Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 30

Rutschiger Asphalt in Slowenien

Erstellt von AMGaida, 30.10.2009, 11:01 Uhr · 29 Antworten · 4.015 Aufrufe

  1. Registriert seit
    22.11.2006
    Beiträge
    3.690

    Standard

    #11
    Ich bin immer wieder überrascht, wie mir der eine oder andere Fahrer entgegen kommt, d. h. mit welcher Schräglage. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber so viel Vertrauen kann man eigenlich doch nie in einen fremden Strassenbelag haben, oder?

    Ich war auch schon ein paar mal in Slowenien, Kroatien. Den selben Belag habe ich aber auch schon in Italien, Spanien und Frankreich erlebt.

    Extrem rutschig war es für mich schon mal in Frankreich (Camargue) - ohne Regen - den Kreisverkehr hatte ich nur mit Glück überstanden und bei meinem Bruder sprach dort das erste Mal - ohne angeblichen Grund - das ABS seiner GSA an.
    Beim anschließenden Gespräch konnten wir einen Mofafahrer beobachten, wie dieser um seine senkrechte Haltung kämpfte - er landete aber zum Schluss doch im Strassengraben, der Belag war rutschig wie Eis!

    Ich aber habe meine XJ 900 F im Kreisverkehr in Deutschland, auf deutschem Strassenbelag, geschrottet ....

    Und in Deutschland rutsche ich immer wieder auf diesen Flickarbeiten auf den Strassen - ich habe schon richtige Panik z. T. wenn ich diese schwarzen Schlangenlinien sehe - und das bei trockenem Wetter!

    Und wenn die Strassen naß sind, dann ist einfach äußerste Vorsicht geboten.

    Aber, und dass will ich trotzdem noch anmerken, dass in Slo, Kro der Strassenbelag - auch in Verbindung mit Sand - schon eine eigenwillige Haftung zeigt.

    Und gerade jetzt, wo z. T. die Strassen im Herbst auf der Nordseite immer feucht sind (bleiben), ist dort wirklich äußerste Vorsicht geboten.

    Allen eine gute Fahrt

    Kardanfan

  2. Registriert seit
    30.11.2005
    Beiträge
    1.365

    Standard slowenien/kroatien

    #12
    hallo,

    beziehe mich nur auf die beiden länder...

    speziell in küstennähe ist nach längerer trockenheit durch das salz die straße oft sehr rutschig....mit ein wenig regen fast wie glatteis.

    habe beide situationen schon mehrfach gehabt.

    einmal bei ein paar tropfen regen habe ich heckantriebler auf ebener straße einfach mit durchdrehenden reifen quer in den straßengraben abrutschen sehen...wirklich wie schmierseife

    ein unfall nach dem anderen.

    im landesinneren habe ich diese erfahrung nicht gemacht.

    mfg

    motsahib

  3. Registriert seit
    13.06.2005
    Beiträge
    6.602

    Standard

    #13
    Zitat Zitat von motsahib Beitrag anzeigen
    einmal bei ein paar tropfen regen habe ich heckantriebler auf ebener straße einfach mit durchdrehenden reifen quer in den straßengraben abrutschen sehen...wirklich wie schmierseife

    ein unfall nach dem anderen.
    Ja, du sagst es... mein Freund, der nun die Gefahren des Asphalts wirklich gut kennt, ist auch vor 2 Jahren gestürzt... auf nassem Asphalt in Ljubljana, also nicht an der Küste. Bei besagtem Einkuppeln im 3. Gang, Hinterrad quer und ab dafür...

    Mit meiner GS habe ich bei sonnigstem Wetter und furztrockenem Asphalt beim Anfahren mit etwas mehr Gas das Hinterrad problemlos zum Durchdrehen gebracht. Ist mir im Westerwald noch nie passiert/gelungen.

  4. Registriert seit
    10.07.2007
    Beiträge
    19.787

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von Beste Bohne Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis.

