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Punktesammler aufgepasst: Blitzaktion!

Erstellt von vierventilboxer, 04.10.2013, 09:44 Uhr · 92 Antworten · 6.869 Aufrufe

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    #71
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Platte Statements? Entweder hast du es nicht gelesen, nicht verstanden oder einfach nur ein Ei auf dem Kopf.

    Grüße
    Steffen
    Was daran war neu? Was war nicht eine Plattheit, die man schon tausend Mal gehört hat? Wo war der Erkenntnisgewinn?

    Das man verantwortlich ist, wenn man in einem Fahrzeug sitzt?

    Ja, wie denn, wenn einem alle paar Meter ein neues Schild entgegenschreit und man mehr damit beschäftigt ist auf den Tacho zu gucken, als den Verkehr zu beobachten.
    Den erfahrenen Vielfahrer erwischt das System häufiger, als den unerfahrenen Wenigfahrer.
    Das Risiko das von einem 53km/h fahrenden Lkw ausgeht ist höher als das, das von einem 80km/h fahrenden Motorrad ausgeht.
    Wenn ich, nach 4km ausgebremst durch einen 40 fahrenden Rentner, an dem ich wegen der Fahrradstreifen nicht vorbei komme und an jeder verdammten Ampel stehe, mit 70 über den Hafenplatz fliege, um wieder in die Grüne Welle zu kommen, bin ich nicht automatisch ein Asozialer. Der Rentner hingegen schon eher.

    Die StVO und das OWiG machen aber keine Fallunterscheidung.

    Und das was der Herr Experte da von sich gegeben hat, ist in wenig abgeschwächter Form genau das, was Du immer hörst.

    Wir bestrafen alle, um auf jeden Fall die zu erwischen, die sich so richtig daneben benehmen. Das ist gerecht und keine Abzocke. Wer sich an die Regeln hält, labber, bla, blub.

    Erkenntnisgewinn für den alltäglichen Straßenverkehr. 0

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    #72
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Einen Motorradfahrer haben sie anscheinend nicht bekommen.
    Den Zivilbeamten ist bei der Verfolgung was dazwischen gekommen.
    Leider ist ein Schwerverletzter zu beklagen.
    Schwerverletzter bei Blitz-Marathon: Raser-Jagd: Polizei rammt unbeteiligten Audi-Fahrer - Sicherheit - FOCUS Online - Nachrichten
    Vorsätzlicher, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr mit Unfallfolge und Personenschaden Unbeteiligter. Nichtbeherrschung des Fahrzeugs. Dieser Beamte gehört umgehend suspendiert, Pensionsanspüche gekürzt und der Lappen für min. 12 Monate entzogen.

    Wie die Kinder im Übereifer übers Ziel hinaus geschossen und einen Unschuldigen verletzt.
    Und solche Hampelmänner sollen für meine Sicherheit sorgen? Leute, setzt euch wieder im Polizeirevier auf euren Stuhl, spielt Taschenbillard und wartet dort so lange bis ihr wirklich gebraucht werdet. Nachschulung auf dem Verkehrsübungsplatz könnte auch nicht schaden.


    2% waren gestern in NRW zu schnell unterwegs, gut 2 Hand voll davon erheblich. Haben die einen Unfall verursacht? Nein!? Dann ist für mich die Sache erledigt.
    Ich würde die gesamten gestrigen Einnahmen durch die Blitzaktion dem 22-Jährigen zukommen lassen, als Entschädigung für das zerstörte Auto und als Schmerzensgeld. Die Behandlungskosten sollte zudem nicht die Krankenkasse sondern der Staat/die Stadt bezahlen.
    Die amerikanischen Verhältnisse könnt ihr gleich wieder abschaffen, Freunde! Wir sind Auto- und Motorradfahrer, keine Schwerverbrecher!

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    #73
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Vorsätzlicher, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr mit Unfallfolge und Personenschaden Unbeteiligter. Nichtbeherrschung des Fahrzeugs. Dieser Beamte gehört umgehend suspendiert, Pensionsanspüche gekürzt und der Lappen für min. 12 Monate entzogen.Wie die Kinder im Übereifer übers Ziel hinaus geschossen und einen Unschuldigen verletzt.Und solche Hampelmänner sollen für meine Sicherheit sorgen? Leute, setzt euch wieder im Polizeirevier auf euren Stuhl, spielt Taschenbillard und wartet dort so lange bis ihr wirklich gebraucht werdet. Nachschulung auf dem Verkehrsübungsplatz könnte auch nicht schaden.2% waren gestern in NRW zu schnell unterwegs, gut 2 Hand voll davon erheblich. Haben die einen Unfall verursacht? Nein!? Dann ist für mich die Sache erledigt.Ich würde die gesamten gestrigen Einnahmen durch die Blitzaktion dem 22-Jährigen zukommen lassen, als Entschädigung für das zerstörte Auto und als Schmerzensgeld. Die Behandlungskosten sollte zudem nicht die Krankenkasse sondern der Staat/die Stadt bezahlen.Die amerikanischen Verhältnisse könnt ihr gleich wieder abschaffen, Freunde! Wir sind Auto- und Motorradfahrer, keine Schwerverbrecher!
    Sooo, haben wir jetzt allen Dampf abgelassen? Oder ist noch etwas drin? Daraus wird maximal ne "Gefährdung des Straßenverkehrs" und eine " fahrlässige Körperverletzung" mal abgesehen von den Schäden an den Fahrzeugen.

