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Spritpreise vor Feiertagen

Erstellt von sprinter, 03.04.2012, 17:34 Uhr · 99 Antworten · 5.608 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #71
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Ich glaube deshalb wird die MwSt. Prozentual und nicht als Pauschal Beitrag erhoben.

    Wer mehr konsumiert bezahlt mehr MwSt.
    Wer nur tausend Euro ausgeben kann/muss bezahlt nur 190 € MwSt.
    Konsumiert jemand mehr, bezahlt er mehr MwSt.
    Egal wie viel jemand verdient, der Mehrwert zum beispiel beim Kauf einer
    R 1200 GS ist für beide gleich, also von der höhe des Einkommens unabhängig.
    Na du bist ja ein ganz schlauer Fuchs

    Für jemanden mit niedrigem Einkommen sind aber 190 Euro MWSt. im Verhältns zum eigenen Einkommen mehr als für Bezieher eines höheren Verdienstes. Um diesen Effekt etwas abzufedern gibt es übrigens auch die ermäßigten MWSt.-Sätze.

    Grüße
    Steffen

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    #72
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    1980 musste der Durchschnittsdeutsche für einen Liter Super noch 3,5min arbeiten. Heute braucht er nur 3min um einen Liter Super zu verdienen. Also ist der Sprit, gemessen an unserer Arbeitskraft, sogar inflationär billig.

    Chris
    weiss ja ned, wie die Rechnen.

    aber wer in 3 Min ca. 1,63 € verdient müsste nen netto Std.-lohn von 32,60 € haben.

    Und ich würde mal behaupten, daß das die wenigsten Durchschnittsdeutschen haben.

    Irgendwas mach ich falsch.

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    #73
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Na du bist ja ein ganz schlauer Fuchs

    Für jemanden mit niedrigem Einkommen sind aber 190 Euro MWSt. im Verhältns zum eigenen Einkommen mehr als für Bezieher eines höheren Verdienstes. Um diesen Effekt etwas abzufedern gibt es übrigens auch die ermäßigten MWSt.-Sätze.

    Grüße
    Steffen
    Das sehe ich etwas anders.
    Wenn ich 1.000€ zum ausgeben habe zahle ich 190,-- MwSt.
    Wenn ich 3x 1.000€ ausgebe, dann zahle ich auch 3x mehr MwSt.

    Das Verhältnis ist exakt das gleiche.
    Der verminderete Satz für Lebensmittel ist schon ok. Aber wenn man es mit der hier immer so gepflegten Spitzfindigkeit ausdrückt, ist der verminderte Satz für die Dinge des täglichen Bedarfs eine Benachteiligung der Reichen.
    Uiii, ich höre schon den Aufschrei. Aber so geht Prozentrechnen wirklich.

    Wenn einer so wenig verdient, dass er gerade so mit dem täglichen Bedarf zurechtkommt und sich keinen Luxus leisten kann, dann zahlt er auch nur den geringsten Satz dieser "Konsumsteuer". Gehen wir bei 1.000€ mal von gemittelten 140€ aus, weil ja nicht alles mit halbem Satz ver(mehrwert)steuert wird. Wenn ich jetzt 3.000€ ausgebe und dabei die ersten 1.000€ auch nur 140€ zahle und die die restlichen 2.000€ für voll versteuerte 19% auf den Kopf haue, dann habe ich im Verhältnis zu meinem Einkommen mehr bezahlt. Dafür bin ich in der glücklichen Lage, mir den Mehrkonsum und damit auch die Steuern leisten zu können und habe nichts dagegen, das der arme Schlucker geringere Steuern zahlt.

    Das System mit dem Steuern wäre eigentlich gar nicht schlecht, wenn nur nicht so viele Steuern so unübersichtlich wiedereingesetzt würden.

    Wenn es transparent wäre, wo welche Steuer in der Geldbörse wieder auftaucht, dann wäre es den Menschen auch einfacher zu vermitteln.

    Was die ganzen Debatten nur anheizt, ist die Tatsache, dass die Mineralölsteuer nicht dem Ausbau des ÖPNV und der Strassenreparatur zugute kommt. Steuern müßten zweckgebunden sein. Dann könnte man nach dem Verursacherprinzip die zur Kasse bitten, die auch den Nutzen haben.

    Mir schwillt nur immer der Kamm, wenn es auf der einen Seite heißt, die Kommunen müssen Spielplätze stilllegen, weil Bund und Länder kein Geld mehr bewilligen und in der gleichen Zeitung steht eine Seite vorher ein Bericht, wie wir Gelder in einem Eurofass ohne Boden versenken und gleichzeitig der Herr Finanzminister seine klebrigen Finger auf die Überschüsse der Krankenkassen patscht. Das hat nix mehr miteinander zu tun. Da ist eine ehrliche Mehrwertsteuer schon eine feine Sache, dann da kann jeder selbst entscheiden, wieviel Steuern er zu zahlen bereit ist. Wer nix zahlen will, verzichtet auf Konsum und gut ist.

