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Selber schrauben - woher das Know How?

Erstellt von gstraveler, 13.05.2013, 19:44 Uhr · 27 Antworten · 2.576 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Viele Dinge sind wirklich kein Hexenwerk, aber ich habe schon so manches erlebt.

    - falsch eingebaute Bremsklötze (Trägerseite auf Bremsscheibe)
    - Motorschaden weil Ölfilter nicht angezogen und deshalb verloren.
    - Ablassgewinde an Alu-Ölwannen abgerissen
    - Vergessen nach Ölwechsel das neue Motoröl einzufüllen, oder die doppelte Menge an Motoröl eingefüllt
    - vermischte Bremsflüssigkeit verwendet
    - Motorschaden weil Ventilspiel zu klein und deshalb A-Ventil verbrannt
    - usw. usw.

    deshalb realistisch einschätzen!

    Grüße Olli

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    #12
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Und wegen Dir gehen jetzt alle Drehmomentschlüsselhersteller (was für ein Wort) pleite!

    Kannst Du das mit Deinem Gewissen vereinbaren?
    ...hab an meinem alten Töff in seinem Alter mal die 'Ankerschraube' abgerissen. Das erste mal war ich froh, als ich den Rest wieder raus hatte und das zweite mal, als mir die M7 Schraube mit Linksgewinde von nem bekannten Dreher abholen konnte. Sicherlich der Lerneffekt war da...hätte ich aber in diesem Moment auch gerne drauf verzichtet...

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    #13
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Und wegen Dir gehen jetzt alle Drehmomentschlüsselhersteller (was für ein Wort) pleite!

    Kannst Du das mit Deinem Gewissen vereinbaren?
    ich nutze auch drehmomentschlüssel ... aber nicht immer und überall.
    nur: aber was ist ein gewissen?



    vieles ist auch durch die wahl des werkzeugs zu verhindern:
    ratsche 1/4" bis 6mm ... evtl 8mm
    ratsche 3/8" 8mm bis 10mm
    ratsche 1/2" ab 10mm

    1/2" bei schlüsselweite 10 oder inbus 6mm oder torxT30 ist nix ... für profis schon blöd, für anfänger erst recht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von copperhead3 Beitrag anzeigen
    Viele Dinge sind wirklich kein Hexenwerk, aber ich habe schon so manches erlebt.

    - falsch eingebaute Bremsklötze (Trägerseite auf Bremsscheibe)
    ...
    stimmt ... und trägerseite dick mit kupferpaste eingeschmaddert

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    #14
    Vielleicht ist es wie bei Maxquer mein Papa war Elektriker und Maschinenbauer ...begonnen hatte es bei mir mit 13 Mofa Mobylette und Zündapp dann eine Lehre als Kfz Mechaniker ( British Leyland) mal hier und da gearbeitet dann als 2 Rad mechaniker lange nichts mehr auf dem Bereich.In Berlin habe ich mich mit einem Schweizer zusammengetan Hondavertretung (Egli) dann selbst einen Laden und noch einen...!
    Also kurz um Nie aufgehört Selbst zu schrauben geht auch nicht , habe zur Zeit ca 10 Motorräder die Liebe brauchen.

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    #15
    Hi
    Wenn jemand der an seinem Fahrrad um den Bowdenzug der Bremse eine Werkstatt brauchte, oder den Dübel für ein Regal vom Schwiegervater bohren lässt, dann würde ich ihm raten auch künftig arbeiten zu lassen.
    Alles andere kann man sich zeigen lassen. Ein "Lehrmeister" wird auch einstufen können wie der Wissbegierige drauf ist und nicht mit dem Ausdistanzieren von Getrieben beginnen.
    Auf der einen Seite ist Zweiradmechaniker nicht "nur so" ein Lehrberuf mit mehreren Jahren Ausbildung, auf der anderen gibt es viele Wartungsarbeiten die problemlos von Laien durchführbar sind.
    Ja, es kann auch mal etwas schiefgehen aber auch nach dem Service durch Fachwerkstätten wurde in diesem Forum bereits diskutiert ob es ausreicht den hinteren Bremssattel mit nur einer Schraube zu befestigen und diese nicht ganz fest zu ziehen.
    Zu mir kam schon mal einer bei dem unter der Fahrt "so ein Klingeln" auftrat. Nach einiger Suche fanden wir unter dem Motorschutz (GS) auf dem Ölfilter einen zeitweise verhakten, zeitweilig fröhlich herumdengelnden Ölfilterschlüssel.
    Zumindest eine Werkstatt muss den (gewechselten) Hallgeber nicht einstellen "weil das die Elektronik macht".
    Bei einem härtern Fall hatte man das Motoröl abgelassen aber kein neues reingekippt. Macht nix, es war auch nicht berechnet! "Sie hätten doch sehen müssen, dass die Öldruckleuchte nicht ausgeht!"
    Bei den ersten 1200 war ein um 10mm seitlich wacklendes Hinterrad schon mal "normal".

    Kurz: Haut ab mit der "unbedingten Fachkompetenz von Werkstätten" oder dem "Laien machen nur Murks".
    Auf beiden Seiten gibt es Vollhonks aber auch sehr sorgfältig arbeitende Leute.

