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Protestaktion gegen Streckensperrungen

Erstellt von boomer1964, 06.03.2012, 10:41 Uhr · 118 Antworten · 9.412 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    He Zörnie
    Wenn solche Gesetze nur für Religionsgruppen und Ausländer gelten, sollten wir vielleicht eine Glaubensgemeinschaft gründen!
    Erstes Gebot, lass dich von nichts bremsen. 4 Millionen Gläubige und schon sind wir genug um nicht mehr ignoriert zu werden!
    Aussperrung von einer Strecke ist eine Bestrafung für einen Verkehrsdelikt der noch nicht begangen wurde, und dass in einem Land das sich rühmt, keinen zu verurteilen wenn seine Schuld nicht zweifelsfrei bewiesen ist. Und die Gefährdung dirch die Dumpfbacken verschwindet ja nicht mit der Sperrung sondern verlagert sich auf andere Strecken.

    - - - Aktualisiert - - -

    @Sebastian
    Du solltes die Nachrichten aufmerksamer lesen!
    Allein dieses Jahr sind schon 74 Menschen durch Geisterfahrer gestorben . Ob die in Zukunft die Reifen zerfetzt bekommen oder die Polizei wählt einen ähnlichen Weg wie das amerikanisch Militär mit entführten Verkehrsmaschienen, tun müssen sie was!

  2. Registriert seit
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    Standard

    ist es nicht deutlich gesünder nur im Sommer "aufzutreten" - bei Deinem Motto mein ich.
    Grüße
    --------------------------------------------------------------------
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen!

    Wenn ich das Thema Streckensperrung höre, kriege ich jedesmal Pickel.
    Wie voran schon geschrieben, sind Streckensperrungen nur für Moppedfahrer eine Diskrimminierung, die nach dem Gesetzbuch eigentlich verboten ist. Trotzdem herrscht in D die Auffassung, das zwar der braune Pöbel ins Gefängnis kommt, wenn er "Ausländer raus" ruft, sich ein drittklassiger Lokalpolitheini aber zum Bürgermeister qualifiziert, wenn er "Motorradfahrer raus" über den Biertisch brüllt.

    Ich bin der Meinung, dass beides gleich geahndet werden sollte. Letztendlich ist eine Strckensperrung doch nur die offizielle Anerkennung der völligen Unfähigkeit unserer Strafverfolgungsbehörden, die zwischen den 95% ordentlichen und 5% dummen Moppedfahrern nicht zu unterscheiden weiß.
    Wir haben Gesetze, die bei konsequenter Umsetzung (sprich Kontrolle) absolut ausreichend sind, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn eine Strecke zur illegalen Rennpiste verkommt, dann ist es erst mal die Aufgabe der für diesen Bereich zuständigen Polizeibehörde, dort mit Präsenz und geeigneten Meßmitteln die Gesetzesübertretung festzustellen und zu ahnden. Wenn das im ausreichenden Maß geschieht, bekommen die Heizer ihre Rundenzeiten schriftlich und mit Rechnung und nach kurzer Zeit haben auch die ganz Dummen begriffen, dass es so nicht weitergehen kann. Es kehrt also wieder Ruhe ein und die Strecke kann von allen genossen werden.

    Nun hat sich in D aber leider ein Trend entwickelt, der dieser beschriebenen Vorgehensweise im Wege steht. Falsche Personalentwicklung bei den Ordnungsbehörden ist nur einer von vielen Punkten, der es der Polizei unmöglich macht, Präsenz zu zeigen. Vielfach sind auch Behörden-Betonköpfe im Einsatz, die man getrost als Verwaltungsstraftäter bezeichnen kann. Vorauseilender Gehorsam hat bei unseren Behörden ja einen lange Tradition. Ermessensspielräume zu nutzen, setzt intelligentes Denken voraus, was in unseren Amtstuben (insbesondere in den Landesstraßenbaubetrieben) nachweißlich kaum noch zu finden ist. Ich hatte mich wegen einer Streckensperrung bei uns mal an StraßenNRW gewandt und feststellen müssen, dass ein Geschäftsführer mit Jurastudium trotzdem eine Blindniete sein kann. Alle meine Argumente wurden vom Tisch gewischt mit den Begründungen:
    1. Wir dürfen das, weil wir die zuständige Behörde sind! (Basisdiktatorisch)
    2. Das Gesetz läßt keine andere Möglichkeit! (Bullshit, hat noch nie was von Ermessensspielraum gehört)
    3. Wir sind für diese Diskussion nicht zuständig, weil wir nur ausführendes Organ sind (So hat sich auch Adolf Eichmann aus der Verantwortung stehlen wollen)
    4. Wer sind Sie denn, dass Sie mir eine Diskussion aufzwingen wollen. Ich brauche mich Ihnen gegenüber gar nicht rechtfertigen.

