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Rücktritt vom Kaufvertrag

Erstellt von palmstrollo, 10.08.2012, 14:46 Uhr · 229 Antworten · 38.125 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Hier hat ja wohl ein Gericht festgestellt dass der Dealer gemurxt hat. Und da hat der zunächst geprellte Kunde fast die Pflicht andere zu warnen. Ist ja ein Forumszweck, der ErFahrungsaustausch.
    Wie wärs denn andernfalls? Ein weiteres Forenmitglied fällt auf den Laden rein, klagt hier sein Leid und dann kommt einer um die Ecke und sagt "Den kenn ich, gegen den hab ich schon mal einen Prozess gewonnen." Da hätt ich aber n Hals dass ich ins offene Messer gelaufen bin.
    Hallo,

    das Gericht hat einen Vergleich vorgeschlagen und nichts entscheiden.
    Gefordert waren wohl 1200.- €, bezahlt wurden 600.- €, d.h. offener Prozeßausgang, Halbe halbe sozusagen. Man muss ja nicht nur dem Grund nach Recht haben, auch die Höhe der Forderung muss passen.

    Übrigens, sofern man das Motorrad benötigt hätte, um irgendeinen Zustand dahingehen zu überprüfen, wer schuld ist bzw. was das Fahrzeug richtigerweise zum Zeitpunkt des Verkaufes für einen Wert hatte, hätte sich Hermann mit dem Verkauf selbst ein ziemlich großes Ei gelegt, indem er selbst das Beweismittel weggeben hat.

    So, damit ist nun endgültig Schluss in dieser Runde... vielleicht

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    Ich würde lediglich bei konkreter (Firmen)-Namensnennung auf wertende Begriffe wie Murks/Pfusch/stümperhaft/etc. verzichten. Da setzt man sich gaaaanz schnell in die Nesseln.
    Ansonsten gebe ich Baumbart recht.

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    Zitat Zitat von palmstrollo Beitrag anzeigen
    Das war nicht als Nachtreten gedacht. Als rechtlicher Laie war ich mir nicht sicher, ob das während eines laufenden Verfahrens erlaubt ist. Vermutlich sehe ich aber nur zu viele billige Krimis
    Allerdings wollte ich den interessierten potentiellen Kunden vor dieser Werkstatt warnen. Bei einem Fehler hätte ich das sicher nicht getan; aber da der gleiche Fehler immer und immer wieder dort gemacht wurde (besagter WeDi wurde nach Auskunft des Erstbesitzers bereits kurz vor dem Verkauf an mich erneuert!), schon. Und wenn dann dem Kunden nach der 2. fehlgeschlagenen Reparatur schriftlich gegeben wird, dass der Ölaustritt erstens normal sei, ich zweitens nicht genug gefahren wäre und drittens sich der Dichtring erst einschrumpfen muss, zeigt das von deutlicher Inkompetenz der Werkstatt. Diese Aussagen kamen beim Versuch der Rückgabe nämlich auch vom Werkstattmeister!! Sorry, aber da hört's auf.
    Wie gesagt: bei einer kundenorientierten Lösung bzw. wenigstens einem solchen Versuch, hätte ich durchaus positiv geschrieben.
    Die Herausforderung hier ist einfach die Etikette zu wahren. Als Fahrer und Kunde sehe ich die Dinge ja eher aus deiner Perspektive und neige dazu zustimmend zu nicken wenn Du dir Deinen Frust und Aerger von der Seele schreibst.
    Man muss aber keine Namen nennen und das ist auch juristisch unklug nacheinem so schwammigen Verfahrensausgang (Stichwort Ehrverletzungsdelikte). Das kann man eleganter loesen ohne die brennende Sau durchs Dorf zu treiben.