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    #74
    Gut, wenn das nur fahrlässig ist und eine Gefährdung, dann halte ich mich demnächst an gar keine Spielregel mehr. Kann ja im Ernstfall nicht allzu teuer werden. Erzählst du das dann den Eltern des verunfallten Jungen oder muss ich das machen?

    Wenn die, die mich eigentlich schützen sollten, zur eigentlichen Gefahr werden und es als Bagatelle abtun, dann weiß ich nicht mehr was richtig oder falsch ist. Der BMW (zerdellt wie er aussieht) ist mit mehr als 50 km/h eingeschlagen. Da stelle ich mir, egal ob der Unfallverlauf bekannt ist oder nicht, zwangsweise die Frage ob dieser Beamte noch alle Latten am Zaun hat! Der hat keinen Bankräuber oder Massenmörder verfolgt sondern einen popeligen Temposünder. Eine der Situation angemessene Reaktion war das auf jeden Fall nicht.
    Wäre der Kradler viel zu schnell unterwegs gewesen, dann hätten ihn die Medien sofort als Raser an den Pranger gestellt. Hast du davon in dem Artikel etwas gelesen? Ich nicht!

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    #75
    Zitat Zitat von Theo.Turnschuh Beitrag anzeigen
    Sooo, haben wir jetzt allen Dampf abgelassen? Oder ist noch etwas drin? Daraus wird maximal ne "Gefährdung des Straßenverkehrs" und eine " fahrlässige Körperverletzung" mal abgesehen von den Schäden an den Fahrzeugen.
    Dampf ablassen

    Wären es keine Polizisten in Zivil gewesen,
    sondern ein Bürger, dem das bei flotter Fahrt passiert wäre,
    käm der "Dampf " vermutlich aus anderer Richtung und auch mehr als " fahrlässige Körperverletzung"

    Aktionen wie gestern sind m.M.n. SWteuerverschwendung.
    Mit solch einer Vorwarnung werden dann auch noch rückläufige
    Quote als Erfolg verkauft.

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    #76
    Wenn ich mich recht erinnere, werden „Blaulichtfahrten" wohl nicht regelmässig geübt. Und nur in München soll ein Simulator dafür stehen.

    Wie oft muß ein Streifenhörnchen mit seiner Pistole üben gehen?

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    #77
    Das ist doch völlig egal!
    Auch mit Blaulicht und Martinshorn darf ich meine Sorgfaltspflicht nicht vernachlässigen und mir die Vorfahrt erzwingen.
    Als Polizist habe ich zudem eine Vorbildfunktion. Wie will mir jemand Rücksicht lehren, der sich selbst aufführt wie die Axt im Wald?
    Hier ging es auch nicht um die Rettung eines Menschenlebens wo u.U. jede Sekunde zählt.
    Der Kradler ist unfallfrei durchgekommen und (zunächst) verschwunden.
    Wer hat nun hier den Fehler begangen? Der Biker ja wohl augenscheinlich nicht, obwohl er zu schnell unterwegs war.
    Ich wehre mich gegen Aussagen, Beamte wären immer im Recht. In dem Fall haben die es verbockt und zwar anständig.
    Die Verhältnismäßigkeit "Versuch eine Owi zu ahnden" vs. "schwerer Körperverletzung oder schlimmeres zu riskieren" stimmt hier doch gar nicht mehr.

    In geschlossener Ortschaft mit einem 330er BMW einen durchschnittlichen Motorrad zu folgen ist schon schwer, die Unfallgefahr sehr hoch.
    Es auf einer Landstraße zu fangen ein Ding der Unmöglichkeit wenn der Fahrer nicht anhalten will. Chance nur, wenn er sich wegen eines Fahrfehlers langlegt oder durch unumgänglichen Verkehr gestoppt wird.
    Wenn ich mir dessen nicht bewußt bin habe ich meinen Job verfehlt.
    100% Aufklärungsquote ist auch bei Verbrechen nicht möglich. Warum sollte es bei Owi's anders aussehen?
    Auch wenn es frustet muss ich den einen oder anderen ziehen lassen um mich und andere nicht unnötig zu gefährden. Es gibt schlimmeres im Leben.
    Ich will nicht wissen was der BMW gekostet hat! 80.000 € ?? Dieses unüberlegte und unnötige Destruction-Derby darf ich als Steuerzahler mitfinanzieren.
    Veröffentlicht bitte jemand das Gesicht des Beamten!? Sollte er mich einmal kontrollieren und belehren wollen, dann wird es spaßig! Mit was für überzeugenden Argumenten will der mir noch kommen?

