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Motorradkauf/Gedanken zum Wiedereinstieg..

Erstellt von agustagerd, 09.03.2009, 16:19 Uhr · 27 Antworten · 2.946 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Motorradkauf/Gedanken zum Wiedereinstieg..

    #1

  2. Motoduo Gast

    Standard

    #2
    Nein, überhaupt NICHT lesenswert...meine Meinung. Eine Ansammlung von Allgemeinplätzen und Altbekanntem

  3. Registriert seit
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    10.966

    Standard

    #3
    ich kann ganz schlecht beurteilen, wie sinnvoll ein solcher Artikel ist. Wir hier im Forum sind eine Fraktion der Motorradfahrer. Ich denke, dass wir uns überdurchschnittlich viel mit dem Thema befassen und auch überdurchschnittlich viele km fahren.

    Ich wundere mich sehr oft darüber, was so mancher Mensch denkt und fragt. Dinge, die für mich einfach komplett selbstverständlich sind. Ich bin aber auch ein alter Hase, fahre seit 30 Jahren Motorrad und davor 2 Jahre 50er, hatte viele Jahre gar kein Auto, nur Mopped, bin Rennen gefahren.

    Ich habe mal gelesen, dass der Durchschnittsfahrer um die 3000 km pro Jahr fährt. Ich fahre 10 Mal so viel. Ich denke ganz anders darüber und könnte mir vorstellen, dass ein solcher Artikel den einen oder anderen vor seiner Entscheidung ein bisschen zum Nachdenken bringt. Das Gros der Leute aber wird genau so handlen, wie dort beschrieben. Es darf auch ein bisschen mehr und schneller sein, habe ich kein Problem mit usw usf.

    Sinnlos oder schädlich finde ich den Artikel aber jetzt nicht

  4. Registriert seit
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    574

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    #4
    Ich stimme Motoduo zu - nicht lesenswert bzw. völlig daneben - eben die typisch schulmeisterliche Art des IFZ - wenn es nach denen ginge, hätte kein Mopped mehr als 30 PS, hätte Stützräder und ware auf 100 km/h gedrosselt. Jeder Fahrer hätte mindestens sein Mopped bis zum ersten Sicherheitstraining der Saison zu schieben und nach dem Training eine Fahrsicherheitsprüfung abzulegen - Wer ohne Warnweste teilnehmen würde, würde sowieso sofort disqualifiziert...
    Aber im Ernst. Einem Wiedereinsteiger sollte m.E. dringend geraten werden, mal ein paar Probefahrten mit verschiedenen Moppedtypen zu machen. Mein bietet sowas im Rahmen einer ausgiebigen Nachmittagsfahrt mit einem gemütlichen Imbiss für wirklich kleines Geld - nicht nur für BMW. Dann bekomme man schon mal ein Gefühl für die Typen und wieviel besser sich heute ein Motorrad benimmt. Mal ganz platt gesagt: Wer vor 20 Jahren mit einem damals aktuellen Bock klargekommen ist, wird sich heute sicher auch mit einem mehr als 100 PS Schätzchen zurecht finden. Was die Fahrsicherheit und Stabilität angeht, liegen einfach Welten zwischen zwei Jahrzehnten. Wichtig wäre vorher ein Sicherheitstraining, um die kritischen Bewegungsabläufe mal wieder einen Tag konzentriert zu trainieren - das muss einfach in den Kopf. Aber sich beim gepflegten Bierbauch und "geschätzten" 110 kg ein 50 PS-Gerät zu kaufen, wobei man früher (noch mit 75 kg ) einen fliegenden Yoghurtbecher an die Leistungsgrenze gequält hat, ist lächerlich. Da ist der Spaß nach 500 km vorbei und es wurde nur ein Haufen Geld versenkt...

    Gruß
    Berndt

  5. Wogenwolf Gast

    Standard

    #5
    Naja - allgemeines BlaBla.
    Eine aneinanderreihung von Weisheiten
    Erinnert mich an das alljährliche "Wie mache ich mein Motorrad Winterfit..."

