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Schon mal den Förster getroffen?

Erstellt von Maui, 09.12.2007, 19:56 Uhr · 60 Antworten · 5.634 Aufrufe

  1. Registriert seit
    05.09.2005
    Beiträge
    4.619

    Standard

    #51
    Zitat Zitat von prielo Beitrag anzeigen
    Klar. Aber von wem? Doch wohl von den Viehbesitzern, die nicht wollten, dass Raubtiere ihr Nutzvieh reißen. Oder von jenen, die sich und ihre Familien durch die Raubtiere bedroht wähnten. Vielleicht auch nur durch die Zersiedelung der Landschaft, die den Tieren ihren angestammten Lebensraum nimmt. Es waren sicher nicht nur die Jäger.

    Kein Widerspruch meinerseits. Wenn ich schon ein Hobby habe, sorge ich auch dafür, dass es mir Spaß macht. Es hat niemand gesagt, dass die Jagd eine lästige Pflicht ist. Wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte, würde ich all die langweiligen geraden Straßen in Nähe in aufregende Kurvenstrecken umbauen. Aber das kann ich nicht. Die Jäger können es. Schön für sie. Nur übertreiben dürfen sie es auch nicht, da sie sonst für den Verbiss haften müssen.

    Dass hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich war noch nie auf der Jagd und hänge auch nur selten mit Jägern ab. Aber ich habe auch nichts gegen sie. Leben und leben lassen. Denn wenn wir durch die Wälder fahren und ihnen ihr Hobby versauen, sollten wir immer
    Zeit für ein paar Smileys:


    Gruß

    Patrick
    patrick, du weist was du da geschrieben hast....
    töten ist also ein hobby....wer das akzeptiert oder schreibt hat irgendwie in seinem kopf ein problem!
    sorry, aber ich mag nicht mehr weiter darauf antworten.....

    CU

  2. Anonym3 Gast

    Standard

    #52
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    PS: nicht Förster (Hege und Pflege der Flora im Wald) mit Jägern (Hege und Pflege der Fauna im Wald) verwechseln...
    Macht nicht der Förster seinen Jagdschein automatisch mit...

    Bitte um Aufklärung...Hertzi

  3. Wienerwilhelm Gast

    Standard

    #53
    Freilich ist Töten ein Hobby.
    Sonst würden nicht sogenannte Nimrods kolonnenweise in diverse Ostblockstaaten fahren (von denen weiss ich das durch meinen Arbeitskollegen...), sich von Führern in Gehegen plazieren zu lassen, dann scheppert der Führer mit dem Schlüsselbund, die "Wildtiere" sind an das Geräusch gewöhnt, glauben, es gibt wieder was zu fressen und kommen aus dem Wald.

    Krach-Bumm - Waidmanns-Heil!

    Und den Abguß der Trophäe bekommst gegen eine Gebühr am Ausgang beim Gatter. Oder wennst mehr zahlst, kannst Dir einen ganzen Anhänger von richtigen Geweihen kaufen und mit heimnehmen.

    Das sieht man dann, wenn sie einem am Grenzübergang entgegenkommen.
    Dickes Auto, drinnen zwei, drei Rotschädelige in grünem Gewand, und der Anhänger mit Plane abgedeckt. Hie und da schaut dann eine Stange raus.

    Na, wenn DAS kein Hobby ist.....

    Jetzt hör ich auf, sonst schreib ich mich noch in Zorn.

    Frohe Weihnacht...

  4. Registriert seit
    23.05.2006
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    599

    Standard

    #54
    Das war doch nicht ernst gemeint. Erkennt man manchmal am Smiley...

  5. Wienerwilhelm Gast

    Standard

    #55
    ...und wenns der Starter ist, das heisst, daß die Magneten locker/gebrochen sind, genügt ein neues Gehäuse, in der Bucht - unter Valeo 38 Euronen Sofortkauf und Ruhe ist mit dem Starter.