    Gruß
    Chris

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    #74
    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    weiss ja ned, wie die Rechnen.

    aber wer in 3 Min ca. 1,63 € verdient müsste nen netto Std.-lohn von 32,60 € haben.

    Und ich würde mal behaupten, daß das die wenigsten Durchschnittsdeutschen haben.

    Irgendwas mach ich falsch.
    Ich nicht, bei mir passts

  5. GSATraveler Gast

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    #75
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Das sehe ich etwas anders.
    Das Verhältnis ist exakt das gleiche.
    Die Ungerechtigkeit der MWST besteht im Ausblenden des Verhältnisses von Steuerbelastung und Einkommen. Im Unterschied zur Einkommenssteuer, deren Satz höher wird, je höher das Einkommen ist (=Progression).

  6. Registriert seit
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    #76
    Leute wie oft denn noch?
    2008 kostete das Fass öl 150 Dollar und der Liter Super 1,50Euro.
    Heute kostet ein Fass Öl 124 Dollar und Sprit 1,65Eur.
    Und der Gaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt, seltsamerweise aber auch nur wenn es bergauf geht....
    (Ja ich bin mir um die Wechselkursproblematik im klaren, aber so schlecht ist er nicht)
    Vor diesel Hintergrund: Ob man die Steuern nun zu hoch findet oder nicht, wer glaubt denn ernsthaft, dass eine Steuersenkung bis zu uns durchschlagen würde? Dann haben wir 2 Wochen günstigen Sprit und zahlen dann wieder genau das gleiche weil man eh dran gewöhnt ist. Und dann kommt irgendeine Sprecherin:" Ja tut uns leid, der Ölpreis ist grad gestern wieder gestiegen"

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    #77
    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Die Ungerechtigkeit der MWST besteht im Ausblenden des Verhältnisses von Steuerbelastung und Einkommen. Im Unterschied zur Einkommenssteuer, deren Satz höher wird, je höher das Einkommen ist (=Progression).
    Bei der MwSt. besteht, nach meiner Meinung, überhaupt keine Ungerechtigkeit, es ist die Gerechteste Steuer von allen.

    Der Mehrwert eines Kaufgegenstandes ist immer der gleiche, völlig unabhängig vom Einkommen.

    Es ist eine Konsum Steuer, wer viel Konsumiert bezahlt dementsprechend viel Steuern.
    Und viel Konsumieren können ja nur besser Verdiener und die bezahlen dafür Steuern.

    Davon abgesehen ist eine Einkommens abhängige MwSt. praktisch nicht machbar.
    Oder soll jeder beim Einkauf, erst einmal an der Kasse seine Steuererklärung vorzeigen (datenschützer werden sich freuen), damit der jeweilige Mehrwertsteuer Satz ermittelt werden kann.

    Und warum soll ein besser Verdiener (ab welcher Summe gehört man dazu?) beim Kauf einer Flasche Bier mehr Bezahlen, obwohl der Mehrwert an diesem Bier für jeden der gleiche ist.

    Bei der MwSt richtet sich der jeweils persönliche Steuersatz nach konsumierten Gut und Menge, dies empfinde ich als Gerecht.

    Selbst im Sozialismus ist die MwSt nicht Einkommens abhängig.

  8. Registriert seit
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    #78
    Moin,
    wir diskutieren hier immer wieder über EINSPARUNGEN in unseren Systemen, das ist meiner Meinung nach nicht die Lösung. Nur in D gibt es diese Preissteigerungen bei Benzin und Heizoelpreisen. Warum lassen wir uns das bieten das in D die Oelmultis, hier in erster Linie ARAL immer testet wo unsere Schmerzgrenze liegt. Wir gehen nicht auf die Strasse! Warum, weil es uns noch n icht weh tut???? Jede Woche wird unter dem Strich für uns als Zahler einige Cent mehr stehen, und unsere Regierung kassiert fleissig mit und schönt die Zahlen. Damit noch mehr für Soziales ausgegeben werden kann. Das ist einfach der falsche Weg, immer wieder den OelMultis nach zu geben.
    Ich werde in allen Foren wo ich Zugang habe dafür plädieren, die vier Großen zu boykotieren. Dem Wahnsinn muß einfach mal ein STOP aufgezeigt werden.

  9. Registriert seit
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    #79
    Zitat Zitat von sprinter Beitrag anzeigen
    Nur in D gibt es diese Preissteigerungen bei Benzin und Heizoelpreisen.
    Unter welchem Stein lebst Du denn?

    Durchschnittlicher Benzinpreis bei uns:
    1l Benzin am 02.04.2006: 108.9
    1l Benzin am 02.04.2009: 107.9
    1l Benzin am 02.04.2012: 166.9

    Das macht 55,14% seit 2009.

    Aber Preissteigerungen finden ja nur bei den armen Deutschen statt.

  10. Baumbart Gast

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    #80
    Heute Abend getankt, 168.9. Direkt daneben Jet mit 172.9. Da standen genau so viele Autos wie an der Freien. In Wirklichkeit ist der Spritpreise egal, Hauptsache der Tank wird wieder voll.


 
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