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Sohn macht Führerschein, was für Motorrad ?

Erstellt von Snoppy14, 01.07.2014, 16:54 Uhr · 63 Antworten · 5.877 Aufrufe

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    #31
    Wieso hat er keine KW begrenzung?
    Ich dachte bis 25 Jahren ist 48 PS Angesagt bzw. min 2 Jahre gedrosselt. Danach dann die erneute Prüfung und los gehts mit dem offenen?!

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    #32
    Zitat Zitat von Wanderratte Beitrag anzeigen
    Wieso hat er keine KW begrenzung?
    Ich dachte bis 25 Jahren ist 48 PS Angesagt bzw. min 2 Jahre gedrosselt. Danach dann die erneute Prüfung und los gehts mit dem offenen?!
    du bist nicht auf dem laufenden.

    Motorradführerschein - Führerscheinklasse A

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    #33
    Hallo,
    meiner hatte mit 16 eine 125er Kreidler (2010-2012). Gefiel ihm, deshalb hat er den 1er mit 18 gemacht. Hat mir dann meine R1100R abgeschwatzt und mit 34PS 2 Jahre lang gefahren. Dieses Jahr durfte er die Drossel raus machen und fährt die 1100er immer noch. Ich bin ja auf eine 1150GS ausgewichen. Aufgrund der nahezu gleichen Leistung sind unsere Ausfahrten mittlerweile echt ein Spaß.
    Mir war nur wichtig, daß sein Motorrad ABS hat.

    Grüße
    Winni

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    #34
    Wer zahlt schafft an. Wenn du zumindest einen gewissen Teil der Anschaffung finanzierst würde ich dir das Mitspracherecht bei der Auswahl des Mopeds nicht absprechen wollen.
    Bei 2m Körpergröße muss man nicht zwingend eine Boxer-GS fahren aber auf eine (z.B.) GS500E würde ich mich garantiert nicht quetschen wollen (von der geringen Leistung ganz abgesehen).
    Letztendlich sollte das Hirn entscheiden und zu einem deutlich kleineren Teil der Bauch. Ein Bike zu kaufen das einem nicht gefällt ist unsinnig, da hat man nicht lange Freude dran, aber es sollte im vernünftigen Rahmen liegen.
    Ich bin mit 20 Jahren 78PS gefahren, das war vernünftig, mit 25 Jahren 150PS+, das war lustig.
    Die Frage ist: Wie verantwortungsbewußt ist der Junge? Mit 25 sollte das eigentlich außer Frage stehen, aber es gibt immer solche und solche.....
    Und wie gut beherrscht er das Bike?

    Man kann auch mit einer RR langsam fahren. Ja, das geht.... ich tue mich da zwar auch etwas schwer.... deswegen lasse ich mittlerweile die Finger von +100PS-Feilen, aber das ist auch nur eine persönliche Sache und ich weiß nicht wie lange die Abstinenz andauert...
    Rein physisch ist man allerdings mit 25 im besten Alter eine Rennsemmel zu bewegen - Wenn nicht jetzt, wann dann?
    Solange er nicht gerade total neben der Spur läuft spricht im Prinzip nichts dagegen. Ein paar Jahre Fahrerfahrung minimieren zwar das Risiko ungemein, es ist aber nicht so als dass jeder damit ungebremst an die Wand fährt.