    Als Beispiel. Ich habe einen Haendler, bei mir sprichwoertlich um die Ecke, mit dem ich mehrere wirklich miese Erfahrungen gemacht habe. Der ist solange Haendler und auch BMW Vertragshaendler gewesen, das den wirklich jeder hier im Grossraum Dublin kennt und manche darueberhinaus.
    Wenn ich also schreibe in einem unserer Foren, das ich dir dringend davon abrate zu dem ehemaligen BMW Motorrad Haendler in Bray zu gehen, weiss jeder wer gemeint ist. Tatsaechlich reicht es wenn ich "Sued-Dublin" sage und jeder weiss es. Stattdessen kannst Du besser zu Mark (Platinum Motorcycles) gehen, der ist naemlich ein richtig guter BMW Mechaniker.
    Als Dubliner weisst Du nun genau was Du machen solltest. Der Name P*ddy M*ddock (*=a damit der hier nicht goolgebar wird) ist nirgendwo gefallen, ist aber insofern auch irrelevant weil eben jeder hier in der Region weiss wer gemeint ist. Und einen Leser dieses Forums aus Hamburg, Wien oder Dublin betrifft es ja nicht direkt welche Schrauberbude es nun war und die Wenigstens werden ja in die Verlegenheit kommen deren Dienste in Anspruch zu nehmen.

    Ich persoenlich haette auf die Namensnennung verzichtet, die Stimmung und zumindest die hier praesentierte Faktenlage war zu deinem Vorteil und die Namensnennung liess dich etwas unsportlich aussehen in meinen Augen.

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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Ich würde lediglich bei konkreter (Firmen)-Namensnennung auf wertende Begriffe wie Murks/Pfusch/stümperhaft/etc. verzichten. Da setzt man sich gaaaanz schnell in die Nesseln.
    Kennst du einen ähnlich liegenden Fall bei dem eine Firma (trotz nachweislichem Pfusch) geklagt und Recht bekommen hat?

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Kennst du einen ähnlich liegenden Fall bei dem eine Firma (trotz nachweislichem Pfusch) geklagt und Recht bekommen hat?
    Nein, aber ich hätte keinen Bock auf zeitraubende, nervtötende und zum Schluss ergebnislose Auseinandersetzungen mit irgendeinem Heini, der glaubt, sein Recht hier ganz besonders durchsetzen zu müssen, nur weil ich ein paar Wörter zu viel zu irgendeinem Thema verloren hab.

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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Nein, aber ich hätte keinen Bock auf zeitraubende, nervtötende und zum Schluss ergebnislose Auseinandersetzungen mit irgendeinem Heini, der glaubt, sein Recht hier ganz besonders durchsetzen zu müssen, nur weil ich ein paar Wörter zu viel zu irgendeinem Thema verloren hab.
    Die beste Werbung ist immer noch die Mundpropaganda, (sofern wahr) bekommt man Infos aus 1. Hand. Besser geht es eigentlich nicht.
    Wenn ich mit der Leistung einer Firma zufrieden war tue ich das kund, wenn nicht ist es ebenfalls legal das auszusprechen.
    Je mehr Meinungen zusammen kommen desto detailierter spiegelt sich die Qualität wider. Ich sehe daran nichts was falsch oder ungesetzlich wäre.
    Hermann hat nicht angefangen mit den Lügengeschichten, der Besitzer macht sich schon selbst das Geschäft kaputt. Jeder wie er will.....

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    Christian, ich kann deine Sicht der Dinge mehr als nachvollziehen. Aber wenn versucht wird, einen Kunden derart über den Tisch zu ziehen und nachhaltig für blöd zu verkaufen, dann gehören andere gewarnt.
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    ...
    Der Händler scheint sich sowohl technisch als auch kaufmännisch nicht unbedingt professionell verhalten zu haben.
    ...
    und er hat mir quasi schriftlich gegeben, dass ich ja von der Materie absolut keine Ahnung habe. Im Schreiben vom 14.09. sagt er mir ja, dass sich der Dichtring erst einlaufen müsse und ich ja nicht besonders viel gefahren sei. Hmm, 7000 km in 3 Monaten ist wirklich so wenig? Ich solle mal ruhig ein wenig fahren und die Undichtigkeit im Auge behalten. Spätestens nach der x-ten Kurve wird mir das nicht mehr gelingen, da mir vermutlich das Hinterrad wegrutscht und ich vom entgegenkommenden LKW überrollt werde.
    Ich habe hier mal ein Foto der Ölpfütze am Motorblock sowie die entsprechenden Schreiben; auch das mit dem "Einschrumpfen".
    Marginaler Ölaustritt ist anders.
    Schreiben 120914.pdf Schreiben 130220.pdf gedc0023.jpg


    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das Gericht hat einen Vergleich vorgeschlagen und nichts entscheiden.
    Gefordert waren wohl 1200.- €, bezahlt wurden 600.- €, d.h. offener Prozeßausgang, Halbe halbe sozusagen. Man muss ja nicht nur dem Grund nach Recht haben, auch die Höhe der Forderung muss passen.
    ...
    OK, es waren 1300 € und 650 € war der Vergleich. Ich habe mich darauf eingelassen, da ansonsten ein Gutachter den tatsächlichen Wert des Motorrades hätte schätzen müssen, da der von mir erzielte Verkaufspreis nicht als Maßstab herangezogen werden kann. Da dieses Gutachtens erstens das Ganze wieder in die Länge gezogen hätte und zweitens das Ergebnis ungewiss ist, habe ich zugestimmt.

