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Suche leichte, reisetaugliche Enduro

Erstellt von vierventilboxer, 25.10.2012, 13:22 Uhr · 201 Antworten · 31.706 Aufrufe

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    #31
    Ich würde mit meiner 610 Husky sofort wieder losfahren, hält locker nochmal 25000km ohne Probs.
    War auch schon in Südafrika/Namibia/Botswana usw. allerdings mit einer altenGS, teils mit Sozia und 45L Sprit. Kalahari, Kaokefeld ohne große Problem möglich.
    Hätte mit der Husky allerdings noch mehr Spaß gemacht.
    Aktuell würde ich eine Terra nehmen und zwar Serie und einfach losfahren, passt wie sie ist. Neupreis unter 7000€
    Wirklich lange Spritlose Strecken sind nur im Kaokefeld oder bei der Kalahari Durchqerung.

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    #32
    @ Wolfgang: Bist und bleibst ein Scherzkeks! Merci, ich musste echt schmunzeln.

    Ich darf noch erwähnen: Ich habe für kurze Zeit eine SM570R gefahren und auch eine DRZ "probegesessen". Für diese spartanischen Teile (auch wenn man sie "pimpen" kann) bin ich nicht schmerzfrei genug. Insbesondere die Husky hatte einen dermaßen unkultivierten Motor, da war für mich nach 2 Stunden Schicht im Schacht und ich habe sie gerne wieder zurück ins Eck gestellt. Die Vibrationen waren je nach Drehzahl und Last so derb, dass mir die Optik verschwommen ist, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
    Zudem fuhr sie sich (obwohl sie nominell nur 5 PS weniger hatte als meine Kati) wie eine Schlaftablette. Die SXS marschiert dagegen als würde einem der Gaul in den Hintern treten - gefühlt doppelt so viel Leistung.
    Brauche ich aber nicht unbedingt - wie schon erwähnt, es darf etwas weichgespülter sein mit mehr Ausrichtung auf Tourentauglichkeit.
    4 Wochen Südafrika sind meinem angepeilten Fahrprofil nach ca. 6000-7000km, davon 60-70% onroad, 30% Piste, letzteres möglichst ohne Gepäck, sprich Koffer auf den Zimmern lassen und einen Tag freies Blasen in Form von Rundfahrten quer durch die Pampa, danach gemütlich wieder ins Hotel zurück und den Tag mit ein, zwei Bier ausklingen lassen.
    Aus dem Camping-Alter bin ich raus, das hatte ich früher zu Genüge - ich brauche das "Adventure-Feeling" unter freiem Himmel nicht mehr unbedingt um mich als Mann (oder wie auch immer man das betiteln möchte) zu fühlen. Ich stapfe am Morgen lieber ausgeschlafen aus dem Hotel oder der Pension heraus, steige erholt auf mein Bike und presche mit Minimalgepäck fluffig durch die Lande als mich mit dem halben Hausstand am Abend auf einem Zeltplatz niederzulassen. Ich bin kein Holländer.
    1-2 Nächte draußen mit Isomatte und Schlafsack zu verbringen ist okay, das macht schon Spaß - Lagerfeuer und Grillen unterm Sternenzelt - Benzingespräche unter Freunden - alles recht und schön - aber auf Dauer ist das nichts für mich - ich will fahren! Da stört unnötiges Gerödel nur, ich will mich nicht selbst kasteien!
    Der Inhalt von 2 Seitenkoffern reicht mir völlig für 4 Wochen (zwischendurch wird gewaschen wenn ein längerer Zwischenstop gemacht wird), Öl- und Reifenwechsel sollten bei den angepeilten km kein Thema sein, Vollgasetappen sind nicht geplant die einen vorzeitigen Wechsel der Betriebsstoffe rechtfertigen könnten und auch ein TKC, o.ä. sollte bis zum Ende nicht völlig runtergelutscht sein. Und selbst wenn... dann wäre mir das einerlei. Inschallah, den ADAC habe ich auch in D noch nie bemüht, wo ein Wille.....

    Ich denke, ich komme mit einer 50PS-Maschine vom Schlage einer Tenere oder F650GS klar. Die XChallange bietet mir zu wenig für´s Geld, das mit dem Federbein ist auch so eine Sache die mir missfällt. Tauschen kostet extra Geld. Ob das sein muss? Die 690er Kati würde mir gefallen, aber das ist mir für ein Afrika-Bike ehrlich gesagt zu teuer. Ich muss da Finn beipflichten, zudem kommt da der Schwabe in mir durch , das ist Pulver das man lieber in andere Sachen steckt, sei es in den Transport oder Hochoktaniges, oder was auch immer. Egal was ich kaufe, gewiss ist dass ich mehr oder weniger sanft damit stürze - vermutlich mehrfach - da loht eine allzu teure Maschine einfach nicht, bzw. mir wäre es arg je mehr Euro ich damit vernichte.


