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Nürnberger Ecke:

Erstellt von didiontour, 14.10.2009, 15:50 Uhr · 11 Antworten · 1.933 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Daumen hoch Nürnberger Ecke:

    #1
    ....... Gerichtsverhandlung im Walde ! :-)
    Look here : http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/138334

    .... ich war es nicht mit meiner Montesa !!! Kann jemand was sagen wie es ausgegangen ist ??

  2. Registriert seit
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    #2
    Hi
    Wie es ausging weiss ich nicht, aber die Situation kommt mir bekannt vor.
    Die Jäger spielen sich oft als die Sherifs schlechthin auf. Dabei haben sie ÜBERHAUPT NICHTS ZU SAGEN! Natürlich können sie ein Nummerschild notieren (naja, bei einem Trialer ), und wenn der Delinquent einen Jäger plattgefahren hat darf er ihn auch stoppen (Verhältnismässigkeit).
    Beobachtet er ihn nur beim Fahren, kann er mit den Zähnen knirschen, die B.... anrufen und sonst was tun, ihn aber nicht stoppen.
    Stoppt er ihn dennoch (ohne Not), dann ist das Nötigung, kostet den Führer- und auch den Jagdschein.

    Mit Jägern hatte auch ich schon des Öfteren "Zusammentreffen". Allerdings gelangte ich dort hin wo ich war immer auf legalem Weg!
    Seltsamer Weise reagieren Förster und Forstaufseher (kenntlich am Hoheitsabzeichen an den Klamotten) --die dürfen uns stoppen-- relativ locker. Sie wissen wo Schilder stehen und akzeptieren falls man legal "anwesend" ist. Mir hat mal einer geholfen meine Karre aus dem Dreck zu schieben. Nicht lange danach prangte allerdings ein neues Schild am ehemals legalen Weg
    gerd

  3. Registriert seit
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    #3
    Vorgefallen im Herbst 2007 in München Nord (sog. Panzerwiese)
    Zitat eines Beitrages von mir aus dem Dez. 2007:
    "Genauso ist es vor ca. 7 Wochen in München Nord-Fröttmanning (ehem. Bundeswehrgelände) passiert. Der Herr Jäger fühlte sich dermaßen belästigt von 2 Crossern (die auch nicht anhalten wollten) dass er Einem kurzerhand mit Schrot hinterherschoß. Getroffen hat er auch.
    Allerdings hat der Brustpanzer des Fahrers das meiste abgehalten.
    Der Jäger konnte ermittelt werden. Jagdschein weg, Waffen sichergestellt, auf ihn kommt natürlich ein Verfahren wegen versuchten Totschlags zu."


    auch dem Jäger aus dem obigen Beitrag, gehört ohne Wenn und Aber der Jagdschein sofort entzogen. Zusätzlich zum Strafverfahren.

    Tiger

  4. Registriert seit
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    #4
    Wenn Du in der angegebenen Page weiter suchst, findest Du die Antwort.
    http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/138877

    "Das Ergebnis: Der Prozess gegen den Jäger wurde – unter Murren der Zuhörer – gegen 2000 Euro Schmerzensgeld für Robert Z. und 2000 Euro Buße an die Staatskasse eingestellt. Die trägt die gesamten Kosten des kuriosen Prozesses. Auch der Biker, so der Richter, habe eine Mitschuld – weil er unerlaubt herumfuhr. Da, wo sich Fuchs und Gelbbauch-Unke Gute Nacht sagen."
    Quelle: Abendzeitung, Nürnberg

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Das ist also dann ein Freibrief für Jäger umherfahrende Motorradfahrer zu verprügeln....?
    hmm, darf ich als Motorradfahrer auch freilaufende Jäger verprügeln??

    so jemand ist doch charakterlich für einen Jagdschein und den Umgang mit Waffen ungeeignet!
    Tiger

  6. HP2Sascha Gast

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ...Förster und Forstaufseher (kenntlich am Hoheitsabzeichen an den Klamotten) --die dürfen uns stoppen--...
    Hat jemand zufällig die Rangabzeichen per Bild zur Hand? Nur, dass man mal weiß...
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ... so jemand ist doch charakterlich für einen Jagdschein und den Umgang mit Waffen ungeeignet!...
    D'accord

  7. Chefe Gast

    Standard

    #7
    Der Jäger hat ein wirtschaftliches, ein moralisches und ein egoistisches Interesse an seiner Tätigkeit und geht daher im Vergleich zum Mopedfahrer (der hat "nur" ein egoistisches Interesse) völlig übermotiviert in sein Revier...
    Kommt jetzt so ein Zweiradler angetuckert, fühlt sich der Jäger also gleich dreifach bedrängt und wenn er damit nicht umgehen kann, flippt er aus

    Der Förster ist der Chef im Wald und mit dem muss man sich gut stellen.

