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Schadensregulierung nach unverschuldeten Motorradunfall

Erstellt von boxerdriver, 13.06.2014, 19:47 Uhr · 43 Antworten · 5.415 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hallo Boxerdriver,

    ich hatte bei meinem Unfall bzgl der Schutzkleidung auf folgende Urteile erfolgreich verwiesen: Landgericht Oldenburg (AZ:2 0 514/00; AG Bad Schwartau (AZ 3 C 321/99), AG Lahnstein (AZ 2C 44/98) und OLG Hamm (AZ: 9 U 218/95).
    Ursprünglich wollte die gegenerische Vesicherung auch nur einen Abschlag zahlen, doch nachdem mein Anwalt die obigen Entscheidungen zitiert hatte, bekam ich meine Jacke zum Neupreis ersetzt.

    Gruß
    gator

  2. maggelman Gast

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    #12
    @ Boxerdriver

    wenn Dein Anwalt nicht "ordentlich" arbeitet,
    wende Dich mit einer Beschwerde an die Anwaltskammer!!

    In der Regel kommt dann "Leben" in die Sache!!

  3. Registriert seit
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    #13
    Boxerdriver,

    es steht Dir immer frei, den Sachbearbeiter bei der Versicherung selbst anzurufen und
    zu fragen, was denn nun Sache ist, woran es für welche Schadensposition hapert.
    Du solltest bei dem Anruf aber deutlich machen, dass Du Dich weiterhin von Deinem Anwalt
    vertreten lässt und dass Entscheidungen immer erst nach Rücksprache mit diesem getroffen
    werden.

  4. Registriert seit
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    #14
    Hi,

    ich hatte, mit meiner Tochter, letzten Oktober einen unverschuldeten Unfall.
    Die Versicherung wollte zu Anfang auch den Helm und die Schutzkleidung nur Anteilsmäßig erstatten.
    Mein Anwalt machte der Versicherung klar, es ist Schutzkleidung, welche ihren zweck erfüllt hat und jetzt ersetzt werden muss.

    Gruß

    Ralph

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi,


    bin in ähnlicher Situation wie du. Hatte am 02.05. einen Unfall. Mir wurde die Vorfahrt genommen, es gibt Zeugen. Eigentlich ist die Sache klar. Trotzdem spielt die R+V (Ups!) hier massiv auf Zeit. Um das Schmerzensgeld geht es noch gar nicht. Das hat mein Anwalt noch nicht beziffert, weil die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist.


    Aber alleine beim Sachschaden schon (alles mit Gutachten und einem Berg von Louis & Co. Quittungen belegt) macht die Versicherung Zicken. Fordert alle 14 Tage mal einen Beleg oder Krankmeldung an, wartet noch auf den Arztbrief aus dem Krankenhaus usw. Wofür brauchen die bitte ein Röntgenbild von meinen Rippen, um den Schaden an meinem Motorrad zu ersetzen?


    Dann kam noch der Versuch, ich hätte das Motorrad zu günstig verkauft. In dem KFZ-Gutachen waren drei Angebote von Schrottverwertern. Das höchste lag bei 1.500 €. Nach dem die Versicherung nicht innerhalb von geforderten 10 Tagen einem Verkauf widersprochen hat, habe ich verkauft. 2 Tage später kam ein Schreiben, ich hätte unter Wert verkauft, man hätte ein um 900.- höheres Angebot in einer Onlinebörse erzielt.


    Ob du den Anwalt wechseln solltest, kann ich dir nicht sagen. Die Mühlen mahlen halt auf beiden Seiten langsam. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass alles glatt geht.


    Viele Grüße


    Christian


    P.S. Deine Frage zu Neu-/Restwert kann ich nicht beantworten. So weit bin ich noch nicht.

  6. Registriert seit
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    #16
    Ich denke mal, bei einem unverschuldeten Unfall hat man letztendlich die Möglichkeit vor Gericht zu gehen. Auch bin ich zusätzlich durch eine eigene Verkehrsrechtschutz versichert.
    Ich lasse mich ungern veraschen und letztendlich werden die Kosten für die zu zahlender Versicherung auch erheblich höher.
    Ich habe Zeit und diese Versicherung ,LVM ups, hat mich mittlerweile soweit, daß ich denen gerne zeigen würde, wo der Frosch die Locken hat.
    Aber erst wird noch mal abgewartet.

    Boxerdriver

  7. Registriert seit
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    #17
    Vor Gericht gehen kannst du immer. Nur solltest du dir darüber im Klaren sein, dass das a) kein Mittel ist, schnell an sein Geld zu kommen und b) man Prozesse auch verlieren kann. Auch beim Schmerzensgeld ist die Spanne sehr weit und erinnert eher an einen orientalischen Basar als an mitteleuropäische Gepflogenheiten.

    Grüße
    Steffen

  8. Registriert seit
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    #18
    Übrigens den Tipp mit der Anwaltskammer kannst Du Dir sparen. Eigene Erfahrung! Hier hackt wirklich eine Krähe der anderen kein Auge aus. Zusätzlich mahlen dort die Mühlen noch langsamer als vor Gericht.
    Ich würde mit dem Anwalt zusammen eine letztmalige Frist zur Zahlung des unstrittigen Betrages setzen und danach die Klage einreichen. Da dadurch zusätzliche Kosten (Gericht, Anwalt etc.) anfallen, sind die Versicherungen dann doch kurzfristig bereit zu zahlen.

    Gruß,
    maxquer

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Da dadurch zusätzliche Kosten (Gericht, Anwalt etc.) anfallen, sind die Versicherungen dann doch kurzfristig bereit zu zahlen.
    Das halte ich erstmal für Wunschdenken. Oder beruht diese Aussage auf positiven Erfahrungen, die zu verallgemeinern sind?

  10. Registriert seit
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    #20
    Die Versicherungen sind über ihre Vorstände zur Kostenminimierung verpflichtet. Jeder Sachbearbeiter, der es ohne Zwang auf einen im Vorfeld schon verlorenen Prozeß ankommen lässt, kriegt einen auf den Sa.ck! Definitly!

    Gruß,
    maxquer


 
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