    Objektiv einschätzen kann nur dein Sohnemann seine Vorlieben, seine Risikobereitschaft und sein Fahrkönnen. Er ist eigentlich alt genug selbst entscheiden zu können was wichtig und richtig für ihn ist.
    Aussagen der Frau wie "Ich lasse mich scheiden wenn dem Jungen etwas passiert." oder "Was braucht man mehr als 50PS? Tut´s zum Anfangen nicht was Kleines?" sind der Standard am Familientisch, bringen aber keine Entscheidung herbei die allen Parteien gerecht wird. Auch mit dem Bündel Geld zu winken ist keine befriedigende Lösung.
    Sag ihm deine ehrliche Meinung und unterstütze ihn wenn nötig finanziell, aber lass ihn selbst entscheiden was er will!
    Wenn´s gut geht ist´s recht, wenn´s schief geht hört er es von allein auf oder kommt zur Besinnung. Späteinsteiger wie er sind selten akut unfallgefährdet, also malen wir den Teufel gar nicht erst an die Wand.
    Erfahrungsgemäß bleiben die Spätberufenen auch nicht lange und intensiv am Ball. Die Wahrscheinlichkeit ist somit groß dass er die Kiste in ein paar Jahren eh in die Ecke stellt und nicht mehr anfasst. Damit hat sich auch aus meiner Sicht die Fragen ob Neu- oder Gebrauchtfahrzeug erledigt. Ein teures Bike zum Anfangen ist wie Perlen vor die Säue. Zum Rumstehen oder Abfliegen (wollen wir es mal nicht hoffen) tut es auch ein gebrauchter Hobel, wenngleich er selbstredend im technisch guten Zustand sein sollte.
    Nach +/- 5 Jahren sieht man weiter und entscheidet ob etwas neueres, stärkeres, größeres her muss, das bestehende noch taugt oder man die Fahrerei ganz sein lässt.
    Ein Vollblutbiker wird er kaum sein, deswegen könnte ihm das Boxerprinzip missfallen. K1200/1300 S/R wäre eine Maschine mit Rundum-Sorglos-Paket, vergleichbare Japaner eine Alternative. Ein Allroundtalent wäre die F800GS. Tipps für eine konkrete Maschine zu geben ist aber schwierig. Ich würde zum Anfang nur nicht zu sehr in eine Nische drängen, es sei denn mir wäre glasklar was ich definitiv (nicht) haben will.

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    #35
    Ich habe auch einen Sohn, zur Zeit zwar erst 12, aber als alter Sack weiß man ja, wie schnell die Zeit vergeht.
    Ich habe auch schon Überlegungen zu den späteren fahrzeugtechnischen Maßnahmen überlegt. Definitiv bekommt er, wenn er die schulischen Leistungen weiterhin bringt, von mir irgendwas im 125´er-Bereich als 16-Jähriger. Natürlich auch den Führerschein. Falls er beim Mopedfahren bleibt, bekommt er für das bestandene Abitur den Führerschein finanziert. Es würde mich freuen, wenn er auch den 1´er macht, dann kann er entweder die Guzzi V7 speciale, Bj 1972, aus der Garage nehmen, oder ich kaufe ihm mit einem Eigenanteil, den er natürlich selbst bringen muss (Naja, mal gucken, wieviel dann wirklich da ist ) eine relativ neue Enduro mit ABS und nicht mehr als 50PS. Hört sich jetzt zwar blöde an, auf der einen Seite ein Oldtimer und auf der anderen Seite, mehr oder weniger ein Neufahrzeug mit neuester Technik, aber wer die V7 schon einmal gefahren ist, weiß mit den Trommel vorn und hinten geht es nur vorausschauend und langsam.
    Die Enduro gibt es, weil ich der Meinung bin, dass es die Fahrzeuggattung ist, mit der man das Mopedfahren am Besten lernt.
    Wie schon erwähnt, ich habe andere Überlegungen im Vorfeld angestellt. Aber ich bin halt der Meinung für nichts, gibt es nichts!
    Natürlich kann man sich auch mit 50PS tot fahren, aber mit mehr geht einfach schneller und zum Motoradfahrenlernen, nachdem wir alle wissen, dass man mit der Erlangung des Führerscheins nicht einmal im Ansatz wirklich fahren kann, geht es mit Leistungen um und über 100PS einfach schneller.