  8. Registriert seit
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    630

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    #8
    So funktioniert unser Rechtsstaat. Übst ein bischen Selbstjustiz, zahlste dafür ein paar Euro und darfst aufgrund der Einstellung des Verfahrens nach § 153a StPO auch noch den Waffenschein behalten, obwohl ersichtlich die charakterliche Eignung zum Führen einer Waffe fehlt Eigentlich war der Jäger ja auch gar nicht schuld, sondern vielmehr der böse Motorradfahrer, der im Revier des Jägers sein Unwesen trieb Und da spielt es auch keine Rolle, dass der Jäger den Motorradfahrer auch noch fälschlich eines Verbrechens (versuchter Totschlag) bezichtigt hat. Ob Richter und Staatsanwalt evtl. Sympathien für die waidmännischen Gefühle des Angeklagten hatten und Motorradfahrer eh nicht leiden können

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hi
    Sch.... vielleicht ist der Richter auch Jäger? Oder er stuft den Trialer als Raser ein? Das das ein Witz in sich wäre kapiert er wahrscheinlich nicht.
    Schade, aber der Trialer könnte ja auch noch Einspruch erheben.

    @ Sascha
    Förster tragen am Ärmel das jeweilige Landeswappen. Schaut genauso aus wie das der Polizei nur steht eben nicht "Polizei", sondern "Forst..." dran.
    Wenn sich das ein Jäger an's Gewand nageln würde wäre es grad' so als würde er eine Polizeiuniform tragen. Da dürfte dann kein Richter Spielraum verspüren.
    Ein (scheussliches) Bild findest Du bei Wikipedia unter "Förster"

    Was mir nach dem Artikel in der AZ richtig stinkt ist, dass ein Riesenhype im Stadtwald anberaumt wird und dann eine Strafe verhängt wird die noch nicht mal den Aufwand deckt!
    Dass der Trialer illegal herumgekurvt ist ist klar. Kostet "Befahren Wald, Naturschutz ...." und womöglich "nicht versichertes Fzg", wenn's dumm geht "nicht verkehrssicher".
    Dass nicht er den Jäger wegbügeln wollte sondern eher umgekehrt scheint klar zu sein.
    Mein Fazit:
    Wenn mich mal einer anhält, lass ich mich "begreifen", schmeiss mich in den Dreck und zeige den Vogel an. Hat er dann noch eine Waffe dabei so hatte er diese ganz bestimmt auf mich gerichtet. Nachdem meine Q ein Nummerschild hat fallen viele Ausreden ("keine andere Feststellungsmöglichkeit") und Dinge wie "fehlende Zulassung, etc" weg. Zumal ich ohnehin nur legale, noch(!) unbeschilderte Wege benutze
    gerd

  10. Registriert seit
    15.07.2007
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    #10
    ....Grundsätzlich geb ich Euch ja Recht, aber wenn ich diese Vorurteile hier lese...

    Zum einem Stimmt es, das ein Förster sozusagen (auch) Polizeifunktionen im Forst wahrnimmt.
    Allerdings im > Staatsforst <. D.h. nur dort wo der Wald dem Staat gehört gibt es Förster.
    In Privaten Wald > kann < es sogenannte Jagdaufseher geben. Die haben eine besondere Ausbildung (mit Prüfung etc.) und ähnliche Rechte wie der Forstbeamte im Staatsforst.

    Dann gibbet noch §127, das sogenannte jedermannsrecht. D.h. ich darf bei Straftaten (!) Jemand festhalten bis zum eintreffen der Polizei oder bis ich seine Personalien festgestellt habe. Dann muss ich Ihn laufen lassen.

    Trift natürlich auf den Nürnberger Jäger nicht zu, der hat maßlos übertrieben.
    Nur, was hat das mit seinem Jagdschein zu tun?? Von Waffen o.ä. habe ich in dem Artikel nichts gelesen.

    Das wäre ja so, als ob wir in einer Kneipenschlägerei jemand verprügeln und hinterher wird uns der Führerschein abgenommen. Wir könnten ja im Straßenverkehr genauso ausrasten...


 
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