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Neue Führerscheinregeln ab dem 19.01.2013

Erstellt von Christian S, 27.11.2012, 11:57 Uhr · 25 Antworten · 3.297 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Neue Führerscheinregeln ab dem 19.01.2013

    #1
    Hallo Allerseits,

    ich setze das mal unkommentiert hier rein:

    Neue Führerscheinregeln ab Januar 2013 - SPIEGEL ONLINE

    Sowie Zitat da raus:
    "Änderungen für Motorradfahrer
    Deutliche Änderungen stehen auch in manchen Führerscheinklassen an. Vor allem an der Fahrerlaubnis für Motorräder wurde geschraubt. So wird die Klasse A1 erweitert: Sie gilt nach wie vor für die sogenannten Leichtkrafträder, die ab einem Alter von 16 Jahren bewegt werden dürfen - allerdings fällt die bisherige Beschränkung des Spitzentempos auf 80 Stundenkilometer weg.
    Vergangenheit ist ab Januar auch die Klasse "A (beschränkt)", die bisher das Fahren von Motorrädern mit bis zu 34 PS erlaubte. Ersetzt wird dieser Führerschein durch die Klasse "A2", mit der bis zu 48 PS starke Zweiräder gefahren werden dürfen. Hört sich für Fahreinsteiger erst mal nett an, hat aber einen Haken: "Künftig fällt der prüfungsfreie Aufstieg weg", so Peter Glowalla.
    Die beschränkte A-Klasse beinhaltete bisher das Recht, nach einer Frist von zwei Jahren automatisch die Klasse A zu erhalten und somit alle Motorräder fahren zu dürfen - egal, wie stark die Motoren waren. Künftig sieht die Sache anders aus: Nach dem Ablauf der zwei Jahre ist eine praktische Fahrprüfung abzulegen - eine erneute theoretische Prüfung wird immerhin nicht verlangt.
    Trikes sind keine Autos
    Eine weitere Änderung trifft gleich eine ganze Branche: Hersteller und Anbieter von Trikes konnten ihre motorisierten Dreiräder bisher problemlos an Autofahrer verkaufen, denen der Sinn nach kippsicherem Motorradfahrgefühl stand. Denn zum Bewegen eines Trikes reichte der Pkw-Führerschein.
    Künftig gilt das nicht mehr, Trikes werden Motorrädern gleichgestellt, eine entsprechende Fahrerlaubnis ist nötig. Das schränkt nicht nur die Gruppe möglicher Fahrer ein, zudem werden die Trikes noch eines weiteren Privilegs beraubt - für ein Motorrad gibt es keine Erlaubnis zum Mitführen eines Anhängers.
    Allerdings wird all das voraussichtlich nur für Führerschein-Neulinge gelten. Entwarnung gibt es nach Angaben des ADAC für Trike-Fahrer, deren Pkw-Fahrerlaubnis der Klasse B vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde: Für sie ändert sich nichts, sie dürfen die Fahrzeuge demnach weiter bewegen, und sie dürfen auch einen Hänger ankuppeln."

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    jaja, mal wieder alles geändert ohne tatsächliche Not. aber so kennt man Brüssel ja. Schwindlig wird mir wenn ich den "Antimanipulationskatalog" sehe, der eingeführt werden soll. Die Zubehörindustrie wird einige Pleiten zu verkraften haben
    und Piaggio MP3 nimmt man die zukünftigen Käufer weg, auch ohne Not

    die sind mit ihrer Regulierungswut wirklich nicht zu bremsen. Welcher SCHWACHKOPF setzt die Grenze bei 48 PS? der gleiche der die Versicherungsklasse 98PS damals beschlossen hat?

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Ein "HOCH" auf die Lobbyisten!
    Wenn man nix neues erfindet mit dem Geld zu machen ist,
    ändern wir doch einfach bestehendes!

    War ja zuletzt auch Jürgen Beckers Thema zur jährlichen AU:



    Liebe Imis,
    liebe Heimathirsche,
    kennen Sie schon die neueste Unverschämtheit?
    Die aktuellste Unverfrorenheit, wie man an das Geld der kleinen Leute kommt?
    Die Abzocker Mafia, Kamorra und Dekra.
    Und da sollen wir jetzt jedes Jahr hin.

