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Protestaktion gegen Streckensperrungen

Erstellt von boomer1964, 06.03.2012, 10:41 Uhr · 118 Antworten · 9.404 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Pouakai Beitrag anzeigen
    Motorradfahrer auf gewissen Strecken sind als latente Gefahr anzusehen, da sie durch ihr Verhalten andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
    Hinkt der Vergleich immer noch?
    Hallo Pouakai !

    Es sind nicht "die Motorradfahrer", die auf gewissen Strecken als latente Gefahr anzusehen sind und andere gefährden, sondern es sind ein "paar Unbelehrbare", die den Ruf einer ganzen Gruppe durch ihr Fahrverhalten ruinieren. Es kann nicht sein, dass diese "paar Unbelehrbaren" dafür sorgen, dass ein ganzer Bevölkerungsteil in seinen Grundrechten beschnitten wird. Es ist Aufgabe der Ordnungsbehörden und der Polizei dafür zu sorgen, dass diese Unbelehrbaren konsequent aus dem Verkehr gezogen werden.
    Streckensperrungen sind nicht das probate Mittel dazu und das macht man durch seinen Protest gegenüber den Ordnungsbehörden deutlich.

    Falls wir nicht auf der Hut sind, dann wird es bald viele viele Streckensperrungen geben und diesem Phänomen muss jeder individuell
    entgegenwirken.

  2. Registriert seit
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    #22
    Zitat Zitat von Pouakai Beitrag anzeigen
    Achso, dann sind die Strecken für Motorradfahrer gesperrt worden ums sie zu schützen weil sie sich immer vorbildlich verhalten haben und durch die bösen Autofahrer die sich an keine Regeln halten ständig gefährdet werden.
    Dieses Argument ist so verdreht, dass ich nur noch den Kopf schütteln kann. Denn verstehen kann ich es nicht! Aber so wie Du argumentierst, könntest Du im einer Amtsstube arbeiten.

  3. Pouakai Gast

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    #23
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach gehört bei jeder Streckensperrung eine ganze Welle von Anzeigen dazu. Anzeigen gegen den Leiter der Polizeibehörde, dass er seiner Dienstpflicht nicht in vollem Umfang nachgekommen ist. Anzeigen gegen den Leiter Landesstarßenbau, dass er die Diskrimminierung anweist. Jede Menge Anzeigen von Motorradfahrern, die durch die Streckensperrung betroffen sind und sich dadurch in Ihrem Recht auf freie Entfaltung eingschränkt fühlen. Denn welche Logik steckt dahinter, wenn ich mit dem PKW einen Ort aufsuchen darf, der mir mit dem Motorrad verwehrt bleibt.

    Die Ordnungsbehörden dürfen zwar aus besonderem Grund einen Ort absperren, aber nicht selktiv für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. Hier fehlen einfach mal ein paar höchstrichterliche Urteile, die den Amtsschimmel in die Schranken weisen.
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Dieses Argument ist so verdreht, dass ich nur noch den Kopf schütteln kann. Denn verstehen kann ich es nicht! Aber so wie Du argumentierst, könntest Du im einer Amtsstube arbeiten.
    Natürlich habe ich es IRONISCH verdreht. Meine Aussagen beziehen sich auf die oben zitierte Aussage, dass die Streckensperrung Deiner Meinung nach rechtswidrig ist. Und das sind sie wohl nicht, wie einige Kläger vor Dir erfahren mußten. Wie schon mehrmals gesagt, ich bin auch GEGEN Streckensperrungen und mehr Kontrolle um diese zu verhindern.
    Achja noch eines, Recht hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Es mag rechtens sein, dass Strecken gesperrt werden, gerecht finde ich es auch nicht. Aber mein Gerechtigkeitsempfinden ist nun mal in den entsprechenden Gesetzestexte nicht berücksichtigt.

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    .... Vielfach sind auch Behörden-Betonköpfe im Einsatz, die man getrost als Verwaltungsstraftäter bezeichnen kann. Vorauseilender Gehorsam hat bei unseren Behörden ja einen lange Tradition. Ermessensspielräume zu nutzen, setzt intelligentes Denken voraus, was in unseren Amtstuben (insbesondere in den Landesstraßenbaubetrieben) nachweißlich kaum noch zu finden ist.....
    Auch wenn ich verstehe, was du sagen willst, ist diese Art der Diskussion und Argumentation keine Basis.
    Ich als Leiter der Straßenbaubehörde hätte dich nach solchen Aussagen nicht mal empfangen oder spätestens an genau dieser Stelle die Diskussion beendet.

    Wenn du argumentativ wirklich etwas zu sagen hast, dann tu das sachlich. Mit solchen Äußerungen auf Stammtischniveau w.o. findest du in keiner Behörde Gehör und was noch schlimmer ist, du tust der (an sich guten) Sache keinen Gefallen.

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    #25
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich verstehe, was du sagen willst, ist diese Art der Diskussion und Argumentation keine Basis.
    Ich als Leiter der Straßenbaubehörde hätte dich nach solchen Aussagen nicht mal empfangen oder spätestens an genau dieser Stelle die Diskussion beendet.

