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Schon mal den Förster getroffen?

Erstellt von Maui, 09.12.2007, 19:56 Uhr · 60 Antworten · 5.634 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Schon mal den Förster getroffen?

    #1
    Hallo,
    Ich habe mal eine Frage die mich brennend interessieren würde. Ich hab grad mal durch das Forum gezappt und dabei wunderschöne Bilder von Kühen im Wald endeckt. Mich persönlich zieht es auch lieber abseits der Piste, nur habe ich ein kleines Problem. Hat dabei schon mal jemand den Förster getroffen? Ich persönlich habe in meiner Mopedzeit (Simson S51, Maui spezial) schon mal die Erfahrung machen müssen und ich muß sagen das war nicht besonders prickelnd. Ich muss natürlich erwähnen dass es in der Gegend wo ich her komme ziehmlich streng geahndet wurde. Dass hatte folgenden Hintergrund. Einmal jährlich wurde in der Gegend ein grosses Enduro Event veranstaltet und um dieses von Seiten des Naturschutzes nicht zu gefährden, haben nicht nur der Forst, sondern auch die Motorsportklub`s mit aufgepasst, was ja auch völlig in Ordnung ist. Dass fahren im Wald wurde mit empfindlichen Strafen geahndet.
    Nun wohn ich ein ganzes Stück weg, traue mich(ausser auf dafür vorgesehenen und legalen Terrains) aber nicht wirklich Gelände.

    Ich weiss nicht genau, ob jemand über dieses Thema nachdenkt oder seine eigenen Erfahrungen preisgeben möchte, aber mich würde doch mal Interessieren welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt. Ich bin schon mal gespannt auf eure Antworten und wünsche euch noch einen schönen Restadventssonntag Nr. 2.

    MfG Maui.

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo Maui,

    so ein Thema im Internet ist immer eine heikle Sache. Schließlich ist das Internet und auch mitunter die Fachpresse "mitschuld" an immer mehr Offroadsport an "Geheimplätzen" und schließlich deren Sperrungen. Und Du fragst nun nach Verhaltensregeln auf illegalem Terrain

    So wie Du Euer Gebiet beschreibst würde ich dort auch nicht fahren, man gefährdet dann schließlich die Enduroveranstaltung dadurch.

    Selbst habe ich schon mit meiner Basic Begegnungen mit Förstern, Spaziergängern, Reitern etc.gehabt - bisher immer positiv. So wie man in den Wald ruft, schallts zurück.

    Ich fahre auch mit dem MTB auf engen Wanderwegen und verhalte mich äußerst rücksichtsvoll, was dann kein Geschimpfe von Seiten der Wanderer mit sich bringt sondern meist ein kurzes freundliches Hallo und etwas Smalltalk. Aber im Vergleich mit den Offroadaktivitäten mit dem Geländewagen, dem Motorrad und dem MTB ist es mit dem Mopped am Schwierigsten und erfordet die meiste "Arbeit" freundliche Reaktionen hervorzurufen.

    Grüße und schnen Abend.

  3. Registriert seit
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    #3
    Da bin ich ganz deiner Meinung!!!
    Meine Absicht war es nicht, dass ich Verhaltensregeln von anderen erhalte, die ich dann bei mir umsetzen kann. Ich habe ja außerdem nach Erfahrungen gefragt. Ich befürworte es auch nicht dass durch dieses "fahren im Wald" Enduroveranstaltungen gefährdet wären. Ich selbst bin ein großer Fan von Enduroveranstaltungen und würde es ehr bedauern wenn diese nicht mehr stattfinden würden, noch dazu durch das Fehlverhalten von einigen sog. "Fans".

    Es gibt jedoch sicherlich Möglichkeiten um seinem Trieb nach Schlamm, Schmutz und Enduroaction auf legalem Wege nachzugehen. Ich fahre eine R80GS und habe allerdings keine Lust auf abgesperrte Motocrossstrecken.

    Ich kenne derart Areale kaum. Das einzige was ich kenne liegt in Senftenberg (muss wohl Brandenburg sein, ein ehemaliges Militärgebiet), was allerdings weit von mir entfernt liegt um mal eben hin zu fahren. Vielleicht gibt es ja jemanden hier der einen Tip für ähnliche Areale (legale!!!)hat, Region Südsachsen u. Oberfranken?