  6. Registriert seit
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    175

    Standard

    #6
    Ist für mich das typische Geschreibe, wie man es auch aus der Tagespresse kennt, wenn rund um "Auto", "Haus", "Garten" oder "Freizeit" irgendwie die weiße Flächen zwischen den Anzeigen-mm gefüllt werden muss: Mit möglichst wenig Recherche-Aufwand möglichst viele Zeilen schinden...

  7. Registriert seit
    22.08.2007
    Beiträge
    229

    Standard

    #7
    Moin,

    blafasel, blafasel... . Erinnert mich an das alljährliche Geschreibsel nach dem Motto " Autofahrer müssen sich im Frühjahr erst wieder daran gewöhnen, daß auch Motorradfahrer unterwegs sind".

    Caschi

  8. Registriert seit
    03.02.2006
    Beiträge
    1.262

    Ausrufezeichen Brigittes Kommentar!!!

    #8
    …ist ja schon gut Leute!

    Wenn Ihr alle perfekt fahren könnt und Euch mit Eurer Maschine super zurechtfindet, so ist das echt klasse – ja bemerkenswert.
    Das ist jetzt echt nicht ironisch gemeint!!!

    Allerdings hat mir / hat uns die Erfahrung und Beobachtung gezeigt,
    dass viele – insbesondere die älteren Wiedereinsteiger – sich tatsächlich überschätzen.

    Da muss es dann nach Jahren der Enthaltsamkeit unbedingt ein „Dickschiff“ sein (man kann es sich jetzt ja leisten!).
    Viele von diesen, überwiegend schon etwas angegrauten Herrn und zumeist mit etwas zuviel Körpervolumen,
    kommen noch nicht mal wirklich gut mit den Füßen bis auf die Erde geschweige wegen des „Airbags“ an den Lenker.
    Natürlich sind auch Frauen davon nicht auszuschließen!
    Wackelig wird versucht die schwere Maschine zu rangieren… ein lockerer Untergrund ist dann das absolute AUS.
    Schwitzig und mit den Nerven fertig, kippt die gute Laune Stimmung zu oft in etwas unfeine Flüche,
    was natürlich beim nächsten Halt mit lautem HaHa und überheblichen Sprüchen übertünscht wird.

    Auch ich war die letzten Jahre eigentlich mit – für mich - zuviel Kubik und Gewicht unterwegs.
    Beim Fahren alles gar kein Thema… aber wenn ich dann das Teil rangieren musste: „Na – Nacht Mattes!“
    So wirklich toll war das nicht.
    Dennoch hat es eeeeiiiinige Zeit gedauert, bis ich mir dies selbst eingestanden und geändert habe.

    OK – nun bin ich halt eine Frau…
    „Was muss die auch unbedingt so ein dickes Dingen (BMW R 1150 GS, R 1150 R etc.) fahren?“ denkt sich vielleicht der eine oder andere von euch.
    Weil sie mir optisch gut gefallen, etwas darstellen und weil ich es mir leisten kann!
    Genau, wie es diese Herren tun oder zumindest versuchen.
    Aber ist das so richtig spaßig… Hm ;-(

    Spaß,
    haben mir damals die Ausflüge in Marokko gemacht, als ich mit einer 125ziger durch den Dreck gepest bin oder
    ich mit meiner alten BMW R 65 R dick bepackt über den Apennin bis nach Grasse und weiter gefahren bin.
    Daran zurück erinnert, habe ich für mich den Entschluss gefasst, nun wieder 1-2 Gewichtsklasse zurück zu gehen.
    Derzeit fahre ich mit einer alten, abgespeckten GS durch die Gegend und liebäugle mit der V7 Classic von Moto Guzzi.
    Ich will endlich wieder Spaß haben und nicht schwitzender Weise fluchen müssen.

