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Motorradkauf/Gedanken zum Wiedereinstieg..

Erstellt von agustagerd, 09.03.2009, 16:19 Uhr · 27 Antworten · 2.948 Aufrufe

  1. Lisbeth Gast

    Standard

    #21
    ich hab mir nach 15 jahren kinder-motorradpause zuerst was kleines gekauft, eine 650 gs. die wurde mir als das ideale frauenmotorrad angepriesen.
    aber was soll ich sagen, so richtig glücklich war ich nicht mit ihr.
    ich hab sie nach einem halben jahr dann auch gleich gegen was großes eingetauscht. und darauf fühle ich mich jetzt so richtig wohl. ich hab endlich keine angst mehr beim überholen, weil ich weiß, da ist genug kraft drin, wenn's es mal eng werden sollte. nicht dass ich unvernünftig damit fahre. aber einfach das wissen, es geht noch, hat einen ungemein beruhigenden einfluss. nix ist spaßhemmender und gefährlicher als ängstlichkeit.
    und dass man den brocken rangieren muss, das muss man halt lernen. ich lasse bewusst keine gelegenheit aus, sie rumzuwuchten. nix finde ich peinlicher als den mann zu fragen "kannst du mir mal mein motorrad rausschieben?" alles nur übungssache.
    also generell finde ich ein ps-starkes motorrad sicherer als ein kleines. den vernünftigen umgang natürlich vorausgesetzt. aber ich kann mich auch mit einer 125er an einen baum lehnen.

  2. Registriert seit
    28.08.2007
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    177

    Standard

    #22
    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    ich hab mir nach 15 jahren kinder-motorradpause zuerst was kleines gekauft, eine 650 gs. die wurde mir als das ideale frauenmotorrad angepriesen.
    aber was soll ich sagen, so richtig glücklich war ich nicht mit ihr.
    ich hab sie nach einem halben jahr dann auch gleich gegen was großes eingetauscht. und darauf fühle ich mich jetzt so richtig wohl.
    Hi Lisbeth,
    das ist doch die Hauptsache

    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    ich hab endlich keine angst mehr beim überholen, weil ich weiß, da ist genug kraft drin, wenn's es mal eng werden sollte. .
    Oha, bei dieser Argumentation hier wird mir immer ganz anders .

    Ich frage mal ganz provokant:

    Wieviel Prozent Fehleinschätzung kann dein kraftvolles Moped denn wieder gut machen?

    Viele Grüße ...Will

  3. Wogenwolf Gast

    Standard

    #23
    Letztendlich spielt auch der Charakter und die Einstellung eine entscheidene Rolle.
    Bin 1981 mit für damalige Verhältnisse gewaltigen 74 PS (Yamaha XS 750) angefangen. Meinen Führerschein habe ich auf einer CB 250 gemacht.
    Ich hatte Respekt vor der Yamaha und der Leistung und habe mich dementsprechend verhalten.
    Und so fahre ich noch heute.
    Ich rechne zudem immer mit der Dummheit anderer, egal ob Auto- oder Motorradfahrer.

  4. Registriert seit
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    Beiträge
    1.262

    Standard Motorradfrage!?

    #24
    Es ist ja auch gar nichts dagegen zu sagen,
    wenn man(n oder Frau) eine größere, schwerere und PS starke Maschine fährt.
    Es gibt bestimmt auch viele „Wiedereinsteiger“
    die das von Anfang an des Wiedereinstiegs richtig gut drauf haben?!!?


    Allerdings – so meine Beobachtungen (und ich habe viel mit Motorradfahrern zu tun) – sind doch
    gerade die Fahrer nach dem Motto „Kinder sind nun aus Haus und jetzt gönne ich mir ne Dicke“
    oft ziemlich überfordert damit.
    Ich denke da weniger an die Leute so um die Mitte 30, sondern eher ab die so um die 55++…
    Die meisten sind echt richtig nette Kerls, doch körperlich oft nicht mehr sooo fit.
    Das kommt nicht nur vom Wohlstandsbauch – die sind einfach nicht mehr so gelenkig, wie ein junger Hüpfer.
    Darum geht es mir.
    Eine leichtere und den körperlichen Gegebenheiten entsprechende Maschine
    würde doch viel eher für den richtigen Spaß beim Motorradfahren sorgen – oder sehe ich das so verkehrt?

    Ich jedenfalls vertue mir nichts,
    wenn ich - auch nach Jahren der Fahrerei – wieder auf etwas Leichteres zurückkomme.
    Meine Siebenrock-Kuh ist schön handlich und hat immer noch genug Reserven für mich ;-)
    Zudem nehme ich ein bisschen mehr Rücksicht auf die,
    die mit weniger PS starken Maschinen unterwegs sind und dann passt es doch.
    So hat jeder seinen Spaß!
    …und wer mal jemand so richtig die „Sau raus lassen“ will,
    kann das ja auf den dafür vorgesehnen Strecken tun – Raser haben eh nix auf den Straßen zu suchen!

    In diesem Sinne –
    gebt Acht aufeinander und immer schön heile bleiben!

    BRIGITTE

  5. Lisbeth Gast

    Standard

    #25
    Zitat Zitat von CyberWill Beitrag anzeigen
    Ich frage mal ganz provokant:

    Wieviel Prozent Fehleinschätzung kann dein kraftvolles Moped denn wieder gut machen?

