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Sohn macht Führerschein, was für Motorrad ?

Erstellt von Snoppy14, 01.07.2014, 16:54 Uhr · 63 Antworten · 5.880 Aufrufe

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    #11
    Zitat Zitat von Snoppy14 Beitrag anzeigen
    Ich wollte Ihm diesen aus Gründen der elterlichen Fürsorge nicht finanzieren.
    Finde ich schon hart , das du damit versucht hast , bei deinem Sohn das zu unterbinden , was du selber machst : Motorrad fahren .

    Wir haben unserem Sohn vor 5 Jahren ( als er 18 wurde ) sofort zum Kombiführerschein geraten. Hat er auch gemacht , ist dann aber mangels Motorrad nur ab und zu gefahren. Dieses Jahr haben wir ihn dann beim Kauf einer gebrauchten Maschine unterstützt , es ist dann eine F650GS Dakar geworden.

    Bei Euch sollte es wohl ähnlich in die Richtung Enduro gehen , da ein Sportler auf Grund der Grösse auf Dauer zu unbequem werden wird.
    Und sonst hat es Nordlicht eigentlich auf den Punkt gebracht !

    cu Ingo

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    #12
    Ich finde das schon interessant, wenn die Eltern ihre Kinder in der Richtung beeinflussen wollen. Als ich 18Jahre alt war, hatte ich frisch den Motorradführerschein und hatte mir eine gebrauchte Suzuki GS1000E mit 90PS gekauft. Vorher bin ich 3Jahre Mofa gefahren. Bis auf meine Eltern, besser gesagt meinem Vater(Mutter hatte ich da keine mehr), gaben mir die Menschen um uns herum nur noch eine kurze Lebenszeit. Nun, das Ganze ist über 30Jahre her, ich lebe noch, und fahre immer noch Motorrad. Ich hatte aber immer Motorräder, die mich gefordert haben. Erst seit letztem Jahr habe ich mir eine GS geholt, weil mein Körper nicht mehr so mitspielt, und die GS sich narrensicher fahren lässt. Mein Sohn wurde letztes Jahr 18, er fährt jetzt eine alte SV650, davor ist er 2 Jahre eine 125iger Aprillia gefahren. Mit seinen 185cm ist er schon etwas groß dafür, aber ich glaube, das Bike ist noch nicht sein großer Traum. Aber ich werde ihm da sicherlich nicht dreinreden. Meine Tochter ist nächstes Jahr dran, sie träumt von einem naked Bike. Gerade fährt sie noch eine 125er Cagiva Planet, die ihr sehr gut liegt. Ich kann dir nur raten, lass deinen Sohn einfach mal Probefahren, was er sich so vorstellt. Wenns geht etwas länger, damit er weiß, ob ihm das dann so zusagt. Und wegen der Leistung würde ich mir jetzt nicht soviel Gedanken machen. Wichtig ist, dass er reif dafür ist, und ihm das Gefahrenpotential bewusst ist. Dass trotzdem immer was passieren kann, wissen wir wohl alle, aber Angst ist ein schlechter Begleiter.

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    #13
    Hallo Torsten, ist ja komisch. Mein Sohn ist ebenfalls 24, hat am 18. 7. seine Prüfung. Er ist aber "nur 193 cm", und steht vor dem gleichen "Problem".
    Bei ihm wird es wahrscheinlich eine Bandit 600 S werden. Die hat mit ihren 77 PS nicht zu viel und nicht zu wenig Leistung, Ersatz/Verschleißteile gibt es an jeder Ecke, ist recht zuverlässig und in der Anschaffung günstig.
    Ob ihm das Mot. "Passt" wird er bei probefahrten feststellen. Eine "Reise-Enduro "ist aber(noch) nicht so sein Ding" sagt er.
    Gruß Rainer

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    #14
    In dem Alter tendieren die Jungs eher zum Heizen als zum Reizen 😀

