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Motorrad-Nachrichten

Erstellt von AmperTiger, 11.03.2011, 13:20 Uhr · 5.443 Antworten · 626.808 Aufrufe

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    @ Ducati Verkauf/VW

    Wäre es vom kaufmännischen Standpunkt betrachtet nicht sinnvoller, mit einer Marke wie Ducati Geld zu verdienen anstatt sie zu verscherbeln und tendenziell die angeschlagene Marke VW zurückzufahren? VW hat genügend gut laufende Marken im Portfolio um Dieselgate zu überstehen. Tja, der Flottenverbrauch schreit nach Elektromobilität, vor der sich VW nach wie vor erfolgreich verweigert. Liegt aber bestimmt nicht daran, dass diverse Erdölmilliardäre (Qatar Holding) große Aktienanteile bei VW besitzen.

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    Die Frage ist: Müsste VW Ducati verscherbeln oder fände sich ein Käufer, der viel dafür zahlt? Und könnte die Kernmarke VW überleben, wenn man sie einfach "zurückfährt"? Und ich glaube, hinter den momentanen Überlegungen steckt noch was anderes: Wie wichtig ist es, der größte Autohersteller der Welt zu sein?


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    Übrigens hat VW 2015 in Europa ziemlich exakt genau so viele Elektroautos verkauft wie Tesla. So viel zum Thema "verweigern".


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    VW hat sich auf die Fahnen geschrieben der erfolgreichste Elektrofahrzeug Hersteller zu werden der gesamte Konzern soll in den nächsten Jahren daran ausgerichtet werden!
    Man muss auch nicht der erste sein viel schlauer ist es doch bei anderen die Fehler zu analysieren und dann tolle bessere Produkte zu bauen.
    Übrigens eine alte bewerte VW Strategie die von vielen als Schwäche betitelt wird aber genau das Gegenteil ist. Das war schon mit den Heckmotor Fahrzeugen so, sie haben lange daran festgehalten, fast zu lange und den Markt beobachte um dann so erfolgreiche Autos wie Golf, Schirokko und Passat herzustellen.
    So schlecht ist VW nicht, nur mit ihrem Abgas Betrug waren sie saublöde oder überheblich.

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    VW hat im letzten Jahr übrigens sehr hohe gewinne gemacht, die Steigerung war nur nicht mehr so hoch wie in den Jahren zuvor.
    Das ist ja wohl auch kein Kunststück ( ich übertreibe jetzt), wenn Tesla 50 Autos verkauft und VW 100, ist es eben noch immer lächerlich.

    Solange die Autos keine 800km unter allen umständen schaffen sind sie unbrauchbar, die meisten fahren nun mal mit dem Auto in die Ferien, können sich auch keinen Mietwagen für 14Tage nehmen.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    (...) Solange die Autos keine 800km unter allen umständen schaffen sind sie unbrauchbar, die meisten fahren nun mal mit dem Auto in die Ferien (...)
    Ferien werden eh' bald abgeschafft. Dann reichen wieder 200 km, um zur täglichen Arbeit zu kommen.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Macfak Beitrag anzeigen
    ...... Heckmotor Fahrzeugen so, sie haben lange daran festgehalten, fast zu lange und den Markt beobachte um dann so erfolgreiche Autos wie Golf, Schirokko und Passat herzustellen.....
    Bevor VW 1965 die AUTO UNION von Mercedes gekauft hat, gab es im VW-Konzern praktisch niemanden, der sich mit Frontantrieb auskannte. Bei der AUTO UNION gab es eine Menge solcher Leute, denn das erste Großserienfahrzeug mit wassergekühltem, vorn quer eingebauten Motor und Vorderradantrieb war der Zweizylinder-DKW ab 1931 in seinen verschiedenen Modellen (ab 1953 mit Dreizylinder-Motor), bis hin zum DKW F 102 in 1964, der dann 1966 zum ersten Nachkriegs-AUDI wurde (mit von Mercedes konstruiertem Vierzylinder-Viertakter).
    Übrigens waren sowohl der Polo als auch der Passat Entwicklungen der AUTO UNION aus Ingolstadt: Audi 50 und 80. Nix VW........
    Zu der Zeit (um 1970) war man bei VW noch strenggläubig bzgl. luftgekühltem Heckmotor. Der K 70, der eine hochmoderne NSU-Entwicklung war und (ebenfalls Ende der 60er) bei der Übernahme von NSU zum VW K 70 wurde, wurde von den alteingesessenen VW-Ingenieuren radikal links liegen gelassen.
    Wenn damals der oberste VW-Boss (war das Fiala?) nicht den Frontantrieb angeordnet hätte, gäbe es VW heute wahrscheinlich nicht mehr. Als der erste Golf auf den Markt kam, war VW faktisch am Ende. Die ersten paar Tausend Golf konnten nur ohne heizbare Heckscheibe gekauft werden, weil VW finanziell nicht mehr in der Lage war, bei Bosch die erforderlichen stärkeren Lichtmaschinen zu kaufen! Sogar das Design des Golf ließ man in Italien machen, weil im eigenen Haus offenbar keiner dazu in der Lage war.
    Das zum Thema "Markt beobachten".

