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Neue Studie im Netz

Erstellt von Chris13, 16.03.2010, 20:46 Uhr · 41 Antworten · 2.883 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

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    #31
    Zitat Zitat von maxl Beitrag anzeigen
    genau die Problematik meine ich.
    Da gibts doch tatsächlich leute, die glauben sie fahren völlig co2 neutral mit ihren e-mobilen, das der strom aber nach wie vor zu großen teilen aus den kohlekraftwerken kommt, daran denken die nicht.
    ist ein bisschen kurz gedacht. Der Strommix wird ja gerade umgebaut. bis 2050 will die EU 80 % CO2 reduzieren (warum auch immer) Das dauert halt alles etwas (gleichzeitig soll ja auch alles billiger werden). Und die E-Mobile rollen erst ganz langsam aus den Entwicklungslabors. Aber irgendwann müssen wir uns vom Benzin trennen und irgendwann mit den Alternativen anfangen. Kohlestrom ist immer noch besser als blutiges Benzin

  2. Registriert seit
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    527

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    #32
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Weil hier keiner nachgedacht hat, wie man den Bedarf rechtzeitig und nachhaltig vor Ort decken kann (festhalten an sinnlosen Kraftwerkstypen aller Art etc.).
    Nachgedacht wir bestimmt aber die Lösung ist halt nicht so einfach.

    Die mögliche Stromerzeugung durch Photovoltaik Technik und Windenergie reichen halt noch nicht aus um unseren Strombedarf von Ca. 500.000.000.000 KWh zu Decken.

    Aber diese Techniken stehen noch am Anfang und die Entwicklung geht zugig voran!

  3. LGW Gast

    Standard

    #33
    Aber diese Techniken stehen noch am Anfang und die Entwicklung geht zugig voran!
    Das ist der Punkt. Parallen schwätzen aber ewig gestrige (nicht ohne monetären Anreiz) stets davon, dass das "alles nicht funktioniert und ohne [Technik einsetzen] das Licht ausgeht".

    Dass das zwar im Moment so stimmt, in Zukunft aber kein Argument sein kann, weil gerade [Technik einsetzen] das Licht ausgehen wird - und deshalb mit Hochdruck an allen Alternativen geforscht werden muss (was den schönen Vorteil hat, das wir weiterhin auf einem Sektor einen Wissensvorsprung vor dem Rest der Welt haben), das wird gerne vegdiskutiert, zugunsten des (monetären Anreizes).

    Und das kotzt mich an. Das man nicht alle Kohle/Gas/Kernkraftwerke von jetzt auf gleich abschalten kann, ist klar - das wir es mittelfristig müssen, aber ebenso.

    Und weil all diese Kraftwerkstypen eben Strom produzieren, der sich relativ gut speichern, transportieren und auch mobil nutzen lässt, wird es wohl ein stromgetriebener Motor sein, der über kurz oder lang den Verbrennungsmotor insbesondere auf Basis fossiler Kraftstoffe ablösen wird. Wasserstoff als Speichermedium ist zwar schön zyklisch, aber leider sehr unpraktisch. Und Biotreibstoff (also Kohlenstoffbasierter Flüssigtreibstoff aus frischer Biomasse gewonnen) hat eine unglaublich schlechte Energie-Effizienz.

    Weil das nämlich eigentlich nichts anderes ist als Solarenergie, aber über die Pflanze und div. nachgelagerte Prozesse mühevoll in Kohlenstoffbasierten Treibstoff umgewandelt. Da ist jede Solarzelle schon von Haus aus besser, und die Wirkungsgrade steigen immer noch weiter an.

