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Soziales Pflichtjahr für Rentner

Erstellt von juekl, 09.12.2011, 08:11 Uhr · 127 Antworten · 8.817 Aufrufe

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    #91


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    #92
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen

    Doro, der Kerl hat doch nur eine rente gemeint:
    seine eigene.
    und damit hat(te) er zweifelsfrei recht. auch wenn
    ich dem nobbi blümchen die noch nie gegönnt hab.
    also weder die rente ( die bei ihm ne pension ist.
    noch deren sichschÄhAit.)

    wirklich nicht. selten
    einer (zumindest damals) der unverfrorener gelogen
    hätte als er.

    die rende is sischÄ.
    sicher isse dat. nur wie lang

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    #93
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen

    In Sachen Altersvorsorge vertraue ich mittlerweile immer mehr dem Staat. Auf jeden Fall immer noch mehr als irgendwelchen Finanzunternehmen, deren erste Prämisse darin besteht Geld zu verdienen.

    grüße,
    Jürgen
    man könnte es auch "verzocken" nennen! Wobei da die Politik (er) nicht wirklich weit weg davon sind.
    Grüße Eugen

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    #94
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    In Sachen Altersvorsorge vertraue ich mittlerweile immer mehr dem Staat.

    grüße,
    Jürgen
    Bei nachgewiesener Riesterineffizienz, abgesenkter Verzinsung von Lebensversicherungen ab 2012, verlängerter Lebensarbeitszeit und noch diversen Giftpfeilen, von denen gerade erst mal nur die Spitze aus dem Köcher schaut ??
    Da schalte ich doch lieber erst mal das eigene Hirn ein und versuche, mir einen Lebensplan zu erstellen. Da steht zum Beispiel ganz weit vorne drauf : arbeiten bis max. 61 Jahre.
    Und dafür verzichte ich u.U. auch gerne mal auf den ein oder anderen Schnick Schnack.

  5. TomTom-Biker Gast

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    #95
    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Bei nachgewiesener Riesterineffizienz, abgesenkter Verzinsung von Lebensversicherungen ab 2012, verlängerter Lebensarbeitszeit und noch diversen Giftpfeilen, von denen gerade erst mal nur die Spitze aus dem Köcher schaut ??
    Da schalte ich doch lieber erst mal das eigene Hirn ein und versuche, mir einen Lebensplan zu erstellen. Da steht zum Beispiel ganz weit vorne drauf : arbeiten bis max. 61 Jahre.
    Und dafür verzichte ich u.U. auch gerne mal auf den ein oder anderen Schnick Schnack.
    Wohl dem, der damals das Glück hatte die, zumindest aus Rentensicht, richtige Entscheidung des richtigen Unternehmens treffen zu können. Und das auch noch tun konnte als die Welt bei diesen Unternehmen noch in Ordnung war mit klar geregelten Verhältnissen darüber wer anbietet und wer abzunehmen hat. Aber es sei Dir, zumindest von meiner Seite her, gegönnt.

    Die meisten anderen müssen sich mit dem abfinden müssen, was Ihnen die demographische Entwicklung übrig läßt. Unter anderem arbeiten bis 67, wenn's denn fi....ell im Rentenalter noch ein bißchen passen soll.

    Wer heute Mitte 50 ist denke ich kommt mit einem blauen Auge davon. Auch wer gerade am Anfang seiner Karriere steht. Der weiß zumindest was auf ihn zukommt und kann sich drauf einrichten. Für die dazwischen, sagen wir mal mit 40-50 sieht es etwas schlechter aus. Hier sind schon enorme private, finanzielle Vorkehrungen für die nächsten zwei Jahrzenhte erforderlich.

    Aber es bleibt dabei: die Rente ist tatsächlich sicher, die Höhe sicherlich nicht.

    Zu Nobbi:
    Nobbi ist eine tragisch komische Figur, wie viele der damaligen Regierung. Wer allerdings den Lebenslauf kennt, würde nicht im Traum dazu kommen ihm Unehrlichkeit vorzuwerfen, möglicherweise blauäugigkeit oder auch Naivität. Er ist einer der aus einfachen Verhältnissen heraus mit einer Lehre bei Opel angefangen hat und über den zweiten Bildungsweg zu seinem Studium und zu seinem Dr. phil. und letztlich damit zum Arbeitsminister gekommen ist.

