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Sind wir alle dem BMW-Wahn verfallen????

Erstellt von midlife, 09.06.2006, 13:50 Uhr · 152 Antworten · 25.592 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #31
    Zitat Zitat von Balu70
    Es gibt, meiner Meinung, nach sehr viele gute Motorräder. Jedes für seinen Zweck und jedes hat seine Macken
    Meinst Du damit "technische Probleme" oder "konstruktive Nachteile"? Mit dem 2. könnte ich leben... aber technische Probleme waren mir bei Japanern bisher ein Fremdwort. Gegen meine GS war meine Yamaha vorher einfach gähnend perfekt.

  2. Registriert seit
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    Standard wenn da nicht....wäre

    #32
    Auch auf die Gefahr hin Schläge zu bekommen... aber nicht alles was von BMW kommt muss per se gut sein. Und dann sollte es auch bemeckert werden dürfen.

    So richtig endtäuscht bin ich vom Antriebsstrang (Getriebe-Kardan) meiner 1200GS. <img> Er ist zu hart, das Klacken beim Schalten ist einfach ärgerlich.
    Es geht auch anders. Bei meinen beiden Yammis (XJ650 undXJ900) liessen sich bis ins hohe Alter die Getriebe butterweich schalten, nie ist ein Gang "rausgeflogen", Klacken war nicht. Ich vermisse sie.
    Und eigentlich interessieren mich die Gründe, warum das BMW Getriebe solch abartigen Geräusche produziert, nicht. Ist doch einfach nur ein herumfachsimpeln um eine Macke die bei dem Fahrzeugpreis nicht sein dürfte.

    Noch überwiegt bei mir die Freude über das Super Fahrwerk.

    Hoffendlich hält das Getriebe.....

    Gruß Christian

  3. Registriert seit
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    Standard Danke, Leute, für die vielen Statements!

    #33
    Hallo ihr Lieben!

    Möchte mich wiedermal kurz "einschalten" (ich verfolge die Diskussion "im Hintergrund" natürlich aufmerksam, möchte aber nicht zu jeder meinung mein Statement abgeben).

    @ Balu: Zitat "Es gibt, meiner Meinung, nach sehr viele gute Motorräder. Jedes für seinen Zweck und jedes hat seine Macken und wer ein Motorrad ohne größere Probefahrt kauft und dann hinterher mäckert, den kann ich wirklich nicht verstehen."

    Grundsätzlich teile ich deine Ansicht natürlich, allerdings ist bei BMW die "Serienstreuung" so immens groß, dass eine problemlose Fahrt auf einem Vorführfahrzeug lange noch keine Auskunft darüber gibt, ob dann auch das eigene Fahrzeug gleich problemfrei fährt. - Das beginnt bei den Schaltschlägen, geht weiter über "rubbelnde" Kupplungen, quietschende Bremsen (wobei ich unter "quietschen" ein Geräusch verstehe, als ob in der Nachbarschaft ein Schwein abgestochen würde), PS-leistung, die deutlich unter den Angaben im Prospekt liegt (im Schnitt etwa 10PS unter der Werksangabe bei der K1200R) usw.

    @ AMGaida: Zitat "Meinst Du damit "technische Probleme" oder "konstruktive Nachteile"? Mit dem 2. könnte ich leben... aber technische Probleme waren mir bei Japanern bisher ein Fremdwort. Gegen meine GS war meine Yamaha vorher einfach gähnend perfekt."

    Genau das ist auch meine Meinung. Was hier (nach meiner Meinung) zurecht moniert wird (und das hat aus meiner Sicht gar nichts mit Nörgeln zu tun, sondern nur mit berechtigter Kundenkritik), sind insbesondere die technischen Probleme, die bie den Japanern überwiegend ein Fremdwort sind. - Nun wird man mich wieder zurecht fragen, wieso ich dann keinen Japaner gekauft habe: Ganz einfach, weil mich Design, Konstruktion und Charisma der BMWs faszinieren, weil ich aber im gleichen Atemzug (und um das Geld, was diese Bikes kosten) fordere, dass diese (echt peinlichen) technischen Probleme nicht immer mit: "das ist Serienstreuung, das ist halt so, haben Sie halt ein Moped am unteren / oberen Rand der Toleranzen gekauft ...". Freunde, das ist unbefriedigend und eine Verhöhnung des Kunden. Und genau in diese Kerbe schlage ich mit diesem Thread und bin gerne bereit, bei BMW oder in den entsprechenden Medien nicht nur meine Meinug, sondern auch die ähnlich denkender BMW-FahrerInnen zu vertreten.

