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Sicherheitstraining oder Fahrertraining oder Renntraining?

Erstellt von Sean, 19.07.2012, 10:03 Uhr · 38 Antworten · 4.132 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von gs-cowboy Beitrag anzeigen
    Kennst du niemanden der einen "runden Fahrstil" hat? Auf einem Übungsgelände schräglagen üben ist ja schön und gut, doch die richtigen Bremspunkte und die Ideallinie finden auf strecken wo die ein oder andere Kurve nicht einsehbar ist kannst du dort nicht üben!

    Grundvoraussetzung ist ein angepaßtes Tempo und Vertrauen in deinem Vorfahrer, er kann dich "ziehen" .....und wenn du nach einigen Touren den "gleichen Strich" fährst kannst du vorfahren (mit gemässigter Geschwindigkeit). Dein "Lehrer" sieht ob deine Linienwahl paßt! Das schnellerwerden kommt dann ganz von alleine. Fahre "dein Tempo" so wie du dich wohl fühlst!

    Das mache ich heute noch so (nach 20 jahren aktivkradeln)

    Gruß und viel spaß,

    Mark
    genau so ... sonst hilft nur fahren, fahren, fahren ....

  2. Registriert seit
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    #12
    Ich schliesse mich dem Larsi an :
    daumen hoch für deine ehrlichkeit und kritische selbsteinschätzung

    Probier doch mal ob Du in deiner Nähe eine Kartbahn findest und frag mal Höflich nach ob du mal draufdarfst ....

    bei uns in der Berliner Ecke ist das kein Problem...

    dort lernst du es ...!!!

  3. Registriert seit
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    Standard

    #13
    mal nachgefragt:
    hast du dich schon mal theoretisch intensiv mit der fahrdynamik beschäftigt?
    wenn du schon mal weisst, auf welche dinge du achten sollst, dann kannst du fehler besser erkennen und vermeiden.

  4. Registriert seit
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    #14
    Übrigens: nach 2 Stürzen hab ich lang mit ähnlichen Gefühlen kämpfen müssen.
    Hier kamen natürlich die paar üblichen dummen Sprüche von wegen: "Wer Angst hat, soll runter vom Töff!". Aber das ist wie eine Klospülung: Rauscht kurz und ist dann weg.
    Die meisten hier reagieren sehr positiv auf solche Themen. Also auch von mir Respekt!
    Ich hab den verlinkten Kurs gemacht, weil du dort auf einem präparierten Motorrad mit Ausleger Kurvenfahren notfalls bis über die Haftgrenze hinaus trainieren kannst, ohne Materialschäden zu befürchten. Neben viel Kurvenfeeling lernst du ganz nebenbei auch, dass all das grosse Reifengeschwätz für Otto Normalverbraucher Bitverschwendung ist, weil du mit der hinterletzten Pelle einen uralten Töff voll bis auf die Rasten runterbringst etc. Insgesamt hat mir der Kurs viel Entspanntheit zurückgegeben.
    Was ich dir anbieten kann: Wenn du den Kurs hier in CH machen möchtest und anschliessend zu fertig für den Heimweg bist: Von PSM-Parts zu meinem Gästezimmer sind es ca. 50 km.

    Ein Trick zum Selbstüben: Nimm Tempo raus und finde erstmal ne schicke Linie. Und wenn du mit Blicktechnik, Schräglagengefühl etc. Vertrauen gefasst hast, dann kannst du geschwindigkeit hinzunehmen. Die Koordination von all dem Zeug, was man so macht beim Kurvenfahren, ist nicht jedem gleich in die Wiege gelegt.
    Und auch nicht jeder hat Moto-GP-Gene in sich. Da lass dich keinesfalls stressen. "Schnell fahren" kommt erst weit nach "gut fahren"

  5. Registriert seit
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    #15
    Deine Beschreibung der "vermurksten" Kurven hört sich für mich so an,
    als ob Du ein zu hohes Eigangstempo in die Kurve hast.
    "Bremshebel nicht los lassen wollen" - "Bremsen in Schräglage" , etc.

    Nicht schnell rein macht schnell und sicher, sondern langsam rein und schnell raus!

    Zu den Kursen wurde ja schon genug geschrieben.
    Das kommende Wochenende soll ja schön werden, da probier doch einfach mal folgendes aus:

    Brems die Kurve mal wesentlich früher an.
    Wenn Du Deine Wohlfühlgeschwindigkeit, oder noch langsamer,
    für diese Kurve erreicht hast, leg die Maschine schnell aber relativ spät um.
    Das späte abwinkeln hat den Vorteil, dass Du schon viel weiter in die Kurve schauen kannst als vorher.

    Wenn sie dann in Schräglage ist (noch vor dem Scheitelpunkt!!!),
    leicht, ganz ganz leicht Gas geben. Die Federung vorne entspannt sich
    und arbeitet wieder perfekt im richtigen Bereich.
    Deine Linie wird viel besser und Du hast nicht mehr das blöde Gefühl,
    dass Dir die Straße ausgeht.

    Wenn Du das kontinuierlich übst, eventuell noch mit der Gewichtsverlagerung (Oberkörper) zu Innenseite der Kurve,
    wirst Du sicherer und schneller.
    Dann wird Dir Dein erstes Kurventraining nochmal so viel Spaß machen.