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    #15
    Zitat Zitat von Snoppy14 Beitrag anzeigen
    Sohn hat es tatsächlich geschafft , neben seinem Studium sich den Betrag für den Motorradführerschein zusammen zu sparen. Jetzt wird er diesem im Juli erhalten, mit 24 Jahren. Ich wollte Ihm diesen aus Gründen der elterlichen Fürsorge nicht finanzieren.
    Hallo Thorsten, mal ganz ehrlich? du verweigerst deinem Sohn eine Spende zum Führerschein, willst dann aber bei der Mopedwahl mitreden. ich als Sohn hätte dir klar gesagt, dass du mir die Wahl des Motorrades überlassen sollst! Deutlicher: Misch dich nicht ein

    Er spart sich den FS zusammen und du willst nun das Moped sponsoren? Leih ihm Geld zum Mopedkauf und lass ihn das selber machen, dann lernt er gleich noch das alles im Leben seinen Preis hat, wenn er es doch hinwirft und der Schaden zu Lasten seiner eigenen Kasse geht.
    Meine Eltern waren dagegen, dass ich den Mopedschein mache, haben aber zu den Fahrstunden was dazugegeben. Mopedkauf hab ich komplett selbst bezahlt und nach dem dritten Fall des Falles, mußte ich langsamer tun oder das Moped stehenlassen. das hilft.

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    #16
    Besser hätte ich es - auch mit den gleichen Erfahrungen meinerseits - nicht schreiben können.

    Zahlt er die Karre selber, weis er den Wert deutlich besser zu schätzen. Mit 24 Jahren ist er zwar Dein Kind, aber ein Erwachsener, der ein eigenes Leben führt oder zumindest sollte.

    Ich persönlich halte nichts davon, wenn die Kinderchen (habe selber 3) immer auf das elterliche Portemonaie zurückgreifen (können). Wenn sie ihr eigenes Geld verdienen lernen Sie, wie das Leben funktioniert. Aber nicht, wenn die Eltern immer sponsorn. Was ist, wenn das elterliche Geld - aus welchem Grund auch immer - plötzlich wegbleibt??? Dann stehen die Kinderlein plötzlich vor dem Abgrund...

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    #17
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    die stelle gefällt mir am besten

    frag ihn, welche art mopped er gerne hätte.
    wenn es ihm nicht gefällt, ist ein kauf rausgeschmissenes geld.

    dann fahr mit ihm und spendiere ihm das eine oder andere fahrtraining.
    das ist vermutlich zielführend. Ich jedenfalls hätte meinen Eltern was erzählt, wenn sie sich wegen meinem Motorrad eingemischt hätten, schongar so behüterisch in einem Alter, wo mancher bereits seine eigene kleine Familie gegründet hat.

    Sorge um die lieben Kleinen ist ja normal und auch richtig, jedoch muss man schon mal schauen, dass man sich zurück hält und loslässt. Man kann sie nicht in Watte packen. Wir durften mit 18 sofort alles offen fahren und da waren damals schon rechte Monster dabei, die zu Recht ihre Spitznamen wie Witwenmacher etc. bekamen

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    #18
    Zitat Zitat von Snoppy14 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    hier mal eine persönliche Frage, bitte ohne blöde Antworten :

    Sohn hat es tatsächlich geschafft , neben seinem Studium sich den Betrag für den Motorradführerschein zusammen zu sparen. Jetzt wird er diesem im Juli erhalten, mit 24 Jahren. Ich wollte Ihm diesen aus Gründen der elterlichen Fürsorge nicht finanzieren.
    Nun erklärte er mir, das er mit 24 Jahren nach dem EU Recht ohne jeglicher KW Begrenzung fahren darf, na toll....
    Da mein Sohn 2,03 m groß ist und ich Ihm dann wohl doch finanziell unter die Arme beim Kauf eines Motorrades unter die Arme greifen muss oder möchte, stellt sich die Frage nach dem passenden Typ:

    -Kw Zahl für einen Anfänger unbedingt niedrig ?
    - Bei der Größe von Ihm fallen ja viele Modelle schon aus , oder ?
    - darf es für einen Anfänger eine gebrauchte GS sein ?