    @ C.H.M.: Zitat "Und eigentlich interessieren mich die Gründe, warum das BMW Getriebe solch abartigen Geräusche produziert, nicht. Ist doch einfach nur ein herumfachsimpeln um eine Macke die bei dem Fahrzeugpreis nicht sein dürfte."


    Danke!!!!! Genau so ist es!!!!!

    Alles Liebe, genießt den Sommer und bleibt immer im Sattel.

    Midlife

  4. Registriert seit
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    Standard

    #34
    @ Balu: es ist eben so, das eine Probefahrt mit einem fast neuen Motorrad einen anderen, meist positiveren Eindruck hinterlässt als dich nächsten xtausend Kilometer. Ich würde das auch nicht als "mäckern" verstanden wissen wollen!

    Btw: ich finde es ausgesprochen angenehm, wie sachlich und freundlich, ohne persönliche "Anpisse", hier im Forum auch kontroverse Themen diskutiert werden.
    Weiter so!! Das tut gut, auch BMW ;-))

    Gruß Christian

  5. Registriert seit
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    Standard

    #35
    Hi,

    die Diskussion macht mich schon ein wenig nachdenklich. Ist es wirklich so, dass BMW mehr Qualitätsprobleme als andere Hersteller hat oder ist es so das sich in Foren wie diesem die Probleme konzentrieren, denn ein zufriedener BMW-Motorrad Kunde wird eher selten posten wie toll seine Bremse bremst oder das sein Getriebe sich butterweich schaltet wie er es noch nie bei einem Japaner erlebt hat und wenn dann wird dies nur kurz registriert evtl. kommen noch ein paar zustimmende Kommentare oder der ein oder andere sagt nöö bei mir ist es aber etwas anders....

    Da ich noch ein BMW Neuling bin mache ich mir schon Gedanken, habe ich da jetzt teuren Schrott gekauft, soll ich mich mit meiner BMW noch auf die Straße trauen oder muß ich damit rechnen bald verzweifelt am Straßenrand zu stehen und falls ich doch wieder nach Hause komme, haben mich alle anderen teils mitleidig aber auch teils voller Bewunderung für meinen Mut mit der Maschine zu fahren angeschaut aber ich kann froh sein überhaupt angekommen zu sein. Gut darin ist auch ein wenig Ironie vergraben aber auch ein wenig Wahrheit.

    Ich bin auch im wohl größten Mopped-Forum, dem Bandit Forum (>8000 Mitglieder) aktiv gewesen dort gab es natürlich auch Qualitäts Diskussionen und man hätte auf ähnlich Gedanken kommen können, eine Suzi taugt eigentlich nichts und der Hersteller kümmert sich nicht genug um Mängel aber ich glaube schon in Foren werden halt eher Probleme als Erfolge diskutiert obwohl ich bei den BMW Fahrern eher die Tendenz zum Meckern sehe. Wohl aber auch teilweise zu recht denn eine BMW hat ja auch einen recht saftigen Preis, bei dem man auch einiges erwarten kann und dennoch verkauft BMW in Deutschland neben Honda und Suzuki die meisten Motorräder, wo ich wieder bei meiner Frage am Anfang bin, wie ist denn die tatsächliche Mängelbilanz???

    Gruß

    Stefan

    PS: Noch eine Anmerkung, vielleicht stimmt es mit dem BMW-Wahn denn es gibt ja immer noch (zumindest theoretisch soll aber in der Praxis schon funktioniert haben) Rechtsmittel, mit denen bei einem Mangel eine Minderung oder Wandlung des Kaufvertrages geltend gemacht werden können. Wenn ich also ein Getriebe habe was nicht so funktioniert wie es soll würde ich wahrscheinlich nicht damit leben auch wenn die Werkstatt erstmal eine andere Vorstellung hat, die muß man ja nicht auf sich beruhen lassen.