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von moto-schrauber Beitrag anzeigen
    Übrigens waren sowohl der Polo als auch der Passat Entwicklungen der AUTO UNION aus Ingolstadt: Audi 50 und 80. Nix VW........
    Zu der Zeit (um 1970) war man bei VW noch strenggläubig bzgl. luftgekühltem Heckmotor. Der K 70, der eine hochmoderne NSU-Entwicklung war und (ebenfalls Ende der 60er) bei der Übernahme von NSU zum VW K 70 wurde, wurde von den alteingesessenen VW-Ingenieuren radikal links liegen gelassen.
    Wenn damals der oberste VW-Boss (war das Fiala?) nicht den Frontantrieb angeordnet hätte, gäbe es VW heute wahrscheinlich nicht mehr. Als der erste Golf auf den Markt kam, war VW faktisch am Ende. Die ersten paar Tausend Golf konnten nur ohne heizbare Heckscheibe gekauft werden, weil VW finanziell nicht mehr in der Lage war, bei Bosch die erforderlichen stärkeren Lichtmaschinen zu kaufen! Sogar das Design des Golf ließ man in Italien machen, weil im eigenen Haus offenbar keiner dazu in der Lage war.
    Das zum Thema "Markt beobachten".
    Na ja, na ja. Das Problem hieß eigentlich in erster Linie Heinrich Nordhoff, der VW nach dem Krieg als erster Chef übernommen hatte und der mit dem Käfer immerhin das meistverkaufte Auto der Welt im Programm hatte, so was kann einen ja schon mal blind und taub machen. Zudem hörte Nordhoff viel zu viel auf Porsche. VW hatte sich für extrem viel Geld von Porsche den Nachfolger für den Käfer entwickeln lassen, eine völlig extreme Karre mit Unterflurmotor und der Projektnummer EA 266. Angeblich war das Projekt schon so weit gediehen, dass Werkzeuge bestellt und Prospekte gedruckt waren, als man drauf kam, dass das Auto ein gemeingefährliches Fahrverhalten hatte und ein Wartungs-Alptraum war (für jede große Inspektion hätte man den Motor rausbauen müssen). Also zog man die Notbremse. Damals war vielen Leuten schon klar, dass das Kompaktauto der Zukunft einen quer eingebauten Frontmotor haben würde, Autos wie der Fiat 128 und der Simca 1100 zeigten, wo es lang ging. Nur arbeiteten viele dieser Leute eben nicht bei VW.

    Nordhoff hatte 1965 von Mercedes Audi-NSU übernommen, hielt aber von deren Technik nicht viel. 1965 lief das Geschäft mit den Käfern auf Hochtouren und Nordhoff plante, bei Audi die eigenständige Entwicklung von Autos mehr oder weniger einzustampfen und die Fertigungskapazität der Werke für die Montage von VWs zu nutzen. Das hätte Nordhoff vermutlich auch umgesetzt, wenn er nicht 1968 gestorben wäre. Danach kam Kurt Lotz, dann Rudolf Leiding, dann Toni Schmücker. Lotz und Leiding haben VW dann umgesteuert. Lotz hat entschieden, dass der bei NSU fertig entwickelte K70 als VW rauskam, Leiding hat entschieden, dass die bei Audi entwickelte Frontantriebstechnik von Audi 50 und Audi 80 für VW adaptiert wurde. Leiding war auch final für das Aus des EA 266 verantwortlich. VW hat damals enorm hohe Verluste von rund 800 Millionen Mark eingefahren. Nachdem der EA 266 final abgeschossen war, gab es noch einen Versuch, den EA 267, eine schiach geformte Kiste mit vorn eingebautem Käfermotor, der wurde vom Vorstand auch abgeschossen, und dann wurden langsam die Optionen knapp. EA 366 war eine Designstudie, bei Giugiario in Auftrag gegeben, und das halbfertige Projekt wurde dann eilig mit Audi-Technik zum Fahren gebracht. Ein Glück für VW, dass das Land Niedersachsen mit im Boot war und dass die SPD-Regierung die Arbeitsplätze halten wollte, sonst hätte es VW vermutlich zerlegt. Übrigens: Vier jahre nach der Präsentation des Golf hat VW Giugiarios Firma Italdesign gekauft;-)

    Nordhoff steht mit seiner Starrsinnigkeit in einer langen Reihe deutscher Industrieller, die durch zu langes Beharren auf einem Konzept ihr Unternehmen in Schieflage gebracht haben. Mir fallen weiter Rollei (mit der zweiäugigen 6x6 und Letz mit der Messsucher-Kamera ein.