  6. Registriert seit
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    #16
    Ich habe vorletzte Woche auch ein Basic Motorradtraining vom ADAC in Landshut mitgemacht. Alle Teilnehmer wollten den Schwerpunkt "Kurventechnik", bzw. "Schräglage verbessern" besonders ausführlich durchnehmen (hat der Trainer auch sicherlich gemacht, aber nicht so ausführlich, wie ich es gedacht hatte. Aber die wollen natürlich auch noch die speziellen Kurven- und Schräglagentrainings verkaufen).
    Mir hat es z.B. sehr geholfen, dass man sich vorstellen soll, eine Wasserwaage am Helm zu haben und immer mit waagerechter Kopfstellung weit in die Kurve zu blicken. Das hat sogar so gut geholfen, dass ich eine Woche später, bei einer 3-Tage-Pässe-Tour die Noppen an den Reifenrändern von zwei Reihen auf eine Reihe reduzieren konnte .
    Ich werde aber trotzdem auch mal ein Schräglagen Training absolvieren (Die letzte Reihe muss auch noch weg...)

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    #17
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    .....
    daumen hoch für deine ehrlichkeit und kritische selbsteinschätzung
    .....und das in einer Zeit, in der keiner nen Fehler macht, sondern immer nur die anderen

  8. Registriert seit
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    #18
    Das Buch hatte ich angefangen zu lesen, nach ca. der Hälfte hab ich abgebrochen weil ich nicht mehr vielverstanden hab. Zu viel theoretischer input, danach war es schlechter als davor.
    Vielleicht Kram ich es noch mal raus und Fang noch mal von vorne an.

    Eigentlich wollte ich wissen ob und wo ich welches praktische Training machen kann das echt Sinn macht.

    P.s. Beim ADAC Training auf einem ca 100 x100 Meterplatz gab es genau eine interessante Hilfe, im Schräglage über eine Dachlatte fahren geht.
    Sonst gab es gar nix. Einstündige Vorträge auf was man achten muss wenn man ein gebrauchtes Motorrad kauft von einem Fahrlehrer machen für mich einen Sinn.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Sean Beitrag anzeigen
    Das Buch hatte ich angefangen zu lesen, nach ca. der Hälfte hab ich abgebrochen weil ich nicht mehr vielverstanden hab. Zu viel theoretischer input, danach war es schlechter als davor.
    Vielleicht Kram ich es noch mal raus und Fang noch mal von vorne an.

    Eigentlich wollte ich wissen ob und wo ich welches praktische Training machen kann das echt Sinn macht.

    P.s. Beim ADAC Training auf einem ca 100 x100 Meterplatz gab es genau eine interessante Hilfe, im Schräglage über eine Dachlatte fahren geht.
    Sonst gab es gar nix. Einstündige Vorträge auf was man achten muss wenn man ein gebrauchtes Motorrad kauft von einem Fahrlehrer machen für mich einen Sinn.
    Wenn Du in Backnag wohnst , hast Du doch alles vor der Haustür , vielleicht hilft ÖFTER fahren und Vertrauen gewinnen ...villeicht bist der Jean der vorher eine K 12/1300 R hatte ...?????
    ist dann natürlich eine Umgewöhnung zum etwas größeren Vorderrad ...
    üben üben üben bis Du der Administrator bist....!!!!

    oder kommst mit zum Gardasee im August ...dann nehmen wir dich da zwischen einer zieht der andere drückt....

  10. Registriert seit
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    Standard Fahrkunst

    #20
    Na ja, ehrlich bist du ja. Nicht jeder gibt das gern zu.
    Willst du wissen was ich denke, wenn ich mal ganz ehrlich bin?
    -
    Du solltest es dringend lassen. (das Moppedfahren)
    Warum?
    weil du es nach 6 Jahren (wieder) mit dann 60.000 km wahrscheinlich
    nie mehr richtig lernen wirst.
    Wer so unsicher ist, sollte so vernünftig sein und seine Gesundheit höher stellen
    als ein zweifelhaftes Vergnügen.
    Für dich ist Moppedfahren Stress. Irgendwann fährst du durch dein Unvermögen, bzw. deine Angst und Unsicherheit jemanden tot, oder dich selbst.
    Denk mal in Ruhe darüber nach.
    Keiner ist perfekt, aber ein Mindestmaß an Fahrzeugbeherschung sollte doch da sein, nach 6 Jahren ! ! Wie lange willst du denn noch üben ?
    Du schreibst ja selbst das du fast jede Kurve "vermurkst".
    Solange du "nur" zu langsam bist für dein Gefühl, ist das sicher harmlos.
    Aber wenn du unverhofft in der Kurve bremst, ist das schon mal gefährlich
    für einen Hintermann, der damit überhaupt nicht rechnet. Der hat dann
    hoffentlich alles im Griff.
    -
    Mach ruhig mal "Lehrgänge".
    Anschließend fährst du dann schneller, in der Annahme das du es ja jetzt besser kannst jemanden tot oder verletzt dich oder andere.
    Willst du das wirklich??
    -
    Ich weiß, das ich hier sicher jetzt zerfleischt werde, aber das ist meine Meinung dazu. Nix für ungut.

    Im übrigen sollte Jeder so am Strassenverkehr teilnehmen, das niemand
    gefährdet oder verletzt wird. Bei dir sehe ich soviel Vernunft, daß du
    sicher keine Gefahr für jemanden sein könntest.
    -
    Anderes Beispiel:
    Es gibt ne Menge Leute die diese "Renntrainings" buchen.
    Da gibts "schnelle Gruppen" und "langsame Gruppen".
    Und dann sind dort "schnelle Fahrer" die kann man in den Kurven mit einem
    Schmetterlingsnetz einfangen. Soviel zu Selbsteinschätzung.
    -
    Jedenfalls habe ich schon mal ne Menge Respekt das du den Mut hast
    dich so realistisch einzuschätzen.
    Also geh mal in dich und entscheide dann.
    Ich wünsche auf alle Fälle weiterhin eine unfallfreie Fahrt.


 
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