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Neck Brace

Erstellt von Woidl, 01.01.2016, 16:53 Uhr · 30 Antworten · 2.522 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hallo Walter,

    den ADAC-Test kenne ich auch und habe mich damals beim Kauf mit dem Anbieter unterhalten. Wichtig dazu ist halt, daß man die Reissleine so kurz wie möglich hält. Habe meine so eingestellt, daß ich gerade noch stehen kann. Es hilft wahrscheinlich wenig, wenn die Weste erst nach zwei Meter freiem Flug auslöst.

    Hatte auch die Gelegenheit vor dem Kauf diese testen zu können. Nach der Auslösung kommt man sich vor wie in einer Presswurst. Zusätzlich wurde durch den aufgeblasenen Kragen der Kopf fixiert.

    Das es keinen 100prozentigen Schutz gibt ist auch mir klar. Hoffe auch, daß Teil nie zu brauchen.

    Grüssle
    Klaus

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    #22
    Wenn ich immer davon ausgehen müsste mich bei jeder Motorradfahrt auf die Nase zu legen, würde ich es aufgeben!
    Grundsatzdiskussion hin oder her.

    Gruß,
    maxquer

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    #23
    Hi,

    nun, da im PKW Bereich jede Menge Airbag´s eingebaut sind, hier fragt keiner nach den Kosten ( ich Schätze mal 2000 € ganz bestimmt ) .
    Bei einem Motorrad ist die Gefahr wesentlich größer. Beim PKW wird nicht diskutiert, beim Motorrad trägt es zur Sicherheit bei und ist wie bei den ersten ABS diskusionen ( heute akzepiert ) mit Sicherheit in 5 Jahren selbst verständlich.

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    #24
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Wenn ich immer davon ausgehen müsste mich bei jeder Motorradfahrt auf die Nase zu legen, würde ich es aufgeben!
    Grundsatzdiskussion hin oder her.

    Gruß,
    maxquer

    Sehe ich auch so.
    Die beste Sicherheit ist man immer noch selbst, so vorausschauend und defensiv wie möglich zu fahren.
    Das heißt ja nicht zwangsläufig, das man deswegen eine Verkehrsbehinderung wird.

    Mir fällt nur auf, das in letzter Zeit der Trend zu "scheinbarer Vernunft " geht.
    Man tut alles um sich gegen alle Eventualitäten zu schützen, Warnweste, Airbag, alle möglichen Versicherungen und bitte nicht vergessen, immer eine frische Unterhose falls man doch mal ins Spital muß.....

    Wenn man den Kopf blockiert mit allen möglichen Ängsten wird das auch mal eintreffen.

    Man kann sich nicht gegen alles schützen, am kann aber in erster Linie vernünftig fahren !!!!
    Und um da keinen Verdacht aufkommen zu lassen, mir ist mein leben auch lieb und ich hab keinen Bock auf eine Verletzung oder gebrochenen Arm.
    Eine sinnvolle Ausrüstung für die jeweilige ANforderung ist auch wirklich zu empfehlen.
    zB , Harte Endurostiefel, Schutzjacken und Neckbrace wenn man viel schweres Gelände schnell fährt.
    Mal nur so als Beispiel.

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    #25
    @Klaus
    leider kann man nur ein Danke vergeben. Ich muß dir absolut recht geben. Wenn man den Performance Gedanken mal hinten anstellt und den Genuß wieder nach vorne holt, dann ist die beste Gesundheitslebenversicherung die eigene Fahrweise.
    Ich bin seit nem Jahr wieder viel öfter im Genußmodus unterwegs, hab oft die Textilsuperkombi gegen (Kevlar-)jeans getauscht, die schweren gepanzerten Stiefel gegen Echtlederboots mit Knöchel-Fersenschutz und als Jacke kommt meine alte Lederjacke zum Einsatz.
    Was soll ich sagen? nicht gefährlicher als ein waghalsiger Fahrstil in Superduperleuchtbagkombi
    Beim Geländefahren kommen dann wieder die Endurostiefel dran, das Protektorenhemd und die großen Knieschoner.....das ganz luftig verpackt mit leichtkombi, weil ich mangels Kondition schnell ins schwitzen komme