    Ich wollte einfach mal den Rat von Eltern hier, die diesen Weg mit Ihren Kindern schon hinter sich haben.

    Im Vorfeld vielen Dank an Euch.


    Gruß
    Torsten

    Vielleicht erst mal eine, die er sich von Anschaffung und Unterhaltung auch leisten kann!? Nein, kein dummer Spruch! Aber ich hatte im Bekanntenkreis einige "Söhne von Berufs wegen", die bekamen immer das maximal Mögliche von ihren Eltern vor die Tür gestellt. Ergo, die Karre wurde runtergeschrotet und durch eine neue ersetzt. Natürlich von wem bezahlt?
    Ich kenne Deinen Sohn nicht und möchte ihm auch nichts Schlechtes nachreden, aber vielleicht schafft es bessere Wertvorstellungen, wen man etwas bescheiden startet und immer weiß, "Es ist meine eigene Anschaffung!" Von einer gebrauchten GS würde ich schon aus Gründen der Unterhaltung absehen. Vielleicht wirklich erst ein Startmobil im kleinen bescheidenen Bereich!

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    #19
    interessant. Da fragt einer nach ner Anfängermaschine und bekommt Erziehungsratschläge.

    Von der Größe her passt ne GS ja eigentlich ganz gut. Das Image wird dem Sohn vermutlich weniger gefallen. Wenn er auf klassische Motorräder mit Rundscheinwerfer steht, wäre die R1150R ne Alternative. Ansonsten hab ich mit meinen 1,90 auf ner 600er Bandit auch wenig Probleme gehabt. Generell muss dein Sohn sich ja erst mal überlegen, in welche Richtung er gehen möchte. Supersportler und viele Sporttourer fallen wegen der Größe ja vermutlich schon raus. Naked Bikes sind beliebt, sehen ganz cool aus und es gibt sie in allen möglichen Varianten und vor allem zu bezahlbaren Preisen mit ABS. Ganz beliebt ist da die Bandit, die haben schon länger ABS und sind damit recht günstig zu bekommen.

    Die Unterhaltskosten sind vermutlich noch interessant. Meine 1150 GS ist interessanterweise deutlich günstiger zu versichern als meine 600er Hornet (pro Monat ca. 15 € Unterschied bei ansonsten gleichen Konditionen, Axa). Liegt zum Teil vielleicht an den 102 PS im Vergleich zu 87 bei der GS. Dafür langt BMW bei den Servicekosten deutlich zu. Der Stundensatz bei BMW-Fachhändlern liegt hier in der Gegend bei rund 90 €, bei Yamaha eher 60. Für Selberschrauber sind die BMW-Boxer wirklich gut geeignet, wenn man darauf keine Lust oder keine Zeit hat ist BMW da halt ein Stück teurer. Die meisten Japaner brauchen auch nur den üblichen Service und laufen ansonsten bis zur Apokalypse.

    Leistung wäre mir gar nicht so wichtig. Wenig Hubraum lädt zum hochdrehen ein, was meist auch zu schnellerer Gangart verleitet. Ob er jetzt ne 1000er oder ne 600er fährt wird an der gefahrenen Geschwindigkeit nicht so viel ändern.

    Was den Sitzkomfort angeht würd ich mal auf Motorcycle Ergonomics diverse Modelle vergleichen. Da kann man seine Körpergröße angeben und dann schauen, wie die Sitzposition mit Kniewinkel auf verschiedenen Motorrädern aussähe.

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    #20
    Zitat Zitat von generalgarden Beitrag anzeigen
    interessant. Da fragt einer nach ner Anfängermaschine und bekommt Erziehungsratschläge.

    Von der Größe her passt ne GS ja eigentlich ganz gut. Das Image wird dem Sohn vermutlich weniger gefallen.

    Na Image-Ratschläge waren aber auch nicht gefragt ;-)


 
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