    Andererseits kann das Beharren auf ein bestimmtes Konstruktionsprinzip ja auch sein Gutes haben: Porsche wollte den Elfer mit Heckmotor ja schon aufgeben und verdient sich bis heute eine goldene Nase daran, und bei BMW war das Ende des Boxers ja auch schon beschlossene Sache, und heute trägt die Boxer-Baureihe die ganze Konzernsparte.

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Na ja, na ja. .........
    Nordhoff hatte 1965 von Mercedes Audi-NSU übernommen, hielt aber von deren Technik nicht viel. .......
    .......bei Audi die eigenständige Entwicklung von Autos..........
    .......die bei Audi entwickelte Frontantriebstechnik von Audi 50 und Audi 80 für VW adaptiert wurde. .......
    Andererseits kann das Beharren auf ein bestimmtes Konstruktionsprinzip ja auch sein Gutes haben: Porsche wollte den Elfer mit Heckmotor ja schon aufgeben und verdient sich bis heute eine goldene Nase daran, und bei BMW war das Ende des Boxers ja auch schon beschlossene Sache, und heute trägt die Boxer-Baureihe die ganze Konzernsparte.
    Was heißt hier "Na ja, na ja"?
    Du hast doch nix anderes geschrieben als ich, lediglich um den EA266 erweitert.
    VW hat 1965 aber nicht Audi-NSU von MB übernommen. VW hat die AUTO UNION übernommen. Die AUTO UNION in Ingolstadt und Düsseldorf (das Düsseldorfer Werk hat Mercedes behalten) hielt die Rechte an den Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer. Nebenbei: Die Markenrechte an Horch hat Mercedes nicht mit an VW verkauft. Außerdem war das 1964, aber das ist ja unwichtig.
    1965 gab es keinen (neuen) Audi, der erste Nachkriegs-Audi kam 1966 auf den Markt. Es gab daher auch keine "bei Audi" entwickelte Frontantriebstechnik. Genauer gesagt, wenn wir schon mal beim fröhlichen Haarespalten sind, gab es keine nach 1945 bei Audi entwickelte Frontantriebstechnik. Diese Technik wurde Ende 1930/Anfang 1931 im Audi-Werk in Zwickau für den DKW-Kleinwagen einsetzbar gemacht. Die Zweizylinder-DKW-Wagen wurden dann auch allesamt in Zwickau montiert (die Holzkarosserien kamen aus dem Werk Spandau, die Motoren aus dem Motorrad- und Motorenwerk Zschopau). Audi war nämlich schon 1928 von DKW übernommen worden, was man heute bei Audi gar nicht gern hört.......
    Audi 50 und 80 für VW "adaptiert": Diese Adaption bestand in geringen äußerlichen Retuschen.
    Elfer und BMW-Boxer-Motorräder: Bei Sportwagen und Motorrädern geht es erstmal um Emotionen, die kann man wohl kaum mit Massenware vergleichen.

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    Zitat Zitat von moto-schrauber Beitrag anzeigen
    Was heißt hier "Na ja, na ja"?
    Du hast doch nix anderes geschrieben als ich, lediglich um den EA266 erweitert.
    VW hat 1965 aber nicht Audi-NSU von MB übernommen. VW hat die AUTO UNION übernommen. Die AUTO UNION in Ingolstadt und Düsseldorf (das Düsseldorfer Werk hat Mercedes behalten) hielt die Rechte an den Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer. Nebenbei: Die Markenrechte an Horch hat Mercedes nicht mit an VW verkauft. Außerdem war das 1964, aber das ist ja unwichtig.
    1965 gab es keinen (neuen) Audi, der erste Nachkriegs-Audi kam 1966 auf den Markt. Es gab daher auch keine "bei Audi" entwickelte Frontantriebstechnik. Genauer gesagt, wenn wir schon mal beim fröhlichen Haarespalten sind, gab es keine nach 1945 bei Audi entwickelte Frontantriebstechnik. Diese Technik wurde Ende 1930/Anfang 1931 im Audi-Werk in Zwickau für den DKW-Kleinwagen einsetzbar gemacht. Die Zweizylinder-DKW-Wagen wurden dann auch allesamt in Zwickau montiert (die Holzkarosserien kamen aus dem Werk Spandau, die Motoren aus dem Motorrad- und Motorenwerk Zschopau). Audi war nämlich schon 1928 von DKW übernommen worden, was man heute bei Audi gar nicht gern hört.......
    Audi 50 und 80 für VW "adaptiert": Diese Adaption bestand in geringen äußerlichen Retuschen.
    Du hast den Längeren. Zufrieden?


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt


 

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