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Schräglage bis die Raste kratzt?

Erstellt von Udo, 13.06.2007, 19:15 Uhr · 83 Antworten · 10.910 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Udo
    Und wenn ich Andreas richtig verstanden habe, rutscht der Tourance nicht schlagartig weg sondern kündigt das an. Aber wie, frage ich mich. Als ich beim letzten FST glaubte, jetzt aber ganz furchtbar schief in der Kurve zu sein, schlingerte die Fuhre ein wenig, wurde ein bißchen unruhig – ist das die Warnung? Oder war das nur (das vermute ich) das Walken des Reifens auf der Kante?
    Dieses Schlingern kenne ich, es ist aber nicht unbedingt das was ich meine. Wenn Du rutscht, merkst Du es genau und entgegen dem früheren Glauben, dass man nur einmal mit dem Motorrad rutscht und dann abfliegt, ist es mittlerweile (je nach Reifen) doch so, dass es sich ankündigt. Das ist natürlich situationsabhängig, hängt vom Fahrer, vom Fahrstil, vom Straßenbelag, von der Fahrwerkseinstellung, vom Reifenzustand etc. ab. Eine allgemeine Aussage á la "so und so kannst Du fahren, das ist noch sicher" möchte ich nicht machen. Wie gesagt, mit einer normalen GS bei richtig gutem Asphalt kann ich mir vorstellen, dass der Grip dafür ausreicht und Du die Raste auf den Boden bekommst bevor der Reifen nachgibt.

    Zitat Zitat von Udo
    Bin auch etwas verunsichert mit meiner Fußhaltung – wenn zuerst der Stiefel aufsetzt, komme ich ja wohl kaum bis zur Raste. Außerdem habe ich beim ersten Bodenkontakt den Fuß angehoben !! Ich weiß, ich weiß...

    Wie macht ihr das denn? Bei Geradeausfahrt Fußwinkel nach außen? (Ist ja auch bequemer beim Schalten) Und vor/in der Kurve die Füße dann möglichst eng ans Motorrad legen?
    Zur Fußhaltung:
    Zuletzt konnte ich das bei mir bewusst beobachten als wir in Kroatien die Küstenstraße zwischen Zadar und Rijeka gefahren sind. Z.T. sind das unglaublich tolle Kurven, rauher, recht neuer Asphalt und wenig befahrene, meist saubere Straßen. Da ich beim Fahren z.B. immer noch von früher leicht mit dem Hintern von der Sitzbank gehe (stoße mit dem Knie immer am Sturzbügel an), verdrehe ich auch noch leicht den Fuß. D.h. ich stehe mit der Fußsspitze auf der Raste und schleife mit der Seite der Schuhsohle oder auch mal mit dem Knöchelprotektor auf der Straße. Dann schliff bei mir aber auch die Raste noch nicht!

    Ich denke aber nicht, dass es hier allgemeingültige Empfehlungen gibt... wenn ich nicht "aktiv" fahre sondern eher cruise fahre ich auch anders und rutsche nicht so sehr auf der Bank rum. Zuletzt hatte meine Fahrweise erst auf unserer Eifeltour für Amüsement bei meinen Hinterherfahrern gesorgt... aber wat will man machen? Fluppt halt.

    Hab gerade noch ein Bild gefunden aus den Dolomiten letzte Woche... das war flott aber nicht am Limit, da war die Raste sicher noch 1cm vom Asphalt weg. Die Reifen verlieren dann aber schon hinten komplett und vorne bis auf 2-3 mm ihren Rand.


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    #32
    Ich fahre meine 1100GS nun seit ziemlich genau 9 Monaten, wenn man die Winterpausenmonate abzieht und bei der habe ich es noch nicht geschafft die Fußrasten oder andere Teile auf den Asphalt zu bringen. Ich schätze, das kann gut an der Angst vor den Folgekosten eines Ablegers liegen und garnicht mal vor dem Rutscher selbst.
    Ich fahre übrigens auch den Tourance und bin damit bisher immer gut gefahren.