    Ich denke,
    wenn sich einige mehr auf den Spaß von damals zurückerinnern würden und
    sich nicht selbst so unter Druck setzen, oder setzen lassen,
    wäre vielen geholfen.
    Jedenfalls lasse ich mich jetzt nicht mehr davon beeinflussen,
    dass man erst ein richtig toller Fahrer oder eine richtig tolle Fahrerin ist, wenn man nur große Maschinen mit viel PS fährt.

    Wer klein (wieder-)einsteigt vergibt sich doch nicht!
    Aufrüsten kann man dann immer noch… wenn´s Spaß macht!

    In diesem Sinne – immer schön heile bleiben und an etwas Reserve denken! BRIGITTE

  9. Registriert seit
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    3

    Standard mein Wiedereinstieg

    #9
    Hallo erfahrene Biker,

    ich habe mit 18 den damals noch grauen Lappen für Kräder gemacht und anschließend nie ein Motorrad gefahren. Hintergrund waren tödliche Krad-Unfälle im Bekanntenkreis und mein alter Herr wollte damals nicht, dass mein Bruderherz und ich uns auch um Kopf und Kragen fahren. Letztendlich hatte er Recht, denn bereits mit 18 1/2 habe ich einen Kleinwagen zerlegt.

    Dennoch hat mich das Thema Motorrad nie losgelassen. Mit 44, also letztes Jahr im Mai habe ich mir "blind" eine 800 GS gekauft, weil ich Enduros immer klasse fand. Meine Vorbereitung waren intensive Gespräche mit dem BMW-Händler, natürlich Probesitzen, Diskussionen mit meinem Dad, der ebenfalls seit 10 Jahren mit 1200 ccm in der Gegend recht sportlich unterwegs ist, die einschlägigen Zeitschriften und natürlich fielen mir auch solche Artikel in die Hände.

    Gott sei Dank hatte mein Händler ein Gespür für meine Bedürfnisse und ich bin mit der Wahl des Bikes sehr glücklich. Laut dem o.a. Artikel ist mein jetziges Bike zu hoch (Sitzposition) und zu Leistungsstark. Nach beinahe 6.500 KM, einem Umfaller , zwei Schrecksekunden (Verbremser bzw. Rutscher auf nasser Fahrbahn) genieße ich die Leistungsreserven gerade beim Überholen und freue mich bei aufrechter Sitzposition über die gute Voraussicht über die Autodächer hinweg.

    Ich vermute, dass die meisten Wiedereinsteiger sich ziemlich gut vorbereiten und langfristig denken; sich also nicht auf 25 PS "reduzieren" lassen. Denn das würde bedeuten, dass Mann/Frau nach einiger Zeit das jüngst erworbene Bike gegen eine leistungsfähigere Maschine tauschen möchte. Gut für die Industrie, schlecht für den eigenen Geldbeutel

    Mir persönlich haben vielzählige Artikel in den Zeitschriften wie Motorrad geholfen, wenn z.B. über Bremstechniken oder Regenfahrten geschrieben oder Motorräder verglichen wurden. Zwei Fachbücher habe ich mir ebenfalls zugelegt.

    Noch fehlt mir ein erstes Sicherheitstraining und als Kür, ein erstes Endurotraining. Beides steht in diesem Frühjahr auf den Plan. Dennoch weiß ich auch anschließend, dass sich eine Routine erst über Jahre entwickelt. Und wenn es die höheren Mächte einschließlich der Schutzengel gut mit mir meinen, dann freue ich mich auf eine laaaaange und aufregenden Motorradzeit.

    Beste Grüße, Christian

  10. Registriert seit
    17.05.2008
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    196

    Standard Allgemeinplätze

    #10
    Hallo, Leute,

    jetzt haben wir wenigstens so viele Allgemeinplätze hier im Thread wie im Artikel. Ich würde sagen, es steht unentschieden, aber in der zweiten Halbzeit haben wir die besseren Chancen ...


 
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