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Stolperfalle Anmietung Motorradanhänger

Erstellt von Rapid, 20.12.2011, 22:43 Uhr · 18 Antworten · 3.114 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    @sealiner
    Im Mietvertrag nicht, auf der Homepage war die Rampe als Inklusivzubehör sogar beworben.
    Deine Idee meiner Argumentation ist richtig. Die schriftliche Antwort des Vermieters lautete allerdings sinngemäß:" Er könne ja nicht wissen, dass ich diese Rampe gebraucht hätte. Außerdem könne er nachweisen, dass seine Motorradanhänger auch des öfteren bewusst ohne Auffahrrampe angemietet werden."
    Das erschließt sich mir von der Logik her zwar nicht, aber vielleicht tut man sich ja beim Aufladen von Steckrüben auf einen Motorradanhänger leichter, wenn die Rampe nicht im Weg ist.

    Ich konnte durch Zeugenaussagen meines Sohnes für den Richter stimmig und vor allem glaubhaft beweisen, dass der Wunsch nach der Auffahrrampe unstrittig geäußert wurde und von der Klägerin nachweislich nicht beschafft werden konnte. Da außerdem die Auffahrrampe im www als Standardzubehör deklariert war, bedurfte es auch keiner weiteren Ausführungen.

    Der Anwalt des Klägers hatte im übrigen bis zuletzt bestritten, dass mein Sohn mit anwesend war, allerdings war der benannte Zeuge (Mitarbeiter des Vermieters) dann anscheinend doch nicht bereit vor Gericht dahingehend seine Aussage zu wiederholen. Da hätte dann möglicherweise die Vereidigung gedroht und das kann böse ins Auge gehen.
    Insgesamt war der Schriftverkehr des gegnerischen Anwaltes an Absurdidäten, falschen Anschuldigungen und Ausführungen nur so gespickt, dass einem richtig schlecht werden konnte. Da stellt man sich schon die Frage in welchem Land man eigentlich lebt. Und so lächerlich das im nachhinein klingen mag, für mich war das nicht lustig sondern ganz schön belastend.

  2. Registriert seit
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    #12
    Ich kann das gut nachvollziehen. Das Ausprozessieren ist eine üble Sache. Für alle beteiligten. Kenne mich ein wenig aus...

    Dazu gäbe es noch folgendes zu sagen:

    Der Anwalt ist immer so gut wie der Mandant! Soll heißen, kein Anwalt dieser Welt saugt sich was aus den Fingern. Er setzt die Standpunkte seines Mandanten nur juristisch um.

    Die Frage, die hier wohl bewertet wurde, war, ob der Mietgegenstand vollumfänglich nutzbar war. Wenn du da einen Richter hast, der Mopedfahren Scheixe findet, bist du schon angeschmiert. das man eine Rampe braucht, weiß eben nur jemand, der schon mal ein Moped auf einen Anhänger stellen wollte, der keine Rampe hatte...

    Sei froh, dass es so gelaufen ist. Hätte auch anders ausgehen können.

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    #13
    Diesen Herbst habe ich eine Guzzi California verkauft und dabei auch eine sehr sonderbare Story erlebt, die hier wunderbar reinpasst.

    Der Käufer hat bei einem Motorradhändler einen "geeigneten" Anhänger für den Guzzi-Transport gemietet, der für diesen Zweck definitiv nicht geeignet war. Eine "Auffahrrampe" war dabei, es handelte sich hierbei um ein ca. 150 cm langes und ca. 15cm breites Holzbrett, das nicht mit dem Hänger fixiert werden konnte und einfach lose angelehnt wurde. Als Spannset waren ein paar dünne, ausgefranste Bänder dabei, die ihre besten Tage schon lange hinter sich hatten. Für den Verlad und den Transport einer leichten Enduro hätte das eventuell halbwegs funktioniert, nicht aber bei der leicht übergewichtigen Guzzi.
    So habe ich meinen absenkbaren Hänger samt Befestigungsgurten aus der Garage genommen und dem Käufer für die Überführung zur Verfügung gestellt. Wie er den Mehraufwand (Zusätzliche Fahrten, etc.) mit dem Vermieter verrechnet hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Offenbar muss man vorher genau anschauen, was man für den Mietpreis für ein Vehikel inklusive Zubehör bekommt. Denn die Begriffe Auffahrrampe und Spannset sind möglicherweise auch bei Fachleuten sehr dehnbar....

