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Rettungsgasse in Österreich !!!

Erstellt von Dragon, 02.01.2012, 07:51 Uhr · 18 Antworten · 2.586 Aufrufe

  1. Registriert seit
    16.06.2008
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    Standard schön das es die Rettungsgasse gibt

    #11
    Hy,

    nun meld ich mich mal als deutscher Feuerwehrmann....sorry

    Es ist seltsam das in Österreich, eigentlich mitten in Europa eine Regel in Kraft tritt die das logischte der Welt auf Autobahnen darstellt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsgasse

    Man nehme an Du ja genau Du hast einen Verkehrsunfall, und es ist durch blockierende Fahrzeuge und Teile ein vorbeikommen an der Unfallstelle unmöglich.
    Was tut der normale Autofahrer er parkt und sogar steigt aus....sehr oft gesehen.

    Nun kommt mit einer Hilfeleistungsfrist die Blaulichtfraktion, Rettungsdienst, Feuerwehr und auch Autobahnpolizei, das kann Minuten daueren....
    jedes einzelne Fahrzeug muß sich teilweise in Schrittgeschwindigkeit eine Rettungsgasse erarbeiten.

    Das kann es doch nicht sein, weil Du ja genau Du doch die hilfe benötigst....

    In a perfect World, alle Autofahrer sehen ein das nix mehr weitergeht und bilden eine Rettungsgasse, bei 3-spurigen Autobahnen übrigends zw. linker und mittlerer Spur. (das klappt nochweniger aber man sollte es wissen)

    warum auch nicht, es geht ja sowieso nix weiter.....

    Der Motorradfahrer, wird natürlich diese Lücke nutzen, das liegt im Bereich der Wahrscheinlichkeit.
    Man sollte allerdings den Spiegel im Auge haben, und gleichzeitig die vorne kommende Gefahrenstelle, und sich schnell in eine Lücke verziehen wenn nötig.

    Die Tunnels in Ösiland haben Ampeln die auf rot schalten können, nur dann wenn alle kappieren das jetzt eine Gasse nötig ist wird das zum Erfolg führen.

    l1UbZFYuPEE

    LG
    Tom

  2. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #12
    in Ösiland sieht die Werbung dafür dann so aus...


  3. Registriert seit
    26.09.2007
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    1.606

    Standard

    #13
    Ser's,

    ungefähres Zitat:
    Die auf der rechten Spur fahren so weit nach rechts wie möglich und verwenden dabei auch den Pannenstreifen
    ungefähres Zitat Ende

    Toll, Pannenstreifen! Das Befahren desselben ist in A verboten - in der "Vurschrift" steht nix davon drin, dass das bei Stau/Rettungsgassenbildung anders ist.
    Gut nachgedacht liebe Gesetzesmacher.

    Grundstäätzlich ist die Idee gut, wenn alle mitdenken, wäre so eine Verordnung gar nicht nötig.

    BTW, ein Autobahnfahrstreifen hat 3,5 m Breite, also sind bei einer 2-spurigen AB ohne Pannenstreifen 7 m Platz.
    Zwei Autos machen etwa 4 m, also geht sich eine Rettungsgasse ohne Pannenstreifen aus, LKW könnten einfach versetzt fahren, alles wäre gut.

    Aber weil immer alle erster sein wollen, funktioniert das Miteinander nicht mehr so richtig.

    liebe Grüße

    Wolfgang

  4. Registriert seit
    20.06.2009
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    845

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von dave2006 Beitrag anzeigen
    Nur die volle Randale sichert die Sonderechte
    Tschuldigung, wenn ich einen auf Klugscheißer mache:
    Die volle Randale sichert Wegerechte. Sonderrechte darf die Feuerwehr auch ohne geblinke und getute in Anspruch nehmen, auch im Privat-PKW. Aber dann gilt ganz besonders die Regel:
    So fahren, wie die Igel sich vermehren --- gaaaanz vorsichtig! Und nur wenn es anders nicht geht.

  5. dave2006 Gast

    Standard

    #15
    Genau aus dem Grunde habe ich die Bezeichnung Wegerechte weggelassen. Ist immer sehr schwierig für die Männer der FF im Privatwagen das Gerätehaus zu erreichen.

    Ich weiß Fahrzeuge müssen nicht kenntlich sein und auch keine Sondersignalanlage eingebaut haben...... aber das ganze wird dann doch zu theoretisch für den Thread Rettungsgasse.

    Aber nach dem Text des Gestzes hast Du natürlich recht.

