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Nichtfahrerzubehör, was ist sinnvoll?

Erstellt von Windcbx, 03.06.2016, 22:56 Uhr · 57 Antworten · 5.918 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von GunOpiGS Beitrag anzeigen
    ich erwarte, das meine R1200GS TÜ in 2 Jahren, wenn ich in Rente gehe, fast nagelneu ist und wenig Km hat!
    Dann hol dir schnell ne Neue - in der Rentenphase hast du ja dann viel Zeit zum Fahren, oder?

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    #42
    Zitat Zitat von GunOpiGS Beitrag anzeigen
    @Josef: OK - war meine einzige und letzte Bemerkung zum TA-R....
    Hab mir auch mal seine Home-Page angeschaut - meine Meinung:
    Soviel Naivität und Dummheit kann es eigentlich nicht geben . . . erschreckend.
    Bisher hatte er einfach viel Glück - ich denke mal, er weis das es besser ginge . . .
    Nur den Weg dazu findet er nicht.

    In der Summe bezüglich TA-R.... : Ich habe ihn bisher ignoriert und werde es weiterhin machen, es sei denn, er bringt mal vernünftige Bemerkungen in einem vernünftigem Ton.

    Gruß, Gunter

    Ich will jetzt nicht für den ta-rider Partei ergreifen.

    ich hatte auch schon meine Probleme mit ihm und die inzwischen ( per PN ) beigelegt.

    Aber Eines sollte man trotzdem auch mal beachten:
    Auch wenn er oft sehr unglücklich über BMW schreibt, er hat nicht immer Unrecht.

    Man kann von Ihm schon viel abschauen.
    hab ich auch getan vor meinen ersten langen Reisen.
    man muß ja nicht alles so annehmen wie er es macht.

    Aber er lebt halt sein Leben und reist herum, und das in Länder auf seine Art, die wir so kaum erfahren werden.
    Und schon gar nicht mit dem Budget.

    Wobei, da muß ich auch sagen, ich bin schon Minimalist im Vergleich zu vielen Anderen Reisenden, aber er ist nochmal ein paar Stufen minimalistischer.
    Viel davon wäre nichts für mich, aber das muß ich ja auch nicht machen.

    Ich für mich habe bei manchen Dingen einen (Lebens)Standard, unter den ich nicht will, aber im Notfall kann.
    Ich will auf REisen auch gewisse Dinge genießen.

    Das sieht er halt oft anders bzw ist es ihm nicht wichtig.

    Wo er aber Recht hat:
    Man benötigt kein großes und schweres Bike mit Schnickschnack ( egal welcher Marke )
    man benötigt nicht sauteure Ausrüstung.
    man benötigt keine 20.000 Euro am Konto um eine Reise zu machen.

    Eventuell da auch mal drüber nachdenken.
    Wie gesagt, seine Aussagen sind oft unglücklich, aber ganz von der Hand zuweisen auch nicht immer unbedingt.
    Ich zolle Ihm Respekt für die Reisen wie er sich macht, ich muß sie ja selbst nicht genau so machen.

    Und weil da was mit "Naiv" angesprochen wurde.
    Ich kennd as auch wenn man unterwegs ist.
    Vor Ort schaut die Risikoeinschätzung nämlich ganz Anders aus als hier zu Hause im Wohnzimmer.
    Ich bin auch in ehemalige Rakektenstellungen von Militär reingefahren, oder in Gegenden, da hat man mich gefragt ob mir mein leben egal ist.
    Nein, ist es nicht. Und ohne Ihn genauer zu kennen denke ich mal, das es bei Ihm nicht anders ist.
    Wie gesagt, Risiko in den Orten ist ganz anders als man es sich zu Hause vorstellt !!!

    Su und jetzt mehr Respekt zueinander.

  3. Registriert seit
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    #43
    Hallo Klaus

    .... es gibt Dinge die so sind, wie Du es schreibst, besonders an dem Punkt: Man benötigt... weder das eine noch das andere.

    Das nicht benötigen aber als einzig wahren Weg dazustellen, ist aber sehr anstrengend. Im Prinzip brauche ich zum Reisen noch nichtmal Schuhe, und auch kein exotisches Ziel, Reisen können sofort an der Haustür beginnen.
    Warum sollte jemand, der selber eine eigene Evolutionsstufe der verwendeten Ausrüstung für sich als richtig erkannt hat, objektiv Recht haben, und dann sich das Recht herausnehmen allen anderen seinen Weg als Religion aufdrücken ? Was mich so richtig stört, ist das damit einhergehende Verspotten von Menschen, die für sich einen anderen Weg wählen, oder Ihren Weg noch suchen.

    Ich bin mit 15 mit dem Klapprad auf den Balkan gefahren, weil ich nix anderes hatte; das war ganz nett, aber dann aus dieser Erfahrung irgendwas für andere als Handlungsanweisung abzuleiten wäre falsch.
    Da ich heute in der Lage bin zu jeder Reise das passende Fortbewegungsmittel zu wählen, vom Rucksack bis zum.... tue ich das auch, wichtig sollten doch immer die mitgebrachten Erfahrungen und Eindrücke sein.
    Viele Jahre als Leisereiter haben mich gelehrt, das es toll ist anderen die Faszination am Reisen näher zu bringen, ihnen zu zeigen das man einfach aufbrechen kann, und es mit etwas Hirn auch gutgehen wird.