    Die Lobbyloddels von TÜV, Dekra und GTÜ haben in Brüssel die Politikertölpel solange gepiesackt, bis die uns einmal im Jahr dahin schicken.
    Wir sollen demnächst alle 12 Monate da antanzen und abdrücken.
    Jedesmal 90 Euro. Für mal drunter gucken.
    Obwohl noch nicht mal 1% der Unfälle was mit Mängeln zu tun hat. Und dafür jedes Jahr 90 Euro, und nicht die wohlhabenden Neuwagenkäufer, nur der Gebrauchtwagenfahrer wie du und ich.
    Da krieg ich so einen Hals mit meinem 200 D, denn das wird um sich greifen. Jede Firma wünscht sich nämlich, dass der Kunde gezwungen wird, zu kommen.

    Die Ärztelobby ist auch schon in Brüssel:
    Wir Gebrauchtmänner müssen demnächst einmal die Woche zum Urologen. Denn ohne Prostata-Untersuchung sind wir nicht mehr sicher im Verkehr.
    Auch der Schornsteinfeger drückt in Brüssel ein Gesetz durch, dass der jetzt jeden Tach reinschauen kann. Die Zahnärzte werden durchsetzen, dass die Kariesprophylaxe stündlich durchgeführt werden muss, sonst verfällt der Bonus bei der Krankenversicherung.
    Die stecken doch alle unter einer Decke.
    Die Dekra bietet mit dem Bundesverband der Dentisten während der Bremsuntersuchung eine professionelle Zahnreinigung an. Die wird dann einmal jährlich vorgeschrieben, wenn das Gebiss über sechs Jahre alt ist oder bereits 160.000 Kilometer gekaut hat.
    Wer auf den Felgen kaut, braucht eine Vollabnahme für 120 Euro. Und da müssen wir Schützenvereine uns wieder auf unsere Tradition besinnen:
    Die Bürger vor Raubrittern zu schützen.

    Quelle:
    Heimathirsch - Mitternachtsspitzen - WDR Fernsehen

  4. LieberOnkel Gast

    Standard AW: Neue Führerscheinregeln ab dem 19.01.2013

    #4
    Wo waren die Lobbyisten der Motorradbranche?
    Für die ist das ne ziemlich miese Nummer...

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    Wo waren die Lobbyisten der Motorradbranche?
    Für die ist das ne ziemlich miese Nummer...
    Es gibt keine Motorrad Lobbyisten, nur die der Autobranche. Und die haben kein Interesse daran das Motorraeder auf den Strassen sind, Stichwort "VISION ZERO".

    Ein Bekannter der hier bei einer Versicherung arbeitet, sagte mir das hier schon die Trainings angesetzt sind wie deren Feldinspektoren Manipulationen an Motorraeder sofort feststellen und die Auszahlung verweigern koennen.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Ein Bekannter der hier bei einer Versicherung arbeitet, sagte mir das hier schon die Trainings angesetzt sind wie deren Feldinspektoren Manipulationen an Motorraeder sofort feststellen und die Auszahlung verweigern koennen.
    Hallo,

    ich möchte die Aussage deines Bekannten nicht anzweifeln. Ich habe seit über 16 Jahren mit verkehrsrechtlichen Angelegenheiten zu tun. Ich habe es noch nicht einmal erlebt, dass ein Versicherer aus dem Zustand des Fahrzeuges irgendeinen Einwand abgeleitet hat, es geht in der Praxis (zumindest bis jetzt) immer nur um die üblichen Themen wie Alkohol und Unfallflucht, die zu Schwierigkeiten führen.

    Zur Betriebserlaubnis findest du hier etwas:

    StVZO - Einzelnorm

    Hier sind einige rechtliche Hinweise enthalten:

    Rechtstipp - Erlöschen der Betriebserlaubnis | bma - DAS kostenlose Motorradmagazin

    sowie hier:

    Kraftfahrzeug Haftpflicht- und fahrzeugversicherung Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht

    Versicherungsrechtlich kommt es aber nicht auf ein Erlöschen der Betriebserlaubnis, sondern auf eine Gefahrenerhöhung an:

    § 23 VVG Gefahrerhöhung - dejure.org

    sowie § 5 III KfzPflVV:

    KfzPflVV Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung: § 5 Obliegenheiten vor Eintritt des Versicherungsfalls

    und zuletzt, dort D.1 - D.3.:

    http://www.assurances.de/pdf/AKB.pdf

    Nach der Kommentierung in Prölls/Knappmann zu D.3.3. AKB 2008 führt dann eine vom Versicherer zu beweisende Gefahrerhöhung zur eingeschränkten Leistungsfreiheit, wohl nur in Höhe von 5000.- € gemäß § 5 III KfzPflVV.