    Als ich letztens während der Inspektion meiner Dicken leihweise eine 12GS hatte, war ich zunächst über den entspannteren Kniewinkel erfreut. Schon im zweiten Kreisverkehr war ich dann aber doch erschrocken, als ich plötzlich meinen Stiefel am Boden spürte. Damit hatte ich nicht gerechnet und war entsprechend überrascht, zumal ich da nur ein paar hundert Meter zur Gewöhnung an den Hobel hatte und daher sicher nicht so züging war, wie sonst.
    Wenn also jemand mit der 12er seine Fußrasten regelmässig erneuern muß, glaube ich das auf Anhieb!

  3. Anonym3 Gast

    Frage Die Frage deß besseren Kniewinkels...

    #33
    Zitat Zitat von JWe69

    Als ich letztens während der Inspektion meiner Dicken leihweise eine 12GS hatte, war ich zunächst über den entspannteren Kniewinkel erfreut. Schon im zweiten Kreisverkehr war ich dann aber doch erschrocken, als ich plötzlich meinen Stiefel am Boden spürte. Damit hatte ich nicht gerechnet und war entsprechend überrascht, zumal ich da nur ein paar hundert Meter zur Gewöhnung an den Hobel hatte und daher sicher nicht so züging war, wie sonst.
    Wenn also jemand mit der 12er seine Fußrasten regelmässig erneuern muß, glaube ich das auf Anhieb!
    @JWe69...wie sich unsere Erfahrungen mit der 1200GS gleichen

    ...nach einer kurzen ... erschrockenen Probefahrt in Jeans und Turnschuhen ... habe ich mich danach bei meinem entschuldigt für den entstandenen Schaden ( Spahnabnahme an den Rasten ...) an einem ziemlich neuen Fahrzeug...meine 1. Gedanke beim Aufsetzen der Fußraster ... Sch...e ...wie schnell setzen die erst einmal auf zu zweit und mit " Gerödel " ...

    ...ich hatte eine R1150GS...und bei der streifte nix ... gar nix...

    ...aus meinen Erfahrungen zur... 1100er GS zuvor...ein Quantensprung dies bezüglich...bei der 1100er ist ständig irgend etwas über den Aspalt Funkensprühend gewandert ...

    ...Hertzi...

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    #34
    Zitat Zitat von Hertzi
    ...aus meinen Erfahrungen zur... 1100er GS zuvor...ein Quantensprung dies bezüglich...bei der 1100er ist ständig irgend etwas über den Aspalt Funkensprühend gewandert ...

    ...Hertzi...
    Was setzt denn bei der 1100GS zuerst auf? Stürzbügel, Fußrasten, Hauptständer?
    Zur Info: Ich hab den Euterschutz von SW-Motech dran.

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    #35
    Hallo Leute,

    also bei meiner 1100 Bj 94 106000km setzt selbst bei meinem Gewicht nichts auf , und mein Angststreifen liegt auch hinter dem Wulst. Ich krieg trotz nem Doppelzentner und nem Kisterl Sprudel Lebendgewicht nix zum Kratzen
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken p6050078-001.jpg  

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    #36
    Die Frage "Was setzt bei der GS früher auf" hatten wir schon im GS forum ...

    Zur Schräglage selbst. Ich probiere eigentlich sehr gerne was geht. MIt Sozia ist die Raste dauernd auf dem Asphalt, ohne noch nie... habe 68kg

    Meiner Erfahrung nach hängt das bei gleichem Motorrad hauptsächlich vom Belag und Strassenbelag ab ob es geht. Ich weiss das ich am ÖAMTC Übungsgelände (bn Österreicher) jedes Motorrad auf die Raste bringe bei tauglicher Strassenbereifung und trockenem Boden. Auf normalen Landstrassen im Wiener und Niederösterreichischen Gebieten geht definitiv vorher der Reifen weg (Bridgestone der mehr als genug Grip hat).

    Also frag dich ned und fahr einfach so wie du Spass hast.

    lg Hatza

  7. Chefe Gast

    Standard

    #37
    Zitat Zitat von Hatza
    ...