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Moin Maui,
    ich hatte schon mal das Vergnuegen mit nem Foerster. War damals mit dem Auto unterwegs. Nur konnte der Foerster nix sagen, weil er sich selbst auf fremden Grund ( gehoert meinem Onkel) befand. Irgendwo muss man schliesslich fuer seinen Fuehrerschein ueben .
    Aber mach dich mal bei dir in der Gegend schlau, da sind bestimmt auch ein paar Sandgruben, Steinbrueche oder aehnliches. Wennste da noral fragst, ob die was dagegen haben wenn du am WE oder wenn kein Betrieb ist, da rum faehrst, dann werden die dir sicherlich sagen, dass des kein Problem sei, sie aber keine Haftung uebernehmen.
    Ich bin selbst gerade dabei, dass ein Freund der Berufssoldat ist mit ne Genehmigung fuer den Truppenuebungsplatz bei uns organisiert. Mal schaun ob des was wird.
    Oft gibts aber auch irgendwo in der naeheren Umgebung so Offroad-Clubs. Die muessen/ wollen ja auch irgendwo fahren. Aber wie schon gesagt, einfach mal fragen, mehr als nein koennen sie net sagen.

    Wuensche dir gutes gelingen bei der Suche.

    Ralf

  5. Registriert seit
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    #5
    Danke Xarre,
    Die einfachsten Lösungen sind ja immer noch am besten, aber auf die Idee da einfach mal zu fragen, bin ich noch nicht gekommen. Hätte bis jetzt allerdings auch nicht gedacht, dass da jemand ja sagt, aber probieren geht ja immer noch über studieren.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Moin Maui,
    ok, ich sollte dir vielleicht fairness halber sagen, dass bei mir im Umkreis von max. 2 km zwei solcher Sandgruben, bzw. Steinbruechen sind. Die werden alle heiligen drei Zeiten mal intensiv bewirtschaftet. Halt immer wenn Material gebraucht wird. Aber erst heute hat mir ein Freund angeboten, dass ich bei ihm in der Firma rum fahren koennte. Er meinte, da waere alles geboten. Von Schotter, ueber Humus (fest gefahren bis locker) bis zum Schlammloch. Hab dann nur dankend abgelehnt, weil ich mir dem sein bloedes Gelaechter dann doch net geben wollte. Es ergeben sich immer wieder mal Gelegenheiten. Aber ich weiss auch, dass Querbeet, des ganze mehr Spass macht, aber solches Glueck hat man leider selten.

    Ralf

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Bei mir in der Gegend sind auch einige Steinbrüche, einer ganz in der Nähe wird gar nicht mehr bewirtschaftet.
    Naja, ich muss ahlt aml sehen. Ich möchte ja meine Q auch nicht zerstören, ich möcht halt einfahch mal ein wenig testen wie sich reichl. 200kg im Gelände anfühlen und ob meine neuen Gabelfedern und das neue Federbein etwas taugen, wenn meine Q denn mal wieder von der Werkstatt da ist.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Also ich muss gestehen ich hatte auch schon ein paar mal eine Begegnung mit dem Förster oder im Truppenübungsgelände mit der Bundeswehr.

    Ich hab´s allerdings in allen Fällen zeitlich nicht geschaft anzuhalten um guten Tag zu sagen.

    Das Kennzeichen war leider auch schon so verschmutzt, das diese sicher freundlichen Herren mir auch nicht über die Zulassungsstelle einen netten Gruß zukommen lassen konnten. Na ja , schade.


  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    oder sprich halt mal mit "deinem" Förster.
    Dem geht es wahrscheinlich primär weniger um die Waldwege als eher um das Viehzeugs im Wald. Vielleicht kann er dir auch ein paar Tips geben.

  10. Chefe Gast

    Standard

    #10
    Die Förster - naja, die Förster...
    In Baden-Württemberg haben's die nicht so leicht, da gibt's nämlich ein Wegegesetz, welches das Befahren von Wegen unter zwei Metern Breite erst mal verbietet. Gute Erfahrungen habe ich da mit unserem Gemeindeförster gemacht, der mich auf meinem Bergradel mit seinem Mountainbike im Wald mal eingeholt und angehalten hat. Aus der Diskussion über Sinn und Unsinn dieses Wegegesetzes ist eine anhaltende Biker-Partnerschaft geworden. Der Nachfolge-Förster hat dann zufälligerweise mit uns im selben Haus gewohnt und war, frisch von der Uni, noch voll der Vorschriften und eher etwas unflexibel - aber das hat mich nicht weiter berührt und auch nicht von meinen gewohnten Strecken abgehalten. Nur mit dem Moped, da halte ich mich im Hinblick auf den Krawall im Wald schon an erlaubte Strecken.
    Der neue Förster ist übrigens viel offener geworden - wir hätten mit ihm um's Haar schon einen Hochseilgarten angelegt


 
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