    Gruß Dave

  6. Registriert seit
    17.04.2004
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    12.708

    Standard

    #16
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    ungefähres Zitat:
    Die auf der rechten Spur fahren so weit nach rechts wie möglich und verwenden dabei auch den Pannenstreifen
    ungefähres Zitat Ende

    Toll, Pannenstreifen! Das Befahren desselben ist in A verboten - in der "Vurschrift" steht nix davon drin, dass das bei Stau/Rettungsgassenbildung anders ist.
    Gut nachgedacht liebe Gesetzesmacher.

    Grundstäätzlich ist die Idee gut, wenn alle mitdenken, wäre so eine Verordnung gar nicht nötig.

    BTW, ein Autobahnfahrstreifen hat 3,5 m Breite, also sind bei einer 2-spurigen AB ohne Pannenstreifen 7 m Platz.
    Zwei Autos machen etwa 4 m, also geht sich eine Rettungsgasse ohne Pannenstreifen aus, LKW könnten einfach versetzt fahren, alles wäre gut.
    Das Befahren der Pannenstreifen/Standspur ist auch in DE verboten. Bei und ist es auch verboten über eine rote Ampel zu fahren.

    Stau ist ein Sonderfall. Den besagten Streifen zu benutzen um die Rettungsgasse freizuhalten fällt nicht unter "befahren", sondern "benutzen weil Rettungsgasse". Dürfte er überhaupt nicht befahren werden, dann würden alle die eine Panne haben bestraft werden weil niemand nachweisen könnte, dass er sein Auto auf den Pannenstreifen gehoben und nicht dorthin gefahren hat.

    Überfahre ich eine rote Ampel um Platz für die Rettungsgasse zu schaffen (nein, nicht vor jede rote Ampel ist ein Stau ), so ist das auch nicht strafbar. Selbst wenn der Rettungswagen dann 150 m hinter mir in eine Seitengasse abbiegt und mein Rotlichtverstoss daher "sinnlos" war, gibt's keine Strafe. Ob das "Verbotsirrtum" heisst oder man einfach nicht zu warten braucht bis der Rettungswagen an der Stosstange schabt und dann erst nachdenkt um zu ergründen ob esvielleicht nicht doch sinnvoll wäre . . . ist egal.
    Da setze ich voraus, dass österreichische Politiker nicht noch blöder sind als unsere und dies bei ihren Mitbürgern benauso annehmen.

    Sonderrechte hat in DE auch derjenige der eine werdende Mutter die "etwas spät dran ist" in's Krankenhaus fährt und dabei ein paar rote Ampeln mit der bereits von den Feuerwehrlern erwähnten Vorsicht missachtet.
    Zuerst gibt's Schimpf, doch wenn der Arzt sagt "ja, war nötig, zumindest erschien es so" dann wird das Verfahren eingestellt.

    Blaulichtbesitzer sind samt ihrer Tröte nicht besser gestellt. Der ganze Krempel dient nicht dazu Recht zu haben/zu erzwingen, sondern soll letztlich die restlichen Verkehrsteilnehmer nur darauf hinweisen, dass das Einsatzfahrzeug Sonderrechte in Anspruch nimmt und dies eben kundtut. Knallt's, dann gelten erst mal die gleichen Gesetze wie sonst auch. Wer kam von rechts/hatte Vorfahrt, konnte der "zivile" Fahrer die Kundgabe der Rechte erkennen, war es ihm möglich rechtzeitig zu reagieren UND, ganz wichtig, fuhr der "Sonderrechtenutzer" mit der gebotenen Umsicht?
    Kasper + Brülltüte heisst nicht "Deppen weg ich komme" sondern "darf ich mit Nachdruck darum bitten!". Es gibt zwar Ärger wenn man einem derartigen Fahrzeug die Fahrt nachhaltig behindert, doch darf dieses auch nicht nach dem Motto fahren "ich bin rot, wiege 30 Tonnen und der PKW ist ein Klacks weil ich 50 Km/h mehr drauf habe". Allerdings darf der "Rote" im äussersten Fall ein parkendes Fahrzeug zur Seite schieben. Zumindest wenn es korrekt geparkt war, bezahlt der Staat den Schaden (irgendwann :-( ). "Heizt bei dem Hausbrand mal nach und die Leben retten wir dann später, wir müssen erst auf einen Parker warten" verlangt niemand.
    gerd

  7. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #17
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Das Befahren der Pannenstreifen/Standspur ist auch in DE verboten. Bei und ist es auch verboten über eine rote Ampel zu fahren.

