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Sicherheitstraining oder Fahrertraining oder Renntraining?

Erstellt von Sean, 19.07.2012, 10:03 Uhr · 38 Antworten · 4.126 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    Vom ADAC Training ,halte ich Persönlich nichts..sorry von 8 Stunden sind 4 Stunden Theorie - 1 ner Stunde Pause dannn bleiben noch 3 Stunden die ich mir mit 10 Leuten teilen muss ..letztendlich bleibt 1ne Stunde Real übrig , die ist dann da um Fahrschuhlmaterial aufzufrischen.
    Ich denke, dass kommt sehr auf das Training, den Lehrer, und die anderen Nasen an.

    Ich war bei einem Ganztagestraining,und 2 Kurventrainings. Die letzteren sind 4 Stunden lang, und ich denke von der Zeit war ich 3 Stunden auf dem Moped.

    Kurventraining ist m.M.n. wertvoll. Du hast selten die Gelegenheit gefahrenfrei (kein Gegenverkehr, kein Bauerndreck, Strecke uebersichtlich, gut einsehbar, und gute Leute die vorfahren) einfach an deiner Technik zu arbeiten und dich langsam an, und ueber, deine bisherigen Grenzen zu arbeiten.

    Frank

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    #32
    Zitat Zitat von fmantek Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass kommt sehr auf das Training, den Lehrer, und die anderen Nasen an.

    Ich war bei einem Ganztagestraining,und 2 Kurventrainings. Die letzteren sind 4 Stunden lang, und ich denke von der Zeit war ich 3 Stunden auf dem Moped.

    Kurventraining ist m.M.n. wertvoll. Du hast selten die Gelegenheit gefahrenfrei (kein Gegenverkehr, kein Bauerndreck, Strecke uebersichtlich, gut einsehbar, und gute Leute die vorfahren) einfach an deiner Technik zu arbeiten und dich langsam an, und ueber, deine bisherigen Grenzen zu arbeiten.

    Frank

    Naja , war vielleicht ein bischen übertrieben ..(mein Text).aber an, oder über die Grenzen kommt man wohl nicht ...Vorgabe ist ja 50KM/h also wie im Strassenverkehr ....

  3. Registriert seit
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    #33
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    Naja , war vielleicht ein bischen übertrieben ..(mein Text).aber an, oder über die Grenzen kommt man wohl nicht ...Vorgabe ist ja 50KM/h also wie im Strassenverkehr ....
    das kommt ja auf das Training an. Ich habe schon Trainings beim ADAC in Grevenbroich gemacht, da waren wir aber weit über 50km/h...

    Und ich bin der Meinung: Egal wieviel Erfahrung man hat, wenn man nicht völlig Beratungsresistent ist, nimmt man immer was mit. Und sei es nur eine Errinnerung an typische Verhaltensweisen, die man sich immer wieder vor Augen halten sollte (Blickführung, Haltung auf dem Moped etc)

  4. Registriert seit
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    #34
    Moin moin,

    >>Kurventraining ist m.M.n. wertvoll. Du hast selten die Gelegenheit gefahrenfrei (kein Gegenverkehr, kein Bauerndreck, Strecke uebersichtlich, gut einsehbar, und gute Leute die vorfahren) einfach an deiner Technik zu arbeiten und dich langsam an, und ueber, deine bisherigen Grenzen zu arbeiten.<<

    Genau das ist es. Ich mach die ADAC Kurventrainings eigentlich ganz regelmäßig und finde sie - gerade zum Saisonauftakt - immer wieder sehr lehrreich. Und bei 50 war da noch nie Schluss, im Gegenteil sind die Instruktoren immer so vorweggefahren, wie wir hinterherkamen.

    Insofern ist das m.E. immer eine Empfehlung wert...

    Gruß, Mike

  5. Registriert seit
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    #35
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    Naja , war vielleicht ein bischen übertrieben ..(mein Text).aber an, oder über die Grenzen kommt man wohl nicht ...Vorgabe ist ja 50KM/h also wie im Strassenverkehr ....
    Kurventraining 3 in grevevbroich ist 100km/h.... Wie gesagt hängt vom Kurs, gelände und Mitfahrern ab...

    Frank

  6. Registriert seit
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    #36
    Probiers doch mal hier,


    http://motofit-motorradtraining.de


    Erst Sicherheitstraining und danach Kurventraining.