  6. Registriert seit
    27.01.2007
    Beiträge
    30

    Standard

    #56
    Zitat Zitat von shorty Beitrag anzeigen
    patrick, du weist was du da geschrieben hast....
    töten ist also ein hobby....wer das akzeptiert oder schreibt hat irgendwie in seinem kopf ein problem!
    sorry, aber ich mag nicht mehr weiter darauf antworten.....

    CU
    Wenn Du es so willst: Ja, Töten kann ein Hobby sein. Man kann es Jagen nennen oder Angeln. (Ich verstehe nie, warum sich alle über Jäger, kaum aber jemand über Angler aufregt...) Es soll auch Hobby-Entomologen geben (das sind vereinfacht und überspitzt gesagt, diejenigen, die Käfer auf Nadeln stecken). Auch Sportschützen könnte man vorwerfen, dass sie letztlich eine Art "simuliertes Töten" nur zu ihrem Spaß betreiben.

    Und wo wir schon beim Töten sind: Sicher nicht gewollt, aber (läsige) und billigend in Kauf genommene Nebenerscheinung unseres Hobbies sind die ganzen toten Viecher, die sich nach einer Tour an der Verkleidung ansammeln. Ich weiß, dass der letzte Vergleich extrem hinkt. Ich will damit aber deutlich machen, dass auch unser Hobby nicht unbedingt politsch einwandfrei ist. Dabei muss ich mich gar nicht abseits der Straße bewegen. Es reicht schon, dass wir Sprit zu unserem Vergnügen verbrennen. Ich habe deswegen auch ein eher schlechtes Gewissen. Aber noch nicht so schlecht, dass ich das Mopped stehen lasse.

    Man kann es auch anders sehen: Für jeden Hirsch, der verzehrt wird, wird (geschätzt) eine halbe Kuh nicht verzehrt. Wenn ich mir dann die Lebensumstände beider Tiere bis zu ihrem unnatürlichen Dahinscheiden ansehe, weiß ich, welche Art der Fleischbeschaffung die tierfreundlichere ist. Und warum soll diese Fleischbeschaffung dem Ausführenden nicht auch so viel Spaß bereiten, dass er sie freiwillig macht und viel Geld dafür investiert?

    Ich bin mir übrigens sicher, dass in Jägerkreisen das gemeinschaftliche "Jagen" aus einem Hänger oder Auto heraus ähnlich gesehen wird, wie der Versuch, auf öffentlichem Straßenland Bestzeiten zu fahren bei uns. Es gibt ein paar, die es machen und viele, die es nicht gutheißen.

    Und noch einen draufgesetzt: Der Jäger ist ein integrales Bestandteil der in unserem Lande vorherrschenden naturfernen Ökosysteme. Ohne ihn geht das System aus dem Ruder. Würdest Du Dich wohler finden, wenn dieser "Job" künftig nicht mehr von Hobbyjägern wahrgenommen wird, sondern von bezahlten Profis, denen die Arbeit keinen Spaß macht? Willst Du auf Jäger sogar komplett verzichten, musst Du Dir an dieser Stelle etwas anderes einfallen lassen, um diese Ökosysteme zu regulieren.

    Einfach nur "Töten ist schlecht" zu sagen, ist zu billig.


    Gruß

    Patrick

  7. Registriert seit
    17.05.2007
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    Standard

    #57
    ursprünglich wollte der Verfasser mal eure Erfahrungen in Sachen Endurofahren im Wald und Treffen auf Förster hören

    Meine Devise ist: immer freundlich, wenn Spaziergänger, Hundebesitzer,Reiter kommen rechts ran, anhalten und sogar Motor aus und am freundlichen Gruß ist auch noch keiner erstickt.

    Fakt ist:
    weder Jäger noch Förster haben polizeiliche Befugnisse wie anhalten/ festhalten, Personalienfeststellung.
    Er kann sich im Vorbeifahren gerne mein Kennzeichen aufschreiben (für eine Anzeige), wenn er es denn lesen kann, aber soweit muß es nicht kommen. (s. Freundlichkeit)
    Maximal kann ich mir ein Hausrecht in seinem Wald vorstellen und einen "Platzverweis" a la "Verlassen sie bitte meinen Grund und Boden"

    Markus
    (der immer noch gerne im Wald fährt)

  8. Registriert seit
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    Standard

    #58
    Zitat Zitat von Ampertiger Beitrag anzeigen
    weder Jäger noch Förster haben polizeiliche Befugnisse wie anhalten/ festhalten, Personalienfeststellung.
    Bei Jägern bin ich bei Dir. Aber bitte korrigiert mich: Meines Wissens ist ein Förster als "Amtsperson" etwas anderes.