    Nach dem Argument 4 habe ich dem feinen Juristen mitgeteilt, was ich von seiner Person halte, und er nicht mal widersprochen, obwohl es sogar für eine Beleidungsklage gereicht hätte. Schade, denn dann hätte ich wohl einen guten Ansatz für öffendlichkeitswirksame Presse gehabt.

    Meiner Meinung nach gehört bei jeder Streckensperrung eine ganze Welle von Anzeigen dazu. Anzeigen gegen den Leiter der Polizeibehörde, dass er seiner Dienstpflicht nicht in vollem Umfang nachgekommen ist. Anzeigen gegen den Leiter Landesstarßenbau, dass er die Diskrimminierung anweist. Jede Menge Anzeigen von Motorradfahrern, die durch die Streckensperrung betroffen sind und sich dadurch in Ihrem Recht auf freie Entfaltung eingschränkt fühlen. Denn welche Logik steckt dahinter, wenn ich mit dem PKW einen Ort aufsuchen darf, der mir mit dem Motorrad verwehrt bleibt.

    Die Ordnungsbehörden dürfen zwar aus besonderem Grund einen Ort absperren, aber nicht selktiv für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. Hier fehlen einfach mal ein paar höchstrichterliche Urteile, die den Amtsschimmel in die Schranken weisen.

    Gruß
    Chris
    - - - Aktualisiert - - -

    find ich zu unvollständig weil alle gesperrten Strecken im Odenwald fehlen!
    Grüße
    ---------------------------------------------------
    Zitat Zitat von boomer1964 Beitrag anzeigen
    Hallo @ all !

    Es ist ja auffällig, dass immer mehr Strecken für Motorradfahrer gesperrt werden. Motorrad und Reisen hat sich dem Thema angenommen und verschickt in deinem Namen Protestemails an die jeweiligen Landratsämter und Landkreise.


    Nähere Info's gibt es
    >>>>hier<<<<

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    @Sebastian
    Du solltes die Nachrichten aufmerksamer lesen!
    Allein dieses Jahr sind schon 74 Menschen durch Geisterfahrer gestorben . Ob die in Zukunft die Reifen zerfetzt bekommen oder die Polizei wählt einen ähnlichen Weg wie das amerikanisch Militär mit entführten Verkehrsmaschienen, tun müssen sie was!
    Na und was sind denn 74?
    Heute alleine werden in Deutschland etwa doppelt soviele an den Folgen von Alkohol sterben, etwa 3-4mal soviele an den Folgen des Rauchens. Etwa soviele werden an den Folgen von Infektionen sterben die sie sich im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes in Deutschland zugezogen haben.

    An einem Tag.

    Sind Zigaretten, Alkohol mittlerweile verboten, oder wirksame Kontrollmechanismen zur Bekämpfung von MRSA eingeführt (wie etwa in den Niederlanden)? Nein Natürlich nicht, kann man keine Populismus PResse mit füllen und Leerfloskel Wahlkamp bei den Alarmisten mit führen.

    74 Menschen im Jahr ist NICHTS.

    Es sterben mehr Menschen binnen 72 Stunden an den Folgen des Passivrauchens in Deutschland als im Jahr (JAHR!) an Geisterfahrern. Und trotzdem gibt es noch kein flächendeckendes Rauchverbaut in allen öffentlichen Plätzen um Nichtraucher zu schützen.

    Aber wir brauchen Reifenmesser an Autobahnauffahrten.

    Leider habe ich keine Statistik zur Menge an Toten durch Flugzeu- oder Zugunglücke in Deutschland per annum finden können, vielleicht wäre es ja sinniger Fliegen und Bahnfahren zu verbieten. Das ist so typisch Deutscher sinnloser Aktionismus der in der BILD gut aussieht und nichts, abbsolut gar nichts bringt.