    BTW:
    Was ist denn das wieder für ein dämliches Videoformat? Läßt sich weder mit Winamp, Mediaplayer, Realplayer öffnen. Keine Lust immer irgendwelche obskuren Videocodecs runterzuladen.
    bei mir läuft fast jedes video (auch dies) mit dem VLC-Player

    zum thema:
    in diesem sommer hatte ich auch eines dieser aha-erlebnisse, auf die man gern verzichten kann.
    beim abbiegen auf einer kreuzung (beide strassen vierspurig, alles asphaltiert, keine schienen, sonnig, trocken, um 20°C) in langenhagen rutschte mir das mopped plötzlich über beide räder seitlich weg. dass ich langsam war zeigt sich unter anderem daran, dass ich es schaffte, durch aufsetzen des linken fußes die kiste vor dem abschmieren zu bewahren ohne mir dabei die knochen zu brechen.

    da lag nichts, kein split, kein sand, kein öl ... nur der asphalt glänzte ein klein wenig mehr als üblich. das hatte ich bemerkt und in meine tempowahl schon einbezogen. trotzdem noch der rutscher.

    augen auf gilt überall ... wobei schon wichtig zu wissen ist, wo gripmangel die ausnahme ist und wo die regel ....

  5. Nero8 Gast

    Standard

    #15
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    bekannt dafür im unteren Drehzahlbereich keine Bäume auszureißen.
    Servus...ich war in SLO dieses Jahr zum 1. x in meinem Leben. Ich kann auch nur um die Gegend um Tolmin sprechen. Also auf meiner siebenundzwanzig ps Maschine und mit montierten Michelin T63 hatte ich bei trockenen als auch pißwetter null Probleme dort. Schräglage bis zum Abwinken...obwohl in irgend einem Schneefeld auf Paßhöhe hat es mich doch auf`s Goschi g´haut. Grund hier für: Der Bärenstarke Einzylinder von der Mutter aller Enduros. Gruß
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken slowenien-vi-2009.jpg  

  6. Registriert seit
    30.11.2005
    Beiträge
    1.365

    Standard hallo der "exhp2kollege"

    #16
    völlig richtig...die straßen um tolmin,kanal, kobarid weiter runter nach gorica
    alle mit super grip....

    rede mehr von istrien...pula, novigrad usw.

    mfg

    motsahib

  7. Registriert seit
    07.07.2009
    Beiträge
    3.024

    Standard

    #17
    Zitat Zitat von LoudpipeHerbie Beitrag anzeigen
    Hallo AMGaida

    Auch wenn einzelne nach dem Lesen meines Beitrags meinen wollen, ich wäre ein blasiertes .........: solche Hinweise sind zwar gut gemeint, aber bringen nicht viel denn, überall gibt es glitschigen Belag, weisse Streifen, längslaufende Bahngeleise, Holzbrücken und weiss der Geier was noch alles.

    Motorradfahren heisst auch, die Strasse lesen können - und nach ein paar Jahren Praxis (und bodenständigen Erfahrungen) sollte man das einfach intus haben. Besonders von einem GS Fahrer erwarte ich, dass er mit diesem Typ Motorrad auf allen Strassenbelägen sicher vorankommt.

    Sollten sich jetzt Leute betupft vorkommen frage ich weiter; was habt ihr auf einer GS verloren? Oder noch bissiger; wer die Strasse als Faktor nicht einzuberechnen imstande ist, darf sich nicht wundern und jammern wenn's ihn hinlegt. Und da nützen auch Hinweise für Slowenien wenig, denn solche Ecken gibt's auch hier.

    Habe die Ehre

    Hallo Herbie,

    ich möchte Deiner kurzen Selbstbezeichnung nicht widersprechen.

    Vor einigen Jahren war ich mit einem Leihwagen (Neuwagen) auf den Balearen unterwegs. In vielen Kurven in den Bergen habe ich Spuren von dahinrutschenden Scootern und Bikes gesehen und deren Fahrer bedauert, die wahrscheinlich mit Shorts auf dem Asphalt gebremst haben.

    In einer Ortschaft fuhr ich mit gemäßigtem Tempo in eine Kurve. Auf einmal ging es mit eingeschlagenen Rädern nur noch geradeaus. Da hatte ich wenig Glück mit bremsen und dann kam noch Pech dazu: es kam ein Fahrzeug entgegen -> beide Fahrzeuge wurden schön kaltverformt.

    Meine Erfahrung über viele 100tkm hat mir in der Situation nicht weitergeholfen!

    Mein lieber Herbie,

    was Du auf dieser Straße gelesen hättest wären die Brocken Deiner GS gewesen, die Du aufgelesen hättest, sofern Du dazu noch imstande gewesen wärst.

    Also halt mal den Ball flach.

    Und mit GS hat das auch nichts zu tun. Physik ist nicht typ- oder markenabhänging.

    Nur so nebenbei: hab meine erst das 2. Jahr, aber auch mit den anderen hab ich es in den vielen Jahren trotz mancher heißer Reifen geschafft, Dir heute sturzfrei ein paar Zeilen zu schreiben.