  4. Registriert seit
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    #14
    Hi
    Diesen Vermieter will ich ja nicht in Schutz nehmen, aber wenn der Mieter und Käufer einer Guzzi nicht schon beim Abholen bemerkt welcher Sch.... ihm da vermietet wird, hat er doch einen an der W.... Ein Mitteleuropäer dessen geistige Fähigkeiten zum Führerschein gereicht haben, sollte auch sehen, dass man mit Paketband keine Guzzi verzurrt bekommt .
    Der Vermieter war wohl eine Pfeife, aber der Mieter hat auch Mängel
    gerd

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    #15
    Hallo Rapid,



    entschuldige bitte, wenn ich ein wenig ins Detail gehe und hier eine Geschichte erzähle, die ich bei der gleichen Firma erlebt habe.


    Dein „Verleiher“ aus der Karolinenstr. in Fürth handelt zum größten Teil mit Osteuropäern. Jetzt werden sich einige fragen, was hat das mit der Sache zu tun!


    Hmm, schwierig zu erklären… die Besitzer und Leute aus dem osteuropäischen Raum haben einfach eine „andere“ Handelsmoral! Sie sitzen hier auf dem hohen Roß und bestimmen die Preise ihrer Ersatzteile bzw. ihrer Waren. Da es nur wenige Mitbewerber im hiesigen Raum gibt, haben die fast eine Monopolstellung und lassen das auch den Kunden spüren.


    Ich hatte dort (vor vielen Jahren, ebenfalls aus Unwissenheit) ein mechanisches Teil gekauft und VOR dem Kauf abgeklärt, ob die Möglichkeit einer Rückgabe bei Defekt dieses Teiles möglich ist! Das wurde mir zugesichert! Dumm natürlich, dass es sich wirklich als DEFEKT heraus gestellt hat! Anfangs dachte ich auch, kein Problem, gebe ich wie vereinbart zurück!


    Vor Ort, wollte man mir unterstellen, dass ich das Teil dort nie gekauft hätte und niemals dort war… Hallo? Das ist keine erfundene Geschichte! Nach längerer Diskussion „erkannte“ man mich plötzlich und dann kam eine neue Therorie auf, d.h. ich hatte dort zwar das Teil gekauft, wollte aber nun „mein defektes“ Teil zurück geben und das von ihnen gekaufte hatte ich zwischenzeitlich in mein Auto eingebaut. Also unterstellte mir man nun Betrug! Ruhig bleiben… Ach ja, ich konnte sogar eine schriftliche Quittung vorweisen, interessierte nur niemand!


    Nach längerer Diskussion mit drei der Angestellten und anderweitiger Argumente meinerseits (auf die ich hier lieber nicht näher eingehe) erhielt ich mein Geld zurück und war wieder um eine (leider negative) Erfahrung reicher! Es ging mir dann schon nicht mehr um das Geld, sondern ums Prinzip!



    AMEN…


    Ich hoffe, ich mülle deinen Thread hier nicht zu sehr zu…

    Grüssle Olli

  6. Registriert seit
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    #16
    Hi
    Ahhhhh, die Firma in der Karolinenstrasse hat noch eine Filiale im Gewerbegebiet Seukendorf. Dort wollte ich meinen Anhänger kaufen, hab' mich dann aber doch für einen anderen Lieferanten entschlossen. Wenn jemand im Raum N mal "schnell" einen Anhänger braucht: Ich habe einen!
    gerd

  7. Registriert seit
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    #17
    Da ich auch aus dem Raum Nürnberg bin, und schon das ein oder andere Mal mit dem Gedanken mir eine Anhänger zu leihen geliebäugelt hab... Danke, für die Warnung und den Hinweis!

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Rapid Beitrag anzeigen

    Wenn im Mietvertrag die Auffahrrampe explizit erwähnt gewesen wäre und bei Abholung nicht zur Verfügung gestellt worden wäre, wäre die Vertragsnichterfüllung so eindeutig gewesen, dass selbst der geldgierigste Anwalt höchstwahrscheinlich das Mandat gar nicht übernommen hätte.
    Das ist doch verrückt. Muss man demächst auch nachsehen, ob im Vertrag Räder aufgeführt sind?
    Da muss doch eigentlich der gesunde Menschenverstand schon ausreichen. Ein Motorradanhänger ohne ordentliche Rampe ist genauso nutzlos wie ein Anhänger ohne Räder.
    Solchen Vermietern muss wegen Betrugsversuch der Laden geschlossen werden. Die machen doch sonst immer so weiter und besch... ehrliche Leute. Und sie kommen immer wieder damit durch, denn Du bist bestimmt nicht er Erste, dem so etwas passiert ist.

  9. Registriert seit
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    #19
    Da muss doch eigentlich der gesunde Menschenverstand schon ausreichen. Ein Motorradanhänger ohne ordentliche Rampe ist genauso nutzlos wie ein Anhänger ohne Räder.
    Genau so war ja auch meine Denke. Und nachdem dann etwas größeres daraus geworden ist, hielt ich es für sinnvoll, einen Merker im Forum zu verankern. Auf diese blöde Masche soll kein weiterer Treiber hereinfallen.


 
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