    Kurz zum Thema moderne Ausrüstung, dem Lieblingsthema von Tobias.
    Ich bin viele Jahre verschiedene Allrad-LKW gefahren. Da gab es haltbarere und betreuungsbedürftigere Modelle. Aber geschraubt hab ich an den alten Karren eigentlich gefühlt immer, und sei es nur um sie nicht von alleine schlechter werden zu lassen.
    Heute fahre ich was modernes mit viel Elektronik, Sensoren und Platinen. Ja, ich kann den Kram nicht mehr reparieren wenn was kaputt geht; das war auf knapp 300tkm aber auch nicht nötig. Unsere Motorräder decken mehrere Jahrzehnte Entwicklung in der Technik ab, und ich weiß, was ich eher fahre, und was ich eher pflege, ( und es stehen auch Transen im Stall).
    Die alten Karren konnte ich im Schlaf zerlegen und wieder richten, war ich da noch ein richtiger Reisender ?
    Die modernen Karren kann ich nicht mehr nach dem Zerlegen zusammenbauen, bin ich jetzt noch ein Reisender ?
    Oder werde ich ob dieser Unfähigkeit auch gleich verspottet ?

    Reisen ist für mich was anderes als Geräte zu bewegen....

    Carsten

  4. Registriert seit
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    #44
    Das ist richtig, der Punkt das er das immer so bringt als wäre nur sein Weg der Richtige, das war es auch was mich früher sehr gestört hat.

    In dem Punkt höre ich auch nicht hin, weil ich das Anders sehe.
    jeder darf für sich das tun, was er für richtig hält.

    Wenn er Argumente bringt, man kann sich ein altes Smartphone kaufen, das tut auch das was ein Neues tut, oder man benötigt das und das nicht, dann hat er schon Recht.

    Es ist seine Art zu sparen und er benötigt diese Dinge für sich nicht.

    Ich will auch ein Neues Smartphon ( nein, nicht als Statussymbol ) einfach weil es gewisse Funktionen hat, wegen denen ich das wollte.
    Und sei es auf Reisen eine Kamera, die ich im Notfall als backup einsetzen kann.

    Oder Navi, ja man kann sich ein altes Navi holen, hab ich auch für das Auto, weil es mir da egal ist.
    Aber am Motorrad hab ich ein 590.
    Weil ich das so wollte.
    Das könnte man nun so weiterführen.

    Ich finde es toll, das es noch Leute gibt, die auch zeigen das man mit wenig Geld auch Reisen kann. ( meine ich ernst )
    Ich selbst würde es aber wie schon erwähnt nicht so machen wollen.
    Und meine Seidenstrasse/Mongolei Reise in 2015 hat schon so wenig gekostet, das sich andere vermutlich nicht vorstellen können.

    Was das Motorrad angeht:
    ich selbst fahre meine Reisen auch mit einer Transalp. ( und ich hab auch andere und Modernere Motorräder )
    Die habe ich mir vor meiner ersten Sibirien Mongolei Tour bewusst nach langen Recherchen dafür zugelegt.
    Einfach aus dem Grunde, weil es solide Technik ist, einfach, immer leicht zu reparieren und auch als zuverlässig gilt.

    Und das hat sich bewährt.
    Man kann die Reise auch mit großen und modernen Motorrädern unternehmen.
    Man trifft unterwegs Leute, die tun das auch.
    Man trifft solche, die kommen damit gut und ohne große Schäden durch, man trifft aber auch die, die da einen Komplettausfall und schwere Schäden haben.

    Markenunabhängig sind das gerne Stoßdämpfer, Kupplungen, Rahmenbrüche ( weil oft zu schwer und dann noch überladen , und Rüttelpiste ) usw.
    Bei modernen Motorrädern hat man den Vorteil, das sie relativ neu sind, und den Nachteil das sie dort kaum Teile bekommen.

    Wohlgemerkt, wir sprechen nun von Reisen ausserhalb der Europäischen Komfortzone.

    Für mich ein wesentlicher Punkt war auch, das ein altes Motorrad einfach wenig kostet.
    Wenn mir unterwegs was passiert ( Unfall, oder auch nur Ausfall ), dann hab ich wenig Stress mit Zoll.
    Ich kann mein Motorrad in den Graben treten, es verschenken oder wasauchimmer und zahle dann im schlimmsten Fall 2-300 Euro an Zollgebühren.
    Bei einem teuren Motorrad geht das nicht, das muß man aufwändig ausser Landes bringen, mit Container oder Luftfracht.....

    Aber in einem Punkt hast Du Recht, natürlich wäre es schöner, ta-rider würde auch verbal nicht so schreiben, das man den Eindruck hat, nur sein Weg wäre der Richtige.
    Denn jeder der reist, egal wie, der ist am richtigen Weg.
    Und muß für sich selbst das tun, was er will und glücklich sein.

