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Neuer Bussgeldtarif der Schweiz

Erstellt von soaringguy, 03.02.2013, 13:57 Uhr · 70 Antworten · 7.397 Aufrufe

  1. LieberOnkel Gast

    Standard AW: Neuer Bussgeldtarif der Schweiz

    #61
    Das gilt aber meines Wissens nur für Geldbußen.
    Geldstrafen gehen meines Wissens in das ersuchende Land.
    Wenn mich nicht alles täuscht, sind Verkehrsordnungswidrigkeiten in der Schweiz auch Straftaten?!

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    #62
    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    Das gilt aber meines Wissens nur für Geldbußen.
    Geldstrafen gehen meines Wissens in das ersuchende Land.
    Wenn mich nicht alles täuscht, sind Verkehrsordnungswidrigkeiten in der Schweiz auch Straftaten?!
    Nein, Ordnungswidrigkeit ist Ordnungswidrigkeit, in der Schweiz wirst Du gebüsst, ich glaube 300Sfr ist die Grenze ab dann landest Du vor Gericht. Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe ist das dann immer noch ne Ordnungswidrigkeit, das geht erst los mit Tagessätzen Strafgeld..

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    #63
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Nein, Ordnungswidrigkeit ist Ordnungswidrigkeit, in der Schweiz wirst Du gebüsst, ich glaube 300Sfr ist die Grenze ab dann landest Du vor Gericht. Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe ist das dann immer noch ne Ordnungswidrigkeit, das geht erst los mit Tagessätzen Strafgeld..
    Die OBV-Obergrenze ist CHF 250.00, ab da erfolgt Verzeigung an die zuständige Staatsanwaltschaft, die dann eine entsprechende Strafverfügung erlässt. In dieser ist der zu bezahlende Bussenbetrag enthalten, sowie weitere Massnahmen wie Meldung an die Administrativbehörden betreff ev. Entzug des Führerausweises oder Verwarnung sowie Bewährungsfristen. Der Richter kommt erst bei ganz groben Verstössen ins Spiel.

    OBV ist die Abkürzung für Ordnungsbussenverfahren. Bis CHF 250.00 bleibt die Sache anonym, bezahlen und gut ist. Solche Bussen werden nicht registriert.

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    #64
    @C-Treiber: Ich halte mich an die amtlichen Zahlen von bfu.ch, Status 2012 Report. Der internationale Vergleich ist Seite 28.

    http://www.bfu.ch/PDFLib/1795_75.pdf

    Die Schweiz und Deutschland spielen, hinsichtlich Verkehrssicherheit in der gleichen Liga. CH 42, DE 45 Tote/Mio. Einwohner 2012.

    Wenn man etwas näher schaut, so entdeckt man das Problem der Fussgänger in der Schweiz. 30% höher als in D. Früher hiess das Innerorts. Da war die Statistik nach Ortslage.

    Aber auch bei den Mopedfahrern liegt die Schweiz 20% schlechter als Deutschland oder Österreich.

    Deutschland dafür mehr Tote auf der Autobahn.

    In der CH ist es extrem mühsam etwas bei den Strassen zu verändern. Deswegen ist es so bequem in den Medien die Scheindiskussion der Raser zu lancieren, denen man nur mit Bussenwahn und irrsinniger Kontrolle beikommt. Das ist der Weg des geringsten Widerstandes und liefert nebenbei eine Unmenge Bussgeldeinnahmen. Das ist aber nicht zielführend.

    Freiheit und Eigenverantwortung sind unersetzlich. Deutschland hat es geschafft in Sachen Verkehrssicherheit europaweit im oberen Drittel der Besten dazustehen. Und das trotz eines günstigen Bussgeldkatalogs, geringer Überwachung, geringe Quote von Führerscheinentzügen und wesentlich höheren gefahrenen Geschwindigkeiten. Der Deutsche Autofahrer wird fair und massvoll bei Fehlern behandelt. Der Automobilist in der CH wird bei den geringsten Vergehen zum Deppen gestempelt, den man nach Herzenslust in die Tasche greifen oder den Führerausweis wegnehmen darf.

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    #65
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    @C-Treiber: Ich halte mich an die amtlichen Zahlen von bfu.ch, Status 2012 Report. Der internationale Vergleich ist Seite 28.

    http://www.bfu.ch/PDFLib/1795_75.pdf

    Die Schweiz und Deutschland spielen, hinsichtlich Verkehrssicherheit in der gleichen Liga. CH 42, DE 45 Tote/Mio. Einwohner 2012.

    Wenn man etwas näher schaut, so entdeckt man das Problem der Fussgänger in der Schweiz. 30% höher als in D. Früher hiess das Innerorts. Da war die Statistik nach Ortslage.

    Aber auch bei den Mopedfahrern liegt die Schweiz 20% schlechter als Deutschland oder Österreich.

    Deutschland dafür mehr Tote auf der Autobahn.