    Beim CanBus kann man ja den Fahrer bitten mal auszusteigen damit man alle Sitze vorklappen kann um an die doppelt genagelte Lockenwelle zu gelangen damit letztlich die Zylinderleuchte wieder funktioniert.
    gerd

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    #16
    ich bin z.b. jemand der alles mal zerlegt haben muß, auch wenn er nicht die Ahnung hat(te), ich hab für wildes Schrauben schon Lehrgeld bezahlt (manches mußte mir der Gerd wieder richten) aber ich hab immer Spaß dabei gehabt.
    Ich will sehen, wie etwas mechanisch funktioniert, mir darüber Gedanken machen. Ich hab schon Vergaser zerlegt und wieder zusammengebaut (einstellen mußte den dann mein Händler) ich hab schon meine selige Basic von 800 auf 1000ccm gebracht, ich hab mit nem Freund schon komplette Motoren gewechselt (auf der Terrasse)
    geht alles, versuch es. (mitdenken und die Schrauben in der Reihenfolge des auseinanderschraubens ablegen schadet überhaupt nicht )

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    #17
    angefangen zu Schrauben hab ich schon bevor ich in die Schule kam
    meine Paps hatte ne Landwirtschaft....da gabs immer was zum Schrauben.
    Uralte Fahrräder und neuere....zerlegt....Teile vermischt wieder zusammen gesetzt.
    mit 10 hab ich mein 1. neues Fahrrad bekommen. Das war nach ca. 4 Wochen nicht wieder zu erkennen (hoher Lenker, andere Beleuchtung, Bananensitz, hohe Lehne mit Fuchsschwanz dran.... das war damals coooool )
    am Mofa und Moped ...und den mind. 5-12 Jahren alten Autos.... (ein neueres Privates hatte ich nie).... alle Wartungsarbeiten selber erledigt
    ....so war das ja.
    Nur leider kann man an den neuen Elektronikdingern immer weniger selber machen.... wie beim Auto halt auch.
    Ne Anleitung wie Du zu schrauben beginnen sollst gibt es nicht.
    Am besten dabei sein, wenn jemand am Moped was macht.... mithelfen.... ist wie ne Lehre dann.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    geht alles, versuch es. (mitdenken und die Schrauben in der Reihenfolge des auseinanderschraubens ablegen schadet überhaupt nicht )
    .... auch Detail-Fotos VOR dem Zerlegen ....besonders bei Kabelanschlüssen- welche Farbe wohin?.....sind im Nachhinein oft hilfreich

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    #18
    hier dazu mal nützliche Links:
    http://www.realoem.com/bmw/select.do?lang=de

    http://www.maxbmwmotorcycles.com/fiche/fiche.aspx

    Bei meiner HP2 war eine Werkstatt CD dabei mit allen Wartungsarbeiten und wie man Komponenten etc. tauscht.
    Die gibt es auch für die normale 12er GS...

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    #19
    Zitat Zitat von gstraveler Beitrag anzeigen
    N abend,

    Wollte mal fragen wer hier selber an den Moppeds schraubt ?
    Und wo ihr euer Know - How bzw. die " Fähigkeiten " und das Wissen her habt ?

    Bin ja noch jung und hab Zeit mir die Erfahrung anzusammeln Nur wie fängt man da an ? Einfach mal am Mopped rumpfuschen is warscheinlich der falsche Ansatz
    Mopped zum schrauben kaufen ?

    Lasst mal hören

    MFG Felix
    Selber rumpfuschen ist ne gute Idee, so lernst Du zumindest wie man es nicht macht. Könnte aber ein sehr teurer Weg werden. Und manchmal auch ein sehr umständlicher. Ich habe mal n R45 zerlegt um die Druckstange für die Kupplung zu tauschen es geht auch deutlich einfacher.

    Mein Tipp:
    Besorg Dir ne ordentliche Reparaturanleitung. (Für die 700er gibt es meines Wissens noch keine frei erhältliche und die ersten 2 Jahre würde ich auch die Finger weglassen, wegen der Gewährleistung.)

    Das Werkzeug was in der Liste der Reparaturanleitung steht.

    Einen Kumpel der schraubt und Dir über die Schulter guckt.

    Dann gibt es da noch die Seite Powerboxer von Gerd.

    Das Forum hier.

    Und wenn Du gar nicht mehr weiter weißt und Dir keiner was sagen kann, die Jungs aus der Werkstatt vom helfen auch schon mal weiter, wenn man sie lieb fragt.

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    #20
    wie wahrscheinlich schon geschrieben wurde, seh ich zwischen "schrauben" und SCHRAUBEN einen gewaltigen Unterschied.
    An einer 1100er sämtliche Öle und Filter zu wechseln, den Poly-V-Riemen, Bremsbeläge und vielleicht einen Gabelsimmering zu erneuern: kein Hexenwerk und mit einer gesunden Dosis technischen Verständnis + Powerboxer (!!!!) zu stemmen.
    Ein Getriebe oder einen Motor komplett zu zerlegen, etwas daran ändern/reparieren, etc... ganz andere Liga, ganz anderes know-how nötig. Lernt man aber wahrscheinlich auch in keiner Berufschule mehr.


 
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