    Gruß,
    maxquer

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    #36
    obnd!
    also auch mein / unser sempf dazu:

    unserer herr sohnemann wurde am 1.7.2014 22 jahre alt.
    hat mit 17 den bf 17 führerschein gemacht und mit 18 den motorradführerschein, bergenzt auf 34 ps für 2 jahre.
    von uns unterstützt, wir zahlten den führerschein und er seine erste 1100er gs, bj. 1997.
    mit 20 den drosselsatz raus und so seither gefahren. vor 3 monaten hat er noch eine 1100er s gekauft.
    und? solange er die möhre beim fahren einschaltet ist alles ok.
    ps sind doch egal. hauptsache das gefühl stimmt.

    schönen abend noch und ich hoffe schwer, daß deutschland gewinnt.
    immerhin steht es gerade (93. minute) 1:0 für die brd gegen die franzosen.
    was mich freut ist, daß die typen jenseits, also links vom rhein es nichtmal geschafft haben ein ehrentor reinzuballern...
    ich gönn´s denen! schadenfreude!!!

    gruß vom wall:e

  7. Registriert seit
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    #37
    Hatte ne Transalp (PD06) als Anfänger. Zuverlässig, gut zu handhaben und verzeiht so manchen Anfängerfehler. Bin 198cm.

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    #38
    Ich sage dann mal vielen Dank für die persönlichen Tipps.
    Jetzt grenzt es sich , natürlich von meinem Sohn entschieden, auf eine R 800 GS oder R 1100 R ein.
    Mal sehen, erst gibt es Probefahrt, weil Boxer mag man oder mag man nicht.
    BMW zieht er in die engere Wahl ,da er doch sehr erstaunt über den Wiederverkaufswert von BMW Motorrädern war.
    Da man davon ausgehen kann, beim ersten Kauf nicht das für einen ideale Motorrad zu finden, spielt dieser Aspekt natürlich auch eine Rolle.
    Vielen Dank auch für die Erfahrungen von Leuten , die diese Motorradauswahl mit Ihren Kindern bereits durch haben.
    ABS sehe ich als wichtigstes Auswahlkriterium.

    Als Hinweis vom Fahrlehrer:
    Geeignete Schutzkleidung bei der Fahrschule ist jetzt Pflicht.Frage ich mich, gabs das vorher nicht?
    Das kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen !

    Gruß
    Torsten

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    #39
    Geeignete (Schutz)Kleidung war bei den Fahrschulen schon vor 20 Jahren Pflicht.
    Wenn ABS unbedingt an Bord sein soll, dann wird es mit der R 800 GS wohl eng....
    Rein Preis-Leistungs-technisch wäre die R 1100 R sowieso die bessere Wahl - wobei sie mittlerweile schon recht oldschool ist, das muss einem gefallen.
    Richtig angefangen Motorrad zu fahren habe ich auch mit dieser Maschine, grundlegend verkehrt ist sie nicht. Genug Dampf von unten, nur über 160 km/h kommt nicht mehr viel. Sie "nötigt den Fahrer gerade zur freiwilligen Selbstbeschränkung", es sei denn das Material ist einem gänzlich egal.
    Tourentauglich ist sie allemal und für die flotte Feierabendrunde reicht sie ebenfalls aus.
    Sozia fühlt sich ebenfalls wohl - und Wheelies gehen mit zusätzlichem Gewicht auf der Hinterachse erstaunlich geschmeidig von der Hand.
    Top Einsteigermoped!!

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    #40
    Ich restauriere gerade mit junior ein Low Budget Projekt, ne Suzi GSX 400 E Bj. 86, lässige 27 PS. Er ist jetzt schon stolz wie Bolle, weil er sieht wie durch seine Arbeit etwas entsteht. 200,- gekauft, ich denke am Ende mit TÜV werden es wohl 350,- werden. Finde ich einen genialen Anfang. Hat er an dem Hobby dann doch keine Freude ist kein Geld versenkt, er bekommt so schon von Anfang an eine gute Bindung zum Möp und lernt die Technik verstehen. Einzig ABS fehlt halt, klar.

    Klamotten hat er teils gebraucht über Forum, teils neu, aber alles gutes Zeug. So gehts auch finde ich, muss nicht immer alles teuer von Papa sein.


 
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