Reise würde sich evtl. noch ein Mappingschalter anbieten der auf 40...50 PS reduziert.
    Sofern ein ABS mit an Bord ist.... war es das, mehr braucht man nicht.

    Nein, sündhaft teure Edel-Enduros braucht es nicht, aber das technische Optimum gibt es in Form der 690er Enduro bereits.
    Ihr fehlt lediglich:
    a) eine wirklich tourentaugliche Sitzbank. Die Ergo von KTM PP kann man in die Tonne treten da nur marginal besser als das Seriengestühl. TT hat (exklusiv) eine von Kahedo im Programm, kostet aber fast (unverschämte) 400,- Öre.
    b) etwas mehr Windschutz. Hier gibt es original eine Windschutzscheibe als Erhöhung (50,-€) oder ganze Kanzeln im Zubehör.
    c) die Reichweite. Größere Tanks gibt es ebenfalls zu gesalzenen Preisen im Zubehör.
    d) der Zweizylinder für mehr Dauerhaltbarkeit und Laufruhe. Meiner Meinung nach konstruktiv nicht möglich da nicht ohne Mehrgewicht zu realisieren.

    Bleibt der relativ hohe Einstandspreis für eine 1-Zylinder-Enduro. Komplett auf- und ausgerüstet inkl. Koffer kostet das Ding min. 12´000,-€.
    Wer soll das bezahlen..... wer hat so viel Geld....
    Bye, bye, cherie! So viel Geld verteilen die wenigsten in der Prärie.

    Die Basis passt, das Moped ist käuflich und in Grundausstattung bezahlbar, nur eben ungeeignet für die meisten Nutzer da sie jahrelang von zu viel Komfort und Sicherheit verwöhnt wurden. Wollen sich zwar die wenigsten eingestehen, ist aber so.


    Hut ab vor dem der 100 PS bei einer leichten Enduro fordert und (falls sie gebaut wird) auch abruft! Selbst für gaskranke Heizer ist das eine Nummer zu groß und Offroad total irre! Hier ziehen einem 70 PS schon dermaßen die Arme lang dass alles zu spät ist.
    Das sind Leistungsdaten für Rallye-Fahrer die topfit und fahrerisch auf einem Level sind bei dem Ottonormalfahrer mit offenem Mund und großen Augen daneben stehen und aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

    Auch Onroad genügt prinzipiell ein Eintopf mit bis zu 700 ccm. Nur sollte man hier eben so fair sein und alle 30´000 km eine kleine Motorrevision für ca. 500...1000,-€ einplanen. Dafür geht es bei Bedarf Offroad mit mächtig Spaß zünftig zur Sache...

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    Schön geschrieben! Das sehe ich in großen Teilen ähnlich. Allerdings reichen mir schon meine gut 55 PS an der SXC mit ner kürzeren Übersetzung um mir die Arme richtig lang zu ziehen...

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    Zitat Zitat von KaTeeM is a sche... Beitrag anzeigen
    Schön geschrieben! Das sehe ich in großen Teilen ähnlich. Allerdings reichen mir schon meine gut 55 PS an der SXC mit ner kürzeren Übersetzung um mir die Arme richtig lang zu ziehen...
    Mit kürzerer Übersetzung kannst aber keinen Powerwheelie bei >100km/h mehr machen ohne den Motor über Gebühr zu strapazieren.
    Das ist doch auch !

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    Die Zeiten, die die SXC über 100km/h auf dem Tacho hatte, kann ich glaube ich an 2 Händen abzählen...

    Aber auch darunter macht sie eine irrsinnigen Spaß...

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    Wenn ich das immer so lese frage ich mich immer wieder, gehts jetzt um eine Allroundenduro oder um eine Reiseenduro?
    Klar kann man eine 690Enduro mit dem ganzen Zubehör wie Tank, Windschild ........ aufrüsten aber das Teil ist nie und nimmer eine Reisenduro. Viel zu zappelig und rappelig. Ich hatte selbst schon drei ;-). Wieviel wiegt eine voll umgebaute 690? Das Dingens macht Spaß ganz klar. Eine 690 Umbau macht für mich nur Sinn wenn jemand ständig auf Pisten und Abwegen unterwegs ist. Auf langen Straßenetappen (5 Stunden+) verging mir immer der Spaß und das Teil ist nur anstrengend. Eine XT660Z ist als Reiseenduro ausgelegt und fährt sich entsprechen ruhiger. Natürlich sind 200kg mit 50PS so ein Ding.
    Die Aussage das kaum einer 100PS voll ausschöpft ist richtig. Nur warum soll ich mir ein 50PS Mopped kaufen bei dem ich zu 70% auf 100% anschlag fahre? Mit 80-100PS gehts mit 50-70% Gas viel ruhiger und gemütlich zügig vorran. Das Material wird dabei auch geschont.
    Son Mittelding mit 80PS und 190Kg wären sicher nicht verkehrt. Wenn KTM das nicht bauen will, gibts halt ein 1000er.