    Fairerweise muß man halt da schon sagen, viele Fahrer sind schon auf dem Trip, sich durch gutes Marketing Dinge einreden zu lassen, die man zwar wirklich nicht benötigt, aber man meint sie zu benötigen.
    Und das sage ich mal völlig wertfrei, denn das ist mir auch schon passiert. Erst nachher weiß man es besser


  5. Registriert seit
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    #45
    Das muss doch jeder für sich selbst bestimmen, inwieweit er seine Kröten für Konsumartikel anlegt (oder auch eben nicht).

    Ich selber bin auch in vielem Minimalist, Energiesparer , Wärmepumpendoktor (besitze das Referenzobjekt für Wärmepumpen im Bestand der Energieagentur-NRW) und predige das fahrradfahren im Nahverkehr, wobei ich da auf taube Ohrne stosse, obwohl ich jeden Tag mit dem Drahtesel an Blechlawinen locker vorbeirolle.
    Auch mit meinem Zweitmoped, meiner Honda Innova (das sparsamste Motorrad Deutschlands) verbreite ich nicht ggü. allen anderen Gefährten und Marken diese Art miesepetrige Runtermache, nur weil mein Möppi weniger gekostet hat, weniger Sprit verbraucht und zuverlässiger ist.

    Mich stört beim Unaussprechlichen zweierlei:

    Zum einen dieses ständige Herumreiten auf Defekten von BMW (ich hatte schon reichlich mit anderen Marke, mit BMW noch keine wirklichen) und das vorwerfen der Markenbrille, der Fanschaft, der Nichtmündigkeit und Sachunkenntnis, weil man sich eben für BMW entschieden hat.

    Dies trifft aber ebenfalls in keinster Weise zu.

    Also erlaube ich mir da auch Gegenwind für den Unaussprechlichen, denn er erlaubt sich ja auch renitent seine haltlosen Aspekte weiter vorzubringen in diesem Forum, wo hauptsächlich Jünger und Markenblinde befindlich sind.

  6. Registriert seit
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    #46
    Moin, wollen wir nicht alle nur das Eine ?



    Gruß
    Uli

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    #47
    .

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    #48
    @ Klaus
    ich glaube, wir sind uns in unseren Ansichten recht nah. Reisen hat für mich weder etwas mit haben zu tun, noch mit nicht haben.
    Soll heissen, eine Reise wird nicht leichter, besser oder irgendwas, nur weil ich auf etwas verzichte; genausowenig andersherum.
    Ein grosses Glück ist es für mich, mit sehr sehr knapper Ausrüstung, und der kleinen NX250 loszuziehen.
    Zu der (außer)europäischen Komfortzone : Diese Zone ist doch eigentlich eher im Kopf definiert und somit individuell, und orientiert sich nicht an Strichen auf Weltkarten ?

    @RunNRG
    Wir sollten uns besser nicht auf nen Kaffee verabreden, ich finde dieses Schweigen blöde, weil man sich nix zu sagen hat, weil gleiche Meinung ....

    Carsten

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    #49
    Zitat Zitat von carsten-bo
    Zu der (außer)europäischen Komfortzone : Diese Zone ist doch eigentlich eher im Kopf definiert und somit individuell, und orientiert sich nicht an Strichen auf Weltkarten ?
    Mit Komfortzone war von mir gemeint, das man hier einen ADAC rufen kann, schnell Hilfe hat und irgendwie kümmert sich wer das man heimkommt.

    Ausserhalb der Komfortzone ist das andersrum, da wird auch geholfen, aber nicht mehr von einem Automobilclub ( ausser im Fall eines Unfalles, und auch da nicht mehr überall. Kumpel hatte in der Mongolei die Antwort bekommen, das die da nicht zuständig wären..... )
    Da hilft auch keine Mobilitätsgarantie, da muß man sich selbst helfen.
    geht zwar oft leichter mit Einheimischen als hier über die Notrufnummer, ist aber eine neue Erfahrung.

    Und östlich des Ural gibt es nach meinem Informationsstand nur mehr BMW Niederlassungen für Motorräder in Ekaterinenburg, Novosibirsk und Barnaul.

    Aber die kann man im Schadensfall immer innerhalb 3000km erreichen ( ausser man ist östlich des Baikalsees )
    Und nein, das war jetzt nicht gehässig.

    Wobei in meinem Kopf ist dort mehr Komfortzone, weil alles so herrlich unkompliziert wird...

  10. Registriert seit
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    #50
    Tja, wenn der Transen-Reiter mal genauso tolerant gegen anders Reisende wäre, wie du Klaus. Aber so? Dreh ich mich lieber um und labber die Blondine voll. . .

    Das „Weltreisende" gegen Normalos mit max 4 Wochen-am-Stück-Urlaub-habende, die ihnen gegenüber eingeforderte Toleranz, vermissn lassen, hab ich schon mal öfter gehört.


    Stephan, der mit Finnland gerade seine Länderliste erweitert hat. . .


 
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