    So gesehen ist er tatsächlich noch einer vom Volk, wenn auch mit gewissem durch seine letzte Arbeit bedingtem Abstand. Viele der heutigen Politiker sind dies von Berufs wegen. Deren Bezug zur Basis resultiert augenscheinlich aus Vorlesungen, Seminaren und Managerseminaren. Das sind Leute die tatsächlich glauben, daß ein Werzeugmacher Schraubendreher und Schraubeschlüssel herstellt.

    Da ist mir ein bodenständig gebliebener Nobbi allemal lieber, zumal er mit mir als gebürtiger Südhesse die gleiche Sprache spricht.

    Gruß Thomas

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    #96
    Hi
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Auch wer gerade am Anfang seiner Karriere steht. Der weiß zumindest was auf ihn zukommt und kann sich drauf einrichten. Für die dazwischen, sagen wir mal mit 40-50 sieht es etwas schlechter aus. Hier sind schon enorme private, finanzielle Vorkehrungen für die nächsten zwei Jahrzenhte erforderlich.

    Aber es bleibt dabei: die Rente ist tatsächlich sicher, die Höhe sicherlich nicht.
    Darauf einrichten können sich im Grunde nur die Besserverdiener die zudem auch Willens sind.
    Was will jemand mit 1400 EUR brutto (= abgelehnter Mindestlohn von 8,50!) noch grossartig abzweigen wenn er vielleicht Frau und Kind zu versorgen hat?
    gerd

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    #97
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Wohl dem, der damals das Glück hatte die, zumindest aus Rentensicht, richtige Entscheidung des richtigen Unternehmens treffen zu können. Und das auch noch tun konnte als die Welt bei diesen Unternehmen noch in Ordnung war mit klar geregelten Verhältnissen darüber wer anbietet und wer abzunehmen hat. Aber es sei Dir, zumindest von meiner Seite her, gegönnt.
    Gruß Thomas
    Wieso verklausuliertst du meinen Arbeitsplatz so kryptisch, sag es doch einfach frei heraus was dich umtreibt. Ich denke, mein "Outing" hat bei der damaligen Diskussion im März doch einiges zur fachlichen Korrektur beigetragen, tut aber gerade absolut nix zur Sache.

    Mir war mit 45 Jahren klar, das kein Euro meiner Kohle Richtung Riester gehen wird. Dagegen ist für jüngere heute eine BUZ unverzichtbar. Ebenso werde ich keinen Euro in irgend eine Pflegeversicherung zusätzlich stecken. Das ist genauso verbranntes Geld wie eine Sterbegeldversicherung. Das kann ich selbst besser. Und rechnen berherrsche ich eigentlich auch ganz gut. Einzig das Risiko, dass es mich morgen beispielsweise mit einem Schlaganfall erwischt, kann ich nicht ganz so gut abdecken. Aber auch dann geht das Leben weiter ... auf das es übrigens keine Vollkasko gibt, wie uns diverse Versicherungsgesellschaften und unsere Regierung glauben machen wollen.
    Wenn Angie sich hinstellte und sagt: WIR müssen sparen, dann stehe ich kurz vor dem Blutrausch. Jeder, den ich kenne, wirtschaftet im Großen und Ganzen vernünftig und mit Blick auf die Zukunft ... so gut er eben kann. Und dann kommt Angie und sagt: WIR leben über unsere Verhältnisse.
    Und irgend ein Knilch stellt ein soziales Jahr für Rentner in den Raum.
    Ehe ich mich völlig in Rage schreibe ....

