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Österreich schreckt Verkehrssünder mit unangenehmen Maßnahmen ab

Erstellt von Trabbelju, 06.06.2011, 14:50 Uhr · 64 Antworten · 6.408 Aufrufe

  1. Baumbart Gast

    Standard

    #31
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Ich hab mich aber aufgrund der normalerweise starken Polizeipräsenz streng ans Überholverbot gehalten... mit dem Ergebnis, dass ich fast wahnsinnig geworden bin. Aber wer ist jetzt daran schuld, die Ossis oder die Ösis?
    Fernlicht an und mittig im Rückspiegel platzieren.
    War gerade in Österreich, mir ist kein Pozilist negativ aufgefallen. Nur völlig geisteskranken Radfahrern den Glockner runter, komplett lebensmüde, musst zwei Vollbremsungen hinlegen sonst gäb's jetzt ein paar Ötzis mehr - um die sollte sic hdie Bullerei mal kümmern.

  2. Ojo Gast

    Standard Ein Forum voller Vorurteile?

    #32
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    ...Nur völlig geisteskranken Radfahrern ...
    Aha, das nächste Vorurteil. Und wenn sie gar nicht geisteskrank, sondern nur volltrunken gewesen sind?

    Schöne Grüße - hicks - von
    Ojo

  3. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #33
    Zitat Zitat von Ojo Beitrag anzeigen
    Aha, das nächste Vorurteil. Und wenn sie gar nicht geisteskrank, sondern nur volltrunken gewesen sind?

    Schöne Grüße - hicks - von
    Ojo

  4. Oldtimer Gast

    Standard

    #34
    Hier wird wirklich eine interessante Diskussion geführt. Fast vier Seiten voll mit Hirnschmalz-Raspeln, aber erst drei (i.w.S.) Beiträge zu einem - in meinen Augen - Kernproblem in der Aussage:
    „Wichtig zu wissen ist, dass diese Maßnahmen bereits beim Verdacht einer Verkehrsübertretung greifen“, stellt Tramposch klar, dessen Kanzlei Mitglied im internationalen Beratungsverbund Geneva Group International (GGI) ist, „es muss nicht juristisch abschließend geklärt sein, ob der Beschuldigte auch wirklich Unrecht getan hat.“
    Mich interessiert in diesem Zusammenhang, wie weit die Aussage "bereits beim Verdacht einer Verkehrsübertretung" juristisch haltbar interpretiert werden kann und darf. M.a.W.: Wie weit darf die Polizei gehen?

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Da muss man eben die Fehler der Gegenseite suchen und versuchen mit "gleichen Waffen" zurückzuschlagen.
    Was meinst Du bitte mit der Aussage "und versuchen mit 'gleichen Waffen' zurückzuschlagen"? Sorry, aber ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen? Provokativ gefragt: Soll ich mir den TÜV-Bericht vom Auto der Rennleitung geben lassen, Warndreieck und Verbandskasten kontrollieren und einen Lichttest machen? *1)

    *1) Bei uns im LK habe ich schon ein Einsatzfahrzeug mit defekten Scheinwerfern des Nächtens herum fahren sehen.

  5. Registriert seit
    01.09.2006
    Beiträge
    621

    Standard

    #35
    Zitat Zitat von Oldtimer Beitrag anzeigen
    aber erst drei (i.w.S.) Beiträge zu einem - in meinen Augen - Kernproblem in der Aussage:
    Mich interessiert in diesem Zusammenhang, wie weit die Aussage "bereits beim Verdacht einer Verkehrsübertretung" juristisch haltbar interpretiert werden kann und darf. M.a.W.: Wie weit darf die Polizei gehen?
    Die Grenzen wird wohl irgendwann die Rechtsprechung ziehen, was aber zumindest für die Obrigkeit kein Problem ist, da der vermeindliche Verkehrssünder ja eh in Vorkasse geht.
    Mir schwirrt folgendes Szenario durch mein Hirn:
    Landstraße, Überholverbot, vor mir fährt ein Pkw, der plötzlich vor einer Kurve an den Straßenrand fährt, als ob er anhalten möchte. Ich ziehe vorbei, der Pkw fährt daraufhin wieder an und ist nach der Kurve hinter mir.
    Nach der Kurve werde ich von der Polizei angehalten, der Pkw fährt weiter.
    Ich stehe nun möglicherweise unter dem Verdacht, eine Verkehrsübertretung begangen zu haben und darf eventuell in Vorkasse treten, weil es so aussieht, als habe ich im Überholverbot überholt.

  6. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard Waffen

    #36
    Zitat Zitat von Oldtimer Beitrag anzeigen
    Hier wird wirklich eine interessante Diskussion geführt. Fast vier Seiten voll mit Hirnschmalz-Raspeln, aber erst drei (i.w.S.) Beiträge zu einem - in meinen Augen - Kernproblem in der Aussage:


    Mich interessiert in diesem Zusammenhang, wie weit die Aussage "bereits beim Verdacht einer Verkehrsübertretung" juristisch haltbar interpretiert werden kann und darf. M.a.W.: Wie weit darf die Polizei gehen?