    Die Neckbrace Diskussion hatte ich vor Jahren mit einem Freund, der mit der genau der gleichen Argumentation kam (und ich auch) er hat sich das Leatt gekauft und dreimal auf der Straße getragen, dann nur noch beim Endurofahren. Neben Lederkombi, Helm, Handschuhen, Schildkröten ein weiteres Teil zum mitschleppen mit dem man endgültig dann den kompletten Nebentisch im Biergarten auch noch belegt....

  6. Registriert seit
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    #26
    Ja, ich bin ja Vielfahrer.
    Ich fahre Sommer und Winter ( ausser es ist voll Glatteis und mehr als -10° ) und hab Fahrleistungen von ca 35.000-40.000 km jährlich
    Und für mich ist Motorradfahren Fortbewegung und Spaß-
    Ich mache mir sehr wohl Gedanken was gefährlich ist.

    Und ich steh dazu, ich fahr auch im Sommer mal schnell Brötchen holen im Tshirt und am Strand in Griechenland am Abend zum Essen auch in der kurzen Hose.
    Wenn ich immer nur auf "Vernunft" gehe, müßte ich mich mit allen möglichen Dingen versehen bevor ich überhaupt fahren darf.

    Restrisiko bleibt sowieso immer.
    Und bei einem Unfall vor vielen Jahren ( mir ist bei ca 180 ein Reh ins Motorrad gerannt ) hat mir der Polizist dann erklärt, das angeblich die meisten tödlichen Unfälle im Bereich um die 50-60kmh sind, im Ortsverkehr.
    Wenn man schon an diese Dinge denkt, dann machen sie da am meisten Sinn

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    #27
    Dieser überzogene Sicherheitswahn ist erst mit diesen Späteinsteigern aufgekommen.
    Als ich mit dem Motorradfahren - auf in Bezug auf das Fahrwerk völlig übermotorisierten Geräten - angefangen habe, wurde ein Helm nur bei widrigen Wetterbedingungen aufgesetzt.
    Und ich und meine Kumpels von damals leben immer noch.

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    #28
    Ich kann leider auf einige Knochenbrüche zurückblicken. Keiner wäre mir erspart geblieben mit Neck Brace. Das böseste Ding war in Führung eines Pulks von Endurofahrern "gehobener Klasse" und starkem Staub. Eine Bodensenke zu spät bemerkt, Motorrad und ich kamen noch zusammen rein, aber getrennt wieder raus. Ich stürzte, mich nach vorn überschlagend, auf den Hinterkopf und hackte mir selbst mit dem Kinn das Brustbein durch. Das Geräusch glich dem des Durchbrechens eines dicken, trockenen Astes. Ich habe leider einen ziemlichen Rundrücken und ausgerechnet der wird mir das Leben gerettet haben, weil die HWS sich soweit wohl nicht hätte knicken lassen. Sowas merkt man ja oft nicht sofort und ich kroch auf allen vieren von der Piste weil ich große Angst hatte, von der Meute totgefahren zu werden.
    Ein Brustpanzer allerdings hätte wohl Gutes getan. Aber ich war jung, sorglos und uniformiert unterwegs.

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    #29
    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Ich stürzte, mich nach vorn überschlagend, auf den Hinterkopf und hackte mir selbst mit dem Kinn das Brustbein durch.
    Und warum hätte da ein Neck-Brace nicht geholfen?
    Genau da stützt sich doch der Helm auf dem Vorderteil des Braces ab.

    img_7267.jpg

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    #30
    Gut das mag gerade passen. Der (die) Helme damals (1978) hatten aber an der Stelle nichts an das ich mich erinnere. Hätte ich dazu schreiben sollen!


 
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