    Welche Folgen es haben kann, konnte ich nicht mit Sicherheit klären, eindeutig ist aber, dass schon Risiken bestehen. Ich denke aber z.B. nicht, dass ein zu lauter Auspuff oder ein unerlaubter zusätzlicher Scheinwerfer ein Gefahrerhöhung begründen können, modifizierte Bremsen oder mehr Leistung aber wohl schon.

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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Nach der Kommentierung in Prölls/Knappmann zu D.3.3. AKB 2008 führt dann eine vom Versicherer zu beweisende Gefahrerhöhung zur eingeschränkten Leistungsfreiheit, wohl nur in Höhe von 5000.- € gemäß § 5 III KfzPflVV.

    Welche Folgen es haben kann, konnte ich nicht mit Sicherheit klären, eindeutig ist aber, dass schon Risiken bestehen. Ich denke aber z.B. nicht, dass ein zu lauter Auspuff oder ein unerlaubter zusätzlicher Scheinwerfer ein Gefahrerhöhung begründen können, modifizierte Bremsen oder mehr Leistung aber wohl schon.
    Selbst wenn ich als Versicherungsnehmer eine sogenannte Obliegenheitsverletzung begangen haben sollte, führt dies ja wohl nicht automatisch zur Leistungsfreiheit des Versicherers, sondern nur dann, wenn die Obliegenheitsverletzung auch ursächlich für den Eintritt des Versicherungsfalls ist ( § 26 Abs. 3 VVG).

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    stimmt Andreas, das sind oft nur Forenparolen "das führt zum Erlöschen der BE" und damit wäre die Versicherung fein raus.

    1. führen nur ganz wenige Dinge heute überhaupt noch zum Erlöschen der BE und
    2. führt das nur bei Ursächlichkeit zur einer Leistungsfreiheit (meist jedoch Regressforderung) der Versicherung.

    der Rest ist Forengetöne.

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von GS Bär Beitrag anzeigen
    Selbst wenn ich als Versicherungsnehmer eine sogenannte Obliegenheitsverletzung begangen haben sollte, führt dies ja wohl nicht automatisch zur Leistungsfreiheit des Versicherers, sondern nur dann, wenn die Obliegenheitsverletzung auch ursächlich für den Eintritt des Versicherungsfalls ist ( § 26 Abs. 3 VVG).
    Hallo Andreas,

    danke für die Ergänzung. Man könnte da ganze Seiten darüber schreiben, sofern man sich perfekt auskennt - was aber bei mir nicht der Fall ist. Auch wenn ich beruflich in dem Bereich tätig bin, kommen Probleme dieser Art nicht vor, und nur aus Kommentaren zusammenschreiben macht wieder Spaß noch stellt dies eine Garantie für Richtigkeit dar. Ich wollte nur mit ein paar Links anreisen, wie kompliziert das Thema (mal wieder) ist.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Also ich als langjähriger Motorradfahrlehrer finde die neue Führerscheinregelung nicht soo schlecht ..und schon gar nicht praxisfremd, denn

    -die Geschwindigkeitsbeschränkung 80 Km/h bei A1 fällt weg, das macht Sinn!

    - die Erhöhung von 34 PS auf 48 PS macht den Einstieg für Viele attraktiver. Damit kann man auch z.B. als Wiedereinsteiger oder "Genußfahrer" ganz gut leben. Außerdem geht bei vielen Einsteigern bei "nur" 34 PS während den 2 Jahren der Respekt verloren, denn man kann relativ gefahrlos die Drosselklappen auf Durchzug stellen. Bei deutlich 3stelliger PS-Leistung geht das mal ganz schnell schief.
    - es sind doch Einige, die den "A beschränkt" zusammen mit der Klasse B machen. Priorität hat dann jedoch der PKW. Es kommt deshalb oft vor, daß bis zum eigenen Motorrad Jahre vergehen. Zwischenzeitlich dürfen sie jedoch schon "offen" fahren ....praktisch ohne Fahrpraxis. Da finde ich eine praktische Fahrprüfung nicht wirklich unangemessen!


 
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