    Also frag dich ned und fahr einfach so wie du Spass hast.

    lg Hatza
    Bester Satz von langer Diskussion!

  8. Registriert seit
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    Standard

    #38
    hallo, ich habe vor jahren ein fst mal mitgemacht. zu einer zeit in der ich noch ein japanerin fuhr. der " leithammel " fuhr damals eine 1100 gs. erst setzten die fußrasten auf und dann der ventildeckelschutz: ( rechts und links )
    heute besitze ich eine gs 1150 und habe hinten immer noch einne großen angststreifen, darum stellt sich für mich auch nicht die frage nach dem aufsetzen.
    nun um die frage zu klären warum gs, kann ich nur antworten:
    geiles mopped für zwei trotz angststreifen.
    mfg

  9. mind Gast

    Standard Gesund durch Angst!

    #39
    Zitat Zitat von waldi
    hallo, ich habe vor jahren ein fst mal mitgemacht. zu einer zeit in der ich noch ein japanerin fuhr. der " leithammel " fuhr damals eine 1100 gs. erst setzten die fußrasten auf und dann der ventildeckelschutz: ( rechts und links )
    heute besitze ich eine gs 1150 und habe hinten immer noch einne großen angststreifen, darum stellt sich für mich auch nicht die frage nach dem aufsetzen.
    nun um die frage zu klären warum gs, kann ich nur antworten:
    geiles mopped für zwei trotz angststreifen.
    mfg
    Worum geht es hier eigentlich?

    Geht es darum, sich im Kreise der "Angststreifensucher" als ein "Wagemutiger" darzustellen, welcher auf öffentlicher Straße es tatsächlich geschafft hat, mal den optimalen Grip zu finden und das eigene Herz zu überlisten, oder geht es darum in den imaginären "illustren Kreis" derer aufgenommen zu werden, die sich todesmutig auf nicht bekannter Strecke in die Ecke werfen, in der Hoffnung, daß es schon "irgendwie" gut geht.

    Das kann böse enden!

    Rennstrecken, abgesperrtes Gelände mit Sturzzone, ja!!

    Freie Wildbahn...NEIN!!!!

    Ohne es provozieren zu wollen, habe ich das schon am eigenen Leibe erfahren.......wunderschönes Geläuf, ein malerisches Tal im Norden Italiens....Reifen warm, Grip hervorragend...kurze schnelle Wechsel, ein Traum...


    ...raus aus ner langsamen rechts...kurz Gas auf, abwinkeln, Sicht gut, Strasse trocken und (offensichlich) sauber.........


    ...abwinkeln links.....schön einsehbar...langsam wieder ans Gas um mit Zug da rauszusegeln...


    ABER....in der Beschleunigungsphase, letztes Viertel der Kurve, Vorderrad ADE und dann mit Schmackes in Richtung Leitplanke!

    Ich unten durch, noch kurz mit dem Sprunggelenk den Doppeltträger verbogen und dann den Steilhang runter.....viele Rollen und dann noch instinktiv nen Strauch erwischt....

    Den Rest will ich Euch ersparen...es tat weh...wäre es nicht das Gelenk am anderen Ende gewesen, sondern der Hals.....???!!!

    Ich weis, das will keiner hören, aber Grenzbereiche gehören auf Strecken, die dafür gebaut sind!

    In diesem Sinne, allzeit gute Fahrt!

    P.S.: Ich fahre noch und es macht mehr Spass denn je... und wenn ich es wissen will, gehe ich auf den Ring!

  10. Registriert seit
    31.08.2006
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    #40
    Sehe ich auch so wie mind.

    Ich habe das Training gemacht, falls ich mal ein wenig zu schnell in die Kurve gerate, dass ich weiß was machbar ist und wieviel mehr Schräglage ich noch ausreizen kann um die Situation zu entschärfen.
    Wer meint, so immer im Alltag fahren zu müssen sollte sich bewusst sein, dass er keine Sicherheitsreserven mehr hat.

    Allzeit unfallfreie Fahrt


 
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