    Leute, ich danke euch erst mal recht herzlich für euer Bemühen, da ist binnen kürzester Zeit mehr zusammengekommen als ich gedacht hätte!!! Ich lasse mir das erst einmal paar Tage durch den Kopf gehen, dann sehen wir weiter. Ich werdet auf jeden Fall erfahren wie ich mich entschieden habe!

    Falls jemand noch zur Entscheidungsfindung beitragen kann und will: Ich bitte darum! Herzlich gerne!

    Gute Nacht!
    Gruß Peter

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    #33
    Honda XRV 750. V2 und unter 200 Kilo

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    #34
    Zitat Zitat von AlpenoStrand Beitrag anzeigen
    KTM sind inzwischen weit besser als ihr Ruf ...
    das kann man nur hoffen, diesen Ruf haben sie sich nämlich redlich verdient, sagt ein alter LC4 und LC8 fahrer

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    Standard Suche leichte, reisetaugliche Enduro

    #35
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    das kann man nur hoffen, diesen Ruf haben sie sich nämlich redlich verdient, sagt ein alter LC4 und LC8 fahrer
    Ich hoffe das auch, da meine beste Freundin all ihr Geld in eine neue 990 Adventure gesteckt hat...

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    #36
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich hoffe das auch, da meine beste Freundin all ihr Geld in eine neue 990 Adventure gesteckt hat...
    berichte! wieviel fährt sie im Jahr?

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    #37
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    das kann man nur hoffen, diesen Ruf haben sie sich nämlich redlich verdient, sagt ein alter LC4 und LC8 fahrer
    Ja, das waren noch andere Zeiten .....

    Aber ich sehe 60tkm in 2 Jahren auf einem hochgezüchteten 690ccm Einzylinder schon als Qualitätsbereich, außer normales Service war an der Kiste nix dran. Nun soll diese im Frühjahr gegen eine 1190R getauscht werden, man darf gespannt sein.

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    #38
    Bei KTM gehörte ein Kolbentausch zeitweise zum normalen Service, naja fast normalen Service.
    Den BMW-Maßstab kann man dort kaum anlegen. Wobei die LC4 bei mir noch nicht vom Tisch ist, sie ist zwar älter als die F´s, G´s und die Tenere, aber immer noch die Leichteste im Feld.

    Apropos Tenere: Von der habe ich sturztechnisch nicht unbedingt Gutes gelesen. Scheint mir nicht gerade durchdacht und stabil gebaut zu sein, wenngleich die meisten Fahrer das Fahrverhalten und die Zuverlässigkeit loben.


    Ein guter Kollege hat mir gestern übrigens seine AfricaTwin angeboten - nicht zum Kauf sondern zur Nutzung gegen eine angemessene "Gebier" - ich habe dankend abgelehnt. Mir geht sie gewichtstechnisch zu sehr in Richtung Boxer-GS. Laut Wiki hatte die RD03 bereits 220kg, die RD04 schon 237kg und die RD07 deren 230kg.
    I´m not amused!

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    #39
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    berichte! wieviel fährt sie im Jahr?
    Sie hat sie im Juli gekauft und hat seitdem knapp 7500 km gemacht. Immerhin das ohne Probleme. Die Käthe (genannt piccola Draghessa...) wird in den nächsten Jahren ca. 20.000 -25.000 km pro Jahr zu verkraften haben.
    Die Maschine wirkt im vergleich zu den LC4, die ich kenne und auch zur LC8 schon verdammt gut verarbeitet. Halt die ewigen Vibrationen haben auch bei der 990 schon einiges gelockert. Aber wenn man das weiss, kann man da ja gegensteuern. und auch bei ihr bzw. mir selbst ist ja regelmässig ne Schraube locker und ich bezeichne mich dennoch als ingesamt funktionstüchtig
    Man muss dazusagen. Sie hat noch weniger Ahnnung von Motoren als ich. Für sie ist schon das Aufschnallen einer Tasche eine Challenge. Deshalb geht die Maschine alle 2 Monate kurz zu einem befreundeten Mech, der eine schnelle Durchsicht macht. Kettenpflege etc. All die Basics, die sie so nicht beherrscht. Sie fährt einfach nur. Das verfälscht natürlich das Bild, denn so top gepflegt ist längst nicht jede KTM unterwegs...