    Folgendes habe ich in einem anderen Forum gefunden:

    "Ein ausgebildeter Forstbeamter ist zunächst einmal ein sog. Hilfsbeamter der Staatsanwaltschaft (§ 152 Gerichtsverfassungsgesetz), was ihm verschiedene Rechte zur Durchführung von Ermittlungshandlungen verleiht, z. B. Beschlagnahmen und Durchsuchungen auf dem Gebiet der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, um nur einige Eingriffsmaßnahmen zu nennen.

    Darüber hinaus obliegen den Forstbehörden auch Aufgaben auf dem Gebiet des Polizeirechts (=Gefahrenabwehr). Die Pflicht zur Strafverfolgung und Gefahrenabwehr beinhaltet notwendigerweise auch das Recht zur Identitätsfeststellung und auch zum Vorlageverlangen von Berechtigungsausweisen (z. B. Jagdschein, Fischereischein etc.).: § 163 b StPO sowie die einzelnen Bestimmungen in den Polizeigesetzen der Länder sind hier einschlägig.

    Die örtliche und sachliche Zuständigkeit der Forstbehörden ergibt sich aus einer Reihe von Gesetzen zum Schutze des Waldes, der Natur, der Böden, der Fauna und Flora usw. (z. B. Landeswaldgesetz, Naturschutzgesetz, Fischereigesetz, Tierseuchengesetz, Jagdgesetz usw.)."


    Quelle: http://forum.jurathek.de/archive/index.php/t-954.html

    Klingt plausibel, wie ich finde.


    Gruß

    Patrick

  9. Registriert seit
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    Standard

    #59
    Zitat Zitat von shorty Beitrag anzeigen
    töten ist also ein hobby....wer das akzeptiert oder schreibt hat irgendwie in seinem kopf ein problem!
    Wer behauptet, dass Jäger nur töten als Hobby betreiben, hat sich nie ernsthaft mit diesem Bereich beschäftigt.
    Das Abschiessen von Wild gehört sicher dazu, aber der Arbeitsbereich ist deutlich umfangreicher. Populationsdynamik, Natürliches Gleichgewicht, Ersatz des ausgerotteten Raubwilds, Seuchenbekämpfung, Fütterung des Wildes in Notzeiten und die Anlage von Wildäckern sind hier nur einige Stichpunkte.
    Abgesehen davon: Das Wild in der Fleischtheke im Supermarkt ist ganz sicher eines natürlichen Todes gestorben, genau wie die vielen Schweine, Rinder, Hühner und Lämmer.

    Bevor jetzt gleich wieder einer vorprescht: ICH BIN KEIN JÄGER UND HABE DAMIT SELBST NICHTS ZU TUN.

    Zitat Zitat von Ampertiger Beitrag anzeigen
    Er kann sich im Vorbeifahren gerne mein Kennzeichen aufschreiben (für eine Anzeige), wenn er es denn lesen kann.
    Nur kann er damit alleine nix anfangen. Um eine verwertbare Anzeige zu machen, muss hier der Fahrer eindeutig festgestellt werden. Eine Halterhaftung ist hier nicht gegeben.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #60
    [quote=Ampertiger;141083]ursprünglich wollte der Verfasser mal eure Erfahrungen in Sachen Endurofahren im Wald und Treffen auf Förster hören

    Ganz genau...!

    Ich muss aber auch mal sagen dass ich nicht gedacht hätte, das dieses Thema so viel Gesprächsstoff (oder heßt dass jetzt Geschreibstoff) bietet. Ich denke aber mitlerweile das ich es einfach mal testen werde (wenn meine Reifen mal Lieferbar sind), da es ja bestimmt von Region zu Region Unterschiede gibt.


 
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