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Schadensregulierung nach unverschuldeten Motorradunfall

Erstellt von boxerdriver, 13.06.2014, 19:47 Uhr · 43 Antworten · 5.415 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Die Versicherungen sind über ihre Vorstände zur Kostenminimierung verpflichtet. Jeder Sachbearbeiter, der es ohne Zwang auf einen im Vorfeld schon verlorenen Prozeß ankommen lässt, kriegt einen auf den Sa.ck! Definitly!

    Gruß,
    maxquer
    Und genau deshalb versuchen sie im Vorfeld, Kosten zu drücken

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    #22
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Die Versicherungen sind über ihre Vorstände zur Kostenminimierung verpflichtet. Jeder Sachbearbeiter, der es ohne Zwang auf einen im Vorfeld schon verlorenen Prozeß ankommen lässt, kriegt einen auf den Sa.ck! Definitly!

    Gruß,
    maxquer
    Mag ja sein, aber deshalb dreht die Versicherung bei einer Klageandrohung oder eingereichter Klage nicht automatisch bei. Die schätzen ihre Kosten und Risiken im Prozess auch ab. Und ob ein Prozess verloren ist, entscheidet sich oft erst hinterm Richtertisch.

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    #23
    Deshalb schrieb ich auch "unstrittiger Betrag"! Schmerzensgeld etc. natürlich außen vor. Mir schien aus den bisherigen Beiträgen des TO, dass es soetwas gibt.

    Gruß,
    maxquer

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    #24
    Hallo,

    2,5 Monate sind ungewöhnlich lange, damit bei klarer Haftung die eindeutig zu beziffernden Ansprüche reguliert sind. Einige andere Schadenspositionen gehen in der Anfangsphase nur per Abschlag, da du ja kaum schon wieder ganz gesund sein dürftest.

    Am Anwalt kann es natürlich auch liegen, aber manchmal kann man machen was man will, und trotzdem geht bei der Versicherung nichts weiter. Könnte ja auch daran liegen, dass du keinen schlechten Anwalt erwischt hast sondern ein schlechter Sachbearbeiter bei der Versicherung.

    Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass bestimmte Versicherer grds. schlecht regulieren. Es ist immer der einzelne Sachbearbeiter dort.

    Trotzdem viel Erfolg, kannst ja mal bei Rechtsanwalt & Fachanwalt suchen und finden - Rechtsberatung auf anwalt.de in deiner Region nach einem Fachanwalt für Verkehrsrecht suchen.

  5. Registriert seit
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    #25
    Die Allianz war damals die Versicherung meines Unfallgegners und die war zwar letztlich, über alle Posten gerechnet, nicht kleinlich, aber gedauert hat es auch. Die beschäftigen eben nicht mehr Personal als unbedingt nötig. Mit einer Klage hat mein RA damals auch gedroht, aber das gehört einfach dazu, quasi als Folklore.

    Grüße
    Steffen

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    #26
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Ich würde mit dem Anwalt zusammen eine letztmalige Frist zur Zahlung des unstrittigen Betrages setzen und danach die Klage einreichen. Da dadurch zusätzliche Kosten (Gericht, Anwalt etc.) anfallen, sind die Versicherungen dann doch kurzfristig bereit zu zahlen.

    Gruß,
    maxquer
    Wir haben der Versicherung eine Frist bis zum 31.05. gesetzt, den Schaden laut KFZ-Gutachten und die zerstörte Kleidung (alles mit Quittungen belegt) zu zahlen. Was ist bis heute passiert? Nichts! Die haben die Frist einfach verstreichen lassen. Statt dessen fehlt hier ein Arztbericht (um Schmerzensgeld geht es in unserer Forderung noch gar nicht) oder eine Akteneinsicht bei der Polizei (obwohl man mit Google Streetview schon sehen kann, dass ich Vorfahrt hatte). Stell dir das mit den Versicherungen nicht so einfach vor. Sobald es um ein bisschen mehr Geld geht, spielen die auf Zeit.

    Gruß

    Christian

  7. Registriert seit
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    #27
    UND DENK DRAN.... Der sogenannte Haushaltsführungsschaden ist in Deinem Fall auch zu zahlen !!! Falls Dein Anwalt das nicht kennt, verweise ihn auf die Literatur Schulz-Borck / Pardey "Der Haushaltsführungsschaden" dort ist erstens das ganze nett erläutert und zweitens nachvollziehbar die Berechnung dargelegt.

    Manche Regulierung 'zieht sich' ein wenig und ich habe den Eindruck (mein ganz subjektiver Eindruck) dass das immer schlimmer wird in der letzten Zeit...

    Schutzkleidung muss ihre Funktion haben und wenn das nicht mehr gegeben ist, dann ist m.E. auch Neupreis zu regulieren. Die Rechtssprechung macht allerdings - nachvollziehbar - Abzüge wenn die Klamotten alt sind ( also älter als 1 Jahr z.B.)

  8. Registriert seit
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    #28
    Servus,

    vor ca 3 Jahren hatte ich auch einen Unfall bei dem man mir die Vorfahrt genommen hat. Ich hatte gleich von Anfang an einen Anwalt. Habe einen renommierten Anwalt in München genommen. Das war sehr nützlich. Auch mir wollte man keine neue Kleidung/Helm bezahlen. Mein Anwalt ist dagegen vorgegangen war aber nicht so zuversichtlich wie ich. Hier im Forum habe ich dann eine Sammlung von Urteilen bekommen, die da positiv entschieden wurden. Der Tipp könnte vom Dirk gewesen sein, aber das weis ich nicht mehr genau. Jedenfalls habe ich das noch meinem Anwalt geschickt und habe dann komplett Neu für alte bekommen. Schuhe, Anzug, Helm und Handschuhe, sogar die Motorradunterbekleidung wurde bezahlt. Die waren deutlich älter als 1 Jahr.

    Zeit darf da allerdings wirklich keine Rolle spielen.

    Gruß
    Karl

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    #29
    Also, meine Jacke war mindestens 5 Jahre alt. Ich hatte nicht mal die Rechnung sondern lediglich die Preisschildchen über meinen Anwalt eingereicht. Wie bereits erwähnt, wurde die Jacke zum Neupreis erstattet.
    Soweit ich informiert bin, verhält sich die Erstattung der Schutzkleidung wie der Einbau eines neuen Sicherheitsgurtes bzw. eines Airbags beim Auto. Da bekommt man ja auch keinen Airbag "anteilsmäßig" eingebaut.

    Gruß
    gator

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    #30
    Wie ist das denn, wenn es den Artikel nicht mehr gibt? Konkret: Mir ist ein Nolan N104 Helm bei dem Unfall zerstört worden. Dafür habe ich 319,- bezahlt. Als günstigsten Helm in meiner Größe gibt es jetzt nur den Schubert C3 für 399,-, weil der Nolan ausgelaufen ist.

    Viele Grüße

    Christian


 
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