    Nur noch einmal kurz zurück zur DRZ: Ich bin ein Grooser kerl mit über 110 kg. Und ich fand die DRZ grausam unbequem, trotz neuem Sattel. Aber ich muss sagen, dass ich mich nach 1 Stunde dran gewöhnt hatte. Ganz erstaunlich, aber selbst miese Autobahnetappen waren keine Sache. Nur der Regenschutz fehlte mir als altem BMW-Fuzzi. bei deinem Anforderungsprofil würde ich, ohne drängeln zu wollen, doch die kleine Suzuki nochmal etwas genauer ansehen. Da ist dann der Pistenfun einfach gross. Ich habe auch schon 8 Stunden auf der Kleinen verbracht bei Rennbegleitungen. Und ich bin NICHT schmerzfrei beim Sitzen!!!

    Aber: Die F650 bzw. Tenere haben sicher was mehr an Leistung und Komfort, klar

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    #40
    Hallo zusammen, Hallo Peter,

    dann will ich auch mal meinen Senf hierzu geben.
    Ich komme ja ganz klar aus der anderen Richtung.....sprich, ich fahre seit >20 Jahren Eintöpfe (mit einem kleinen Ausflug ins Twin-Lager 750XTZ als 2. Moped).
    Meine Eintöpfe sind aufgrund des Einsatzes und der Weiterentwicklung der hersteller in den Jahren immer leichter geworden (im Gegesatz zu den meisten Reiseenduros).
    Wie man aus den ganzen Beiträgen lesen kann und Du auch selber schon einsehen mußtest, gibt es für Deine Wünsche nicht die optimale Maschine (liegt eben zum Teil an den sich wiedersprechenden Anforderungen wie so leicht wie möglich bei möglichst bestem Langstreckenkomfort - ich kann das aber absolut nachvollziehen :-)).
    So wie ich das sehe, solltest Du evtl. wirklich einfach eine F650 Dakar nehmen und dann bist Du fertig. Evtl. ein paar andere Gabelfedern, nen leichteren Endtopf und ab gehts.
    Wenn Dir das zu wenig sportlich ist (Fahrwerk und/oder Motor), dann bleibt nur der Griff auf die sportlichen Enduros, wo Du aber immer Komfort verlieren wirst bzw. eben in Komfort und Langstreckentauglichkeit investieren mußt.
    Hier würden mir spontan folgende Modelle einfallen:
    - X Challenge - leider recht teuer gehandelt, Sitzbank wirst Du brauchen, evtl. Tankerweiterung, bei Kofferbetrieb wohl noch die "Heckrahmenverstärkung"
    - 640 Adventure - ich hätte wenig Bedenken, was die Haltbarkeit des Motors angeht, mehr Bedenken hätte ich mit der Motor-Charakteristik (immer noch deutliche Vibrationen, trotz allem "Weichspüler" ist das ein abgelegter Sportmotor), Sitzbank könnte auf Langstrecke auch zum Thema werden. Dafür ist Reichweite und Fahrwerk und Gewicht aber gesichert.
    - XR650R - niedriges Gewicht, haltbarer Eintopf mit ausreichend Leistung, Sitzbank und Tank wären anzupassen, größtes Manko: nur Kickstart!, das ist morgens nach gutem Schlaf und Frühstück kein Thema aber spätestens, wenn Du die Karre zum xten mal aufheben mußtest (auch die leichteste Karre wird dann irgendwann schwer...) dann wird es Dich ankotz...
    - KTM 690R - sehe ich ähnlich der X-Chal, der Hauptunterschied liegt mM im Motor (die KTM ist deutlich agressiver).
    - Yam 600TT - identisch zur obigen XR (enweder Du nimmst die R-Version und hast ein gutes Fahrwerk, oder Du nimmst eine RE-Version und verlierst am Fahrwerk, hast dann aber einen E-Starter).
    Das Problem liegt leider daran, dass die meisten Hersteller diese guten alten 600er Alleskönnerenduros ab einem bestimmten Punkt (Ende der 90er) nicht mehr weiterentwickelt bzw. aus dem Programm genommen haben. Entweder die Karren wurden auf mehr Tourentauglichkeit getrimmt und wurden immer schwerer oder man hat sich auf der anderen Seite den "richtigen" Sportenduros gewidmet. Meiner Meinung war die X-Chal ein Versuch in genau diese "alte" Richtung der leider gescheitert ist (lag wohl am Markt). Heute will sich scheinbar kaum noch einer mit nem Kompromiss einlassen sondern will für den jeweiligen Einsatz das beste Gerät (zur Not hat man dann eben 2 oder mehr Motorräder...).

    Viel Spass beim Gedanken machen...

    Markus


 
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