  6. Registriert seit
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    Standard Mängelbilanz

    #36
    Hallo Fischkopf!

    Danke für deinen Beitrag. Mit der Mängelbilanz hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Das wäre wirklich interessant.

    Zwar lese ich wohl auch die Ironie in deinen Zeilen, aber was ich (zugegeben subjektiv) dazu sagen kann ist, dass JEDER diese Problemchen kennt und alle (zumindest die ich kenne) die gleiche Sprache sprechen:

    "Ja, Problem kennen wir, Schaltschläge sidn sehr laut, aber das ist typisch für BMW, es kann nix passieren."

    "Ja, das Problem mit den quietschenden Bremsen kennen wir, wir können die Bremsscheiben tauschen, aber eine Garantie, dass es dann nicht mehr quietscht gibt es nicht."

    "Ja, das Problem blablabla kennen wir, aber das ist noch innerhalb der oberen Toleranzgrenze aufgrund der Serienstreuung."

    "Ja, das Problem blablabla kennen wir, aber das ist noch innerhalb der unteren Toleranzgrenze aufgrund der Serienstreuung."

    Grosso modo kannst du sicher eine Riesenfreude mit deiner Mopetten haben und wenn die nicht auch bei mir überwiegen würde, dann hätte ich mich von meinen Dingern sicher schon getrennt resp. ich hätte die Zweite gar nicht gekauft.

    Und: du wirst sicher IMMER gleich gut ankommen (wenn nicht besser und komportabler) wie andere Mopedistas.

    ABER: du wirst auch immer einer der Belächeltsten sein, wenn du so daherklonkerst und quietschst. - Aber das gibt oft nette Gespräche und liebe Bekanntschaften. Und außerdem bildet es den Charakter ;-)

    Um es auf den Punkt zu bringen - oder besser gesagt, eigentlich haben es unsere Kollegen AMGaida ("Meinst Du damit "technische Probleme" oder "konstruktive Nachteile"? Mit dem 2. könnte ich leben... aber technische Probleme waren mir bei Japanern bisher ein Fremdwort. Gegen meine GS war meine Yamaha vorher einfach gähnend perfekt.") und C.H.M.: ("Und eigentlich interessieren mich die Gründe, warum das BMW Getriebe solch abartigen Geräusche produziert, nicht. Ist doch einfach nur ein herumfachsimpeln um eine Macke die bei dem Fahrzeugpreis nicht sein dürfte.") auf den Punkt gebracht.

    Nochmal: mir geht es nicht ums Nörgeln, sondern darum, BMW die Chance zu geben, besser zu werden! (Wobei: Getriebe und Bremsen sind nach meiner Ansicht die Eingeweide einer Mopetten. Und da sollte es in unserer Zeit und in der Preisklasse keine Diskussionen geben. - Bei Absoluten Neuentwicklungen ist es klar, dass es auch um Erfahrungswerte geht, die erst nach der Markteinführung abgeschlossen sind. Aber beim Schalten, Bremsen und Kuppeln verstehe ich keinen Spaß!)

    Alles Liebe

    Midlife

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    #37
    Zitat Zitat von midlife
    Hallo ihr Lieben!

    (...)

    ... weil ich aber im gleichen Atemzug (und um das Geld, was diese Bikes kosten) fordere, dass diese (echt peinlichen) technischen Probleme nicht immer mit: "das ist Serienstreuung, das ist halt so, haben Sie halt ein Moped am unteren / oberen Rand der Toleranzen gekauft ...". Freunde, das ist unbefriedigend und eine Verhöhnung des Kunden.
    Himoin,
    solange der brave Kunde einfach nur "fasziniert" ist und die Marktanteile trotz aller Qualitätsprobleme und trotz hoher Preise weiter steigen, wird sich überhaupt nichts ändern. Mit anderen Worten: Der Kunde ist Schuld an dem Dilemma, nicht der Hersteller

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von hixtert
    ... Der Kunde ist Schuld an dem Dilemma, nicht der Hersteller
    Hehe die das ist die gleiche Taktik wie sie ein Softwaregigant (dessen Namen ich vergessen habe ) verfolgt...