    Danach sollte es besser klappen.

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    Standard lass dich nicht verrückt machen

    #37
    Sean,
    ich habe erst mit 54 Jahren meinen Mopedführerschein gemacht..angestachelt durch meine Söhne nach dem Motto "für Leidenschaften ist man nie zu alt.
    Du kannst dir vorstellen das ich die Kurven auch im Rollmodus gefahren bin und die Schräglage bestand aus einem abgewinkeltem Kopf in Fahrtrichtung blickend...
    Ich hatte anfangs die Angewohnheit die Kurve falsch, sprich fahrbahnmittig, angefahren zu haben und dann durch vor's Vorderrad blickend das Moped genau da hinzulenken wo ich hinguckte..und das war geradeaus anstatt dem Kurvenverlauf folgend. Das wiederum führte zu einer abrupten Abbremsung, welche mich dann wieder in den Rollbetrieb brachte ..oftmals habe ich mich schon im Gebüsch gesehen und nachfahrende Motorradfahrer haben geflucht da sie mir fast immer am Heck saßen. Ich hatte immer Angst (jawohl Angst!)die Korrektur durch erhöhte Schräglage vorzunehmen da ich zu wenig Erfahrungen mit der Fahrdynamik des Zweirades und damit auch mangelndes Vertrauen in die Haftreibung heutiger Motorradbereifung hatte.
    Ich habe dann also ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Gründau Lieblos gemacht (Wiedereinsteiger/Neulinge), welches sehr gut war(für mich) und mir ersteinmal Vertrauen eingeflösst hat wie ich mich bei Gefahrbremsung, Kurvenfahrt, Kreisfahrt etc. zu verhalten habe. Die Anlage ist kein ebener Flugplatz, sondern eine neuzeitlich gestaltete Trainingsanlage mit verschieden Kurven (auch solche welche im Kurvenverlauf den Radius verkleinern = zuziehen, Seitengefälle aufweisen und auch in Steigungen und Abfahrten liegen sowie Wechselkurven), Kreiseln, Geraden (mit und ohne Seitenneigung) praxisnah angelegt.

    Nach diesem Training haben mich meine Söhne hinter sich herfahren lassen (sonst waren sie immer weg.;-)) sodass ich ihre Linie nachfahren und erfahren konnte. Nachfolgend bin ich die Strecken auch alleine gefahren und habe mir angewöhnt nicht in den Kurven zu bremsen , sondern vor der Kurve den richtigen Gang zu wählen mit dem ich bei 1/2 Gas die Kurve sicher durchfahren habe um dann im Kurvenausgang zu beschleunigen. Die konstante Kurvengeschwindigkeit habe ich für mich als wichtig empfunden und wenn die Fliehkräfte aufgrund der gewählten Geschwindigkeit mir bedrohlich erschienen, habe ich mich mental dazu gezwungen die Seitenlage zu verstärken (sprich mehr in die Kurve legen oder die Maschine durch gleichzeitiges Belasten (Abdrücken des Beines/Fußes) der Fußraste und des Lenkers auf der Neigungsseite in die erforderliche Seiteneigung zu bringen. Die dabei auftretende Befürchtung (Angst) das das Motorrad ausbrechen könnte ist nicht berechtigt...die Reifen können mehr als unser Mut jemals hergeben wird (es sei denn es ist Öl oder Bitumen auf der Strasse). Wichtig ist auch das die Möglichkeit der Seiteneigung zumindest vor der Kurveneinfahrt eingeleitet wird und spätestens bei Kurvenbeginn erfolgt..und nicht erst in der Kurve., d.h. ich mache vor der Kurve von der Fahrspurmitte einen minimalen Schlenker in Richtung rechter Fahrbahnrand (bei Linkskurven) bzw. zur Staßenmitte (bei Rechtskurven) bevor ich in die Schräglage gehe und diese halte bzw. noch verstärke wenn sich die Kurve zuziehen sollte. Im Kurvenausgang korrigiere ich durch Beschleunigung und Aufrichtung die Fahrline in Richtung Fahrspurmitte. Bremsungen in der Kurve sollten, falls nicht als Gefahrbremsung erforderlich, möglichst unterbleiben, und die Kurve sollte ohne in der Kurve zu schalten gleichmäßig durchzogen werden, Korrekturen möglichst nur über die Seiteneigung.
    ..und ganz wichtig, lass dich nicht von anderen hetzen..dann bremst du aus Angst und das ist falsch, sondern fahre möglichst flüssig und steigere dich in der Schräglage (nicht unbedingt Geschwindigkeit) ...dann merkst und erlernst du die erforderlich Schräglage zu korrigieren ohne Gas wegzunehmen und hektisch zu reagieren
    Nach diesen Erfahrungen (Fahren und nochmals Fahren und Probieren bei ständig steigender Seiteneigung) habe ich einen Intensivkurs bei dem ADAC auf gleicher Anlage belegt.
    Ich muss dazu sagen die Anlage ist das eine, das andere ist er Trainer und die Größe der Gruppe..mach lieber einen Kurs in der Woche, da ist die Teilnehmerzahl nicht so hoch.
    Bei diesem Intensivkurs wurden mir dann letztendlich alle Ängste bezüglich Seitenneigung genommen da der Instruktor in die Kurvenverläufe Hütchen gesetzt hatte auf welche wir immer schauen sollten..also Fixpkt. die den Kurveneingang und den Kurvenausgang markierten.
    nachdem ich das verinnerlicht hatte habe ich generell nur noch bei allen Kurvenfahrten mir diese Fixpkt. visuell gesetzt und gezielt angeschaut..nennt man Blickführung..und es ist wirklich so, das du dort hinfährst wo du hinguckst.
    Seitdem fahre ich ohne Angst in Kurven, bei Regen und Nässe jedoch respektvoll