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    #78
    Wurden in Hamburg nicht so "Black-Box" Teile in die Streifenwagen eingebaut. Danach sank deren Unfallzahlen. . .

    Und, nein, es ist nicht "Egal". Wenn eine Tätigkeit zu meiner Aufgabe gehört, so muß ich diese trainieren. Und mein Arbeitgeber muß mir das auch ermöglichen. Denn eine "Blaulichtfahrt" ist sicher kein Faschingsumzug. Da werden die wohl ordentlich unter Stress stehen.

    Ich hatte einmal das zweifelhafte Vergnügen einer (freiwilligen) Fahrt in einem Streifenwagen. Ein zweites Mal geht nur noch unter Gewalt und mit Handschellen. Die jungen Wachtmeister fahren keinen Deut sicherer, als der eben so frische "normale" Fahranfänger. . .

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    #79
    Zu der Geschichte mit der BlackBox kann ich nichts sagen, weiß ich nicht.

    Ich habe aber einen ehemaligen Polizisten in meiner Bekanntschaft, dessen Infos glaubhaft sind. Nach seinen Aussagen werden die Krad-Polizisten so lange im Kreis herumgescheucht bis sie in der Horizontalen liegen. Die können zweifelsohne besser fahren als der Durchschnitt. Deswegen gehe ich davon aus, dass die Provida-Fahrer ebenso gut geschult sind.
    Über 200PS und 1,5 Tonnen Lebendgewicht sind nicht ohne und wollen sicher beherrscht werden. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass dort Halbstarke mit mangelnder Fahrerfahrung eingesetzt werden.
    Falls doch, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wie wollen die jemals einen GTI im vollen Lauf stoppen wenn dessen Fahrer nicht gerade 18 Jahre jung ist und frisch den Führerschein hat?
    Wer fahrerisch unterlegen ist, der stellt keine echten Raser. Für ein lumpiges Video kann man sich nichts kaufen, für eine Verurteilung reicht es erst recht nicht.

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    #80
    Zitat Zitat von Theo.Turnschuh Beitrag anzeigen
    Sooo, haben wir jetzt allen Dampf abgelassen? Oder ist noch etwas drin? Daraus wird maximal ne "Gefährdung des Straßenverkehrs" und eine " fahrlässige Körperverletzung" mal abgesehen von den Schäden an den Fahrzeugen.
    Nee, selbst wenn die mit Blaulicht unterwegs waren, was ja offenkundig auch nicht so ganz klar ist, wir daraus ein "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" und eine "grob fahrlässige Körperverletzung".

    - - - Aktualisiert - - -

    Also in Berlin haben sie denen die BMW-Kombis wieder weggenommen, zuviele Unfälle, dabei waren es nur 3er. Fahren können die so gut oder so schlecht wie jeder andere. Der Vollpfosten in Tracht, der gestern einen Sattelschlepper nur um Zentimeter verfehlte, hat hoffentlich gelernt, das sich auch bei Blaulich und Martinshorn Fahrzeuge nicht einfach in Luft auflösen und das die Massenträgjeit ein physikalisches Naturgesetz ist.

    Die Unfähigkeit unserer "Freunde und Helfer" lenkt aber vom eigentlichen Thema ab. 2,7%, wow, was ne Erfolgsquote. Hat den Aufwand gelohnt. Vor allem das damit verbundene Verkehrschaos.

    Machen wir mal ein wenig Statistik:

    8500 Kontrollpunkte mit 83.000 Fahrern = 9,765 Fahrer pro Kontrollpunkt
    9,765 Fahrer je Kontrollpunkt und 24 Stunden = 0,407 Fahrer pro Kontrollpunkt und Stunde.
    83.000 Fahrer auf 15.000 Trachenträger = 5,533 Fahrzeuge pro Trachtenträger
    5000 Trachtenträger je Schicht = 0,691 Fahrzeuge je Trachtenträger und Arbeitstunde.

    Ich bin tief beeindruckt.

    Man hat also Steuergelder verschwendet, um weniger als 5 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland innerhalb von 24Stunden zu kontrollieren und sag und schreibe 2,7 Prozent davon waren zu schnell. Also umr 83.000 "Raser", von denen die Mehrzahl im Bagatellbereich unterwegs war, hat man 120.000 Mannstunden eingesetzt. Oder in Zahlen, um 0,00135% der Autofahrer in Deutschalnd zu erwischen, hat man einen Millionenbetrag investiert.

    Wenn ich als Projektleiter solche Ergebnisse abliefern würde, würde man mich, völlig zu recht, auf die Straße setzen und Schadensersatz fordern.


 
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