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Die beste Werbung ist immer noch die Mundpropaganda, (sofern wahr) bekommt man Infos aus 1. Hand. Besser geht es eigentlich nicht.
    Wenn ich mit der Leistung einer Firma zufrieden war tue ich das kund, wenn nicht ist es ebenfalls legal das auszusprechen.
    Je mehr Meinungen zusammen kommen desto detailierter spiegelt sich die Qualität wider. Ich sehe daran nichts was falsch oder ungesetzlich wäre.
    Hermann hat nicht angefangen mit den Lügengeschichten, der Besitzer macht sich schon selbst das Geschäft kaputt. Jeder wie er will.....
    +1

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit der Leistung einer Firma zufrieden war tue ich das kund, wenn nicht ist es ebenfalls legal das auszusprechen.
    Je mehr Meinungen zusammen kommen desto detailierter spiegelt sich die Qualität wider. Ich sehe daran nichts was falsch oder ungesetzlich wäre.
    Halt stop. Nirgends schreibe ich, dass er das hier nicht schreiben sollte.
    Ich schreibe lediglich, dass ich mit Begriffe wie von mir genannt nicht verwenden würde, denn sie schaden m.E. der Sachlichkeit.
    Dass er diese ganze Geschichte hier so detailliert preisgibt, finde ich im Übrigen spitze. So kann man sich wirklich ein Bild machen, wie angesch*ssen man ist, wenn einem Müll verkauft worden ist.

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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Halt stop. Nirgends schreibe ich, dass er das hier nicht schreiben sollte.
    Ich schreibe lediglich, dass ich mit Begriffe wie von mir genannt nicht verwenden würde, denn sie schaden m.E. der Sachlichkeit.
    Dass er diese ganze Geschichte hier so detailliert preisgibt, finde ich im Übrigen spitze. So kann man sich wirklich ein Bild machen, wie angesch*ssen man ist, wenn einem Müll verkauft worden ist.
    Im Endeffekt ist es Erbsenzählerei wenn man die eine oder andere Ausdrucksweise muckiert.
    Natürlich hätte man es in schwer verständliches RA-Deutsch fassen können:
    "Somit komme ich, Kraft meines Amtes für mich selbst zu sprechen, zu dem Ergebnis:
    Der Fa. M. wird unsachgemäßes sowie unfachmännisches Vorgehen angelastet, des weiteren der vertretenden Anwaltskanzlei fehlendes technisches Verständnis."

    Jetz´ bässä?!

    Ganz ehrlich: Wie man es dreht und wendet, es kommt immer das gleiche Ergebnis raus. Es weiter bis ins Detail zu zerlegen ist Haarspalterei. Oder nich?

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    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    Ich würde lediglich bei konkreter (Firmen)-Namensnennung auf wertende Begriffe wie Murks/Pfusch/stümperhaft/etc. verzichten. Da setzt man sich gaaaanz schnell in die Nesseln.
    Ansonsten gebe ich Baumbart recht.
    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    .....aber ich hätte keinen Bock auf.....
    keinen Bock auf heißt nix anderes als Bequemlichkeit, auch wenn man Recht hat, ja keinen Streit von Zaun brechen, es könnte ja unbequem werden. Lieber 3x drüber schlafen, dann ist der Ärger verraucht.

    Man bekommt nicht automatisch Recht, das Recht muß man ggf. einfordern und ist eben als mal unbequem. Die Bequemlichkeit und die Scheu vor Konflikten sind doch so Punkte, auf die viele setzen, wenn sie andere übern Tisch ziehen !!!

    Wäre mir das passiert, hätte ich ebenso wie Hermann gehandelt. Selbst wenns unterm Strich Null auf Null ausgegangen wäre, alleine die Tatsache, dem Kontrahenten zu zeigen, daß er sich nicht alles erlauben kann, wärs mir wert gewesen.