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MOTORRAD ONLINE Link: ABS im Vergleich

Erstellt von peter-k, 16.12.2009, 06:56 Uhr · 20 Antworten · 2.074 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Die Statistik sagt was anderes
    Was sagt sie denn? Genau das habe ich doch gefragt.
    Oder "weisst" Du das auch nicht so genau?

  2. Registriert seit
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    #12
    Hallo,

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    noch son Märchen, die Statistik sagt was anderes
    Nee, nicht wirklich ein Märchen.

    Ich kann mich noch gut an die Zeit der ABS-Anfänge erinnern. Hab damals, um mein Studium zu finanzieren, Taxe gefahren. Es hat zu der Zeit einen Feldtest gegeben (ich glaube es war in Hamburg), der unter "uns" Taxifahren diskutiert wurde. Getestet wurde mit ABS-Taxen und Taxen ohne. Die Fahrer hatten keine festen Fahrzeuge, sondern wechselten. Mal mit, mal ohne ABS. Nach einem halben Jahr zeigte sich, dass die ABS-Taxen häufiger in Unfälle verwickelt waren.
    Heute hat natürlich kaum noch jemand einen Vergleich zu Fahrzeugen ohne ABS, aber ich glaube schon, dass einem die ganzen elektrischen Helferlein eine Sicherheit vermitteln, die nicht in dem Umfang vorhanden ist, wie man es glaubt (bzw. vermeintlich fühlt).
    Ich selber fahre heute immer wieder zwei verschiedenen PKW. Einen Kleinwagen und eine Fahrzeug der oberen Mittelklasse. Ich erwische mich oft in dem großen Wagen beim zu schnellen Fahren. Sehr oft Innerorts und oft auf der Landstrasse. Allein die Geräuschkulisse im Innern des Wagens (hinzu kommt aber auch das bessere Fahrverhalten) gibt mir immer das Gefühl zu schleichen.

    Grüße
    Ingmar

  3. Registriert seit
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    #13
    Hi
    Das sind Testergebnisse!
    Zwar gehöre ich nicht zu denjenigen die ohne ABS besser bremsen können , doch (zu) oft hapert es dennoch bereits am Fahrer.
    Wenn er nicht bremst, hat das ABS nix zu regeln > es knallt
    Wenn er nicht hart genug bremst, hat das ABS auch nix zu regeln > es knallt nicht ganz so arg
    Wenn er nicht schnell genug zu bremsen beginnt, regelt (vielleicht) das ABS bis es knallt.
    Kurz: Es gibt sehr viele Faktoren bei denen das ABS nichts beitragen kann. Es braucht Situationen bei denen ohne ABS zu stark gebremst werden würde.
    Und DAS muss ein Fahrer erst mal umsetzen!
    Wenn jemand also vorausschauend fährt, zeitig und mässig bremst, dann wird er sein ABS kaum nutzen (weil er ihm nix zu tun gibt!) und eben immer erst mal mässig bremsen bis er merkt "das wird nix" und erst dann stärker "reinlangen". Just wenn dann sein ABS jubelt "endlich mal was zu tun" wird er aufschlagen. Und dann heisst es "Sch....ABS hat auch nix geholfen".

    Wenn zunehmend mehr Maschinen mit ABS verkauft werden liegt das nicht daran, dass das unbedingt so toll wäre, sondern an der Lobby!

    "Waaas, Sie haben keine 23 Airbags im Kofferraum? Wenn aber Ihr Koffer ungebremst an die Zwischenwand knallt......". Und wie wollen Sie den Karren irgendwann verkaufen wenn wir auch dem Letzten eingeredet haben, dass er (neben Sinnvollem) jeden Unsinn braucht.
    "OK, bitte mit Vollausstattung".
    Ich bin überzeugt, dass etliche Käufer von PKW-Oberklassemodellen selbst eine Schraube für den Aussenborder und beleuchtete Nockenwellen mitordern würden wenn diese Posten auf der Ausstattungsliste stünden (wahlweise "Normal" oder "Sport")

    Die anfänglich höhere Rate bei "mit ABS" ist sicherlich auch auf diejenigen zurückzuführen die sich dieses, damals teuere, Merkmal gönnten. "Wenn ich das noch habe kann ich schneller ....."
    Auch die Allradfahrer vergessen, dass der Karren im Winter genauso schlecht bremst wie alle anderen auch! Allradbremsen sind üblich! "Ich hab' Allrad" ist ein mir nicht unbekanntes Argument Thema "besser bremsen". Da fällt mir immer nix dazu ein
    gerd