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    Zitat Zitat von schwarzesSchaf Beitrag anzeigen
    Wenn ich das immer so lese frage ich mich immer wieder, gehts jetzt um eine Allroundenduro oder um eine Reiseenduro?
    Klar kann man eine 690Enduro mit dem ganzen Zubehör wie Tank, Windschild ........ aufrüsten aber das Teil ist nie und nimmer eine Reisenduro. Viel zu zappelig und rappelig. Ich hatte selbst schon drei ;-). Wieviel wiegt eine voll umgebaute 690? Das Dingens macht Spaß ganz klar. Eine 690 Umbau macht für mich nur Sinn wenn jemand ständig auf Pisten und Abwegen unterwegs ist. Auf langen Straßenetappen (5 Stunden+) verging mir immer der Spaß und das Teil ist nur anstrengend. Eine XT660Z ist als Reiseenduro ausgelegt und fährt sich entsprechen ruhiger. Natürlich sind 200kg mit 50PS so ein Ding.
    Die Aussage das kaum einer 100PS voll ausschöpft ist richtig. Nur warum soll ich mir ein 50PS Mopped kaufen bei dem ich zu 70% auf 100% anschlag fahre? Mit 80-100PS gehts mit 50-70% Gas viel ruhiger und gemütlich zügig vorran. Das Material wird dabei auch geschont.
    Son Mittelding mit 80PS und 190Kg wären sicher nicht verkehrt. Wenn KTM das nicht bauen will, gibts halt ein 1000er.
    Ich bin auch keiner der gerne das Material zu 100% auslastet und ihm deswegen ein baldiges Ableben beschert, deswegen stimme ich deiner Aussage auch zu, bis auf den vorletzten Satz. 190 kg kann man Offroad vergessen, das sind 50...60 kg zu viel.
    Natürlich kann man in der Gewichtsklasse unbeschwert touren, nur von den Dingern gibt es mehr als reichlich. Seit die 1200 GS am Markt ist hat Jahr für Jahr nahezu jeder Hersteller etwas ähnliches im Programm.

    Nur eben vom Schlage einer 690er KTM bietet keiner etwas an.
    Natürlich fährt sich das Ding auf Strecke nervös - ist auch klar, denn jeder unterschwellige Impuls beeinflusst den Geradeauslauf in merklicher Form. Ganz ohne Kompromisse geht es nun mal leider nicht. Mir wäre das aber immer noch lieber als eine XT die weder auf Straße genügend Dampf hat noch im Gelände eine passable Figur abgibt.

    Wenn es momentan überhaupt eine "Allroundenduro" gibt dann ist es die KTM, dafür muss man aber Abstriche in Kauf nehmen. Nur ist dazu kaum einer gewillt. Mich eingeschlossen, weil ich sowohl die Vorzüge einer schnellen Straßenmaschine als auch reinrassigen Enduro kenne und entsprechend zu schätzen weiß. Hier einen Spagat zu machen ist und bleibt äußerst schwierig bzw. nahezu unmöglich. Spätestens dann wenn der Preis noch halbwegs im Rahmen sein soll ist es ganz aus.

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Ich bin auch keiner der gerne das Material zu 100% auslastet und ihm deswegen ein baldiges Ableben beschert, deswegen stimme ich deiner Aussage auch zu, bis auf den vorletzten Satz. 190 kg kann man Offroad vergessen, das sind 50...60 kg zu viel.
    Natürlich kann man in der Gewichtsklasse unbeschwert touren, nur von den Dingern gibt es mehr als reichlich. Seit die 1200 GS am Markt ist hat Jahr für Jahr nahezu jeder Hersteller etwas ähnliches im Programm.

    Nur eben vom Schlage einer 690er KTM bietet keiner etwas an.
    Natürlich fährt sich das Ding auf Strecke nervös - ist auch klar, denn jeder unterschwellige Impuls beeinflusst den Geradeauslauf in merklicher Form. Ganz ohne Kompromisse geht es nun mal leider nicht. Mir wäre das aber immer noch lieber als eine XT die weder auf Straße genügend Dampf hat noch im Gelände eine passable Figur abgibt.

    Wenn es momentan überhaupt eine "Allroundenduro" gibt dann ist es die KTM, dafür muss man aber Abstriche in Kauf nehmen. Nur ist dazu kaum einer gewillt. Mich eingeschlossen, weil ich sowohl die Vorzüge einer schnellen Straßenmaschine als auch reinrassigen Enduro kenne und entsprechend zu schätzen weiß. Hier einen Spagat zu machen ist und bleibt äußerst schwierig bzw. nahezu unmöglich. Spätestens dann wenn der Preis noch halbwegs im Rahmen sein soll ist es ganz aus.
    Ja, es bleibt immer individuell. Nur manche wollen nicht war haben das bestimmte Motorradgattungen schwer vergleichbar bzw. technisch eben verschieden sein müssen.

    Bitte welche Reiseenduro hat ein fahrfertiges Gewicht von 190 kg? Alle die ich kenne haben deutlich über 210kg.
    Ich denke auch zum Gelände fahren sind Reiseenduros nicht wirklich gebaut. Reiseenduros sind was für Straßen und Pisten. Auf Pisten geht auch mit schweren Brummern viel. Mit einer 190kg Reisenenduro wäre zumindest der Gewichtsnachteil um 20-70kg reduziert.

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Wenn es momentan überhaupt eine "Allroundenduro" gibt dann ist es die KTM, dafür muss man aber Abstriche in Kauf nehmen.
    Kennst Du irgendein "Allorund-Ding", und da meine ich jetzt nicht nur Motorräder, bei dem man diese "Allround-Eigenschaft" nicht durch irgendwelche Abstriche erkaufen muss?
    Ist doch irgendwie schon ein Widerspruch in sich, oder?

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    eben wie z.B. die GS - kann alles so lala, aber niGS so wirklich gut,

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