  4. Baumbart Gast

    Standard Protestaktion gegen Streckensperrungen

    Wird lustig wenn mal wieder ein übermotivierter Kradmelder zu schnell die Abfahrt runterbügelt und auf die feuchte Reifenmesserleiste (die ja nur aus Metall sein kann) kommt oder die installierte Selbstschussanlage fälschlich auslöst (wie war das mit der Lampe und der Katzenklappe?!).
    Manche Leute haben echt nur Grütze im Kopf.

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    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    Aber trotzdem kann es nicht sein, daß eine ganze Gruppe an Verkehrsteilnehmern wegen einiger Deppen komplett diskriminiert wird.
    Jetzt gerade aktuell wurde z.B. in Odenthal dafür plädiert (von einem FTP-Deppen) eine Geschwindigkeitsbegrenzung nur für Motorräder durchzusetzen. Was der Schwachsinn wohl soll? Ich wollte schon immer drängelnde und genervte Autofahrer hinter mir haben auf so einer Strecke.
    Ja, diese Spiele sind unheimlich beleibt bei einigen Idioten. Anders kann man das nicht mehr nennen. Selbst in Brandenburg greift das um sich und hier ist es flach. Da hast Du dann nicht nur die Dosen die am Kennzeichen kleben, sondern auch Lkw und Linienbusse. Ich würde diese Schwachnasen zu gerne auf den Sozius setzen und mal sehen, wie sie sich bei 80 (Strecke nur für Motorradfahrer beschränkt auf 50) fühlen, wenn der einheimische 7,5t 2km lang so dicht drauf klebt, dass Du im Rückspiegel die Insektenleichen im Kühlergrill zählen kannst.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Na und was sind denn 74?
    Sind Zigaretten, Alkohol mittlerweile verboten, oder wirksame Kontrollmechanismen zur Bekämpfung von MRSA eingeführt (wie etwa in den Niederlanden)? Nein Natürlich nicht, kann man keine Populismus PResse mit füllen und Leerfloskel Wahlkamp bei den Alarmisten mit führen.
    Du hast Adipositas vergessen, das ist noch schlimmer als rauchen/passivrauchen, daran sterben noch viel mehr und vorher entstehen noch enorme Gesundheitskosten.

  6. Registriert seit
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    Die Argumente, die ich bisher von der Politk gehört habe laufen auf eine Stigmatisierung von Motorradfahrern als hirnlose Raser hinaus.

    Der Vertreter des Oberbergischen Kreises (NRW) hat bei der Sperrung der K19 argumentiert, dass " sich Motorradfahrern auf der K19 über das Internet zu Rennen verabredet haben. Über Handy wurde vor Polizei gewarnt und damit eine wirksame Kontrolle verhindert.
    Es blieb keine andere Wahl als die Strecke zu sperren."
    Feste Blitzanlagen, Strassenschwellen zur Reduzierung der Geschwindigkeit etc. wurden abgelehnt.

    Mit der Argumentation müsste man Banke für den Publikumsverkehr sperren, weil sich Bankräuber ähnlich verhalten. Innenstädte müssten nach Anbruch der Nacht für geschlechtsreife Männer gesperrt werden.

    Achtung Ironie!!!!
    Pro Tag werden ca. 3 Selbstmörder durch viel zu schnelle Züge getötet. Ich bin dafür, besonders betroffene Gleisabschnitte für den Bahnverkehr zu sperren. Generell sollte die Geschwindigkeit so reduziert werden, dass rechtzeitig gestoppt werden kann. Immerhin geht es hier um Menschleben. 800 bis 1000 Menschen pro Jahr sind doch ein gewichtiges Argument.
    Entschleunigt die Bahn - rettet Leben!
    Traurige Ironie Ende!!

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Du hast Adipositas vergessen, das ist noch schlimmer als rauchen/passivrauchen, daran sterben noch viel mehr und vorher entstehen noch enorme Gesundheitskosten.
    Nein, habe ich nicht vergessen sondern verdraengt. Als Betroffener tut man das gelegentlich.

  8. Registriert seit
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    abgeschickt

  9. X-Moderator
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