    Nach inzwischen 25000 km in ca. 1 1/2 Jahren fühle ich mich sicher und fahre notfalls meinen Söhnen(zumidest zwei von dreien) noch davon ( ..der Alte wird mal wieder übermütig)

    Fazit: Ein gutes Fahrsicherheitstraining auf einem guten Platz mit guten Trainern kann eine Menge bringen und dir die Ängste vor dir selber nehmen.
    Gemeinsame Ausfahrten wo du von erfahrenen Kollegen auf der Ideallinie rücksichtsvoll mitgeführt wirst bewirkt Wunder und steigert dein Selbstvertrauen in dich und in die Bodenhaftung deiner Reifen.

    Ein weiterer Intensivkurs (Überfahren von Hindernissen(Bretter, Schläuche in Kurven, Kurvenfahrt bei Nässe) stärkt nochmals dein Selbstvertrauen.

    Also kein Grund zum verzweifeln..den ersten wichtigen Schritt hast du gemacht indem du deine Schwäche selbstkritisch erkannt hast..wer dazu fähig ist schafft auch auch mental den Rest.

    Gruß und viel Spaß beim "Erfahren"

    Gruß
    Dirk

  8. H-D
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    Standard Kurventraining

    #38
    Geht mir ähnlich deshalb Kurventraining 20./21.8. in Most von der Dekra. Bin ich auch dabei. Kenne einen der Trainer, die haben viel Erfahrung.
    Gruß
    Franz

  9. Registriert seit
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    Standard

    #39
    Zitat Zitat von Sean Beitrag anzeigen
    Ich sollte meine Fahrkünste deutlich verbessern, vor allem das Kurvenfahren ist bei mir katastrophal.
    Ich fahre zwar ca. 10.000 Km im Jahr, und das seit 6 Jahren wieder
    (Führerschein mit 18, 1. Motorrad mit 40), aber wenn ich sehe wie andere sich in die Kurven schmeißen wird mir schwindelig.
    Irgendwie fehlt mir das Vertauen in die Haftkraft der Reifen, und mein Blickführung ist praktisch Müll. Ich brems mitten in Schräglagen weil ich Angst bekomme, und wenn ich vor einer Kurve bremse, muss ich mich förmlich zwingen den Bremshebel wieder loszulassen. So geht das nicht weiter.
    Ich habe letztes Jahr ein ADAC Sicherheitstraining mitgemacht, das war komplett rausgeschmissenes Geld.
    Gibt es nichts wo man so was richtig lernt?
    Ein Renntraining mit der R12GS in Lederkombie mit Knieschleifer, ...ich weiss nicht.
    Ich lebe in der Nähe von Stuttgart, was könnt ihr mir Raten?
    Team Motobike ist wirklich klasse und nicht teuer im Vergleich zur Leistung.
    Grüße


 
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