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    #98
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi


    Darauf einrichten können sich im Grunde nur die Besserverdiener die zudem auch Willens sind.
    Was will jemand mit 1400 EUR brutto (= abgelehnter Mindestlohn von 8,50!) noch grossartig abzweigen wenn er vielleicht Frau und Kind zu versorgen hat?
    gerd
    Genau das hatte ich vorher auch schon geschrieben. Die Altersarmut ist vorprogrammiert. Bei der heutigen Einkommenssituation ist das unausweichlich.
    Arbeit gäbe es genug ... es will/kann nur keiner dafür zahlen. Städte und Kommunen haben 1 Euro Jobs en masse zu vergeben. Ist ja wohl eine Frechheit.
    Und wenn einer mit 40 Wochenstunden so wenig ausgezahlt bekommt, dass er Anrecht auf Wohngeld hat, läuft da einiges schief.
    Vermutlich verprassen die aber nicht 100 Euro am Tag, um mit einem Motorrad am WE unterwegs zu sein. So gesehen muss es uns hier doch allen sehr gut gehen.

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    #99
    ja,das mit dem sozialem jahr wird aus meiner sicht nicht besser....^^
    und wie gut es einem geht,liegt ja auch oft im auge des betrachters.
    ich für meinen teil meckere garnicht,auch wenn ich am monatsende nicht mit einer schubkarre zur bank muss,um das riesen gehalt zu holen....
    wenn ich jedoch alleinverdiener wäre sähe das ganze schon ganz anders aus,und auch so stellt sich natürlich die frage,wieviel man privat vorsorgen kann ohne das man nichtsmehr hat,was man noch ausgeben kann....bei arbeitnehmern aus niedriglohngruppen will ich da garnicht dran denken,das kann nicht funktionieren.

    Oliver

  10. TomTom-Biker Gast

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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ehe ich mich völlig in Rage schreibe ....
    Das entzieht sich allerdings auch meinem Verständnis.
    Hab ich unwollentlich und unwissentlich einen wunden Punkt angesprochen. Ich wüsste nicht welchen.

    Das einzige was ich mit dem ersten Teil sagen wollte ist, daß man bezüglich der Bewertung, ob die Rente reicht und ob man den Luxus mit 61 in Ruhestand zu gehen (für die meisten ist das Luxus) sicherlich davon abhängig ist wo man arbeitet, wieviel man verdient und und welche Sozialleistungen das Unternehmen bietet. Als Beschäftigter eines Energieversorgers (der Anbieter), fällt einem da die Entscheidung deutlich leichter als bei den meisten in anderen Unternehmen. Ungeachtet Deiner möglichen, sonstigen Vorsogemaßnahmen sind die Sozialleistungen der Versorger üppig. Ich habe genügend Studienkollegen, die nicht in die Wirtschaft sondern zu Versorgern gingen und kenne von deren Erzählungen die Situation ganz gut. Das ist kein Vorwurf, auch wenn Du das vielleicht so siehst, sondern einfach nur eine Feststellung.

    Andere sind halt nicht in der Lage dazu. Das schreibst Du ja selbst in Deiner 2. Antwort. So geshen ist doch die Diskrepanz zwischen dem was Du sagst und dem was ich sage gar nicht so groß.

    Wenn ich von eigener Vorsorge spreche ist mir schon klar, daß für viele das eine zusätzliche Belastung darstellt. Deswegen habe ich auch diejenigen für die das noch verhältnismäßig leicht gehen sollte auf unter 40 eingestuft, besser sogar unter 30. Hier läßt sich auch mit kleinen Beiträgen langsfristig was vernünftiges realisieren. Das muß auch nicht Riester sein, wurde von mir überhaupt nicht genannt. Bei den 40-50jährigen sprach ich von Kraftanstrengungen. Bei denen sind leider einige dabei, die es gekniffen hat.

    Für mich Fast-Mit-Fuffziger (und natürlich auch andere in vergleichbarer Situation) mit vernünftigem Gehalt, eigenem Häuschen, etwas Bargeld und einer betrieblichen Zusatzrente sieht die Sache sicherlich weniger kritisch aus, zumal ich auch nicht ganz bis 67 arbeiten muß, um volle Rentenansprüche zu erlangen. Aber auch ich muß Abstriche hinnehmen --> das sogenannte blaue Auge.

    Also warum diese, Deine Entrüstung?


    Gruß Thomas


 
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