    In der CH ist es extrem mühsam etwas bei den Strassen zu verändern. Deswegen ist es so bequem in den Medien die Scheindiskussion der Raser zu lancieren, denen man nur mit Bussenwahn und irrsinniger Kontrolle beikommt. Das ist der Weg des geringsten Widerstandes und liefert nebenbei eine Unmenge Bussgeldeinnahmen. Das ist aber nicht zielführend.

    Freiheit und Eigenverantwortung sind unersetzlich. Deutschland hat es geschafft in Sachen Verkehrssicherheit europaweit im oberen Drittel der Besten dazustehen. Und das trotz eines günstigen Bussgeldkatalogs, geringer Überwachung, geringe Quote von Führerscheinentzügen und wesentlich höheren gefahrenen Geschwindigkeiten. Der Deutsche Autofahrer wird fair und massvoll bei Fehlern behandelt. Der Automobilist in der CH wird bei den geringsten Vergehen zum Deppen gestempelt, den man nach Herzenslust in die Tasche greifen oder den Führerausweis wegnehmen darf.
    Ich weiß zwar nicht wie man bei 523 Verkehrstoten in 2012 und 7,9Millionen Einwohnern in 2012 auf die Zahl 42 kommt, die Mathematik ist eigentlich eine exakte Wissenschaft.

  6. Registriert seit
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    #66
    Wo hast Du die Zahlen her?

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    #67
    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    Die OBV-Obergrenze ist CHF 250.00, ab da erfolgt Verzeigung an die zuständige Staatsanwaltschaft, die dann eine entsprechende Strafverfügung erlässt. In dieser ist der zu bezahlende Bussenbetrag enthalten, sowie weitere Massnahmen wie Meldung an die Administrativbehörden betreff ev. Entzug des Führerausweises oder Verwarnung sowie Bewährungsfristen. Der Richter kommt erst bei ganz groben Verstössen ins Spiel.

    OBV ist die Abkürzung für Ordnungsbussenverfahren. Bis CHF 250.00 bleibt die Sache anonym, bezahlen und gut ist. Solche Bussen werden nicht registriert.
    Bei uns liegt diese Grenze bei 35€, danach ist es zwar auch noch eine Ordnunsgwidrigkeit, aber ab dann bist Du registriert. 1 Punkt in Flensburg in der zentralen Kartei.

    Bei uns kannst Du für jede OWi durch Widerspruch zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen, das hat oft Vorteile, weil im Gerichtsverfahren der Strengbeweis gilt und damit dann so Dinge wie reflektierende Leitpfosten bei Lasermessungen ein erhebliches Gewicht.

    Bei uns gibt es aber nicht diese Konstruktion, daß Du hättest jemanden gefährden können, wenn denn einer dagewesen wäre. Entweder Du hast jemanden gefährdet oder nicht. Beispiel: Rote Ampel mitten in der Pampa nachts überfahren, ohne Quer- und Gegenverkehr. Kostet deutlich weniger als, Rote Ampel im Berufsverkehr einer Großstadt, kostet deutlich weniger als den Querverkehr behindert, kostet deutlich weniger als Unfall verursacht.

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    #68
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Ich weiß zwar nicht wie man bei 523 Verkehrstoten in 2012 und 7,9Millionen Einwohnern in 2012 auf die Zahl 42 kommt, die Mathematik ist eigentlich eine exakte Wissenschaft.
    Die Antwort ist immer 42!!

    Sorry, aber mußte.....
    war mir watt dröge hier. Und wech.

  9. Registriert seit
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    #69
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Wo hast Du die Zahlen her?
    Fürchterlich Peinlich

    Ich habe versehentlich die Daten von Österreich und der Schweiz vermischt. Scheiß-C&P. Die Unfalltoden von Österreich mit Einwohnern von der Schweiz.

    So richtig Mist gemacht.

    320 sind natürlich richtig.

    Sorry, das war mein Fehler und damit sind es natürlich knapp über 42.

    Asche auf mein Haupt. Danke für den Hinweis.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von funnybike Beitrag anzeigen
    Die Antwort ist immer 42!!

    Sorry, aber mußte.....
    war mir watt dröge hier. Und wech.
    Dann stell jetzt aber auch die richtige Frage und vergiß Dein Handtuch nicht.

  10. Registriert seit
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    #70
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Freiheit und Eigenverantwortung sind unersetzlich. Deutschland hat es geschafft in Sachen Verkehrssicherheit europaweit im oberen Drittel der Besten dazustehen. Und das trotz eines günstigen Bussgeldkatalogs, geringer Überwachung, geringe Quote von Führerscheinentzügen und wesentlich höheren gefahrenen Geschwindigkeiten. Der Deutsche Autofahrer wird fair und massvoll bei Fehlern behandelt. Der Automobilist in der CH wird bei den geringsten Vergehen zum Deppen gestempelt, den man nach Herzenslust in die Tasche greifen oder den Führerausweis wegnehmen darf.
    Ich frag mich nur, warum die Schweizer das so machen. Autoritäres Grundmuster? Kein Vertrauen in den Bürger? Zuviele Ausländer?
    Wie sieht die Statistik eigentlich im Vergleich zu Italien aus?


 
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