    Stau ist ein Sonderfall. Den besagten Streifen zu benutzen um die Rettungsgasse freizuhalten fällt nicht unter "befahren", sondern "benutzen weil Rettungsgasse". Dürfte er überhaupt nicht befahren werden, dann würden alle die eine Panne haben bestraft werden weil niemand nachweisen könnte, dass er sein Auto auf den Pannenstreifen gehoben und nicht dorthin gefahren hat.
    das Problem in Österreich ist aber das Verbot auf der einen Seite und das Gebot auf der anderen Seite. Da existiert beides nebeneinander, ohne den Sonderfall explizit auszuschließen...

    DARAN scheiden sich die Geister...

  8. Registriert seit
    20.06.2009
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    845

    Standard

    #18
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Das Befahren der Pannenstreifen/Standspur ist auch in DE verboten. Bei und ist es auch verboten über eine rote Ampel zu fahren.

    Stau ist ein Sonderfall. Den besagten Streifen zu benutzen um die Rettungsgasse freizuhalten fällt nicht unter "befahren", sondern "benutzen weil Rettungsgasse". Dürfte er überhaupt nicht befahren werden, dann würden alle die eine Panne haben bestraft werden weil niemand nachweisen könnte, dass er sein Auto auf den Pannenstreifen gehoben und nicht dorthin gefahren hat.

    Überfahre ich eine rote Ampel um Platz für die Rettungsgasse zu schaffen (nein, nicht vor jede rote Ampel ist ein Stau ), so ist das auch nicht strafbar. Selbst wenn der Rettungswagen dann 150 m hinter mir in eine Seitengasse abbiegt und mein Rotlichtverstoss daher "sinnlos" war, gibt's keine Strafe. Ob das "Verbotsirrtum" heisst oder man einfach nicht zu warten braucht bis der Rettungswagen an der Stosstange schabt und dann erst nachdenkt um zu ergründen ob esvielleicht nicht doch sinnvoll wäre . . . ist egal.
    Da setze ich voraus, dass österreichische Politiker nicht noch blöder sind als unsere und dies bei ihren Mitbürgern benauso annehmen.

    Sonderrechte hat in DE auch derjenige der eine werdende Mutter die "etwas spät dran ist" in's Krankenhaus fährt und dabei ein paar rote Ampeln mit der bereits von den Feuerwehrlern erwähnten Vorsicht missachtet.
    Zuerst gibt's Schimpf, doch wenn der Arzt sagt "ja, war nötig, zumindest erschien es so" dann wird das Verfahren eingestellt.

    Blaulichtbesitzer sind samt ihrer Tröte nicht besser gestellt. Der ganze Krempel dient nicht dazu Recht zu haben/zu erzwingen, sondern soll letztlich die restlichen Verkehrsteilnehmer nur darauf hinweisen, dass das Einsatzfahrzeug Sonderrechte in Anspruch nimmt und dies eben kundtut. Knallt's, dann gelten erst mal die gleichen Gesetze wie sonst auch. Wer kam von rechts/hatte Vorfahrt, konnte der "zivile" Fahrer die Kundgabe der Rechte erkennen, war es ihm möglich rechtzeitig zu reagieren UND, ganz wichtig, fuhr der "Sonderrechtenutzer" mit der gebotenen Umsicht?
    Kasper + Brülltüte heisst nicht "Deppen weg ich komme" sondern "darf ich mit Nachdruck darum bitten!". Es gibt zwar Ärger wenn man einem derartigen Fahrzeug die Fahrt nachhaltig behindert, doch darf dieses auch nicht nach dem Motto fahren "ich bin rot, wiege 30 Tonnen und der PKW ist ein Klacks weil ich 50 Km/h mehr drauf habe". Allerdings darf der "Rote" im äussersten Fall ein parkendes Fahrzeug zur Seite schieben. Zumindest wenn es korrekt geparkt war, bezahlt der Staat den Schaden (irgendwann :-( ). "Heizt bei dem Hausbrand mal nach und die Leben retten wir dann später, wir müssen erst auf einen Parker warten" verlangt niemand.
    gerd
    Ich hätte es nicht treffender beschreiben können. Du hast in allen Punkten Recht.

  9. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.708

    Standard

    #19
    Hi
    @ armer Irrer: Das ist in DE exakt genauso wie in AT. Da unterstelle ich, dass es in AT auch genauso gehandhabt werden wird.
    Sicherlich wird es (wie auch bei uns) einen Vollpfosten geben der die Nutzung der Standspur bekrittelt.
    Dass der dann aber gleichzeitig auf den einzigen senilen Richter trifft der derselben depperten Meinung ist wie er, glaube ich weniger
    gerd


 
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