    Es lebe der Bluescreen

  9. Registriert seit
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    #39
    Hi,
    finde die Postings in diesem (aber nicht nur) Fred erholsam sachlich und freundlich, wenn ich das so mit anderen Foren vergleiche.

    Es gibt eben keine Sache, die für eine Schnittmenge von Menschen entwickelt wurde, und kein Kompromiß ist. Liegt in der Natur der Sache.
    Aber ganz objektiv sind es halt Kleinigkeiten, die den Einen mehr und den Anderen weniger stören. Leider leben unsere Produkte nicht so lange, daß sie eine Verbesserung erfahren können. Sie werden abgelöst durch neue Produkte, bei denen neue Ingenieure (soll keine allg. Verdächtigung sein, aber mir hat ein Entwicklungsing. von BMW, mit dem ich (leider) zwangsverwandt bin, mal gesagt: "Tja, wenn man keine Kraft übertragen muß, kann man natürlich auch einen Riemen nehmen". Er meinte meine Harley...) die alten Fehler machen. Mein Vater hat sich vor 50 Jahren schon darüber aufgeregt, daß beim Öffnen der PKW-Tür immer das Regenwasser auf den Sitz gesaugt wird. Finde ich heute auch immer noch klasse bei meinem neuen Wagen (auch ein BMW).

    Bei meiner Harley habe ich Riefen nach dem Trockenreiben (ssssauberes Tuch) im teuren Chrom gehabt. Chromdeckel abgeschraubt, weil das ja eigentlich nicht sein kann (Chrom = hart), innen stand drauf: "Made in China". Da fühlt man sich so richtig verarscht, weil der Schrott auch noch teuer war (american steel made in china ).

    Bei meiner Japse gibt es auch Dinge, die die Ing. hätten besser machen können, sie ist immerhin aus dem vierten Baujahr.

    Wenn meine ADV so weiterläuft wie bisher, bin ich zufrieden und wenn's mal klappert und ruckelt, dann grinse ich - denn dann weiß ich: ICH FAHRE MOPED!!!
    Grüße
    Gert

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    #40
    Ich möchte mal etwas von den Mängeln abkommen. Denn ich persönlich habe keine Brems-, Motor- oder Fahrwerksprobleme. Mein Getriebe rastet die Gänge im 5. und 6. Gang bei unebener Fahrbahn bzw. starker Durchfederung des hinteren Federbeins (z.B. im Soziusbetrieb) nicht immer 100%ig. Seitdem ich das weiß, achte ich darauf, den letzten KLONG noch im Fuß zu spüren und der Gang sitzt. Das ist der einzige Mangel, den ich bisher an dem Motorrad feststellen konnte und der sich offenbar auch lt. Aussage des nicht so ohne weiteres beheben lässt.

    ALLES andere überzeugt mich in seinen Eigenschaften 100%ig und das habe ich genauso erwartet und deshalb überhaupt das Motorrad gekauft. Meine Yamaha hatte in 8 Jahren bis auf einen Garantiedefekt am Gabelsimmerring nach 3 Wochen immer perfekt funktioniert. Dafür gibt´s kein ABS, keine Einspritzung, dreckige Abgase, dreckige Kette, Popoweh nach 250 km, 6000km Wartungsintervalle und horrende Ersatzteilpreise. Das kenne ich von kleinauf schon so und so ist das eben bei jap. Motorrädern. Einige Dinge haben sich inzwischen zwar auch bei den Japanern geändert, aber BMW ist und bleibt der technologische Vorreiter auf dem Motorradmarkt.

    Von den vierrädrigen BMW bin ich z.B. auch sehr gute Service- bzw. Kulanzleistungen gewohnt. Etwas das ich bei jap. Autos im Bekanntenkreis nicht unbedingt sagen kann. Ob das bei BMW-Motorrad auch gilt, weiß ich jedoch bisher nicht... sonderlich Serviceorientiert schienen mir meine jap. Händler (Kawasaki und Yamaha) jedoch nicht.


 
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