    Wenn du argumentativ wirklich etwas zu sagen hast, dann tu das sachlich. Mit solchen Äußerungen auf Stammtischniveau w.o. findest du in keiner Behörde Gehör und was noch schlimmer ist, du tust der (an sich guten) Sache keinen Gefallen.
    Meine Meinung zu den den Schreibtischtätern ist nicht von heute auf morgen gekommen, dazu hat es eine ganze Menge Ereignisse gegeben. Und letztendlich hat der feine Herr Behördenleiter mit seinen dümmlichen Argumenten (1-4) doch meiner Meinung erst den rechten Vorschub gegeben.
    Ich habe festgestellt, dass es manchmal sogar von Vorteil ist, etwas provokant zu argumentieren. Denn dann bewegt man einen intelligenten Gesprächspartner auch zum nachdenken. Der Dumme hingegen stellt auf eine Provokation sofort um auf den Beleidigt-Modus und beendet das Gespräch. Wie im o.g. Fall auch bewiesen.

    Provokanten Gruß
    Chris

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    #26
    wie gesagt, als Behördenleiter hätte ich dich nicht mal empfangen, mir wären deine früheren Erfahrungen egal, auch was du persönlich von mir hieltest.

    Wenn du kein sachliches Argument formulieren kannst, ohne provokante Einwürfe, wärst du für mich kein Gesprächspartner.
    Man kann so unter Freunden, am Stammtisch oder sonstwo argumentieren, wenn man aber etwas erreichen möchte und bei seinem Gegenüber Gehör finden möchte, dann würde ich einen anderen Weg vorschlagen.

    die Argumente des Leiters mögen ungeschickt formuliert sein, aber es entspricht den Tatsachen, die zuständige Behörde entscheidet, was zu tun ist und hat sich dir ggü sicher nicht zu rechtfertigen.
    Deine Vergleiche mit Adolf Eichmann ließen mich als Behördenleiter sicher schwer über eine Anzeige wegen Beleidigung nachdenken.....kannst ja mal googeln, was sowas im besten Fall kostet

    Du tust der Sache, wenn du sie auf diese Ebene ziehst, absolut keinen Gefallen und erreichst garnichts.

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    #27
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ...Wenn du kein sachliches Argument formulieren kannst, ohne provokante Einwürfe, wärst du für mich kein Gesprächspartner.
    Man kann so unter Freunden, am Stammtisch oder sonstwo argumentieren, wenn man aber etwas erreichen möchte und bei seinem Gegenüber Gehör finden möchte, dann würde ich einen anderen Weg vorschlagen...

    ..Deine Vergleiche mit Adolf Eichmann ließen mich als Behördenleiter sicher schwer über eine Anzeige wegen Beleidigung nachdenken.....kannst ja mal googeln, was sowas im besten Fall kostet ...

    Du tust der Sache, wenn du sie auf diese Ebene ziehst, absolut keinen Gefallen und erreichst garnichts.
    Ich muss Dir nochmal wiedersprechen.
    Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, waren die ersten Argumente zur Eröffnung der Diskussion ausschließlich sachlich, bis die Argumente der Behörde ins dümmliche abglitten. Deine Unterstellung, ich wäre gleich bei der Behörde mit der Tür ins Haus gefallen, ist leider nur Fiktion.

    Und auch beim Argument Adolf E. liegst Du nur bedingt richtig. Denn in der forensischen Psychiatrie wird im Zusammenhang mit maglinem Narzissmus der Begriff Adolf-Eichmann-Syndrom als definiertes Krankheitsbild geprägt. Amerikanische Wissenschaftler haben diese Wortschöpfung als erste benutzt, weil narzistische (hat mit .... nix zu tun) Personen sich gern rechtfertigen, dass Sie keinerlei Schuld tragen, denn sie hätten doch nur auf höhere Anweisung gehandelt. Damit sind sie in den eigenen Augen frei von Schuld und glauben sich im Recht. Und genau diese Argumentation wird in vielen wissenschaftlichen Abhandlungen mit dem o.g. Syndrom bezeichnet.

    Was wahr ist, muß wahr bleiben, auch wenn die Wahrheit manchmal weh tut.

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    #28
    Zitat von Ampertiger:

    Man kann so unter Freunden, am Stammtisch oder sonstwo argumentieren, wenn man aber etwas erreichen möchte und bei seinem Gegenüber Gehör finden möchte, dann würde ich einen anderen Weg vorschlagen.



    Ist das denn hier kein Stammtisch???

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Was wahr ist, muß wahr bleiben, auch wenn die Wahrheit manchmal weh tut.
    deine Argumentation tut weh...

    erstens bist du nicht in der Position den Behördenleiter psychiatrisch zu begutachten, zweitens ist der Vergleich "A.Eichmann hat sich aus der Verantwortung gestohlen" in Bezug auf die Straßenbehörde beleidigend.
    Noch dazu entbehrt er jeglicher Vergleichbarkeit, wenn es um Streckensperrungen geht.

    Der Gesprächsablauf so wie du ihn schilderst, ist für mich Fiktion.
    Wie gesagt, du kannst selbstverantwortlich auftreten, wie du möchtest, ich würde mich nicht (in einem Beruf für den ich bezahlt werde) auf diese Diskussion mit dir einlassen und beleidigen lassen.

    Der nächste Interessenverband, der dann wegen einer Streckensperrung um öffentliche Diskussion und Gehör bittet, wundert sich dann, dass er abgewiesen wird.

    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Ist das denn hier kein Stammtisch???
    doch hier ist schon Stammtisch.....aber in der Behörde nicht

  10. Registriert seit
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    #30
    doch hier ist schon Stammtisch.....aber in der Behörde nicht

    Siehst Du, deshalb kann ich mich hier doch auch anders ausdrücken als bei der Behörde.


 
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