    Viele Grüße ...Will
    genau das ist wieder der punkt mit dem vernünftigen umgang. ich hab mich noch nie verschätzt. meine 98 ps müssen nix kompensieren. es geht einfach um das sichere gefühl dabei. aber hin und wieder - ich gestehe - genieße ich auch ganz einfach die ordentliche beschleunigung.

  6. Registriert seit
    28.08.2007
    Beiträge
    177

    Standard

    #26
    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    aber hin und wieder - ich gestehe - genieße ich auch ganz einfach die ordentliche beschleunigung.
    ja so hin und wieder erliege ich auch dieser Faszination -


    Und wenn jetzt einer nur an die Zahl 850 denkt ... dem ... dem ... dem kann ich versichern:
    Auch ich komme vorwärts!

  7. Registriert seit
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    Beiträge
    6.602

    Standard

    #27
    Zitat aus dem Artikel:
    Wer sich an seine eigene Motorrad-Vergangenheit erinnert, wird auch wissen, dass selbst 18 kW/25 PS in einem Motorrad bei Touren auf der Landstraße durchaus Spaß machen können.
    Lasst mich kurz überlegen... NEIN!
    Ich musste 2 Jahre lang mit 27 PS durch die Gegen eiern und das war lebesngefährlich und alles andere als spaßig. Man kann nichts und niemanden überholen, ohne die Technik unsinnig auszuquetschen, ab 100 km/h bekommt man auf der BAB mit jedem Kleinwagen ein echtes Problem... es war einfach nur schlimm.

    Ansonsten ein netter Artikel... "Das Motorrad muss passen" ist nicht nur für Wiedereinsteiger ein Thema, wie man besonders im GS-Bereich häufig sieht. Aber von irgendwas müssen die Sitzbankabpolsterer und Hersteller tiefergelegter Fahrwerke ja auch leben.

  8. Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    287

    Standard Die wichtige Frage ist eine ganz andere

    #28
    Nahmdt !

    Ich bin kein Wiedereinsteiger sondern ein Späteinsteiger - der typische Freiberufler, der "Zahnwalt", der mit 40 erst den "einser" macht, und dann natürlich gleich bei der weissblauen Hausmarke landet ... nunja.

    Die wichtige Frage, die sich auch ein Wiedereinsteiger stellen sollte ist die:

    Bin ich bereit - wieder oder vielleicht sogar zum ersten mal - richtig Motorradfahren zu lernen ?

    Das betrifft insbesondere diejenigen, die nach dem "mitgemachten" Motorradführerschein von demselben niemals auf einem eigenen Moped Gebrauch gemacht haben, und dann, 20 Jahre nach der Fahrprüfung meinen: och ... ?!

    Insofern imponiert mit ein Bekannter, der bei seinem Wiedereinstieg als allererstes nochmal ein Dutzend Fahrstunden mit einem Fahrlehrer absolvierte, einschließlich der heute verlangten Grundfahrübungen, dem so beliebten "Hütchenfahren", aus dem auch ein Teil der heute angebotenen Fahrsicherheitstrainings besteht.

    Motorradfahren kann man - so meine ich - nicht "ein bischen". Man muß, wenn man dieser Fortbewegungsmöglich mit gutem Gewissen vor sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt fröhnen will, in die Kunst des Motorradfahrens relativ weit einsteigen, relativ viel lernen - wenn man es mit dem Autofahren vergleicht.

    Als "passives Sicherheitssystem" steht dem Motorradfahrer nur die Schutzkleidung zur Verfügung - der Rest an Sicherheit auf dem Bock und auf der Strasse muß der Fahrer selbst herstellen. Im Kern steht, wenn man mal die Basis der Maschinenbeherrschung ausser Ansatz lässt, die Befähigung zur blitzschnellen Reaktion und die Fähigkeit zum Lesen von Strasse und Landschaft, der Gefahrenantizipation, der "Blick" des Motorradfahrers - kurz: alldas, was von denen, die davon keine Ahnung haben, gerne als der "siebte Sinn" bezeichnet wird.

    Sowas kann man nicht erlernen, wenn man sich ausschließlich bei optimalen Wetterbedingungen (nicht unter 15 Grad und nicht über 25; Regenwahrscheinlichkeit unter 0,0002%; Windstärke maximal 0,0002 Beaufort) mit Geschwindigkeiten von maximal 60% des nach StVO zulässigen an 3-4 Wochenenden "immer gaanz langsam und schöön vorsichtig" durch die Gegend bewegt. Wer ausschließlich so Motorrad fährt, nichts anderes kann - der ist sozusagen Freiwild. Für keine der vielen kritischen Situationen ist er gerüstet, keine Gefahrenquelle kann er erkennen, jeder Schauer oder gar die einbrechende Dämmerung, weil man sich vor der Eisdiele verquatscht hat, wird zum echten Problem.

    Es ist vielleicht etwas übertrieben, zu sagen: ganz oder garnicht - aber man sollte sich wirklich die Frage vorlegen, ob man wirklich richtig einsteigen will, oder lieber doch nicht.

    Logischerweise kann man diese Frage nicht beantworten, ohne es ausprobiert zu haben - aber dieses ausprobieren ohne die konkrete Bereitschaft, die Intention, ein gewisses fahrerisches Niveau alsbald erreichen zu wollen - das sollte nicht allzulange dauern. Weil schon dieses Ausprobieren kreuzgefährlich ist.

    Gruß

    Kroni


 
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