    Der momentane Clou sind ja Solarkraftwerke, die nicht mehr auf Silizumzellen setzen, sondern auf Stirlingmotoren und klassische Generatoren. Da kann dann auch keiner mehr meckern á la "die Rohstoffe für Solarzellen sind doch viel schlimmer als CO2". Und Spiegel wird man ja noch bauen können

    Wer übrigens mal erlebt hat, wie ein umgebauter Elektro-Porsche abgeht, der sieht das ganze gleich viel weniger Spaßbefreit

  4. Baumbart Gast

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    #34
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Die mögliche Stromerzeugung durch Photovoltaik Technik und Windenergie reichen halt noch nicht aus

    Aber diese Techniken stehen noch am Anfang und die Entwicklung geht zugig voran!
    sie werden auch nie ausreichen, welche Entwicklung wird uns denn 24 h 365 Tage Sonne bescheren? 800 von 8760 h gibt es Solarstrom, ca. 2.000 - 3.000 von 8760 h Windstrom im Jahr. Welche Entwicklung soll das ändern? Aber die fetten Milliarden der Stromkunden noch über Jahrzehnte in diese Sackgassen pumpen. Tolle Aussichten. Großkraftwerksersatz ist das jedenfalls nicht. Aber für's Laden von meinem Elektromopped könnt's reichen (das wird allerdings nicht mehr in Deutschland gebaut weil hier der Strom bis dahin viel zu teuer ist weil er aus Frankreich importiert wird).

  5. LGW Gast

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    #35
    Nanana, da gehen aber einige Zahlen deutlich durcheinander... schau' lieber noch mal genau die Statistiken an, insbesondere wie viel Windstrom bereits jetzt ins Deutsche Netz eingespeist wird.

    Der Strom muss nicht zu 100% der Zeit verfügbar sein, er muss nur 100% des Bedarfs decken. Parallel muss man sich über Speicherung Gedanken machen. DAS ist der Knackpunkt. Auch in 30% der Zeit kann 100% des Stroms gewonnen werden. Und bisher gibt es nicht ein einziges Offshore-Windkraftwerk. Von Gezeitenkraftwerken haste noch nicht mal gesprochen. Nenene... da geht mehr als du dir vorstellst.

    Und mit den "klassischen" Energieträgern ist in 50 Jahren Ende. Haste ne bessere Lösung als die einzige verfügbare Energie von aussen zu nehmen, die uns zur Verfügung steht (selbst Windenergie ist nur umgewandelte Sonnenenergie).

    Wer auf unsicheren Boden und Erdbeben steht, kann noch Geothermie versuchen, die ist wenigstens halbwegs unbegrenzt verfügbar, aber leider ziemlich problematisch in der Gewinnung.

    Das ist wie gesagt auch alles keine Frage von "kann nicht funktionieren", sondern von "muss funktionieren" - weil keine Alternativen bestehen.

    Kernfusion ist ne lustige Idee, aber funktioniert (noch) nicht. Darf gerne weiterhin erforscht werden, aber ich hätte lieber nicht alle Pferde drauf verwettet, lieber breit streuen...

    Übrigens hätten wir schon lange viel mehr Windstrom im deutschen Netz, was davon abhält ist der zentralisierte Aufbau des Stromnetzes; es ist schlicht nicht genug Leitungskapazität vorhanden, um den Windstrom der bereits heute erzeugt wird vollständig ins Netz einzuleiten (weil die dicken Kabel nur zu den Kraftwerken gehen).

    Hier wäre eine Verstaatlichung des Leitungsnetzes allererstes Gebot...

  6. Baumbart Gast

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    #36
    insbesondere wie viel Windstrom bereits jetzt ins Deutsche Netz eingespeist wird.
    Windkraftwerke haben einen Jahresnutzungsgrad von 15 bis maximal 40 % (40 % werden von den Offshores erwartet). Es geht nicht um wieviel sondern um wann.
    Der Strom muss nicht zu 100% der Zeit verfügbar sein, er muss nur 100% des Bedarfs decken.
    Das ist genau der Irrtum. Er muss - auch auf absehbare Zeit - genau dann zur Verfügung stehen wenn er gebraucht wird. Erschwingliche Speichertechniken mit der benötigten Kapazität um auch nur über Tage (Wind) geschweige denn über Monate (Sonne) zu speichern sind an weitem Horizont nicht in Sicht.
    sondern von "muss funktionieren" -
    Die Physik wird sich beeindruckt beugen
    Hier wäre eine Verstaatlichung des Leitungsnetzes allererstes Gebot...
    und dann funktioniert das? dann klagen keine Anwohner mehr, beschleunigen sich Genehmigungsverfahren und Geld zum Ausbau ist plötzlich auch vom Himmel gefallen? Na ich bin gespannt