  8. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #18
    Zitat Zitat von motsahib Beitrag anzeigen
    völlig richtig...die straßen um tolmin,kanal, kobarid weiter runter nach gorica
    alle mit super grip....

    rede mehr von istrien...pula, novigrad usw.

    mfg

    motsahib
    Das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen.

    Die Nebenstraßen in Slowenien sind teilweise schlecht, mit Frostaufbrüchen usw. aber ehrlich und meist ohne Bitumenflickerei. Und der Grip ist einwandfrei. Ohne probleme zu befahren.

    In Kroatien (inkl. Istrien) sieht das etwas ander aus. Hier kommt zu dem teilweise schlechten Zustand noch jede menge Dreck auf den Straßen. Es gibt allerdings auch sehr gute Straßen, auch abseits der Hauptrouten. Aber die Tendenz geht klar in Richtung aufpassen.

    Wir waren vor drei Jahren dort. Nix passiert, da aufgepaßt. Und in Östereich (Loibl-Paß), im Glauben endlich wieder richtige Straßen unter den Rädern zu haben, bin ich dann weggeschmiert. Seitdem fahre ich BMW. Also war es für was gut.

    Also aufpassen muß man überall und einer hat es auch schon gesagt: die Straße halt lesen können.

    Gruß
    Thomas

  9. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.289

    Standard

    #19
    Sehr trockene, fürchterlich rutschige Straßen gibt's im Süden allerorten. Anfang der 90er bin ich mit meinem damaligen, vollständig übermotorisierten Volvo 745 die Straße von Portimao (P) zum Monchique hoch nur im Slide gefahren, bei jedem zügigen Anfahren drehten da die Räder durch und mir war sofort klar, warum man da ganz selten große Motorräder sah. Ein Kombi, knappe 1500kg Leergewicht, überragende 114PS, diese Fahrzeuge waren schon immer für ihre Sportlichkeit bekannt (the "Swedish Brick" oder "der schnellste Trecker Europas" ), bekannt für ständig durchdrehende Hi-Räder wg. der extremen Motorleistung... (wenn's ausreichend nass oder genug Sand oder Matsch auf der Straße war).
    2004 war der Belag der Straße deutl. besser, aber extreme Schräglagen zu fahren (diesmal mit Moped ) hab ich mich trotzdem nicht getraut.

    In Castellon de la Plana (70km vor Valencia, E) hat sich ein Mopedfahrer samt Sozia beim Anfahren an der Ampel stumpf abgelegt, der schmierte einfach zur Seite weg, und da waren die ~300kg + Sozia + Fahrer wohl nicht mehr zu halten. Das Hi-Rad meiner Fatboy (lockere 48PS, 300kg + 90kg Fahrer) drehte an gleicher Stelle bei zartem Gas geben mühelos durch (nachdem ich dem Pärchen aufgeholfen hatte). Das kannte ich sonst nur von Regenfahrten und "aggressivem" Gasgeben oder hart einkuppeln.

    Ähnliches habe ich auch häufig in Fronkreisch vorgefunden, wo man teilw. als Füllmittel für den Asphalt weichen Kalkstein aus den örtlichen Brüchen verwendet. Der ist im Neuzustand noch rauh, verwandelt sich aber leider nach kurzer Nutzungszeit in kleine, runde, blankpolierte Kuppen, die selbst trocken extrem rutschig sind, nass nur absolute Sch****.

    Grüße
    Uli

  10. Registriert seit
    11.08.2008
    Beiträge
    396

    Ausrufezeichen Mann merkt dass es langsam winter wird

    #20
    Leider wird die Diskussions Qualität leiden, ich denke jede gute Hinweis soll hingenommen worden und jede kann für sich selbst ein Urteil fallen lassen, ohne es zu Posten und rumstankern...
    Natürlich nur meine meinung


 
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Fahrsicherheitstraining / Asphalt & Schotter
    Von Circoloco im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 19.06.2012, 16:53
  2. Stiefelinnenleder rutschiger machen?
    Von mherbst im Forum Bekleidung
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 24.03.2011, 23:06
  3. ABS bei rutschiger Straße
    Von Janemann im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 17.02.2009, 07:25
  4. Mit Offroadbereifung auf Asphalt fahren!
    Von Tomac im Forum Reifen
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 19.08.2008, 08:07
  5. Rutschiger Soziusplatz
    Von Carlos_HH im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 14.03.2007, 19:40