    Was meinst Du bitte mit der Aussage "und versuchen mit 'gleichen Waffen' zurückzuschlagen"? Sorry, aber ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen? Provokativ gefragt: Soll ich mir den TÜV-Bericht vom Auto der Rennleitung geben lassen, Warndreieck und Verbandskasten kontrollieren und einen Lichttest machen? *1)

    *1) Bei uns im LK habe ich schon ein Einsatzfahrzeug mit defekten Scheinwerfern des Nächtens herum fahren sehen.
    sind insofern die Akteneinsicht und die sich daraus ergebenden Fragestellungen. Wenn dann die Rennleitung Fehler gemacht hat, dann ist etweder die darauf gestüzte Maßnahme rechtswidrig oder der später ergehende Bußgeldbescheid angreifbar.

    Bei Beschlagnahmen aus "Verdachtsmomenten" heraus ist es immer schwer schnell etwas zu erreichen, es sei denn man kann offensichtliche Fehler aufdecken. Die Angaben welche zum Erlass einer Beschlagnahme führen, sind recht schnell mal angreifbar.

    Es hilft natürlich nicht weiter wenn die Rennleitung z.B. mit defektem Licht erwischt wird (Gleichheit im Unrecht gibt es nicht) aber evtl war durch das defekte Licht irgendetwas nicht oder nur schlecht zu erkennen. Dann wird die Maßnahme der Jungs angreifbar sein.

  7. Registriert seit
    10.08.2009
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    61

    Standard

    #37
    Also ich hab in A nur beste Erfahrungen gemacht, und als Bergsteiger aus Garmisch bin ich sehr oft in Tirol unterwegs...
    Beispiel: Ortsdurchfahrt Zwieselstein gen Timmelsjoch, das letzte Haus schon passiert, Ortsausgangsschild immer noch nicht in Sicht. Noch schnell den Audi TT vor mir überholt und Oh Schreck, die Rennleitung hatte mich im Visier. Beim kurzen Blick auf den Tacho sah ich grad wie die Nadel an der 130er Marke vorbei abwärts rauscht... ich weiß, war blöd und hab mich auch ganz fies gefühlt als die Kelle kam...Der nette Kollege hat mir dann den tatsächlich gemessenen Wert verschwiegen, und meinte bis 80km/h kann er gleich kasieren, wenn ich genau wissen wollte wie schnell ich war, müßte ich auf eine schriftliche Anzeige warten, die wär dann aber teuerer als 35 €...keine Frage da bin ich gerne Barzahler, ich wollts garnicht mehr wissen und hätt am liebsten noch ein Trinkgeld dazu gegeben... Er meinte dann noch, demnächst sollte ich doch außerhalb der Ortschaft Gas geben, den TT hätte ich mit meiner LC4 doch locker noch vor den Kehren erwischt....

    Ansonsten gehts doch wie bei uns auch, das alte Spiel...mit ein paar Besonderheiten, z.B. sollte das Verbandpackchen immer dabei sein, wird gerne kontrolliert...

    beste Grüße
    Euer Christian

  8. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard Dein Beispiel

    #38
    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Die Grenzen wird wohl irgendwann die Rechtsprechung ziehen, was aber zumindest für die Obrigkeit kein Problem ist, da der vermeindliche Verkehrssünder ja eh in Vorkasse geht.
    Mir schwirrt folgendes Szenario durch mein Hirn:
    Landstraße, Überholverbot, vor mir fährt ein Pkw, der plötzlich vor einer Kurve an den Straßenrand fährt, als ob er anhalten möchte. Ich ziehe vorbei, der Pkw fährt daraufhin wieder an und ist nach der Kurve hinter mir.
    Nach der Kurve werde ich von der Polizei angehalten, der Pkw fährt weiter.
    Ich stehe nun möglicherweise unter dem Verdacht, eine Verkehrsübertretung begangen zu haben und darf eventuell in Vorkasse treten, weil es so aussieht, als habe ich im Überholverbot überholt.
    ist auch schlecht...

    Wenn der nur ranfährt und nicht parkt (also das Fahrzeug verlässt) oder erkennbar nicht mehr am Verkehr teilnehmen will, dann ist das wirklich Überholen i.S.d Überholverbotes bzw der einschlägigen Vorschrift.

  9. Baumbart Gast

    Standard

    #39
    Zitat Zitat von Ojo Beitrag anzeigen
    Aha, das nächste Vorurteil. Und wenn sie gar nicht geisteskrank, sondern nur volltrunken gewesen sind?
    wäre merkwürdig volltrunken in Renntrikot und mit Rennrädern den Glockner runter zu fahren. Allerdings glauben sie halt wenn sie diese Strampelanzüge an haben müssen alle hinter ihnen bleiben und die Motorradfahrer sind zum Filmen dabei.

  10. Registriert seit
    10.08.2009
    Beiträge
    61

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    wäre merkwürdig volltrunken in Renntrikot und mit Rennrädern den Glockner runter zu fahren. Allerdings glauben sie halt wenn sie diese Strampelanzüge an haben müssen alle hinter ihnen bleiben und die Motorradfahrer sind zum Filmen dabei.
    ...manche Moppedfahrer fahren sich aber auch wirklich einen fürchterlichen Stiefel zusammen wenn mal eine Kurve kommt. Ich fahre viel Rad in den Bergen und da kann man auch viel Elend sehen. Letztes Jahr war ich an einem schönen Wochenende mit dem MTB auf der Sellarunde und hab auf der Abfahrt vom Pordoijoch fast in jeder zweiten Kehre einen oder mehrere Dickschiffe überholt. Da wundert man sich, dass die bei der Geschwindigkeit nicht umfallen und Ihren Hobel um die Kurve tragen. Waren auffallend viele RTs dabei :-) .

    Wobei mir solche immernoch lieber sind als die nicht-Langsamen mit lauten Krachtüten...


 
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