  7. Registriert seit
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    #37
    leute ... entspannt euch mal
    carl benz kaufte seinen ersten sprit in der apotheke ... und was is heut
    kerzen waren mal das hauptbeleuchtungsmittel....
    in den zwanziger jahren mussten alle 500km die zündkerzen gewechselt werden...
    e moppeds sind zwar noch nich praxistauglich aber auch das kommt noch und auch wir werden uns daran gewöhnen bzw vorteile darin sehen ... wie auch bei handys , computern, abs, esp etc

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    #38
    Hallo Steffen,
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    dann zuckeln wir alle sehr dynamisch mit Tempo 50 durch die Gegend
    Das Optimum liegt m. W. in der Nähe von 30 km/h
    damit wir nicht alle 100km für 6 Stunden an die Steckdose müssen?
    Da gibt es ja verschiedene Konzepte, von denen noch keins ausgereift ist. Tauschakkus wären so etwas (Pfandflasche). Die Ladetechnik hat ja auch Fortschritte gemacht.

    Und da schnelles Beschleunigen viel Energie benötigt, liefern wir uns an jeder Ampel ein Rennen mit humpelnden Fußgängern und werden beim Herausbeschleunigen aus Kurven noch von radelnden Familien überholt?
    Elektromotoren sind als Antriebsmotoren für Fahrzeuge besser geeignet als der Benzinmotor und müssen sich gerade in diesem Punkt nicht verstecken, wie in einem anderen Beitrag bereits bemerkt. Leider hatte ich selber noch keine Gelegenheit, mich davon zu überzeugen.
    Und während beim Benzinmotor die Beschleunigungsenergie unwiederbringlich verloren ist, kann man beim Elektroantrieb wenigstens einen Teil davon zurückgewinnen; man kann also viel unbeschwerter beschleunigen.

    Auf diese Zweiradzukunft kann ich getrost verzichten.
    Du vergleichst den aktuellen technischen Stand mit dem, der dann zum Einsatz kommen wird. Mit einem Motorradoldtimer der ersten Tage würdest Du heute vielleicht auch Deine Probleme haben.

    Eckart

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    #39
    Zitat Zitat von Eckart Beitrag anzeigen
    Du vergleichst den aktuellen technischen Stand mit dem, der dann zum Einsatz kommen wird. Mit einem Motorradoldtimer der ersten Tage würdest Du heute vielleicht auch Deine Probleme haben.

    Eckart
    Meine Euphorie in Sachen E-Antrieb geht einher mit dem aktuellen Stand der Technik und der bietet derzeit wenig Grund für Jubelarien. Mag sein, dass das alles besser wird, muss aber nicht. Und wenn der Durchbruch bei den Akkus doch noch kommt, kann ich ja immer noch jubeln

    Grüße
    Steffen

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    #40
    mal so als idee in den raum gestellt:

    alle fahrzeuge, egal ob dosen und/oder mopeten erhalten austauschbare, genormte accupakete , die gekoppelt werden können zwengs unterschiedlichen leistungsbedarfes (aufgrund des bedarfes des fahrers und des fahrzeug-gewichtes).
    accutaschstationen werden übwerall im land aufgestellt. dh: jeder lidl, aldietc etc tauscht accus.
    geladen werden die accus mit dem überschussstrom der windkraftwerke, wenn nachts die abnahme/der bedarf stationärer verbraucher sinkt, der orkan die WKAs aber stetig am rotieren und "strom mahlen" hält.
    (vor kurzem war wohl im spiegel einartikel erschienen, dass der ÜBERSCHUSSstrom auf der ELipziger Strombörase verschenkt wurde. genommen haben ihn die össis, um damit ihre pumpkraftwerke zu betreiben. deren spitzenlaststrom haben uns die Kärntner dann wieder zurückverkauft.
    also kann man damit besser mopeten-accus füllen


 
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