  4. Baumbart Gast

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    #14
    ach, sooo lange nicht ABS diskutiert...
    Wenn er nicht hart genug bremst, hat das ABS auch nix zu regeln > es knallt nicht ganz so arg
    Wenn er nicht schnell genug zu bremsen beginnt, regelt (vielleicht) das ABS bis es knallt.
    Kurz: Es gibt sehr viele Faktoren bei denen das ABS nichts beitragen kann. Es braucht Situationen bei denen ohne ABS zu stark gebremst werden würde.
    Und DAS muss ein Fahrer erst mal umsetzen!
    ABS am Mopped ist in erster Linie kein technisches sondern ein psychologisches Hilfsmittel. Der in der Regel wenig erFahrene Moppedfahrer (Jahresschnitt über alle liegt unter 5.000 km) traut sich in der Gefahrensituation einfach eher hart zuzugreifen. Wer ABS hat weiß, dass der Regelbereich auf trockener Straße sehr spät einsetzt, die meisten könnten viel härter bremsen trauen sich aber nicht. DA hilf ABS am meisten (allerdings auch nur wenn man's übt), nicht im tatsächlichen Regelbereich.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #15
    Hallo Gerd,

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Die anfänglich höhere Rate bei "mit ABS" ist sicherlich auch auf diejenigen zurückzuführen die sich dieses, damals teuere, Merkmal gönnten. "Wenn ich das noch habe kann ich schneller ....."
    Mag sein. Traf aber auf die von mir angeführten Taxen-Lenker nicht zu. Alles Angestellte eines oder zwei großer Taxiunternehmer. Und waren, wenn ich mich recht entsinne, weit über 50 Fahrzeuge und über 130 Fahrer.

    Grüße
    Ingmar

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    . Der in der Regel wenig erFahrene Moppedfahrer (Jahresschnitt über alle liegt unter 5.000 km) traut sich in der Gefahrensituation einfach eher hart zuzugreifen. Wer ABS hat weiß, dass der Regelbereich auf trockener Straße sehr spät einsetzt, die meisten könnten viel härter bremsen trauen sich aber nicht. DA hilf ABS am meisten (allerdings auch nur wenn man's übt), nicht im tatsächlichen Regelbereich.
    Das geht doch nicht um das überlegte Bremsen.

    Das ABS hab ich für die Notsituation. Da wird voll reingelangt.
    Da schaust Du nicht mehr auf den Straßenbelag oder sonst was.
    Da wird die Schraubzwinge angelegt.

    Alle die im normalen Straßenverkehr an den Regelbereich ranbremsen sind (IMHO) eh zu schnell unterwegs,
    und auf der Rennstrecke wo es alles absehbar und übersichtlich braucht der Erfahrene das ABS nicht.
    Da regelt er ja bewust ans Limit.

    Ich bin der Meinung dem ABS meine Lauffähigkeit zu verdanken.
    Ich konnte noch aufrecht verzögern bis ich in die ausparkende Motorhaube eingeschlagen bin und sauber drüber geflogen bin.
    Sonst hätte ich wohl überbremst, wäre auf dei Nase gefallen und seitlich eingeschlagen.

    ...., ich wollte doch hier nicht mitdiskutieren

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Ingmar Beitrag anzeigen
    Hallo Gerd,


    Mag sein. Traf aber auf die von mir angeführten Taxen-Lenker nicht zu. Alles Angestellte eines oder zwei großer Taxiunternehmer. Und waren, wenn ich mich recht entsinne, weit über 50 Fahrzeuge und über 130 Fahrer.

    Grüße
    Ingmar
    mein erstes ABS-Fahrzeug war 1988 ein 5er BMW. Die Versicherung gab mir 10% auf die Haftpflicht. 3 Jahre später kam das neue Auto mit den 10% war es passé, da statistisch gesehen Fahrzeuge mit ABS häufiger in Unfälle verwickelt waren als ohne

  8. Registriert seit
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    #18
    Ich finde, dass ABS für Auto und Motorrad nicht vergleichbar sind. Dort ist es jedenfalls wesentlich stärker ein Krücke für mangelndes Fahrvermögen. Beim Motorrad ist es schon eher ein letzter Bremsfallschirm ... oder kann es zumindest sein, wenn wie Gerd schon richtig schreibt denn nun im entscheidenden Moment wirklich ordentlich am Hebel gezogen wird. Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt.

    Ehrlich gesagt interessiert mich wenig was mit den Autodingens los ist.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Wenn zunehmend mehr Maschinen mit ABS verkauft werden liegt das nicht daran, dass das unbedingt so toll wäre, sondern an der Lobby! gerd
    und an einer bestimmten MOTORRAD - Zeitung....

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Wenn zunehmend mehr Maschinen mit ABS verkauft werden liegt das nicht daran, dass das unbedingt so toll wäre, sondern an der Lobby!
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    und an einer bestimmten MOTORRAD - Zeitung....
    Und bald kommt der Weihnachtsmann

    Mit dem Abgang der Stumpfbremsen aus den 80ern waren die Unfälle in meinem Bekanntenkreis in erster Linie Überbremser. Die geringe Handkraft mit der guten Dosierbarkeit, beim flotten Fahren sehr angenehm, gibt diese trügerische Sicherheit, die im Ernstfall nicht vorhanden ist.
    Ob mit oder ohne ABS. Beim (jährlichen) Sicherheitstraining werden einem die Grenzen beider Systeme deutlich aufgezeigt.

    Schon erstaunlich, was immer wieder herangezogen wird um die eigenen abstrusen Gedanken zu untermauern.


 
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